Probleme mit gestreckter schnur bei ungünstiger Strömung

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Probleme mit gestreckter schnur bei ungünstiger Strömung

Beitragvon Barschzanker » 07.02.2016, 17:10

Alaaf!

ja den Doppelzug hab ich jetzt auch erstmal hinten angestellt, ich trainier jetzt erstmal die Schnurhand mit zu bewegen und den grundsätzlichen Wurfablauf so weit zu üben, dass ich auch 2 mal hinternander gleich hinbekomme :D

Ich war heute nochmal unterwegs, am Mülheimer Hafen, und es klappt echt immer besser. Hab heute nicht einen einzigen Knoten ins Vorfach getüddelt =D> Ich glaub bis zum Sommer hab ich die Grundlagen ausreichend drauf und dann leg ich mich mich mit den Rheintarpoonen an 8)
Ich hatte heute sehr oft das Problem, dass sich die Schnur verdrallt hat, also zwischen Schnurhand und Leitring. Hab mehrfach dann die Schnur bis zum Backing abgemacht und wieder aufgewickelt, dann wars auch erstmal wieder gut aber nach paar Minuten hat ich wieder (oder immer noch?) Drall drin. Voll Doof. Ich meine das ich mal gelesen hab, dass das von nem falsch durchgeführten Rollwurf kommt. Kann das sein? Ich werd die Schnur auch bei der nächsten Tour erstmal an der Strömungkante ganz ausbringen und bisschen schwimmen lassen, dass macht bei Mono auch immer ganz gut den Drall raus.

Und ich werd wohl wieder die 21er Fluo als Tippet nehmen, heute mit der 17er hatte ich doch Fliegenverluste zu vermelden... :shock:

Petri!
Thorsten
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Re: Probleme mit gestreckter schnur bei ungünstiger Strömung

Beitragvon Harald aus LEV » 07.02.2016, 20:14

Barschzanker hat geschrieben:Alaaf!

ja den Doppelzug hab ich jetzt auch erstmal hinten angestellt, ich trainier jetzt erstmal die Schnurhand mit zu bewegen und den grundsätzlichen Wurfablauf so weit zu üben, dass ich auch 2 mal hinternander gleich hinbekomme :D

Guter Ansatz :) Erst wenn der Wurfablauf ordentlich gelingt und Du die Schnur unter Kontrolle hast, sollte mit dem Doppelzug begonnen werden. Sonst kann das schnell zu Frust führen.

Barschzanker hat geschrieben: Hab heute nicht einen einzigen Knoten ins Vorfach getüddelt =D>

Siehste, klappt doch.

Barschzanker hat geschrieben:Ich hatte heute sehr oft das Problem, dass sich die Schnur verdrallt hat, also zwischen Schnurhand und Leitring. Hab mehrfach dann die Schnur bis zum Backing abgemacht und wieder aufgewickelt, dann wars auch erstmal wieder gut aber nach paar Minuten hat ich wieder (oder immer noch?) Drall drin. Voll Doof. Ich meine das ich mal gelesen hab, dass das von nem falsch durchgeführten Rollwurf kommt. Kann das sein? Ich werd die Schnur auch bei der nächsten Tour erstmal an der Strömungkante ganz ausbringen und bisschen schwimmen lassen, dass macht bei Mono auch immer ganz gut den Drall raus.

Das ist seltsam. Abtreiben lassen und dann aufspulen ist grundsätzlich OK, aber dann sollte sie auch gerade liegen. Was meinst Du mit verdrallt? Die Rollen des Memory-Effektes? Das passiert bei - dünner Spulenachse und wenig Backing, -Schnur sehr stramm aufgspult.
Oder verdreht sie sich "in sich". Welche Seele hat Deine Schnur. Monofilseelen verdrallen gerne bei kälteren Wassertemperaturen. Manchmal hilft es dann die Schnur zu wässern. Dann müsste es aber bei fortgesetztem Angeln besser werden. Wie hältst Du die Schnur während des Einstrippens?- Machst Du Achterschlaufen? Hälst Du sie in großen Klängen? Legst du sie einfach ab, oder wie?
Barschzanker hat geschrieben:Und ich werd wohl wieder die 21er Fluo als Tippet nehmen, heute mit der 17er hatte ich doch Fliegenverluste zu vermelden... :shock:

Welche Tragkraft hat die 17er. Wie hast Du die Fliegen verloren? Hänger? am Fisch? beim Wurf? Bei Kontakten mit Ästen, Steinen o.ä.?

