Empfehlung Wurfschule

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon Rolf Renell » 10.02.2016, 16:55

Gute Entscheidung !!!

Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon Ralph Hertling » 10.02.2016, 17:10

Yepp!!!
:)


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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon cdc » 11.02.2016, 13:48

Runde Sache, die ich mal im Hinterkopf behalte... Fünf Tage fünf verschiedene Flüsse da kommt eine Menge Input auf einen zu...

Gruß Jürgen
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon Thomas E. » 13.02.2016, 22:18

Hi,

von dem R. M. konnte ich in den 80ern auch viel lernen... :D

und immer schön im Gebetsroither Stil... „unten durch und oben drüber“ !

Ich konnte mich damit ausschließlich nie anfreunden, bis 15m am Bach ist oval or elliptical fly casting aber durchaus angenehm. :)

Auf große Distanz mit langer Schnur in der Luft ist das "unten durch" im Rückwurf nicht üblich, weil es nur Nachteile bringt.
Im Vorwurf bringt das "oben drüber" mit relativ aufrechter Rutenführung die größte Schnurgeschwindigkeit/ Weite, das gilt natürlich ebenso für den Rückwurf.

Am besten, man kann alles je nach Situation.


Übrigens gibt es auch das "oben drüber und unten durch", da sind wir dann bereits bei Trickwürfen, seinerzeit als "Alter- Stil" benannt worden.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon Mindelpeter » 14.02.2016, 09:00

Servus zusammen,

Marco, sehr gute Entscheidung!

Thomas E. hat geschrieben:Hi,

von dem R. M. konnte ich in den 80ern auch viel lernen... :D

und immer schön im Gebetsroither Stil... „unten durch und oben drüber“ !

Ich konnte mich damit ausschließlich nie anfreunden, bis 15m am Bach ist oval or elliptical fly casting aber durchaus angenehm. :)

Auf große Distanz mit langer Schnur in der Luft ist das "unten durch" im Rückwurf nicht üblich, weil es nur Nachteile bringt.
Im Vorwurf bringt das "oben drüber" mit relativ aufrechter Rutenführung die größte Schnurgeschwindigkeit/ Weite, das gilt natürlich ebenso für den Rückwurf.

Am besten, man kann alles je nach Situation.


Übrigens gibt es auch das "oben drüber und unten durch", da sind wir dann bereits bei Trickwürfen, seinerzeit als "Alter- Stil" benannt worden.


Um am besten alles zu können muss man eine richtig gute Basis haben, oder Thomas?
Die bekommt Marco bei Roman Moser, da bin ich mir sicher :D
Als ich vor über 25 Jahren meine ersten Schritte in Sachen FliFi machte, war der Gebetsroither Stil noch schwer angesagt. Und Dank diesem "altem Stil" dürfen wir auf Messen und Wurfvorführungen auch die Power-und Trick Caster bewundern... =D>
Mir hat diese Basis auch viel gebracht, mein ganzes "Können" in Sachen Werfen beruht darauf.

Thomas E. hat geschrieben:
Auf große Distanz mit langer Schnur in der Luft ist das "unten durch" im Rückwurf nicht üblich, weil es nur Nachteile bringt.
Im Vorwurf bringt das "oben drüber" mit relativ aufrechter Rutenführung die größte Schnurgeschwindigkeit/ Weite, das gilt natürlich ebenso für den Rückwurf.



Das musst du mir mal irgendwann demonstrieren Thomas! :shock:

Viele Grüsse

Peter
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon trutta1 » 14.02.2016, 21:53

Hallo Marco,

Glückwunsch zu Deiner Entscheidung!

