Bisserkennung

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Bisserkennung

Beitragvon Rumpi87 » 07.09.2017, 11:54

Hallo,

mein Bruder und ich haben zu beginn des Jahres damit begonnen das Fliegenfischen intensiver zu betreiben...

Nun haben wir allerdings beide das selbe Problem. Wir vermuten es ist die Bisserkennung!

Nach etlichen Schneidertagen (mit Fliege, dem Streamer und Nymphen) entschieden wir uns den Fischbestand erstmal mit der uns vertrauten Spinnrute zu "kontrollieren".
Und siehe da, in relativ kurzer Zeit hatten wir doch recht ansehnliche Bafo`s an unseren Spinnern. Am Fischbestand kann es also nicht liegen.

Also wieder Fliegenrute raus und weiter den Fehler im System suchen... Als nächstes kam uns die Wurftechnik in den Sinn.
Also haben wir auch das analysiert und keine großen Fehler in unseren Techniken gefunden. (Der Wurfkurs hat sich offenbar gelohnt)

Das nächste Thema war die Präsentation und das Ablegen des Köders, klar ist das noch nicht perfekt. Aber auch nicht so grotten Schlecht das alle Fische auf ewig abtauchen.

Jetzt haben wir die Überlegung das es evtl. an der Bisserkennung liegen könnte... Wir haben wie gesagt so ziemlich alles an Fliegen und Co. durch, allerdings beide ohne Erfolg.
Den ein oder anderen Biss auf Trockenfliege haben wir elegant versemmelt. :D

Auf alle anderen Köder war das Jahr bislang eine gefühlte Nullnummer. Mit dem Spinner konnten wir an den gleichen Stellen allerdings fast jedes mal Erfolge verbuchen.

Fischen auf Sicht ist hier nur schwer möglich, da das Wasser nur selten wirklich klar ist. Leider gibt es hier im Norden nicht so viele Glasklare Bachläufe wie unten im Süden :?

Kann uns hier vllt jemand den ein oder anderen Tipp geben?

Wir haben echt gefallen am Fliegenfischen gefunden, ein Erfolg dürfte sich bei uns allerdings so langsam mal einstellen... :mrgreen:


Vielen Dank für eure Hilfe!

Grüße
Rumpi und sein Bruder
Gruß
Daniel
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Hawk » 07.09.2017, 12:35

Schreib mal ein bisschen mehr zum Gewässer.

Wenn es mit der Spinnrute läuft dann sollte eigentlich auch Streamer funktionieren. Bisserkennung beim Streamern ist eigentlich auch kein Thema, hier spürt man den Biss idr. ziehmlich kräftig.
Wenn ihr keine Bisse hattet dann würde ich mal schauen ob ihr zum einen tief genug fischt und zum anderen grade in trübem Wasser auch mit den Farben experimentieren. Entweder Schwarz (hoher Kontrast) oder Weiß/Neonfarben testen, und auch nicht zu klein fischen, Streamer für Bachforellen dürfen auch gerne fingerlang sein.
Ansonsten mal analysieren was ihr mit der Spinnrute anders macht.


Nymphenfischen funktioniert meiner Erfahrung nach am besten wenn man schon eine generelle Vorstellung hat was und wo die Fische fressen. Ich kenne hier in Norddeutschland und Dänemark einige Gewässer die recht strukturlos sind bzw. so stark befischt das an den wenigen erkennbaen Hotspots garantiert kein Fisch mehr steht. Da ist dann Strecke machen angesagt, das funktioniert mit Nymphe aber eher schlecht. Sollte euer Gewässer genug klare Strukturen haben, dann einfach mit beschwerten Nymphen und Bissanzeiger testen und einfach bei jeder ungewöhnlichen Bewegung des Bissanzeigers anhauen. Falls ihr nie oder nur selten Grundkontakt bekommt fischt ihr zu flach.

