im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Bernd Ziesche » 17.07.2011, 01:05

Hallo allen Wurffans,
eine uralte Frage ist die, weshalb das Ende der Fliegenschnur bei sehr vielen von uns in sehr hoher Beständigkeit spätestens ab mittlerer Schnurlänge oft in einer Art S-Form an uns vorbei fliegt.
Man sieht dieses Phänomen (wie man dies Problem lange Zeit gerne einstufte) ebenfalls bei sämtlichen Wurfprofis. In nahzu jedem Video findet man entsprechende Aufnahmen.
Dennoch scheint dieses "Problem" manchmal in einigen Momenten unter bestimmten Bedingungen nicht aufzutreten.
Die Frage war also zu klären: Worin liegt die Ursache für das nicht gestreckte Ende der Fliegenschnur.

Hier ein typisches Video, welches jene "S-Form" im Ende der Fliegenschnur auf Höhe des Werfers sehr schön zeigt. Im englisch sprachigen sprechen wir seit langem vom sogenannten "line dangle".
http://vimeo.com/26512805

Und hier nun die Erklärung bzw. die Ursache:
http://vimeo.com/26521870
http://vimeo.com/25940661

Entscheidend ist also der Winkel zwischen der gestreckten Schnur am Ende des Wurfes und dem Beschleunigungsweg der Rutenspitze im folgenden Wurf. Liegen beide zu weit weg von der theoretisch optimlen geraden Linie, so wird das "schlendrige" Schnurende zunehmend stärker schlendrig.

Vielleicht für den einen oder anderen ganz interessant und sehr hilfreich, um sich detaillierte Gedanken über den Wurfablauf zu machen.
Beste Grüße
Bernd
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Royal Coachman » 17.07.2011, 09:01

Hallo Bernd !

Was willst Du eigentlich beweisen mit Deinem Video?

Die Rute ist ausgestellt, beim Wurf dreht sich der Oberkörper, dazu noch aus der Spitze heraus geworfen und Dein Unterarm und die Rute bilden nicht eine Linie, alles Ursachen für Verwindungen in der Rute beim Schwung und somit dieses nicht gewünschten Ergebnisses.

Dieser Wurffehler entsteht durch das Werfen aus dem Spitzenteil heraus in Verbindung mit einer seitlich im Bogen geführten Rute, die Spitze schwingt nach und verstärkt diese Wellen, Man kann das sehr leicht ausprobieren: Rolle gerade, Rute senkrecht geführt, Unterarm bildet mit Rute eine Linie, Wurf über die Spitze dann liegen diese Wellen senkrecht. Abhilfe gibt es nur durch das Werfen aus dem Handteil heraus in Verbindung mit einer exakten Streckung der Schnur am Beginn des Vorwurfs.

freundlichst
RC
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon henkiboy » 17.07.2011, 11:00

Hallo Bernd,
beim ersten Wurfvideo rollen sich mir fast die Zehennägel auf. Da fehlt nicht viel und der Typ rammt die Rutenspitze in den Boden. Das nenn ich "Arbeitswinkel"! :lol:
Die anderen beiden Videos finde ich von der Auswahl auch nicht sonderlich glücklich. Was hat der Kerl da am Vorfach? Einen zwei Pfund-Streamer? Jedenfalls beeindruckend wie das Etwas während des Wurfes in das Wasser einschlägt. Musst'e mal drauf achten.
Aber zurück zum Thema. Die wellenförmige Bewegung der Schnur am Ende eine Leerwurfes ist im Prinzip doch völlig normal und ergibt sich durch den Umstand das während sich die Schlaufe streckt der Gegenläufige Zug erfolgt. Dadurch wird die Schnur negativ beschleunigt und pendelt in die Gegenrichtung. In Folge schwingt sie aus und die Wellen werden kleiner. Bei einem gut getimeten Wurf ist diese Wellenform so klein das sie fast nicht zu sehen ist und bei einem schlechten Timing hast Du da 'ne Boa Constrictor.
Hast Du eine saubere Wurfachse, so verlaufen die Linien in vertikaler Ebene und kommt eine seitliche Verschiebung der Wurfachse hinzu, verlagern sich diese zunehmendst in die horizontale Ebene.
Das beruht alles auf physikalische Gesetzmäßigkeiten, die man schon in der Schule lernt. Kennst Du doch sicher noch: Druck erzeugt Gegendruck, Trägheit der Masse usw..
Eigentlich müssig darüber zu diskutieren, denn kein noch so guter Werfer auf diesem Planeten kann Naturgesetze außer Kraft setzen. Er kann nur unerwünschte Effekte aufgrund eines perfekten Timings auf ein Minimum reduzieren.
Da sind wir auch schon beim Kern: Wenn Du auffällig große Wellen bei einem Wurf feststellst dürfte das an einem schlechten Timing liegen und wenn diese zunehmend in horizontaler Ebene auftreten wurde die Wurfachse verlagert. Phänomenale Erkenntnisse, die zudem neu sind, kannst Du hier sicher nicht erwarten und das Timing kann man letztendlich niemanden erklären, sondern nur durch stetige Übung verbessern.

