Bisserkennung

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Bisserkennung

Beitragvon fly fish one » 07.09.2017, 18:22

Hallo Rumpi,
einen habe ich noch: Wie sieht Euer Vorfach aus, aus welchem Material und wie lang ist das?

Dein Frank
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Mindelpeter » 07.09.2017, 19:18

Servus,

vielleicht fischt ihr mit ganz falschen Mustern. Steigen die Fische? Wenn ja, auf welche Insekten? Sind Köcherfliegen unterwegs? Schaut erst mal unter die Steine, Wasserpflanzen oder Wurzeln. Spinnennetze sind oft voll mit Insekten die am Wasser umherfliegen. Mich würde interessieren mit welchen Nymphen ihr erfolglos geblieben seid, vielleicht stellt ihr mal ein Foto ein.


Viele Grüsse
Peter
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Rumpi87 » 07.09.2017, 19:46

fly fish one hat geschrieben:Hallo Rumpi,
einen habe ich noch: Wie sieht Euer Vorfach aus, aus welchem Material und wie lang ist das?

Dein Frank


Wir haben anfnags ganz normale Monofile schnur genommen, sind dann irgendwann auf Fliegenvorfächer umgestiegen und mein Bruder versucht es aktuell mit Fluorocarbon.
Die Vorfächer haben wir immer so um die 2m lang.
Gruß
Daniel
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Rumpi87 » 07.09.2017, 19:49

Mindelpeter hat geschrieben:Servus,

vielleicht fischt ihr mit ganz falschen Mustern. Steigen die Fische? Wenn ja, auf welche Insekten? Sind Köcherfliegen unterwegs? Schaut erst mal unter die Steine, Wasserpflanzen oder Wurzeln. Spinnennetze sind oft voll mit Insekten die am Wasser umherfliegen. Mich würde interessieren mit welchen Nymphen ihr erfolglos geblieben seid, vielleicht stellt ihr mal ein Foto ein.


Viele Grüsse
Peter


Hallo Peter,

hier ein paar die ich zufällig gerade in der Nähe hatte ;-)

Nymphen.jpg
Nymphen.jpg (35.77 KiB) 403-mal betrachtet



Leider sieht man relativ selten welche steigen. Warum das so ist, weiß ich leider auch nicht... :-k

Das mit den Spinnennetzen und Steinen sollten wir tatsächlich nochmal genauer unter die Lupe nehmen... Bislang haben wir das etwas "Stiefmütterlich" behandelt.


Gruß
Rumpi
Gruß
Daniel
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Stephen86 » 07.09.2017, 20:14

Moin Rumpi!
Ihr seid ja öfter an dem Bach? Und kennt somit die Stellen und Strecken an denen Fisch steht? Versuch mal bei leicht Trübem Wasser los zu gehen. Die Fische sehen einen dann nicht so schnell, sind die Forellen so richtig schreckhaft kann schon alleine das Werfen bzw. die "ungewohnte" Bewegung zum Verscheuchen reichen. Hatte ich auch erst noch dieses Jahr, das kann dann recht frustrierend werden. Beim Spinnfischen hast du diese Bewegung + "dicker" Schnur ja nicht. Ansonsten wenn eure Ufer gerade frei gemäht sind ruhig mal längere Vorfächer ausprobieren, so lang wie ihr sie halt noch Werfen könnt, gerne mal 4-5m. Das könnte auch helfen, ansonsten kann ich nur Raten wo nicht unbedingt nötig komplett auf das Waten verzichten. So Gewässer sind meiner Meinung nach ungemein spannend und werden gerne Unterschätzt.

*Edit beim Blick auf die Bilder, guckt mal nach obs Bachflohkrebse gibt, das könnte schon der Grund sein weswegen die Fische es nicht nötig haben zu Steigen. Ich kenne das von den Bächen aus der Heimat(Nrw), Unmengen von den Possierlichen Tierchen und kaum Steigende Fische, das brauchen sie auch nicht 》ist ja genug Futter unter Wasser.


Schönen Abend!
Gruß Stephen
Zuletzt geändert von Stephen86 am 07.09.2017, 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Hawk » 07.09.2017, 20:15

fly fish one hat geschrieben:HHabt Ihr wirklich schon mal intensiv Trockenfliegen gefischt, so die Klassiker halt. Manche Kollegen unter uns vertrauen ihnen nicht so recht und fischen stur große Nymphen und Streamer. Ich muss mich manchmal wundern, was dann doch so auf die Trockene geht, auch wenn es gar nicht so danach aussieht. Das könnt Ihr stromauf weiter werfend oder stromab treibend dann Leine "nachfütternd" auf große Distanzen.
Nicht aufgeben, Ihr schafft das schon.