In den mir bekannten Norddeutschen und Dänischen Gewässern funktionieren übrigens Bachflohkrebs Nymphen sehr gut, Imitationen von freilebenden Köcherfliegen gut und Eintagsfliegen dagegen eher weniger.
Gruß
Sven
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Philzlaus » 07.09.2017, 13:42

Trockenfischen = Bisserkennung Sehr gut. Man sieht die Fliege und die ist mit einem Schwall weg. Maximal bei ganz heiklen Äschen erkannt man nur ein kleines Ringerl aber auch das sollte man erkennen können
Nymphe + Bissanzeiger = Bisserkennung ebenfalls sehr gut, da quasi wie Schwimmerfischen. Bleibt der Bissanzeiger stehen, geht unter oder wird in die andere Richtung gezogen = BISS
Streamer = Hier gibts keinen grossen Spielraum. Man erkennt den Biss wie beim Spinnfischen.
gruss
Philipp
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Rumpi87 » 07.09.2017, 13:47

Moin!

Ich lade dir mal ein Bild vom Gewässer hoch... Ich finde Bilder machen es dann deutlich einfacher, als dir mit Worten ein Bild "malen" zu müssen ;-)

Das Gewässer hat mal mehr und mal weniger Strukturen.
Wir haben unsere Fliegen teilweise schhon mit Bleischrot beschwert um weiter runter zu kommen.
Wir haben immer versucht den Grunkontakt knapp zu vermeiden, wobei da als Anfänger auch nicht ganz einfach ist :lol:

Das Gewässer ist zwischen 3m - ca. 6m breit und zwischen 50cm - ca. 2m tief.

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Re: Bisserkennung

Beitragvon Royal Coachman » 07.09.2017, 15:12

Hallo Rumpi!

Das liegt wahrscheinlich nicht an der Bisserkennung, sondern an der Besonderheit des Gewässers.
Solche Gewässer sind nicht einfach zu befischen, da der Fliegenfischer meist ohne Deckung in aller Pracht sichtbar ist.
Wenn Ihr darüber hinaus noch stromab fischt wird es schwierig, denn schon ein einziger flüchtender Fisch vergrämt die anderen.

Versucht doch mal mit ganz leichtem Bissanzeiger gnadenlos stromauf zu werfen und zwar eingewaten (!) und direkt, nicht diagonal, das ist richtig anstrengend aber durchaus erfolgreich.

Wenn es stromab nicht anderes geht an verschiedenen Stellen, dann muss die Schnurlänge beträchtlich sein mindestens 12-14 m sonst haben Euch die Forellen schon erkannt und es ist vorbei.
Ist aber alles nur Theorie, ohne das Gewässer gesehen zu haben.

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Re: Bisserkennung

Beitragvon Rumpi87 » 07.09.2017, 15:36

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Rumpi!

Das liegt wahrscheinlich nicht an der Bisserkennung, sondern an der Besonderheit des Gewässers.
Solche Gewässer sind nicht einfach zu befischen, da der Fliegenfischer meist ohne Deckung in aller Pracht sichtbar ist.
Wenn Ihr darüber hinaus noch stromab fischt wird es schwierig, denn schon ein einziger flüchtender Fisch vergrämt die anderen.

Versucht doch mal mit ganz leichtem Bissanzeiger gnadenlos stromauf zu werfen und zwar eingewaten (!) und direkt, nicht diagonal, das ist richtig anstrengend aber durchaus erfolgreich.

Wenn es stromab nicht anderes geht an verschiedenen Stellen, dann muss die Schnurlänge beträchtlich sein mindestens 12-14 m sonst haben Euch die Forellen schon erkannt und es ist vorbei.
Ist aber alles nur Theorie, ohne das Gewässer gesehen zu haben.

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Hallo Royal Coachman,

das wir fast ohne Deckung auskommen müssen ist richtig.

Folgende Aussage muss ich einfach aus Interesse mal hinterfragen:

Wenn es stromab nicht anderes geht an verschiedenen Stellen, dann muss die Schnurlänge beträchtlich sein mindestens 12-14 m sonst haben Euch die Forellen schon erkannt und es ist vorbei.

