Hilfe beim Werfen "schwerer" Köder

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

Moderatoren: Forstie, Maggov, webwood, Olaf Kurth, Matthias M., Michael., Kurt Zumbrunn

Hilfe beim Werfen "schwerer" Köder

Beitragvon VANHOOL » 05.11.2014, 22:18

Gude ihr Leut,


Seit Anfang diesen Jahres zähle ich mich zum erlesenen Kreis der Fliegenfischer. Ich habe einen Kurs in Österreich gemacht und mich mit dem nötigen Equipment eingedeckt.
Das Fischen auf Salmoniden in Bächen und Seen funktioniert auch recht gut.
Zumindest kriege ich die Fliege aufs Wasser und fange fische.
Leider sind bei mir Fliegentaugliche Gewässer im klassischen Sinne eher spärlich gesäht.

Ich habe mir allerdings eine Vision Fliegenrute der Klasse 8 mit passender Spule und WF-Schnur zugelegt.
Der Vater des Gedanken war, auch an Rhein, Main, Lahn und ähnlichen Flüssen weiteren Arten nachstellen zu können.

Zum Beispiel würden mich Barben in der Lahn oder Hechte, Barsche, Rapfen und Zander im Rhein interessieren.
Ich war nun auch schon mal kurz mit der Fliegenrute unterwegs in Geisenheim an den Buhnen.
Allerdings musste ich feststellen, dass das Fischen mit "schweren" Streamern mit vorgeschaltetem Stahl das Fliegenfischen im Vergleich zu ner kleinen Nymphe oder einer Fliege doch erheblich erschwert.
Leider habe ich bislang wenig Möglichkeiten gefunden mich zu diesem Thema weiterzubilden, bzw zu vertiefen. Schliesslich ist die Fliegenfischerszene hier anscheinend sehr klein. Und Angelgeschäfte führen so gut wie keine Materialien und können mir deswegen auch keine Tipps geben.
Ich würde mich wirklich unheimlich gerne mit Fachleuten über dieses Thema unterhalten.
Sehr gerne würde ich auch mal mit jemandem mitgehen um einfach Praxis sammeln zu können. Getreu dem Motto: "learning by doing"
Würde mich sehr über ein paar Antworten freuen. Hoffe das mir jemand weiterhelfen kann.

Ich muss noch erwähnen das ich mit vielen Begriffen wenig anfangen kann. Das macht es auch oft schwierig im Internet zu recherchieren, wenn in Foren oder auf Seiten von Verbänden oder ähnlichem mit zu vielen Anglizismen und Fachbegriffen umsich geworfen wird
VANHOOL
 
Beiträge: 12
Registriert: 04.11.2014, 16:06
Wohnort: Heidenrod bei Wiesbaden
"Danke" gegeben: 10 mal
"Danke" bekommen: 0 mal

Re: Hilfe beim werfen "schwerer" Köder

Beitragvon VANHOOL » 05.11.2014, 22:28

Jetzt hat entweder mein iphone oder der Editor das Ende meines Textes geschluckt.

Vielleicht noch was zu meiner Person:
Ich bin der Flo, 29 Jahre alt aus Heidenrod, einer kleinen Gemeinde im Rhein-Main Gebiet zwischen Wiesbaden und Limburg an der Lahn.
Ich betreibe das schönste Hobby der Welt seit ich mit 12 meisn Schein gemacht habe.
Ich würde mich selbst als Allrounder bezeichnen, aber bin wie gesagt seit kurzem dem Fliegenfischen verfallen.

Freue mich auf eure Antworten

Petri Heil

Flo
VANHOOL
 
Beiträge: 12
Registriert: 04.11.2014, 16:06
Wohnort: Heidenrod bei Wiesbaden
"Danke" gegeben: 10 mal
"Danke" bekommen: 0 mal