Gruß
Detlef

PS.: Ein Anfänger tut im übrigen ganz gut daran zunächst mal einen beschwerten Streamer oder ein Bleischrot ans Vorfach zu verbringen. Dann bekommt man schnell ein Gefühl für das korrekte Timing, da man genau den Moment spürt wann die Schnur komplett gestreckt ist (gut vernehmbarer, zaghafter Ruck in der Rute).
Es gibt Tage, da beissen die Fische wie bekloppt und es gibt Tage da gehen Bekloppte fischen und beissen sich durch. An letzteren weiß der Angler im vorraus das er nur Spot und Hohn fängt!
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Bernd Ziesche » 17.07.2011, 11:37

Hallo Gebhard,
Du nennst 6 Ursachen für das "schwänzelnde" Schnurende:
1. seitliches Führen der Rute 2. Oberkörperdrehung 3. aus der Spitze geworfen 4. Unterarm & Rute bilden keine Linie 5. Nachschwingen der Rute 6. Nichtstreckung der Schnur
& beheben kann man das Ganze NUR:
In dem man aus dem Handteil wirft und die Streckung abwartet?
Dann ergeben Deine Ursachen keinen Sinn. Sonst müßte man wohl eher die Ursachen beheben, oder?
Wie erklärst Du denn jemandem, wie er aus dem Handteil oder aus der Spitze wirft?

Beweisen wollte ich mit dem Video nichts. Manche Betrachter meinen, man könnte von solchen Videos eine Menge lernen.

Hallo Detlef,
Timing kann man niemandem erklären?
Timing=Der Schnurschlaufe die passende Zeit für die Streckung geben.
Die meisten Anwender verstehen diese Erklärung durchaus.
Allerdings ist ein schlechtes Timing nicht die Ursache für das "line dangle". Man kann auch mit perfektem Timing jenes schwänzelnde Schnurende werfen. Und umgekehrt kann man es selbst bei einem schlechten Timing vermeiden.
Ich vermute, Du hast den Text in dem Video nicht gelesen? Die Ursache ist darin erklärt.

Gruß
Bernd
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Thotty » 17.07.2011, 11:48

huhu Detlef,

wenn ich richtig tippe (und ich meine von weitem die schmächtige statur und insbesondere die kappe wieder zu erkennen) dann ist der "kerl" Lasse Karlsson. und die clip seite ist ja von ihm, also steht er da vermutlich selbst, und nicht etwa hinter der kamera. :wink:

Lasse war unter den top 10 beim distance casting auf der weltmeisterschaft in norwegen 2010
und ist der am besten zertifizierte wurflehrer europas. (fff- master, aapgai master, etc.)

und der "kerl" im anderen clip ist unser lieber Börnie, wenn ich`s richtig erkenne...