Das Gewässer ähnelt optisch stark "meiner" Seeve, wenn es sich auch ähnlich verhält, dann ist mit Ausnahme vom Maifliegenschlupf und richtig dicken (2-3cm) furchenden Caddis während oder nach der Abenddämmerung kaum eine vernünftige Forelle an die Oberfläche zu locken. Was bei uns steigt sind nur die kleinen unerfahrenen Fische, die großen Hocken irgendwo in ihren Löchern und kommen nur alle paar Tage mal in Bewegung um sich ne dicke Koppe zu schnappen.
Konnte bei mir zumindest trotz sehr klarem Wasser und nicht sonderlich tiefem Wasser noch nie eine Forelle von mehr als 30cm auf Sicht anwerfen, die stehen alle irgendwo unter unterspülten Ufern oder Baumwurzeln o.ä.

Man kann die Norddeutschen Gewässer in der Hinsicht leider nicht mit den hübschen Gewässern in Mittel und Süddeutschland vergleichen an denen man nur 5 Minuten am Bach entlangspazieren muss und in der Zeit schon 10 gute Fische spotted :wink:
Gruß
Sven
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Royal Coachman » 07.09.2017, 20:35

Hallo Rumpi!

Ich dachte an die Nassfliegentechnik, diagonal abwärts, nachfüttern und menden und dann quer überkommen lassen und langsam am Rand einstrippen.

Das funktioniert nur mit langer Schnur.

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Re: Bisserkennung

Beitragvon Rumpi87 » 07.09.2017, 20:48

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Rumpi!

Ich dachte an die Nassfliegentechnik, diagonal abwärts, nachfüttern und menden und dann quer überkommen lassen und langsam am Rand einstrippen.

Das funktioniert nur mit langer Schnur.

tight lines
RC


Das werden wir definitiv mal versuchen!

Nur zum Verständnis: Du meinst den Streamer so anbieten wie normalerweise eine Nassfliege?!

Grüße
Gruß
Daniel
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Mindelpeter » 07.09.2017, 20:53

Servus Rumpi,

ein zwei Meter langes Vorfach ist zu kurz, ich würde mindestens drei Meter empfehlen. An den Nymphen sollte es nicht liegen, wenn dort Köcherfliegen unterwegs sind. Die sehen in Ordnung aus, sind das Tungstenperlen oder Messing? Messing wäre wahrscheinlich etwas zu leicht, dann müsste das Vorfach noch etwas länger sein.
Ansonsten sind hier echt gute Tipps geschrieben worden, jetzt würde ich an die Umsetzung ran gehen...

Viel Erfolg
MP
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Royal Coachman » 07.09.2017, 20:58

Hallo Rumpi!
Ich dachte schon an die Nassfliege, wobei ich einfach eine Trockenfliege ungefettet fische, am Ende der freien Drift ein kleiner Ruck und schon fischt sie unter Wasser weiter. Achtung: keine Helikopterhecheln, nur klassische.
Auch Nymphen kann man so fischen, allerdings ohne Bissanzeiger!

Streamer würde ich wie schon beschrieben am kurzen Vorfach tief fischen.

Nochmals zur Frage warum man mit Blech hier besser fängt.
Beim Fliegenfischen hat man doch viel größere und vor allem für alle sichtbare Bewegungen, das Blech kann ich am Busch kniend mit einer kurzen Spinnrute irgend wohin schlenzen.