Re: Hilfe beim werfen "schwerer" Köder

Beitragvon Harald aus LEV » 06.11.2014, 00:10

Hallo Flo,

erst einmal willkommen hier.
Aus der Ferne ist es natürlich schwierig Tipps zu geben.
Aber ich versuche es mal mit ein paar grundlegenden.
Suche Dir Streamer aus, die mit Kunstmaterialien gebunden sind, die kein/kaum Wasser aufnehmen. Außerdem sollten sie schlank und sparsam gebunden sein.
Das ist, besonders am Anfang, die halbe Miete.
Senke die Rutenspitze beim Abheben bis zur Wasseroberfläche und achte darauf, dass die Schnur absolut gestreckt ist und strippe so weit ein, dass a) der Streamer an der Oberfläche ist und b) nicht mehr zu weit entfernt ist. Ziehe dann mit Nachdruck nach hinten, aber nicht reißen. Sonst hast Du am Anfang der Bewegung zu viel Speed und kannst nicht stärker beschleunigen. Versuche eher zwar zügig, aber nicht zu schnell zu beginnen, um dann schneller zu werden und abrupt zu stoppen. Nach dem Stopp kannst Du die Rutenspitze hinten etwas (!!) absinken lassen. Dann Warte bis Du das Gewicht des Streamers hinten in der Rute spürst. Dann wieder langsam den Vorschwung einleiten und zügig beschleunigen bis zum hohen Stopp vorne. Dann sollte es klappen. Wenn nicht, verkürze die Leine. Versuche nicht am Anfang auf Biegen und Brechen auf Weite zu kommen und nicht mit brachialem Krafteinsatz. Die Technik entscheidet. Wichtig: Setze die Stopps hinten und vor allem vorn hoch an, damit die Schnur nicht zu früh wassert und den Schwung aus der Bewegung nimmt.

Hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken und ein wenig helfen.

Gruß
Harald
RFFS-
Rheinischer Fliegenfischer Stammtisch

***Open mind for a different view ***
***Forever trust in who you are ***
(Metallica)
Benutzeravatar
Harald aus LEV
 
Beiträge: 2633
Registriert: 28.09.2006, 10:08
Wohnort: Leverkusen
"Danke" gegeben: 4 mal
"Danke" bekommen: 133 mal

Re: Hilfe beim werfen "schwerer" Köder

Beitragvon Harald aus LEV » 06.11.2014, 00:14

Ach eines noch:
Wenn Du nach vorne abschießt, halte die Rute nicht steil mit dem Handteil unten und der Spitze oben.
Sondern strecke Deinen Arm hoch, halte die Rute waagerecht und zeige mit ihr in Richtung Ziel. Dann kann die Schnur besser und weiter schießen.
RFFS-
Rheinischer Fliegenfischer Stammtisch

***Open mind for a different view ***
***Forever trust in who you are ***
(Metallica)
Benutzeravatar
Harald aus LEV
 
Beiträge: 2633
Registriert: 28.09.2006, 10:08
Wohnort: Leverkusen
"Danke" gegeben: 4 mal
"Danke" bekommen: 133 mal

Re: Hilfe beim werfen "schwerer" Köder

Beitragvon gespliesste » 06.11.2014, 00:52

Hallo Flo,

wirklich schwere Köder wirft man besser mit der Spinnrute. Beim Fliegenfischen stellt eigentlich die Schnur das "Gewicht" dar und die transportiert die Fliege.
Wenn man das Prinzip umkehrt wird es nur Murks. Macht weder Spass, noch hat es noch was mit Fliegenfischen zu tun.

Bei einer #8'er WF-Schnur sollten nach der Spezifikation die ersten 9,14m - 13,61g wiegen. Wenn dein Streamer im trockenen Zustand mehr als 3-4 Gramm wiegt, hat auch der beste Werfer der Welt damit kaum noch Freude beim Fischen.
Wenn der Köder im Verhältnis zur Schnur zu schwer wird, kannst du im Grunde nur noch schleudern und das ist die Domäne von Spinnruten.

Wenn es unbedingt Fliegenfischen in dem von dir beschrieben Fall sein soll, dann würde ich lieber eine Sinkschnur, oder Sinktip mit leichten Streamern/Nymphen verwenden.

LG,

Olaf
<< streamstalkin´ 24/7 >>
"When fishing becomes a competition it gets worse than work ... " - Charles Ritz
Benutzeravatar
gespliesste
 
Beiträge: 1262
Registriert: 02.01.2008, 22:49
Wohnort: Bodensee
"Danke" gegeben: 40 mal
"Danke" bekommen: 203 mal

Re: Hilfe beim werfen "schwerer" Köder

Beitragvon daniel72 » 06.11.2014, 08:52

Hallo Flo,

ich weiß ja nicht, was Du für ein Stahlvorfach verwendest, aber selbst das kann schon zu schwer werden.
Ein fertig gekauftes, mit Wirbel und Einhänger kann schon viel zu schwer sein und deine Montage zu einem unkontrollierten Geschoss machen.
Ich baue mir meine Stahlvorfächer aus feinem Material selbst und verwende die wirklich kleinsten und leichtesten Wirbel.
Ich würde aber als Anfänger beim Streamern vorerst das Stahlvorfach weglassen, versuche es zuerst auf Barsch mit etwas kleineren Streamern und steigere Dich dann langsam mit der Größe, damit Du überhaupt ein Gefühl für die Sache bekommst.
Bei uns hier geht der Polar-Minnow sehr gut auf Barsch, ist schön leicht, einfach zu binden und fängt