Warum beißen Sie dann beim Spinnfischen egal ob Stromaufwärts oder Stromabwärts? Auch da muss ich keine 15m weit werfen um Bisse zu bekommen... :-k

Ist der Reiz eines Spinners so viel "stärker" als der eines Streamers?


Gruß
Rumpi
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Daniel
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Re: Bisserkennung

Beitragvon matthias z. » 07.09.2017, 15:55

Hallo Rumpi,

das hört sich merkwürdig an. Eigentlich müsste an so einem Gewässer (Ilmenau?) der Streamer, auch an recht kurzer Schnur stromab geführt, funktionieren.

An dem Heidegewässer, dass ich (und Sven wohl auch - obere Seeve) befische funktioniert die Streamerfischerei stromab sehr gut. Es sieht dort so ähnlich aus, wie auf deinen Bildern.

Viele Grüße

Matthias
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Rumpi87 » 07.09.2017, 15:57

matthias z. hat geschrieben:Hallo Rumpi,

das hört sich merkwürdig an. Eigentlich müsste an so einem Gewässer (Ilmenau?) der Streamer, auch an recht kurzer Schnur stromab geführt, funktionieren.

An dem Heidegewässer, dass ich (und Sven wohl auch - obere Seeve) befische funktioniert die Streamerfischerei stromab sehr gut. Es sieht dort so ähnlich aus, wie auf deinen Bildern.

Viele Grüße

Matthias



Dicht dran... Es ist die Gerdau ;-)

Habt ihr denn bestimmte Streamer die besonders gut in unserer Region laufen?

Gruß
Rumpi
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Daniel
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Re: Bisserkennung

Beitragvon matthias z. » 07.09.2017, 16:33

..... Ich fische gerne einen braunen oder schwarzen Woolly Bugger mit Goldkopf oder Conehead.

Viele Grüße

Matthias
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Hawk » 07.09.2017, 17:11

Jo, schwarze, braune oder weiße Woolys sind eigentlich immer gut. Bei 2m Wassertiefe würde ich einen 5mm Tungstenperle und/oder sinkschnur empfehlen. Falls bei euch Köppen vorkommen auch Mal nen Koppe Streamer probieren.
Gruß
Sven
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Re: Bisserkennung

Beitragvon fly fish one » 07.09.2017, 17:15

Lieber Rumpi,

wenn ich die Bilder so sehe, bin ich ziemlich sicher, dass Ihr im Durchschnitt mit der Spinnangel weiter werft als mit der Fliege und damit die Fische weniger vergrämt. Wenn Ihr an Land stehend parallel zum Ufer mit der Fliege wedelnd werfen wollt, dürfte das ziemlich viele Hänger im Gras und Buschwerk geben. Wollt Ihr nicht nach Bayern einwandern??? :mrgreen:

Ich weiß nicht ob der Bach überhaupt bewatbar ist?? Ich hatte so einen auch mal am Wickel, da sind mir die Sumpfblasen um die Ohren gestiegen, war lecker. Ansonsten finde ich Royal Cs Vorschlag gut. Ihr braucht Platz zum Wedeln und eine gewisse Leinenlänge. Aber Streamer und Bißanzeiger, igitt, Fui Teifi und womöglich noch eine ganz lange Rute über die Büsche halten und direkt unter der Rutenspitze Forellen meucheln?! Auch wenn dass alles Möglichkeiten sind, aber achtbare Fliegenfischer machen sowas nicht. Nur ehrlose Gesellen und reine Bounty Hunter! :D