Gruß
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Re: Probleme mit gestreckter schnur bei ungünstiger Strömung

Beitragvon Barschzanker » 08.02.2016, 11:30

Harald aus LEV hat geschrieben:
Barschzanker hat geschrieben:Ich hatte heute sehr oft das Problem, dass sich die Schnur verdrallt hat, also zwischen Schnurhand und Leitring. Hab mehrfach dann die Schnur bis zum Backing abgemacht und wieder aufgewickelt, dann wars auch erstmal wieder gut aber nach paar Minuten hat ich wieder (oder immer noch?) Drall drin. Voll Doof. Ich meine das ich mal gelesen hab, dass das von nem falsch durchgeführten Rollwurf kommt. Kann das sein? Ich werd die Schnur auch bei der nächsten Tour erstmal an der Strömungkante ganz ausbringen und bisschen schwimmen lassen, dass macht bei Mono auch immer ganz gut den Drall raus.

Das ist seltsam. Abtreiben lassen und dann aufspulen ist grundsätzlich OK, aber dann sollte sie auch gerade liegen. Was meinst Du mit verdrallt? Die Rollen des Memory-Effektes? Das passiert bei - dünner Spulenachse und wenig Backing, -Schnur sehr stramm aufgspult.
Oder verdreht sie sich "in sich". Welche Seele hat Deine Schnur. Monofilseelen verdrallen gerne bei kälteren Wassertemperaturen. Manchmal hilft es dann die Schnur zu wässern. Dann müsste es aber bei fortgesetztem Angeln besser werden. Wie hältst Du die Schnur während des Einstrippens?- Machst Du Achterschlaufen? Hälst Du sie in großen Klängen? Legst du sie einfach ab, oder wie?


Die war in sich verdreht, wie beim Spinnerfischen ohne Wirbel. Nach dem Einstrippen leg ich die bislang nur vor mir ab, ab und an versuch ich die auch in Klängen von 2-3 Strips festzuhalten, aber das ist mir derzeit noch oft zu viel hantier auf einmal :oops:

Mit dem Memory Effekt wirds auch von mal zu mal besser, der ist noch da, aber nicht mehr so schlimm wie beim ersten Fischen, da hat die sich im Wasser immer wieder in halbkreise gezogen, mittlerweile wirds immer grader. Aber was da für ne Seele drin ist, keine Ahnung. Werd ich wohl sehen, wenn das Vorfach mal ganz runter ist und ich da ne Loop dranbastel für die nächsten Vorfächer.

Ich hab mich halt gefragt ob das Verdrehen von meiner Wurftechnik bzw Wurffehlern kommt.
Harald aus LEV hat geschrieben:
Barschzanker hat geschrieben:Und ich werd wohl wieder die 21er Fluo als Tippet nehmen, heute mit der 17er hatte ich doch Fliegenverluste zu vermelden... :shock:

Welche Tragkraft hat die 17er. Wie hast Du die Fliegen verloren? Hänger? am Fisch? beim Wurf? Bei Kontakten mit Ästen, Steinen o.ä.?

Gruß
Harald


Das 17er hat 2.5kg und das 21er 5kg, steht jedenfalls auf den Spulen, ist ja immer so ne Sache mit der Tragkraft. Ich vermute, dass ich die Fliegen bei Kontakten mit der rückwärtigen Böschung in selbiger hinterlassen habe.

Gruß
Thorsten
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Re: Probleme mit gestreckter schnur bei ungünstiger Strömung

Beitragvon CPE » 08.02.2016, 14:22

Hallo Thorsten,

Schnüre haben immer ein klein wenig "Gedächtnis", d.h. coil memory. Das geht durch Dehnen heraus: jeweils 1,5 m nehmen, etwas ziehen.

http://globalflyfisher.com/fish-better- ... enance-101

Cheers, Norbert
La pêche on sèche est la pêche en nymphe, ce qu'est l'amour courtois est à la copulation.
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