Gruß Daniel
daniel72
 
Beiträge: 51
Registriert: 28.09.2011, 18:59
"Danke" gegeben: 15 mal
"Danke" bekommen: 11 mal

Re: Hilfe beim werfen "schwerer" Köder

Beitragvon Hawk » 06.11.2014, 11:04

Wichtig finde ich beim Streamerfischen vor allem die Anzahl an Rückschwüngen möglichst niedrig zu halten.
Im Idealfall hebt man den köder mit 1-2m Schnur draußen vom Wasser ab, lässt ihn 5-6m nach hinten schießen und dann gleich wieder nach vorne raus. Wenn man weiter ranstrippt braucht man noch nen zweiten Rückschwung, mehr sollte es dann aber wirklich nicht werden.
Sieht zwar nicht ganz so schön aus, funktioniert aber !

Wichtig zum Streamerfischen ist auch eine Schnur mit passender Keule, die sollte nähmlich eher kurz und gerne etwas schwerer sein als nach Aftma, damit lassen sich dann schwere Streamer wesentlich besser transportieren als mit einer Langkeule und die oben beschriebene Wurftechnik klappt auch besser.

Ansonsten ist je nach Wassertiefe in der du fischen willst eine Sinkschnur mit unbeschwerten Mustern häufig die bessere Wahl um auf tiefe zu kommen.
Gruß
Sven
Benutzeravatar
Hawk
 
Beiträge: 634
Registriert: 28.03.2010, 21:41
"Danke" gegeben: 0 mal
"Danke" bekommen: 68 mal

Re: Hilfe beim werfen "schwerer" Köder

Beitragvon Achim Stahl » 06.11.2014, 11:13

Hallo Flo,

erst am herzlich willkommen hier im Fliegenfischer-Forum!

Wenn du bisher nur leichteres Gerät gefischt hast, ist das Werfen mit einer achter Rute tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig. Die Frage ist auch, ob Rute und Schnur richtig aufeinander abgestimmt sind - welche Rute und welche Schnur benutzt du denn?

Bei großen Hechtstreamern ist es wichtig, dass man die Schnur gleichmäßig und nicht ruckartig beschleunigt, und dass sie sich sauber nach hinten streckt. Zu 90% hapert es am Rückwurf.

Ich würde vorschlagen, lass uns deine Rute-Schnur-Kombination checken (gerne auch per PN), und wenn das passt, stelle dich mit deinem Gerät und einem voluminösen Streamer mit abgekniffenem Haken oder einfach einem langen Fellstreifen am Vorfach auf die Wiese und versuche das ganze sauber in der Luft zu halten.

@all: Eine Bemerkung am Rande: Flo hat hier eine typische Einsteiger-Praxisfrage gestellt. Ich glaube nicht, dass ihm damit geholfen ist, dass man ihm zum Beispiel erklärt, wie schwer eine Schnur nach AFTMA sein soll (vor allem, wenn sich das in der Praxis komplett anders darstellt). Besonders wenn man einem Einsteiger unter die Arme greifen will, sollte man meiner Meinung nach sehr darauf achten, dass die Antworten wirklich helfen und man ihn nicht noch weiter unnötig verunsichert.


Viele Grüße!


Achim
Früher war mehr Lametta!
Benutzeravatar
Achim Stahl
 
Beiträge: 1470
Registriert: 07.04.2007, 11:48
Wohnort: Kiel, direkt an der Kyste
"Danke" gegeben: 64 mal
"Danke" bekommen: 301 mal

Re: Hilfe beim werfen "schwerer" Köder

Beitragvon CPE » 06.11.2014, 12:25

Hallo Flo,

http://www.casting-clinic.de/termine.php

Du könntest versuchen, natürlich erst nach Absprache mit Michael Winterberg, am 8.11. bei ihm in Usingen vorbeischauen. Die sehr lohnende Casting Clinic ist ja leider gerade vorbei.

Gruß, Norbert
La pêche on sèche est la pêche en nymphe, ce qu'est l'amour courtois est à la copulation.
CPE
 
Beiträge: 1247
Registriert: 10.02.2012, 05:01
"Danke" gegeben: 496 mal
"Danke" bekommen: 460 mal

Re: Hilfe beim Werfen "schwerer" Köder

Beitragvon VANHOOL » 06.11.2014, 13:47

Hallo Leute,

Ich bin begeistert von den vielen hilfreichen und verständlichen Antworten.
Immer wieder schön zu merken was für ein tolles Volk wir Angler doch sind!