Hallo Thomas,

bis jetzt erschienen mir 15 Meter an einem Bach immer völlig ausreichend. Viel wichtiger ist doch die saubere bzw genaue Präsentation.
Bis heute habe ich noch keinen Fliegenfischer, auch keinen I.F.F.F. Instructor gesehen, der die Fliege auf 25m Entfernung Zentimetergenau präsentiert. Dies wird ja selbst bei der I.F.F.F Instructor-Prüfung nicht verlangt, da über 20 m Wurfweite die Genauigkeit der Präsentation auch bei den besten Werfern nachlässt. Kommen noch Wind und andere örtliche Begebenheiten dazu, steigt die Wurfgenauigkeit sicher nicht.
Aber das sind auch nicht die Kriterien, die bei dem von Marco gebuchten Kurs im Vordergrund stehen.
Dort steht klar das praktische Fliegenfischen an erster Stelle. RM wird Marco bestimmt einige seiner Tricks und Kniffe zeigen.
Auch Wurffehler, sofern man nicht total ignorant ist, können so schnell ausgebügelt werden.
Und was die taktische Herangehensweise beim praktischen Fischen betrifft, ist RM ganz sicher eine sehr gute Wahl.
Vielleicht bin ich auch nicht der absolute Wurfvirtuose, freue ich mich doch schon über jeden genauen 10m Wurf. :D

Da wir uns nicht kennen, werde ich auf jeden Fall mal eine Deiner Wurfdemos besuchen!

Lieben Gruß,
Frank
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon Thomas E. » 14.02.2016, 22:23

Hallo Frank,

sicher ist Marco bei R.M. gut aufgehoben, das kann ich aus eigener Erfahrung von einst bestätigen.
Die schönen fischreichen Gewässer ergänzen das Erlebnis.
Am Bach/ Fluß spielt sich meist alles zwischen 5- 15m ab, da sind neben der Basis später Präsentationstechniken wegen der Strömung wichtig.

Hier im Norden und in DK ist meist Wind, meine Schnur am Bach ist darum meist eine Kl. 5 !

Mir ging es jetzt nur darum, aufzuzeigen, wann der Gebetsroither Stil Nachteile hat.

R.M. hat eine besondere Technik für Distanz :
Er führt die Rute sehr flach, bewegt nur die Keule und lässt die Schnur nur (!) beim letzten Rückwurf ca. 5- 7m nach hinten schießen.
Dann hat er an die 20m draußen und kann beim folgenden Vorwurf die ganze Schnur rauswerfen.

Im Castingsport und bei Wettbewerben mit Gebrauchsgerät wird diese Technik nicht verwendet, das hat seinen Grund. :wink:

Na, dann bis bald vielleicht einmal. :D
Zuletzt geändert von Thomas E. am 15.02.2016, 04:46, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon Olaf Kurth » 14.02.2016, 23:29

Thomas E. hat geschrieben:Auf große Distanz mit langer Schnur in der Luft ist das "unten durch" im Rückwurf nicht üblich, weil es nur Nachteile bringt.



Roman war auch bei mehreren Wurfkursen mein Lehrer, lieber Thomas,

ich erinner mich, dass er für Distanzwürfe selbstverständlich vom traditionellen Gebetsroither abwich, die Schnur oben drüber und oben durch führte und die Daumenhaltung für den nötigen Druck empfahl. Das nach-hinten-schießen-lassen im letzten Rückschwung hast Du ja schon erwähnt. So schießt die komlette Schnur plus Backing raus. Ihr Nordländer braucht diese Würfe sicher wesentlich öfter als wir Mittelgebirgler.

Mit der Vollschnur habe ich schon länger nicht mehr ins Backing geworfen, obwohl ich das gelernt habe. Das muss wieder geübt werden. Wenn ich hier z.B. an stehenden Gewässern große Distanzen brauche, nutze ich eher den Schusskopf und werfe mit Schnurkorb. Das ist auf Dauer bequemer.

LIebe Grüße,

Olaf
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon maggo » 15.02.2016, 14:11

Hallo zusammen,

interessante Diskussion :-)

Wie in der Beschreibung des Kurses zu sehen: "In dieser Woche lernen Sie daher nicht mehr den Grundwurf im Gebetsroither-Stil oder die ersten Schritte im Doppelzug, sondern hier wird bereits auf die unterschiedlichsten Anforderungen, die das praktische Fischen stellt, verstärkt eingegangen."

Da ich kein absoluter Anfänger bin, auch "damals" den guten Gebetsroither gelernt habe, hoffe ich, dass Fehler "nebenbei" korrigiert werden und vor allem die Präsentation und andere Würfe Vorrang haben.
Und darauf freue ich mich.