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Re: Bisserkennung

Beitragvon orkdaling » 07.09.2017, 21:28

moin moin,
da sind ja schon eine Menge Vorschlæge gekommen,
Solche Tiefland und auch Hochmoorbæche haben oft Schwingwiesenufer wo die Fische drunter stehen, was aber auch sehr schwierig zu begehen ist ohne die Fische zu verscheuchen.
Zu Fliegen und Nympfen wurde auch schon viel gesagt, vielleicht doch andere Muster versuchen.
Wenn ihr aber mit Spinnern fangt, dann auch mit Streamern. Egal welche Technik, also stromauf oder stromab, 2 m Vorfach sind definitiv zu wenig, oft sind auch die 9ft Vorfæcher noch zu kurz.
Ausserdem, welche Schnur benutzt ihr? Eine platschende oder trueber treibende Schnur verscheucht die Fische bei der Sichtigkeit wie auf den Bildern zu sehen ist.
An welchen Stellen habt ihr mit Spinner gefangen? Erfolgten die Bisse sofort nach Wurf, habt ihr also Standplætze angeworfen oder folgen die Fische dem Spinner.
Mit duenn auslaufender Schnur und langem Vorfach kannst du sowohl stromauf wie stromab einen Streamer direkt an den Standplætzen servieren. Und wenn es mit der Tockenen nicht læuft, zupf den Streamer mal schneller an den Standplætzen vorbei. Die Forellen sollen keine Zeit haben sich den Køder genauer anzuschauen.
Wenn ihr Fische entnommen habt, was war der Mageninhalt? Fischlein, Larven,..? Dann weist du auch ob eher Fischstreamer oder Nympfe.
Hat der Bach Stichlinge, Moderlieschen...? Auf welche Spinnergrøsse und Farbe habt ihr gefangen? Da gibt es so viele Møglichkeiten die zu beachten sind.
Gruss Hendrik
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Re: Bisserkennung

Beitragvon fly fish one » 07.09.2017, 21:55

Lieber Rumpi,

so nach der Phi mal Daumenregel das Vorfach mindestens in der Länge der Rute. Das sind aber bei Ruten von 9" rund 2,80 m! Darunter würde ich nicht fischen, auch wenn die Rute kürzer ist. Nach dem ollen Ritz kommen eigentlich noch 20 bis 30 Prozent oben drauf. Nur um mal so die Dimensionen gerade zu rücken. Wie verjüngen sich Eure Vorfächer, wenn Ihr sie selber knotet. Mit was für einer Stärke als letzten Teil des Vorfaches knotet Ihr Eure Fliegen an?

Jahaaa, Fliegenfischen ist deutlich komplexer als Blech schmeißen, aber wenn Du dann mal Eine am Bande hast, dann freuste Dich wie ein Schnitzel! :p

Die anderen Kollegen haben so schöne Tipps geliefert, haut rein, Ihr schafft das!

Frank

Nachtrag Material: Fluorcarbon komplett für Nymphen gut, für Trockenfliegen auf ganzer Länge zu teuer und kontraproduktiv weil absaufend. Trockenfliege normales Monofil und das letzte kleine Stückchen Fluorcarbon. Das soll nämlich absaufen, damit es die Forelle nicht an der Fliege erkennt.
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Achim Stahl » 07.09.2017, 23:35

Moin Frank,

fly fish one hat geschrieben:Ansonsten erinnert das Streamerfischen eigentlich auch irgendwie ans Blechfischen, wo man etwas stumpfsinnig ganze Wasserflächen blind beackert. *Jetzt kriege ich wieder Haue :badgrin: *


Sicherlich gibt es eine Menge schlechter Streamerfischer, bei denen das, was sie tun, wie stumpfes Blechfischen aussieht...

... so, wie es Leute gibt, die mit der Trockenfliege nur Forellenbabies vernageln oder Leute, die eine Nymphe anknoten, damit stromab streamern und glauben, das wäre Nymphenfischen. Kurzum, man kann das, was man tut, immer mehr oder weniger gut machen.

Wenn Rumpi in der Gerdau noch keinen Fisch auf die Fliege bekommen hat, ist ein beschwerter Wooly Bugger sicherlich der effizienteste Weg, das zu ändern.

Und Fische mit dem Streamer zum Anbiß verführen ist sicherlich nicht stumpfsinniger als den Fischen die Kopie von ihrem Futter vor die Nase zu setzen - sage ich, der leidenschaftlich gerne steigende Fische mit der Trockenfliege fängt aber auch gerne Fische kunstvoll mit dem Streamer betört. :roll:


Viele Grüße!


Achim
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Philzlaus » 08.09.2017, 06:32

Viele Tips sind hier schon gegeben worden, vielleicht nicht alles zum empfehlen aber ein Aspekt wurde hier noch gar nicht angesprochen. Manchmal macht Fliegenfischen einfach keinen Sinn. Ich spreche von Gewässern wo man sich sicher mit 100m langen Vorfächern, Bleischrot und wasweissderTeufel noch helfen kann aber macht das dann noch Spass? Ist das dann noch Fliegenfischen. Ich habe solche Gewässer in meiner Kombi dabei und befische sie einfach nicht weil es ein scheiss ist. Es gibt sicher Abschnitte die noch gehen bzw auch Situationen wo es wieder Sinn macht aber im Grossen und Ganzen würde ich das Thema bleiben lassen. 2m tiefe Rinnen? Dort steht die grossen Forellen drinnen. Da braucht es extrem schwere Streamer und Sinkschnur. Oder Nymphen die aussehen als würden sie nur aus Tungsten bestehen. Na Prost Mahlzeit..