So ein Gerätecheck wäre vielleicht mal der geschickteste Anfang.
Ich fische eine Vision Cult "8 Line 9'6" mit einer Vision GT 79 bespult mit einer WF8F Big Mama Float.
Ich habe den Kurs in Brand /Österreich gemacht und der Lehrer, gleichzeitig Besitzer eines Shops, empfahl mir diese Kombination.
Aktuell habe ich ein paar, in meinen Augen kleine Forellendtreamer.
Ich weiß natürlich das ich mit ganz großen Ködern eher eine Spinnrute bemühen sollte.

Mein Ziel ist es, wenn es mit dem Werfen gut klappt, mit Streamern und Größeren Nymphen zu fischen.
Anscheinend brauche ich dann dafür eine sinkende Schnur um auf tiefe zu kommen...

Ich binde mir meine Stahlvorfächer auch selbst.
Ich nutze dazu leichtes 7x7 Stahlgeflecht.
Kann im Moment nicht genau sagen welches, da ich das Zeug nicht zur Hand habe.

Werde mir jetzt mal den Link zur casting clinic anschauen.
Hoffe ja sehr jemanden in der Nähe zu finden, der mir auch in der Praxis tipps geben kann.
Das ist natürlich immer einfacher als gelesenes selbst in die Praxis zu bringen.
Vielleicht mache ich mir ja zu viele Gedanken, aber ich bin der Meinung das entstehende Wurffehler im Nachhinein schwer zu beheben sind...

Beste Grüße

Flo
VANHOOL
 
Beiträge: 12
Registriert: 04.11.2014, 16:06
Wohnort: Heidenrod bei Wiesbaden
"Danke" gegeben: 10 mal
"Danke" bekommen: 0 mal

Re: Hilfe beim Werfen "schwerer" Köder

Beitragvon Harald aus LEV » 06.11.2014, 17:31

VANHOOL hat geschrieben:aber ich bin der Meinung das entstehende Wurffehler im Nachhinein schwer zu beheben sind...

Beste Grüße

Flo


Hi Flo,

Das ist wohl war.
Der Weg jemanden zu suchen, der Dir mal über die Schulter schauen und Dich oder Dein Tackle ggfs. korrigieren kann, ist genau richtig.

Gruß
Harald

PS: Du schreibst zuerst von schweren Ködern und meinst dann Forellenstreamer? Die dürften für ´ne 8er Rute überhaupt kein Problem darstellen. Aber diese mit Stahlvorfach?
RFFS-
Rheinischer Fliegenfischer Stammtisch

***Open mind for a different view ***
***Forever trust in who you are ***
(Metallica)
Benutzeravatar
Harald aus LEV
 
Beiträge: 2633
Registriert: 28.09.2006, 10:08
Wohnort: Leverkusen
"Danke" gegeben: 4 mal
"Danke" bekommen: 133 mal

Re: Hilfe beim Werfen "schwerer" Köder

Beitragvon VANHOOL » 06.11.2014, 17:42

Hallo Harald,

Zugegeben hab das wohl nicht ganz geschickt formiliert.
Ich meinte damit das diese Streamer, sobald sie mal nass sind, von mir schon als schwer empfunden werden.
Zumindest im Vergleich zu dem was ich vorher gelernt habe...

Ich habe den Überkopf- und Rollwurf erlernt. Das funktioniert mit ner Fliege ganz gut.
In dem Kurs wurde aber nicht auf werfen mit Streamern eingegangen.
Und da ist mir der Kaltstart schon mit diesen Streamern schwer gefallen.

Bin mir auch nicht hundert prozentig sicher ob es Forellenstreamer sind.
Auf jeden Fall sind sie für mein empfinden relativ klein.
Würde mal sagen Ca. daumengroß.

Sorry für die etwas unklare Formulierung

Gruß
Flo
VANHOOL
 
Beiträge: 12
Registriert: 04.11.2014, 16:06
Wohnort: Heidenrod bei Wiesbaden
"Danke" gegeben: 10 mal
"Danke" bekommen: 0 mal

Re: Hilfe beim Werfen "schwerer" Köder

Beitragvon orkdaling » 06.11.2014, 21:20

Hallo Flo,
auch von mir Gruesse aus den nørdlichen Gefilden. Auch ich weiss nicht so recht was du mit schweren Streamern meinst. Ich gehe mal davon aus das es keine Hechtstreamer sind. Wenn du eine #8 -rute benutzt solltest du keine Probleme haben, egal ob du floating,inter.,sinkschnur fischt.
Aber wo fischt du, kurze oder eher lange Wuerfe, Ueberkopf- oder Rollwuerfe usw. Auf Aftma will ich nicht weiter eingehen. Wichtig ist was Hawk schon schrieb.
Es gibt ja verschiedene Keulen/profilformen. Eine lange Keule ist was fuer weite wuerfe, mit einer kurzen kanst du am Bach besser rollen.
Eine andere Sache wære noch das Volumen. Sehr voluminøse Fliegen machen auch geuebten Werfern Probleme wenns etwas mehr blæst.
Schau einem erfahrenen FF ueber die Schulter, besser wære natuerlich ein Kumpel der dich anlernt.
Gruss
Hendrik
orkdaling
 