also einfach besser machen, oder mal die klappe halten.
und ich find es didaktisch super, dass die jungs solche clips ins netz hängen. DA lernt man was von..

und ja, die schlangen schlingel phänomene sind altbekannte. ich versuch seit jahren die rute wieder exakt senkrecht zu führen, weil ich mir durch die scheiss gebetsroitherei (Gebhard, das war ein spässken) :wink: meinen wurfstil versaut habe und mir ab gewissen distanzen immer die goldkopfnymphe aus dem watkescher hinter meinem rücken heraus pulen musste..
ich werf da leider immer noch mit zuviel kraft und zu schlechter technik, und meine "Axel Schulz - oberarm geschichte" kennt ihr ja nun langsam von mir, oder soll ich die nochmal erzählen ? *scherz*

die sauberste leine, die ich bisher gesehen habe wirft Matthias Winterberg von der legendären casting clinic
mein kompliment.
und wie ich mir von ihm hab erzählen lassen lieber Gebhard, kennst du ihn auch aus Bad Berka, gell ?

grüße
Thotty
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Royal Coachman » 17.07.2011, 16:33

Hallo Bernd !

Roman Moser erklärt das auf jeder seiner Vorführungen ganz genau, wie man aus dem Handteil wirft und mit einer Gespließten kann man überhaupt nur so werfen, nur falls Du meinen Worten keinen Glauben schenken willst.

Das Problem liegt meiner Meinung darin, daß fast niemand mehr im Vorschwung "durch die Rute durch wirft", sondern es wird einfach wie verrückt mit der Schnurhand gezogen um eine Aufladung zu erreichen, dazu wird die Rute einfach hin und her gerissen und zwar im Rückschwung und im Vorschwung auf einer runden Bahn. So entstehen Torsionen in der Rute, die in weiterer Folge Wellen in der Schnur bedeuten.
Die immer entstehenden Wellen durch das Zurückschwingen der Rutenspitze werden bei einem sauberen senkrecht ausgerichteten Wurf aus der Schnur gerade gezogen, bei einer seitlichen Ausrichtung ist das aber nicht der Fall

Die modernen Ruten haben soviel Kraft, daß kaum einmal die Reserve "Handteil" benötigt wird außer man will einmal wirklich über 25 m werfen.

Hallo Thotty!
Mathias kenne ich seit Jahren, schätze ihn als exzellenten Könnner und bin ihm freundschaftlich verbunden.
Was nun die Goldköpfe betrifft, so verstärkt der Goldkopf den Wurffehler der horizontale liegenden Schlaufe sowie des dadurch bedingten Kraftverlustes und läßt den Goldkopf gefährlich absinken. Auch ich ziehe mir den Hut tief in den Nacken, :mrgreen: denn niemand ist vor Fehlern oder einer Windboe gefeit.

Aber Thotty, :mrgreen: Hans hat immer gesagt "seitwärts vorbei und oben drüber" damit hat er im Vorschwung gemeint "durch die Rute durchwerfen", das Problem liegt im Rückschwung, daß die Leute mit der Wurfhand zu hoch anfangen. Wenn ich mit der Wurfhand am Ende des Wurfes mit nach oben ausgestrecktem Arm dastehe, wie soll denn da noch ein vernünftiger Vorwurf zustande kommen? Der Gebetsroither beginnt mit der Wurfhand in Gürtelhöhe und endet in Ohrhöhe alles andere bringt Probleme, das "Fliegenfischengefuchtelsen" wo beide Hände über dem Kopf agieren ist einfach lächerlich an zusehen und außerdem vollkommen praxisfremd. Ein weiterer Punkt ist der übermäßige Einsatz der Schnurhand im Rückschwung, hier kommt eine zusätzliche meist unkoordinierte Kraft zum Einsatz, die der Leine zusätzliche Geschwindigkeit verleiht, man könnte meinen das ist doch prima?