Viele Grüße,
Marco
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon CPE » 15.02.2016, 14:42

Hallo Marco,

Kritisches Hinterfragen seiner Aussagen schadet trotzdem nicht, z.B. wenn er über Daumen- vs. Zeigefingerhaltung redet. In der FliegenFischen 02/2016 las ich gerade etwas, das ziemlich merkwürdig klingt. Seine auf den Rückschwung bezogene Aussage "vor allem bei der Daumenhaltung besteht die Gefahr, zu stark abzuknicken und zu übersteuern" habe ich gerade überprüft (gemessen und bei Wikipedia bestätigt bekommen, dass ich anatomisch ziemlich im Rahmen liege). Ergebnis für die Flexion beim Zeigefingergriff: ca. 150°, für Daumengriff ca. 100°. Für den Vorschwung auch noch den Daumengriff als Schuldigen zu identifizieren, ist komplett Unsinn, weil gerade beim Vorschwung mit Daumen oben das Gelenk ziemlich genau in der Verlängerung der Unterarmachse blockiert, während beim Zeigefinger noch 80° "Luft" ist, das heißt aber, daß labberige Handgelenke genau dann viel eher einen "Scheibenwischer" produzieren.

Mir scheint also vor allem ein ruhiges Handgelenk und ein allzeit eingeschaltetes Gehirn zielführend.

Gruß, Norbert
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon cdc » 15.02.2016, 19:47

Hallo Marco,
davon kannst du mal ausgehen das du da alles vermittelt bekommst was du für eine erfolgreiche Fischerei brauchst...
Mehr kann man in 5 Tagen nicht lernen und gleichzeitig in die Tat umsetzen...
Man kann die Grundkenntnisse des Werfens auf der Wiese erlernen, aber das Fischen erlernst du nur am Fischwasser... Der Roman hat sich schon was dabei gedacht 5 verschiedene Gewässer in Programm zu nehmen...
Zum Lachsfischen bietet Spinnler zusammen mit Göran Andersson eine Praxiswoche an der Orkla an...

Gruß Jürgen
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon Thomas E. » 16.02.2016, 07:43

CPE hat geschrieben:Kritisches Hinterfragen seiner Aussagen schadet trotzdem nicht, z.B. wenn er über Daumen- vs. Zeigefingerhaltung redet. In der FliegenFischen 02/2016 las ich gerade etwas, das ziemlich merkwürdig klingt. Seine auf den Rückschwung bezogene Aussage "vor allem bei der Daumenhaltung besteht die Gefahr, zu stark abzuknicken und zu übersteuern" habe ich gerade überprüft (gemessen und bei Wikipedia bestätigt bekommen


Moin Norbert,

doch nicht immer alles zu kritisch sehen... :lol: , der ganze Artikel ist doch sowieso nur eine "Wiederholung."
Vor einigen Jahren gab es den in dem Heft bereits mit fast identischen Inhalt. :wink:
Gruß
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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon CPE » 16.02.2016, 08:07

Thomas E. hat geschrieben:der ganze Artikel ist doch sowieso nur eine "Wiederholung."


Hallo Thomas,

Mancher Rotwein wird mit dem Alter besser, mancher Artikel nicht. :cry:

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Re: Empfehlung Wurfschule

Beitragvon maggo » 04.10.2016, 13:59

So, der Kurs ist vorbei und ich bin voller Eindrücke und neuen Möglichkeiten.
Wir waren an der Alm, der Steyr, der Koppen-Traun, der Vöckla und der Ager. 4 Tage herrlichstes Wetter an wunderschönen Flüssen und netten Fliegenfischern.

Ich kann nicht vergleichen zu anderen Instruktoren, aber ich glaube, die Wahl war richtig bei Roman Moser zu fischen/lernen.

Das es wohl auch über die Jahre gleichbleibend toll ist, zeigt wohl, dass 8 von 10 Teilnehmern Wiederholungstäter waren.

Wer im kommenden Jahr diesen Kurs mitmachen möchte, der sollte sich beeilen - die Teilnehmerzahl ist auf 6 beschränkt und Roman Moser wird alleine (im jetzigen Kurs 2) instruieren.

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