Wieviel Schnurlänge kann man eigentlich in der Luft halten?
Eine Frage, die immer einmal wieder gerne auftaucht...
Folgend einige Zitate aus dem Forum zum Thema:
stuart hat geschrieben:Ich habe soeben mit Lasse gesprochen,
... er sagte für ein 40m Wurf hält er etwa (kommt auf den Überhang an) 30m Schnur in der Luft allerdings vom Wurfhand aus gemessen, das entspricht ca 26-27m vom Rutenspitze + Vorfach.
Marcus Sies hat geschrieben:Nein, ich meinte 30m in der Luft halten... ich messe übrigens auch von der Rutenhand aus. Ich bin mir sicher und da wird mir Lasse zustimmen, mit der richtigen Technik und dem richtigen Gerät sind 32-34m drinn... bei optimalen Bedingungen natürlich.
gespliesste hat geschrieben:da bin ich allerdings auch sehr skeptisch. Da sollte man noch mal genau definieren was "in der Luft halten" heisst. Ich verstehe das als mehrere vor und Rückschwünge ohne "aufzusetzen" in der Luft zu halten. 32-34m![]()
Thomas E. hat geschrieben:über 30m in der Luft halten...
Ich habe wirklich viel gesehen, in fast 30 Jahren, aber das noch nie !![]()
Schon 23-25m (von der Rutenspitze gemessen) ist extrem und das schaffen nur ganz wenige FF und auch nur, wenn alles stimmt.
Zunächst einmal sollte ich zwei Dinge definieren:
1. "In der Luft halten" bedeutet für mich: Die Schnur mit Leerwürfen kontrolliert in der Luft führen. Dabei dürfen die Fliege und einige Zentimeter Vorfach durchaus in Vor- & Rückwurf den Boden touchieren.
2. Ich messe die Schnurlänge vom Haltepunkt der Schnurhand bis zum Ende der Fliegenschnur.
Ergo geht es nicht darum, dass jemand 30m Schnur in der Luft halten kann, indem er ein 8m langes monofiles Vorfach anknüpft, was es erheblich erleichtern würde, hier auf eine große Länge zu gelangen.
Ebenso geht es nicht darum, dass manch Distanzwerfer EINMALIG im letzten Rückwurf eine extra Schnurmenge schießen läßt und diese EINMALIG nach vorne wirft!
Ich treffe immer wieder einmal Fliegenwerfer, die glauben, sie könnten eine ganze Fliegenschnur in der Luft führen (und dies sogar, ohne dabei mit der Fliege den Boden bei jedem Vor- & Rückwurf zu touchieren). Gerade letzte Woche traf ich zwei Masterinstruktoren der EFFA, welche in letzterem Punkt absolut von Ihrem Können überzeugt waren. Ein kleiner Praxistest bewies allerdings - Thomas seinen (oben zitierten) und meinen Erfahrungen entsprechend - das Gegenteil. Sie touchierten bei jedem Vor- & Rückwurf den Boden.
Ich habe diese Disziplin mit etlichen sehr bekannten Werfern getestet. Bisher konnte niemand auch nur annähernd in die Nähe vom Ende der Fliegenschnur kommen. Ich gehe hier von Schnüren in einer Länge von 27m und mehr aus.
Zuletzt sei noch angemerkt, dass ich von Bedingungen unterhalb von 300m über NN und auf einem ebenen Boden stehend ausgehe.
Ergo fällt die Bergspitze auf 2000m Höhe aus
Gibt es hier jemand, der auf etliche Topwerfer (die bei 23-25m Schnurlänge lagen) noch 5-7m drauflegen kann?
Das würde ich mir sehr gerne ansehen und was dazu lernen.
Beste Grüße
Bernd
p.s. Schon bei 20m Schnurlänge touchieren nahezu alle Werfer konstant den Boden. Das merkt man, wenn man mal in 10cm hohem Gras wirft
@Marcus:
34m - Vorfach von 2,7m (Rutenlänge) = Du hälst die meisten handelsüblichen Schnüre am Ende fest und führst sie komplett in der Luft?