Was jetzt kommt ist meine persönliche Meinung aus Erfahrung, die muß sich niemand zu eigen machen, mir fehlt nämlich jegliches Sendungsbewußtsein :mrgreen: :

Die extrem schnelle Schnur zerrt an der Rute länger als die Drift und lädt zu einem Teil die Rute schon für den Vorschwung zusätzlich auf, bevor dieser überhaupt angesetzt wird. Es tritt der gleiche Effekt auf, wie mit einer zu schweren Schnur an der Rute.
Das geht bis zu einer Länge von 12-15m noch gut, dann ist es aber gnadenlos aus und vorbei, kann jeder gerne probieren, werft mal auf einer 4er eine 6er oder gar 7er Schnur.

Warum werfen die großen Künstler so fließend wunderbar? Weil sie im Stande sind den Krafteinsatz genau auf die geforderte Weite ab zu stimmen.
Hilfe dazu:
Rückschwung: Schnurhand ruht vor der Körpermitte und bewegt sich nicht!!!
Der Wurf beginnt in "Grüß Gott Stellung", Wurfhand vor dem Körper wie beim Handschlag, Gewicht ist auf dem rechten (Wurfhand) Bein. Die Wurfhand wird nun ansteigend bis zum Ohr gezogen, der Ellbogen geht in keinem Falle nach oben; da der Körper frontal zum Ziel steht entsteht ein automatischer Stopp. Bei dieser Ausführung des Rückschwunges entsteht ein automatischer Zug, der nicht von der Schnurhand, sondern von der Wurfhand intiiert wird, dadurch entsteht ein hoher und extrem gleichmäßiger Rückschwung, der Werfer muß nur noch die automatisch gezogene Schnur wieder einbringen (Schnurhand bewegt sich zur Wurfhand beim Ohr) und der Vorschwung kann beginnen.
Vorteil 1: man hat überall Reserven, um einen Fehler oder ein plötzlich auftretendes Problem (Windboe) ausgleichen zu können.
Vorteil 2: durch die etwas langsamere Schnur hat man Variationsmöglichkeiten und kann sich im Vorschwung auf die Präsentation konzentrieren oder wenn nötig umdisponieren
Vorteil 3: die ganze Sache ist bewegungsarm und stört dadurch am wenigsten die Fische, da beide Hände innerhalb der Silhoette bleiben, der Wurf kann auch im Sitzen, auf den Knien oder sogar in Seitlage ausgeführt werden.

tight lines
Gebhard
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon derSibirier » 17.07.2011, 17:45

Die modernen Ruten haben soviel Kraft, daß kaum einmal die Reserve "Handteil" benötigt wird außer man will einmal wirklich über 25 m werfen.


Auch bei den modernen Ruten arbeitet man mit der Hand, um eine enge Schlaufe zu werfen. Die Hand gibt noch einen kaum wahrzunehmenden Kick (extreme Beschleunigung)in die Rutenspitze mit, im allerletzten Sekundenbruchteil vor dem Stopp.

Grüße
Sibirier
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Thotty » 17.07.2011, 18:35

huhu Gebhard,

Der Wurf beginnt in "Grüß Gott Stellung"

na besser "grüß gott", als "der vergiss es"

und recht hast du, mit nem schlechten wurf macht man sich lächerlich
und mit ner sexy schlaufe erntet man ruhm und ehre..

grüßung
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Spessart Räuber » 17.07.2011, 18:39

Halo Thotty,

ich habe den Namen jetzt zweimal gelesen und leider muß ich dich ein wenig Korrigieren:

die sauberste leine, die ich bisher gesehen habe wirft Matthias Winterberg von der legendären casting clinic


Wen meinst du: Matthias Meyer oder Michael Winterberg

BTW: Matthias ist ein sensationeller Werfer.