Ich habe vor diesem meinem Bach meistens niedergekniet, erstens um den Forellengott anzubeten und gütig zu stimmen und zweitens um die Forellen zu überlisten. Manchmal habe ich direkt auf den Nippeln irgendwo hinter einem Busch gelegen. Wenn so ein Bach dazu noch eintrübt, dann sehen einen die Biester meistens schneller als wir sie. Die einzige Chance ist auf Sicht sehr vorsichtig, wenn man mal eine erspäht, auf Trockenfliege oder Nymphe. Ansonsten erinnert das Streamerfischen eigentlich auch irgendwie ans Blechfischen, wo man etwas stumpfsinnig ganze Wasserflächen blind beackert. *Jetzt kriege ich wieder Haue :badgrin: *

Um es kurz zu machen. Ihr habt eigentlich einen schönen Bach, sieht jedenfalls sehr schön aus. Ihr müsst Euch gute Stellen suchen, wo Ihr Platz zum wedeln habt. Entweder im Bach oder daneben. Dazu kommt noch die Wahl der Rute. Ich habe auch den Anfangsfehler begangen mit einer extrem kurzen Rute zu starten, weil ich ja einen kleinen Bach befischen wollte. Das ist wie ein dämlicher Reflex. Ein zugewachsener Bach, nicht bewatbar, muss die Rute länger sein. 9" oder sogar noch länger. Dann kann man wedelnd über der Wiese bleiben oder über der Bachmitte parallel zum Bachverlauf. Das habe ich Nasenbär aber auch erst später gerafft. Ich habe den Bach damals trotzdem abgegeben, obwohl ich dort nostalgische Gefühle hegte (meine erste Forelle überhaupt).

Dein Frank
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Re: Bisserkennung

Beitragvon Rumpi87 » 07.09.2017, 17:43

fly fish one hat geschrieben:Lieber Rumpi,

wenn ich die Bilder so sehe, bin ich ziemlich sicher, dass Ihr im Durchschnitt mit der Spinnangel weiter werft als mit der Fliege und damit die Fische weniger vergrämt. Wenn Ihr an Land stehend parallel zum Ufer mit der Fliege wedelnd werfen wollt, dürfte das ziemlich viele Hänger im Gras und Buschwerk geben. Wollt Ihr nicht nach Bayern einwandern??? :mrgreen:

Ich weiß nicht ob der Bach überhaupt bewatbar ist?? Ich hatte so einen auch mal am Wickel, da sind mir die Sumpfblasen um die Ohren gestiegen, war lecker. Ansonsten finde ich Royal Cs Vorschlag gut. Ihr braucht Platz zum Wedeln und eine gewisse Leinenlänge. Aber Streamer und Bißanzeiger, igitt, Fui Teifi und womöglich noch eine ganz lange Rute über die Büsche halten und direkt unter der Rutenspitze Forellen meucheln?! Auch wenn dass alles Möglichkeiten sind, aber achtbare Fliegenfischer machen sowas nicht. Nur ehrlose Gesellen und reine Bounty Hunter! :D

Ich habe vor diesem meinem Bach meistens niedergekniet, erstens um den Forellengott anzubeten und gütig zu stimmen und zweitens um die Forellen zu überlisten. Manchmal habe ich direkt auf den Nippeln irgendwo hinter einem Busch gelegen. Wenn so ein Bach dazu noch eintrübt, dann sehen einen die Biester meistens schneller als wir sie. Die einzige Chance ist auf Sicht sehr vorsichtig, wenn man mal eine erspäht, auf Trockenfliege oder Nymphe. Ansonsten erinnert das Streamerfischen eigentlich auch irgendwie ans Blechfischen, wo man etwas stumpfsinnig ganze Wasserflächen blind beackert. *Jetzt kriege ich wieder Haue :badgrin: *

Um es kurz zu machen. Ihr habt eigentlich einen schönen Bach, sieht jedenfalls sehr schön aus. Ihr müsst Euch gute Stellen suchen, wo Ihr Platz zum wedeln habt. Entweder im Bach oder daneben. Dazu kommt noch die Wahl der Rute. Ich habe auch den Anfangsfehler begangen mit einer extrem kurzen Rute zu starten, weil ich ja einen kleinen Bach befischen wollte. Das ist wie ein dämlicher Reflex. Ein zugewachsener Bach, nicht bewatbar, muss die Rute länger sein. 9" oder sogar noch länger. Dann kann man wedelnd über der Wiese bleiben oder über der Bachmitte parallel zum Bachverlauf. Das habe ich Nasenbär aber auch erst später gerafft. Ich habe den Bach damals trotzdem abgegeben, obwohl ich dort nostalgische Gefühle hegte (meine erste Forelle überhaupt).

