Hallo Anton,
"früher" hat man zunächst die Schnur auf der Wasseroberfläche abgelegt. Danach hat man möglichst schnell versucht, die Schnur umzulegen / zu menden.
Heute verwenden die meisten Werfer eine Technik, die wir "air mending" nennen.
Probiere mal folgendes:
Du machst einen geraden Wurf überkopf. Vorne setzt Du den Stop relativ früh. Früh das bedeutet in diesem Fall auf ca. 11 uhr und mit der Rutenhand nur ca. 10 - 20cm vom Oberkörper entfernt - also nicht den Arm (Ellenbogen) durchstrecken/ausstrecken. Direkt im Anschluss an den Stopp (bevor sich die Schnur gesenkt hat) gehst Du mit der Rutenspitze nach außen und wieder zurück (also rauß & wieder rein). Deine Schnur legt sich nun mit dem fertigen Mending aufs Wasser.
Die Technik lautet also "Stop, raus, rein" und bezieht sich auf den Weg der Rutenspitze.
Natürlich bedarf es einiger Übung, bevor man den Bogen exakt positionieren kann.
Ein Tipp:
Es ist immer Stop, raus (geht direkt ineinander über und wird schnell ausgeführt).
Wartest Du etwas mit dem Rein (also dem Zurückführen der Rutenspitze in die gerade Wurfbahn zum Ziel), so entsteht der Bogen mehr zur Rute. Führst Du hingegen das Stop, raus, rein in einer schnellen fließenden Bewegung aus, so entsteht der Bogen zur Fliege bzw. zum Vorfach hin.
Unter "air mending" solltest Du einige zusätzliche Infos (videos) googlen können.
Beste Grüße
Bernd
p.s. Das war jetzt EINE mögliche Technik

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