Cheers

Klemens
It is ironical that the "holier than thou" attitude adopted by some fly-fishermen, which has its origins in the trout fishing dry-fly cult of Edwardian days, is based on a curios fallacy.
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon laverda » 17.07.2011, 19:11

Hi Bernd,
da ist wohl jemand in den letzten beiden Videos ziemlich vom 180°-PRINZIP (aus der Vogelperspektive) abgewichen. :mrgreen:

Gruß vom platten Niederrhein
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Royal Coachman » 17.07.2011, 22:13

Hallo!
Ich glaube er meint Mathias Meyer, er hatte auf die EWF die "Nudel" von Bjarne Fries mitgebracht, Unterhaltung pur und in Bad Berka haben wir meine Hardy Marvel geworfen :mrgreen:

Hallo Sibirier!
Du ordnest den Wurf nicht den Gegebenheiten unter, einen Power Snap kann man schwer kontrollieren, er produziert unkontrolliert Geschwindigkeit, genau das will ich nicht. Man setzt ihn nur ein, wenn man wirklich Weite braucht und zusätzlich nur begrenzten Rückraum hat. Ansonsten kann ich mit einem verstärkten Stopp arbeiten, wenn ich die Schlaufe schließen will, aber wer sagt, daß ich immer die Schlaufe schließen will? Auch eine Goldkopfnymphe kann man mit einem leichten "Plitsch" ins Wasser fallen lassen oder man knallt diese hinein und alle interessanten Fische sind weg.
Als Schluß kann ich mir eine kleine Anmerkung nicht verkneifen:
Joan Wulff hat im Jahre 1951 (!) bei der offenen int. Amerikanischen Meisterschaft im Distanzwurf alle Männer geschlagen mit einem Gerät vergleichbar heutzutage Schnurklasse 8# 161 feet = 49m, :badgrin: =D> besonders wenn man das damalige Gerät mit dem heutigen vergleicht, das war nämlich Bambus :mrgreen:. Charles Ritz hat Sie dann dazu gebracht, das große offene Turnier in London zu bestreiten und das hat sie ebenfalls gegen alle Männer gewonnen.

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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon gespliesste » 17.07.2011, 23:24

Hallo,

Spessart Räuber hat geschrieben:Wen meinst du: Matthias Meyer oder Michael Winterberg


Mattthias und Michael sind beides gute Werfer bei der Casting-Clinic, also das muss kein Schreibfehler sein, wen Thotty jetzt wirklich gemeint hat weiss ich auch nicht. :smt030
Matthias ist der mit der Nudel (als Rute) und Michael eher auf die höheren Klassen im Kohlefaserbereich spezialisiert ...

LG,

Olaf
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Thotty » 18.07.2011, 00:20

stimmt...

Matthes, ich hab`s nicht so mit namen... :doubt:

grüßung
Thotty
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon derSibirier » 18.07.2011, 06:54

Hallo Royal Coachman

Du ordnest den Wurf nicht den Gegebenheiten unter,

Welchen Gegebenheiten? Und ich soll meinen Wurf unterordnen? Weshalb?

einen Power Snap kann man schwer kontrollieren,

Wer ist "man"?

er produziert unkontrolliert Geschwindigkeit,

Er produziert überhaupt nichts, das bin immer noch ich. Ich bestimme seine Wuchtigkeit.

Man setzt ihn nur ein, wenn man wirklich Weite braucht und zusätzlich nur begrenzten Rückraum hat.

Bei allem Respekt, aber das ist nicht wahr.

Auch eine Goldkopfnymphe kann man mit einem leichten "Plitsch" ins Wasser fallen lassen oder man knallt diese hinein und alle interessanten Fische sind weg.

Mit einem Snap Cast ist es möglich, die Nymphe so sehr zu beschleunigen, dass sie nach strecken der Schnur zurückspickt und sanft von oben herab auf das Wasser fällt.

Grüße
Sibirier
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Re: im Wurf: Schnurende alles nur nicht gerade

Beitragvon Royal Coachman » 18.07.2011, 07:14

Hallo Sibirier !

Vielleicht solltest Du mal erklären, was Du unter einem Power Snap verstehst umd wie er funktioniert, außerdem ließ bitte die Posts nochmals durch:

Überschrift von mir: NIEMAND muß sich meine Ansichten zu eigen machen, auch Du nicht!

RC
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