Fliegenfischen nach Schlaganfall

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon greypanther » 12.10.2014, 15:23

Hi Marcus,

ich finde es auch absolut Spitze, dass Du Dich so um Deinen behinderten Vater kümmerst!
Leider ist der/die behinderte Fliegenfischer/in hier in Deutschland mehr oder weniger auf private Initiativen angewiesen. Der Zugang zu den Gewässern ist oftmals (im Rollstuhl) schwierig oder gar nicht möglich.
Ganz anders liegen da die Verhältnisse in GB und Irland, wo natürlich auch der Stellenwert der Fliegenfischerei ein ganz anderer ist. Dort hat sich regelrecht eine Kultur der Hilfe für behinderte Fliegenfischer/innen entwickelt. An vielen Gewässer, ob See oder Fluss, sind befestigte Uferpartien mit einfachem Zugang errichtet worden. An manchen Lachsflüssen gibt es sogar betonierte Uferstreifen mit geringem Gefälle, so dass die Behinderten Fischer/innen nicht nur an einer Stelle sondern sogar mehrere Pools befischen kann. Dieser Service hat natürlich auch seinen Preis (nicht nur für die Behinderten!). An Discount-Strecken wird man diese Einrichtungen eher seltener finden.
In meinem irischen Flifi-Verein haben gechickte und findige Köpfe einen mobilen kleinen Kran entwickelt, mit dem die Behinderten samt Rollstuhl vom Pier ins Boot gehievt werden und somit vom treibenden Untersatz aus die Stillwasserfischerei betreiben können (wäre übrigens, so denke ich, auch eine Option für Deinen Vater: da keine großen Wurfweiten beim Driftfischen erforderlich sind, wäre vielleicht die Kombination aus Tenkara und Bootsangeln das Richtige. Allerdings sind die Gewässer auf denen man dem Loughstyle Fishing nachgehen kann hierzulande eher dünn gesät).
Regelmäßige Treffen mit den gesunden Sportfreunden und gemeinsames Fischen (mit anschließendem Singing Pub) rundet die Sache zur großen Freude der behinderten Fischer/innen so richtig ab.
Gruß
Klaus


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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon niezeitzumfischen » 12.10.2014, 16:39

Hallo Klaus,

ja das wäre super so wie Du das schreibst....vielleicht wirds bei uns auch mal ein bisserl so. Wir werden ja nicht jünger und ich glaube so lange es noch irgendwie geht würden die meisten gerne fischen. Also Fliegenfischen.
An das Bootsfischen hab ich auch schon mal vor längerem gedacht, ohne Kran geht so was aber nicht. Wir hatten früher ein Angelboot, mit dem sind wir auf dem Weissensee zum fischen gewesen als wir an der Gail waren...das war teilweise ganz schön wackelig. Wir haben dann lieber an der Gail und den tollen Bächen dort auf Äschen gefischt...ich sprech das mal mit meinem Vater durch, ich glaube vor dem Boot hätte der aber Angst und meine Mutter würde mich pfählern wenn da was passiert....trotzdem super wenn Du deine Ideen und Erfahrungen schreibst-vielen Dank!!!

Grüße Marcus
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon webwood » 12.10.2014, 17:29

Servus Markus,

nur ein Gedanke, aber manchmal wir aus vielen Gedanken eine Lösung. Wenn du an der Rolle deines Vaters oben auf der Kurbel einen starken Magneten (Neodym) anbringst und dein Vater am Gürtel oder um den Oberschenkel geschnallt einen zweiten Magneten hätte, könnte man mit einer Hand die Rute halten, die Schnur einkurbeln und bei einer Flucht des Fisches, schnell wieder die Rolle freigeben. Zum Keschern des Fisches müsste die Rute in einem Art Holster fixiert werden, ähnlich wie wenn man die Rute in den Stiefelschacht von Watstiefeln stecken würde.

Dein Thomas
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon niezeitzumfischen » 12.10.2014, 17:50

Hallo Thomas,

muss gerade schmunzeln weil ich mir vorstelle wie das aussieht bzw. funktioniert. Bin mir nicht sicher ob die motorischen Fähigkeiten, bzw. die Koordination da mit macht. Aber-das meine ich ganz im ernst-ich red mal mit den Therapeuten die jeden Tag irgendwas machen. Ich muss das aber selbst erst mal ausprobieren und dann soll er mal machen. Hast Du so was schon mal irgendwo gesehen????Oder getestet????

Überall werden Projekte für ältere gestartet, werden Möbel und Lebensräume angepasst-warum erfindet nicht jemand wirklich so ein "DING" das funktioniert und auch realistisch am Wasser eingesetzt werden kann. Klaus hat ja schon geschrieben was in GB usw. gemacht wird, aber ein gescheites Gerät hat wohl noch keiner.

Grüße Marcus
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon greypanther » 12.10.2014, 18:45

Hi Marcus,

solltest Du dennoch ernsthaft einen "Bootseinsatz" erwägen, dann versuche mal an ein Sheelin-Boot dran zu kommen. Die gibts gebraucht zu relativ kleinem Geld.
Diese Boote sind für die Driftfischerei auf den großen irischen Seen konstruiert und liegen sehr stabil im Wasser (auch bei Wellengang). Habe nur beste Erfahrungen mit diesem Bootstyp gemacht und das über Jahrzehnte. Die Sheelins sind m.M. ideal geeignet als Angelplattform für Personen im Rollstuhl, da die Boote einen flachen, relativ breiten Boden und hohe Bordwände aufweisen.

edit:
btw. es gibt noch eine weitere Methode, die "Fliege" einhändig vom Boot aus zu führen. Sie nennt sich "Dapping"! Dabei wird mit einer längeren Rute und einer "geblasenen" speziellen Schnur eine natürliche oder künstliche Fliege mit dem Wind an der Wasseroberfläche angeboten. Eine sehr spannende Methode, mit der Fliege zu fischen, das kann ich Dir versichern. Die Bisse finden an der Oberfläche und relativ nah am Boot statt und es ist alles als ob man in der Oper in der ersten Reihe sitzen würde. Aufregender Stoff das, glaube mir.
Gruß
Klaus


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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon Maggov » 13.10.2014, 14:00

Hallo Marcus,

Mein Vater hatte vor ein paar Jahren einen Schlaganfall und von daher lag mir auch die Frage auf der Zunge wie lange dieser zurück liegt. Gebt nicht auf, die Dauer und der Erfolg der Reha ist nicht vorhersagbar.

Die Tenkara-Option ist m.M. nach das Ideale für Deinen Dad. Wenn er mit der linken Hand genug Motorik hat in die Schnur zu greifen und den Kescher zu halten dann kann er damit sicherlich (fast) gleichwertig Fischen.

Als kleine Zusatzmotivation:

wenn Du Deinem Dad eine Tenkara-Rute unter den Baum legen willst oder ausleihen kannst, dann schicke mir eine PN und wir machen für das kommende Jahr einen Termin aus und gehen in Oberbayern an Bäche wo man sicherlich mit der Tenkara gut klar kommt. Wichtig wäre zu wissen wie gut er zu Fuß ist damit ich einplanen kann an welche Strecken wir gehen können (z.B. kann er eine steile Böschung mit Hilfe (z.B. wenn man ihn stützt) runter / hoch? wie langer kann er unterwegs sein? etc.). Je nachdem machen wir dann ein WE oder nur einen Tag. So langer er nicht auf den Rollstuhl angewiesen ist kriegen wir ihn ans Wasser. Die Fischer keschern und abhaken können wir dann gemeinsam...

LG

Markus
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon webwood » 13.10.2014, 20:26

niezeitzumfischen hat geschrieben:Hast Du so was schon mal irgendwo gesehen????Oder getestet????


Servus Markus,

gesehen habe ich sowas noch nie, aber heute auf der Wiese getestet. So richtig toll ist das nicht gewesen, aber es funktioniert mehr oder weniger.
Ich konnte nur mir einer Hand die Schnur verlängern und auch wieder einholen. Am einfachsten ist eine Art Oberschenkelhalterung mit einem nach unten gerichtem Haken. Mit dem Zeigefinger die Schnur festklemmen und zwischen Zeigefinger und Rolle die Schnur in den Haken hängen. Dann Schnur abziehen, in dem man die Rute nach oben, als vom Haken wegbewegt. Das bringt so ca 1.5 Meter lose Schnur. Dann werfen und die Prozedur wiederholen. Ist nicht das gelbe vom Ei aber man kommt so stückchenweit auf eine erforderliche Wurfweite natürlich ohne Doppelzug. Die Magnetlösung habe ich nur provisorisch mit Tape am Spulengriff getestet. Letztlich hing der Magnet am Gegenmagnet, weil er eben nicht anständig befestigt war. Im Prinzip funktioniert meine Idee. Ich konnte indess auch ohne Magnet die Schnur einholen, in dem ich die Kurbel am Oberschenkel angedrückt habe und mit der Rute die kreisförmige Kurbelbewegung ausgeführt habe. Also Schnureinholen geht auch und mit einen vernünftig bestigtem Magneten besser, als mit reinem Anpressdruck. Mein "Fisch" war jedoch nur ein Wollfaden auf der Wiese, was zu bedenken ist
Das landen des Fisches (Wollfadens) ist so eine Sache. Ich habe ja nicht extra groß rumgebastelt. Wenn ich den Rutenfuß auf meinen linken Fuß stelle und in Höhe der rechten Schulter die Rute an der Weste fixiere, (Ich habe dafür meine linke Hand genommen, doch eine Klettbandschlaufe müsste den gleichen Job machen und zuvor die Schnur auf Watkescher-Radius aufgespult wurde, so hat man eine Chance, den Fisch in den Kescher zu bekommen. Probiere meine Idee doch selbst mal auf der Wiese aus, du wirst sehen das das Einhand-Anglen zuminderst theoretisch geht.

@ All. Seid doch bitte so nett, mal zu versuchen nur mit einer Hand zu fischen und postet Eure Erfahrungen und Lösungsansätze. Ich bin mir ganz sicher unser Forum wird Markus Vater helfen können. Danke.

Euer Thomas
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon Bäschwatz » 13.10.2014, 22:44

Hallo Marcus

Eine Lösung wird sich sicher finden. Ich hatte mal ein Werkzeug für jemanden gebastelt um aus selbem Grund eine Fliege mit einer Hand anzuknoten. Da sein Bruder Werzeugmacher war hatten die Bilder gereicht. Das Teil liegt noch irgentwo rum. Video , wenn auch in schlechter Hadyqualität wird auch noch zu finden sein.
Was die Handhabung der Schnur anbelangt, würde ich empfehlen bei versierten Modellbauern mal nachzufragen welcher Elektro-motorische Lösung da in Frage kommen könnte.
Was da heutzutage fährt, flitzt und fliegt, war vor wenigen Jahren mit elektrischem Antrieb unvorstellbar. Und die Akkus wiegen wenige Gramm und haben eine Leistungsdichte die jeden Akkuschrauber übertrifft. Mit einem einfachen Schieberegler am Griff für vorwärts und rückwärts könnte es machbar sein.
Bremse wäre eventuell noch zu bedenken.
Wie von anderen schon empfohlen wird eine etwas längere Rute hilfreich sein.
Ich selbst habe mal mit einer kleinen Multirolle amerikanischer Bauart rumexperimentiert.
Hast Du sicher schon mal gesehen. Sind die Ruten mit einem Nuddel an der Unterseite der zwischen Zeige- und Mittelfinger seinen Platz hat. Rolle oben wird vorwiegend mit dem Daumen bedient. Einstellbare Wirbelstrombremse war da auch vorhanden.Die Bremse als solche hatte ein Sternrad das ebenfalls mit dem Daumen bewegt werden konnte. Gewicht einer Fliegenrolle gegenüber war auch nicht sehr viel mehr.
Statt Kurbel ein passender Motor , Schieberegler in der Nähe des Daumens und die kleinen Lipo Akkus im Griff wären sicherlich machbar.
Die Werferei wird etwas eingeschränkt sein. Statt WF eher kurze Spey-Leine und Wasserwürfe. Runningline fällt halt weg. Dafür geflochtene oder Mono.
Aber Hauptsache Dein Vater kann aus eigener Kraft angeln. Ich denke darum geht es eigentlich.
Eventuell sind meine Gedanken hierzu hilfreich.

Gruß Thilo
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon niezeitzumfischen » 14.10.2014, 06:39

Hallo Männers,

ihr geht ja voll ab!!Also heute Vormittag kommen die Therapeuten zu meinem Vater, ich sprech das mit denen mal durch und dann muss ich mal sehen. Die Ideen sind auf jeden Fall klasse, ich hab schon überlegt wie das mit dem Rollenhalter funktioniert. Thilo und Thomas haben sich da richtig gute Gedanken gemacht. Schnur reinholen könnte auch über eine Automatikrolle funktionieren die nicht an der Rute dranhängt sondern fest montiert ist und mit der rechten Hand erreicht werden kann. Die Dinger sind auch schwer und klobig, ohne ist es auch besser zu werfen. Die Spannung auf die Rolle bekommen müsste auch klappen, mit einem langsam drehenden Elektromotor der an einem Akku hängt und über eine Arretierung an der Rolle das Teil wieder aufzieht. Ich habe einen Kumpel der ist im Modellflugbereich fit, ist glaub ich sogar Präsi dort. Der könnte das mit dem Motor vielleicht hinbekommen, mal sehen vielleicht kann der was machen. Schließlich hat mein Vater dem auch das FF beigebracht, der lässt nur lieber seine Flieger starten.....also die Denkansätze und Überlegungen sind super!!Ich mache. 1000 Dank!!!