Zur Lösung eures Problems:
1) Wenn wirklich nur dieses eine Gewässer zus aussicht steht dann sucht euch die flacheren Bereiche, da wo es nur 50cm hat.
2) Findet raus wann mehr Aktivität am Wasser ist. Im Frühjahr zum Maifliegenschlupf sollte das der Fall sein. Oder Abends. Es stehen auch immer einzelne Einzelkämpfer höher welche man "leichter" erwischt.
3) Verabschiedet euch von dem Gedanken jedesmal Grosse zu Fangen. Das geht nur mit grobschlächtigen Mitteln wo ihr aber auch gleich beim Spinnfischen bleiben könnt. Lieber anständiges Spinnfischen, als unanständiges Fliegenfischen.
4) An den Bereichen wo es Sinn macht geht vor wie schon Royal Coachman es in seinem ersten Beitrag beschrieben hat. Nymphe stromauf mit Bissanzeiger, watend. Ohne Bissanzeiger, braucht ihr das gar nicht probieren. Ich gehe von grossteils Bachforellen aus und hier müsst ihr weit Stromauf werfen. Gerade watend seht ihr hier keine Bisse. Dann haben wir nämlich wirklich ein Bisserkennungsproblem.
5) Fischt keine Fliegen die ihr gerade noch werfen könnt sondern Fliegen die ihr werferisch gut beherrscht und die euch Spass machen.
6) Ein längeres Vorfach als 2m ist zu empfehlen aber bitte keine 5m. Das werdet ihr nicht werfen können. Schon gar nicht mit schweren Nymphen. Sowas zu empfehlen ist Irrsinn. 12 Fuß wäre für tiefere Stellen meine empfehlung, sonst 9Fuss
7) Was auch immer ihr fischt, ausser Streamer immer stromauf legen. Stromab wird alles nur an der Oberfläche baumeln und nie ins Blickfeld der Forelle rücken. Eine Trockene kann aber ruhig manchmal stromab gelegt werden um einen Fisch gezielt anzufischen. Ist aber auch alles andere als die Elegante.
8) Ich würd hier selektiv trocken fischen auf alleinstehende Fische bzw direkt am gegenüberliegenden Ufer (max 30cm entfernt) auf Fische die ihr so gar nicht seht. Aber wie gesagt nur dort wo es Sinn macht.

lg
gruss
Philipp
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Re: Bisserkennung

Beitragvon orkdaling » 08.09.2017, 08:20

moin moin,
die Frage war ja , warum fangen sie mit Spinner aber nicht mit Fliege!
Also muessen sie definitiv keine anderen Plætze suchen, der Fisch beisst ja.
Das Problem ist also die Anbietetechnik oder die Ausruestung.
Das kønnen andere Streamer sein, wenn sie auf Fischlein stehen oder eben andere Nymphen wenn sie Larven nehmen.
Ich glaube wir sind uns einig das bei solch einem flachen klaren Bæchlein 2m Vorfach zu wenig ist, also 9 oder 12ft.
Ich habe immer noch den Verdacht das es an der gefischten Schnur bzw Profil liegt. (Scheuchwirkung)
Wenn sie aber "Blech" nehmen, dann auch "Streamer"!
Und damit wæren wir bei (Lachs)Hasi, mit Skagit permanent quer zur Strømung an einem Pool verharren ist wohl stumpfsinniger!
Aber schøn das du das ansprichst. Warum fangen die Wurm und Blechangler bei niedrigem Wasserstand nichts? Weils Platsch macht und sie nicht ihr Vorfach verlængern auf 15 ft, weil sie nicht unter ueberhængenden Bæumen oder ihren Streamer (Tube ist nichts anderes) mit der Strømung in einen Kolk treiben lassen kønnen.
Das ist so am Lachsfluss, am Forellenbach und auch im Fjord. Wenns morgens oder abends noch stille ist, verscheuchst du die Fische mit kurzem Kopf wenn es neben der Tangkante "platsch" macht.
Gruss Hendrik
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