Dein Frank



Hallo Frank,

Da die Wiesen inzwischen fast alle gemäht wurden, ist reichlich Platz zum Werfen. Hänger im Gras gehen gen Null, den ein oder anderen Busch erwischt man dann doch mal :P
Beim Spinnfischen werfen wir meistens leicht Stromaufwärts, etwa 5-10m. Das reicht hier föllig aus...

Nach Bayern einwandern, wollten wir dann eher nicht. Nordlicht bleibt Nordlicht ;-)
Aber mal runter kommen zum fischen, wäre bestimmt eine Möglichkeit...

In dem Bach (hier in der Region zählt es schon als relativ großer Fluss) kann man Super mit der Wathose angeln. Das ist kein morastiger, stinkender Tümpel, sondern ein wirrklich schönes Gewässer mit teilweise reichlich Strömung und frischem Wasser...

Fischen auf Sicht ist hier tatsächlich sehr sehr schwierig. Warum das so ist, haben wir allerdings auch noch nicht herausgefunden.

Danke für deine Ratschläge!


Grüße
Rumpi
Gruß
Daniel
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Re: Bisserkennung

Beitragvon fly fish one » 07.09.2017, 18:05

Hallo Rumpi,

könnt Ihr denn steigende Forellen beoachten und die Stellen danach auf gute Distanz anwerfen? Habt Ihr wirklich schon mal intensiv Trockenfliegen gefischt, so die Klassiker halt. Manche Kollegen unter uns vertrauen ihnen nicht so recht und fischen stur große Nymphen und Streamer. Ich muss mich manchmal wundern, was dann doch so auf die Trockene geht, auch wenn es gar nicht so danach aussieht. Das könnt Ihr stromauf weiter werfend oder stromab treibend dann Leine "nachfütternd" auf große Distanzen.
Nicht aufgeben, Ihr schafft das schon.

Dein Frank

Tante Edit:
Ihr dürft nicht vergessen, dass die dicke Fliegenschnur im Auftreffen und in der Sichtigkeit jeder Monofilen Leine beim Spinnfischen weit unterlegen ist. Diese Leine zu verstecken, darüber muss man sich beim Fliegenfischen richtig bemühen. Sonst schaut man ewig in die Röhre (wenn einen die Fische nicht schon beim Wedeln sehen).
Zuletzt geändert von fly fish one am 07.09.2017, 18:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bisserkennung

Beitragvon matthias z. » 07.09.2017, 18:06

fly fish one hat geschrieben: Ansonsten erinnert das Streamerfischen eigentlich auch irgendwie ans Blechfischen, wo man etwas stumpfsinnig ganze Wasserflächen blind beackert. *Jetzt kriege ich wieder Haue :badgrin: *

Dein Frank


.....sorry OT.......Ha ha Frank und ich dachte schon Du findest Lachsfischen toll......hatte jedenfalls in ein oder zwei anderen Threads den Eindruck bekommen :wink:

Viele Grüsse

Matthias
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Re: Bisserkennung

Beitragvon fly fish one » 07.09.2017, 18:15

Ich wußte es, Matthias, ich wußte es, als ich es schrieb - herrlich! Aber jetze pass auf: Lachsfischen ist nicht Streamerfischen!!! :shock: Der Lachsfischer ist per se schon geadelt und dazu kommt noch das feine "2HJeräät". Das ist doch nicht schnödes Streamerfischen - hah! :twisted:

Dein Frank - nein, nein und nochmal nein :D :D :D
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