Würde mich über Ideen und Erfahrungen weiter sehr freuen, bin mir sicher so mancher kann da auch was von brauchen!!!

Grüße Marcus
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon NBerlin » 18.10.2014, 13:27

Hallo Marcus

Habe selber einen Schlaganfall mit Lähmungen der linken Seite gehabt.
Da ich selbstständig im Handwerk bin kam nicht mal eine Reha für mich in Frage. :oops:

In der ersten Zeit hat mein Azubi alle Arbeiten die zwei Hände erforderten für mich übernommen. :biggrin:

Gleich nach dem Krankenhaus war ich wieder am Wasser und habe einhändig manchmal auch mit den Zähnen und einer leblosen linken
alles gegeben.
Zu der Zeit war ich jeden Tag am Wasser.Ich hatte so das Gefühl es könnte das letzte mal sein und ich müsste das noch
mitnehmen. :oops:

Ich habe immer wieder das aufnehmen und abschießen der schnur mit der linken hand geübt auch zu hause mit einem Stück Schnur .
Was am anfang sehr holprig oder garnicht gelang wurde immer bessser sodas ich jetzt nach ca.5Jahren fast ohne
Einschränkungen meinem Hobby nachgehen kann.

Nicht jeder Fall ist gleichgelagert aber Fliegenfischen ist sicherlich eine gute Therapie seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern.

Ich wünsche euch alles gute , nicht aufgeben. :wink:

Gruß Norbert

PS. evtl auch ne möglichkeit https://www.youtube.com/watch?v=b40JPlyfn-I
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon juemeck » 18.10.2014, 22:08

Hallo,

Ich habe mal bei Ari T hart eine Rolle gesehen , mit E-Motor / Batterien / Rutschkupplung ........ für einen Einarmigen Lachsfischer . Ein wahnsinniges Gerät !!
Und gibt es nicht auch Multirollen mit E-Motor . Vielleicht kann man da was umbauen .Da muss doch was gehen .


Beste Grüsse Heinz,
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon niezeitzumfischen » 20.10.2014, 07:53

Guten Morgen,

erst mal vielen Dank für die vielen Antworten und Informationen und natürlich auch die Einladungen und die angebotene Mithilfe. Mein Vater ist ein sturer Hund, war gestern wieder ein paar Stunden bei Ihm, aber irgendwie traut der sich das nicht zu noch mal fischen zu gehen. Ich werd echt blöd, so eine sture Angst das es wieder nix wird kann ich nicht nachvollziehen. Muss also noch eine "gewisse" Zeit graben, irgendwann geht der mit mir auf die Wiese. Und dann kann ich mit Ihm die Sache richtig angehen. Geht jemand der das hier liest aus dem Großraum Stuttgart, mit Tenkara-Ruten fischen???? Kleine Info wäre sehr nett-Danke!!!

Grüße Marcus
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon Frank. » 20.10.2014, 08:31

Lieber Marcus,

kann dein Vater schon wieder vernünftig lesen? Dann bring ihm doch (ganz unauffällig ...) ein paar schöne Bücher zum Thema Fliefi mit, alternativ tut es sicher auch ein schicker Film auf DVD. Kann sein, dass ihn das motiviert ...

Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon niezeitzumfischen » 20.10.2014, 10:01

Hallo Frank,

lesen ist kein Problem ( auch wenn die Augen nimmer top sind )-wenn er dazu Lust hat.....ich hab dem den Flyer von Hebeisen ausgedruckt über Tenkara, er war nach 3 Tagen auf Seite 3.....er ist aber geistig voll da. Norbert hat ja geschrieben wie er das gemacht hat, genau so hat sich mein Vater das vorgestellt-nur geklappt hat es überhaupt nicht. Linke Seite muss außen vor gelassen werden-entweder Tenkara oder solche überaus fixen Konstruktionen mit der Rolle wie es hier schon angesprochen wurde. Oder der von Dir vorgeschlagene Rollenhalter in einer creativ angewandten Form..

Viele Grüße Marcus
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Re: Fliegenfischen nach Schlaganfall

Beitragvon Frank. » 20.10.2014, 10:10

Klappt Vorlesen, lieber Marcus? Dann könnte ich dir ein bisschen ganz spaßiges Zeug zuschicken!

Dein Frank
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