Beiträge: 1549
Registriert: 17.11.2013, 14:03
Wohnort: Orkanger, Norwegen
"Danke" gegeben: 117 mal
"Danke" bekommen: 281 mal

Re: Hilfe beim Werfen "schwerer" Köder

Beitragvon VANHOOL » 06.11.2014, 23:47

Hallo Hendrik,

Ich glaube ich habe das typische Foren-Problem.
Kenne mich noch zu wenig aus um sofort mit den nötigen fachbegriffen mein Problem zu beschreiben.
Ich habe leider keine Ahnung welche Eigenschaften meine Flugschnur hat.
Also wie lang oder wie schwer die Keule ist, usw.
Ich kann einfach nur sagen, das mir, als ungeübten Werfer, das Beschleunigen und saubere Werfen meiner Streamer alles andere als leicht fällt.
Ich weiß natürlich, dass es euch über Internet auf die Entfernung schwer fällt mir DEN Tipp zu geben.
Das kann ich auch nicht erwarten.
Ich hatte ein bisschen gehofft einen Fliegenfischer aus meiner Umgebung zu finden, der mich vielleicht ein bisschen unter seine Fittische nimmt.

Ich möchte am arhein fischen.
Entweder vom Ufer aus, oder von Buhnen.
Eine gewisse Weite zu erreichen, wäre also von Vorteil?
Ich hab eben mal die Big Mama gegoogelt.
Hab nicht viel gefunden, aber auf einer Seite wird eine Schnurkopflänge von 12,8 m beschrieben...
Da ich sehr viele verschiedene Gewässer anfahre, gibt es wohl keine generelle Aussage zu meinen Angelbedingungen.



Aber mir ist auch klar, das ein Profi sich wohl eher mit dem Fischen beschäftigen möchte, als einem "blutigen Anfänger" u ter die Arme zu greifen.
Zumal es, wie Eingangs erwähnt wohl eher weniger Fluegenfischer in der unmittelbaren Umgebung geben wird.

Ich werde bei Gelegenheit mal versuchen meine Stops anders zu setzen und auf die Beschleunigung des Streamers zu achten.
Mir ist schon klar, das es für erfahrene Angler schwierig ist meine Probleme nachzuvollziehen.
Wahrscheinlich sind es auch hausgemachte Probleme, weil ich mir zu viele Gedanken mache.

Wie gesagt, ich möchte das Thema Fliegenfischen möglichst professionell angehen, um Fehler und Unarten direkt zu Anfang zu vermeiden, damit ich mit dem nötigen Spaß und der angebrachten Ausdauer an die Sache rangehe.

Vielen Dank schonmal für deine Antwort und die damit verbundene Arbeit.

Ich schätze es sehr, das ihr euch hinsetzt und euch die azeit nehmt mir zu antworten und zu helfen.

Beste Grüße

Flo
VANHOOL
 
Beiträge: 12
Registriert: 04.11.2014, 16:06
Wohnort: Heidenrod bei Wiesbaden
"Danke" gegeben: 10 mal
"Danke" bekommen: 0 mal

Re: Hilfe beim Werfen "schwerer" Köder

Beitragvon Stephen86 » 07.11.2014, 16:21

Moin Flo!
aus der unmittelbaren Nähe(Bad kreuznach) bin ich jetzt gerade nicht aber ich gehe recht häufig mit einem Kollegen aus Mainz fischen, falls du dich mal anschließen magst wäre das sicher kein problem. Wir sind zwar auch noch nicht "lang" dabei sind aber fast jedes Wochenende am Fischen. Falls du mit Forellenstreamern fischt kann ich dir helfen. An Hechtstreamer taste ich mich allerdings auch erst ran... Falls Interesse besteht kannst du dich ja melden,
Gruß Stephen
Benutzeravatar
Stephen86
 
Beiträge: 179
Registriert: 04.01.2014, 15:11
Wohnort: Bad Kreuznach
"Danke" gegeben: 121 mal
"Danke" bekommen: 174 mal

Nächste

Zurück zu Fliegenwerfen: Taktik und Technik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste