Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Thomas E. » 07.03.2018, 12:45

Hallo Markus,

eine Keule/ Kopf von um die 11m hat für mich an der Küste bei den meisten Bedingungen die optimale Länge.
Wähle ich den bei gleichen Gewicht kürzer, werfe ich weniger weit.
Länger, wird es über den Tag etwas anstrengend.

Ich hole etwa soweit ein, bis ich mind. den Übergang SK- RL in der Schnurhand habe.
Dann führe ich die Rute seitlich an mir vorbei und gehe in die Rollwurf- Position.
So kann ich Vorfach und Fliege sehen zur Kontrolle, bzw. ob ein Fisch folgt.

Bei anschließenden Rollwurf lasse ich schon Schnur rutschen, dann ist der Kopf wieder außerhalb der Rute.
Dann folgt ein normaler Rückwurf, bei dem ich wieder etwas Rl rutschen lasse und die Schnur kann im Vorwurf bereits abfliegen.
Gruß
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon piscator » 08.03.2018, 10:53

Moin, ich bin da ganz bei Thomas -- wenn ich mich konzentriere, lass ich den ersten Rückschwung soweit durchgleiten, das Kopf und Überhang (<1m) vor der Rute sind und dann ist der folgende Vorschwung der endgültige, das reicht um permanent um die 25m zu werfen, wenn die Windbedingungen ok sind, leicht von vorne links als Rechtshänder. Wenn ich nicht so konzentriert bin mache ich einen Zwischenschwung. Der Vorteil bei den Sk's liegt also eher darin mit minimalen Fuchteleiten lange Zeit Fischen zu können und andererseits schnell reagieren zu können -- häufig werfe ich gesichtete Fische, Ringe etc. an, da muss es schnell gehen.
Mein System ist dabei auch eine permanet verbundene Runningline (dünn und schwimmend und ohne Memory) und ein slow Intermediate Schusskopf. Petri, JF
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon fly fish one » 08.03.2018, 17:44

Liebe Kollegen,

vielen Dank! Diese beiden Punkte "vorbereitender Rollwurf" oder Running Line einspleißen, dass sind genau die Fakten die mich auch schon eine Weile umtreiben. Ich werde bevor ich spleiße mal noch weiter mit dem Rollwurf testen. Schön ist das ja schon, wenn man die SK so einfach wechseln kann. Und natürlich bin ich weit davon entfernt mit einem Rückschwung und Vorwurf auch nur annähernd 20 Meter zu werfen! *hüstel* :shock: Das wußte ich aber auch schon vorher. :oops: Trotzdem fein wenn die alten Haudegen mal so Pflöcke einrammen - kann ich mich orientieren, festhalten und üben!

Frank - redet ned soviel von der Küste und Werferei! Ich komm nicht hin dieses Jahr! :evil:
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon piscator » 10.03.2018, 10:14

Moin nochmal, und dann gibts den Vorteil einer SK/RL Schnur gegen Vollschnur noch das leichte ruckeln, wenn die Verbindung durch die Ringe gezupft wird -- bei Fischen im Dunkeln (ich liebe es im Dunkeln ) ist das ein großer Vorteil, da man eine schöne Entfernungsmessung zur Fliege hat. Auch eine glatte verschweisste Verbindung spürt man dabei. J.
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Olaf Kurth » 10.03.2018, 10:55

piscator hat geschrieben:Moin nochmal, und dann gibts den Vorteil einer SK/RL Schnur gegen Vollschnur noch das leichte ruckeln, wenn die Verbindung durch die Ringe gezupft wird -- bei Fischen im Dunkeln (ich liebe es im Dunkeln ) ist das ein großer Vorteil, da man eine schöne Entfernungsmessung zur Fliege hat. Auch eine glatte verschweisste Verbindung spürt man dabei. J.



So genau, lieber Jürgen,

deshalb bevorzuge ich nach wie vor eine robustere Verbindung von SK zur Runninline, denn das verräterische "Ratatonggg" nach Rollwurf und Vorschwung signalisiert mir (nicht nur nachts) die richtige Länge und nach dem nächsten Rückschwung geht alles mit Doppelzug auf die Reise.

Man kann sich die Finger wund schreiben, den Unterschied zum Werfen mit der Vollschnur erlebt man in der praktischen Übung am Wasser. Und da ist es völlig egal, ob man mit SK und Schnurkorb in der Brandung oder an einem stehenden Gewässer steht.....

@Frank: Die Zauberworte heißen: "Wurfkurs machen" - dann klappt es auch mit den 20 Metern.... :shock:

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Maggov » 10.03.2018, 14:28

Olaf Kurth hat geschrieben:
Man kann sich die Finger wund schreiben, den Unterschied zum Werfen mit der Vollschnur erlebt man in der praktischen Übung am Wasser. Und da ist es völlig egal, ob man mit SK und Schnurkorb in der Brandung oder an einem stehenden Gewässer steht.....


Lieber Olaf,

ich habe mich mit der Hechtfischerei mal mit SKs etwas geübt und war irgendwie so gar nicht Freund damit geworden. Ich denke das lag auch daran dass ich irgendwie das Gefühl hatte ganz anders werfen zu müssen...

Da ich damals kurz davor war nach Venezuela zu fliegen hatte ich auch eine 12-er WF dabei die eigentlich die Tarponrute sein sollte. Also einen richtig dicken Hechtbunny drauf und was soll ich sagen - ich kam damit weiter als mit den Schussköpfen, konnte präziser werfen (was beim Hechtfischen vom Boot aus gegen das Ufer ein Riesenvorteil ist) und das Problem beim SK dass der vordere Teil zusammenfiel war einfach weg.

Beim Salzwasserfischen in der Karibik hatte ich gesagt bekommen dass Du mit max. 2 Leerwürfen auf die Distanz kommen musst die Dir der Guide ansagt. Das ist mit der Keulenschnur kein Problem gewesen und wenn wir ehrlich sind, dann sind die Schnüre für Tarpon und Hecht vom Taper her den SKs doch ziemlich ähnlich.

Deshalb habe ich für mich noch keinen Einsatzbereich gefunden bei dem ich mit SKs einen klaren Vorteil hätte und war eben neugierig warum es an der Küste anscheinend verbreiteteter ist mit SKs zu fischen. Leichter habe ich es nicht empfunden - Du musst bei beiden Varianten m.M. nach sauber werfen um an diese Distanzen ran zu kommen...

LG
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon derflow » 10.03.2018, 15:01

Moin Markus,

der Vorteil eines SK zur Vollschnur liegt erstmal darin, dass ich bequem die Keule bzw. Sinkrrate, Gewicht etc bei Bedarf tauschen kann ohne die ganze Vollschnur zu wechseln. Möchte ich zudem noch ein wenig Feintuning am Kopf betreiben und eine dünnere Runningline fischen ist das definitiv eine gute Wahl. Handycap bei der Angelegenheit ist die Verbindung von RL zum SK. Lässt man die werksseitig verbauten Schlaufen am Kopf wird man sich ständig über das Hakeln in den Ringen ärgern :lol: .
Ansonsten ist ein SK-System zunächst nix anderes als eine WF- Vollschnur.

Dein Erlebnis mit deinem Tarpon-Setup erkläre ich mir so - es war perfekt auf die Rute abgestimmt und durch die hohe Wurfposition im Boot ohne Hindernisse im Rückraum einfacher zu händeln .
Gruß

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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon piscator » 10.03.2018, 16:32

Moin, es gibt noch einen weiteren Vorteil der SK gegen Vollschnur, den nur die Küstenbewohner selbst zu würdigen wissen. MF an der Küste ist halt werfen, werfen und nochmals werfen. Da hab ich leicht 2 Schnüre pro Saison zersägt und wenn ich die nicht in den Müll werfen möchte, spleiss ich dann an den Kopf ne neue Running Line. Wenn das so ist, kann ich auch gleich einen SK kaufen -- auf Dauer die billigere Version. J
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon fly fish one » 10.03.2018, 19:06

Olaf Kurth hat geschrieben:...

@Frank: Die Zauberworte heißen: "Wurfkurs machen" - dann klappt es auch mit den 20 Metern.... :shock:

Liebe Grüße,

Olaf


Lieber Olaf,

verzeihe den OT. Einfach großartig. Besser kann man Treffer nicht setzen. Ich spiele kein Golf, aber wie heißt das wenn ich vom Abschlag 180 Meter weit ins Loch treffe? :D
ich schaff ja 20 Meter, nur nicht mit 2 Schwüngen! :p

Dein Frank
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Olaf Kurth » 10.03.2018, 20:05

Maggov hat geschrieben: Das ist mit der Keulenschnur kein Problem gewesen und wenn wir ehrlich sind, dann sind die Schnüre für Tarpon und Hecht vom Taper her den SKs doch ziemlich ähnlich.



Oh nein, lieber Markus,

der sehr spezielle Aufbau dieser vorderlastigen Keulenschnüre macht die wichtige Funktion eines abgestimmten Reartapers sehr deutlich. Mit dem klar definierten Übergang von der Belly zur Runningline bestimmst Du die Präsentationsgeschwindigkeit und die Stabilität (!) des Wurfes relativ großer Fliegen. Dass es sehr gut klappt, hast Du mit einem abgestimmten System erlebt.
Mit einem SK (ohne Reartaper) in der gleichen Klasse hast Du große Schwierigkeiten. Du hast es selbst erlebt, weniger präzise und oft fiel alles vorne zusammen - deshalb sind für mich Hecht-Vollschnüre wie z.B. die Bass-Line von Wulf und ein SK in der Klasse keineswegs ähnlich bzw. vergleichbar.

Ob man, wie Jürgen bereits beschrieben hat, verschlissene WF-Schnüre abschneidet und mit der passenden Runningline wiederbelebt, oder aus einer DT-Schnur zwei unterschiedliche SK bastelt: Du bist mit den passenden Köpfen immer flexibler, denn Du kannst sie auf Deine Bedürfnisse abstimmen (mal etwas schwerer um bei Wind besser zu werfen, etwas leichter, um bei Ententeich-Wetter entspannt zu fischen).

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Maggov » 11.03.2018, 09:35

Hallo an alle Vorposter,

vielen Dank - viele neue Ideen und Punkte zum Grübeln.

Lieber Olaf,

ich hatte das Kollabieren des SK vorne auf ein fehlendes Fronttaper geschoben - ein interessanter Gedanke dass hier das Reartaper eine Rolle spielt. Das muss ich erst durchdenken.

Was die Abstimmung betraf war das ebenfalls meine Vermutung damals. Ich habe viele Threads hier verfolgt die sich um die Abstimmung drehen und vielleicht deshalb das vermutet.


Mir ging es ja auch nicht um mein Set-up in dem Beispiel an sich sondern um die Frage ob es werferisch vom Ergebnis her denn große Unterschiede zwischen Vollschnüren und SKs gibt. Meine Vermutung war dass ein geübter Werfer mit einer sauberen Wurftechnick und etwas Übung an beiden Systemen im Zweifelsfall die gleiche Weite mit beiden Systemen erreichen kann.

Die meisten Vorteile der Küstenfischer von SKs die hier genannt wurden haben ja nichts mit der Wurfweite an sich zu Tun sondern mit anderen Aspekten wie Haltbarkeit, Variabilität etc.

Und auch ein Unterschied ist das ich bei meinen oben genannten Zielfischen sicherlich weniger Würfe am Tag mache als ein Meerforellen oder Lachsfischer. Beim Salzwasserfischen auf Sicht oder beim Fischen an Seen auf Fische die herumziehen musst Du allerdings in der Lage sein die Fliege schnell in einer variablen Länge zu platzieren. Das war für mich die Gemeinsamkeit dass ich mit wenigen Leerwürfen auf eine bestimmte Distanz kommen muss.

Erinnert mich an eine Übung die Lefty Krey angehenden Salzwasserfischern empfohlen hatte: Man solle eine Freund bitten sich mit einem Hulahoop Reifen in einer bestimmten Entfernung zu platzieren und dann diesen Reifen über die Wurffläche zu rollen. Ziel ist es mit der Fliege in den rollenden Reifen zu treffen. Hatte schon immer mal vor diese Übung bei einem Gaudi-Wurfturnier ein zu bauen :)

LG
Markus
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Trockenfliege » 11.03.2018, 11:29

Das Kollabieren eines SKs oder auch anderer Schnüre bei langem Schiessenlassen hat verschiedene Ursachen.
Das kann am taper liegen, aber auch am Vorfach (Länge, Stärke), Fliegengröße, Wind....
Das Problem beim weiten Schiessen ist, dass das ganze System, bestehend aus Keule/SK, Vorfach und Fliege unkontrlliert unterwegs ist, sobald ich es fliegen lasse und ab diesem Augenblick auch einem stetigen Geschwindigkeitsverlust unterliegt.
Je kürzer die Keule/SK ist, desto länger ist dieses System unterwegs und desto anfälliger wird es für äußere Einflüsse, wie zB. einfach auch den Luftwiderstand.

Deshalb fische ich auch viel lieber mit langen Keulenschnüren, da ich dann mehr Schnurlänge noch unter Kontrolle habe, bevor ich sie abschiesse.

Nicht nur ein SK, auch andere Schnüre kollabieren zum Ende des Wurfes hin, abhängig von den oben genannten Faktoren und auch der Dicke der runningline.
Wenn dann die Fliege und Vorfach noch näher am Werfer landet, als die Schnurspitze, habe ich zwar viel Schnur draußen, aber keine Weite erreicht.

Das Strecken meiner Schnur zum Ende des Wurfes unterstütze ich durch den sogenannten 3. Zug ( von Doppelzug).
Dabei bremse ich die auslaufende runningline leicht ab, einen richtigen Zug in entgegengesetzte Richtung mache ich dabei selten.

Dies verringert zwar die Länge der schiessenden runningline ein wenig, dafür kommt das Vorfach aber mehr oder weniger gestreckt aufs Wasser.

Den gleichen Effekt bekommt man, wenn man kurz vor Ende des Wurfes die Rutenspitze ins Wasser taucht. Auch dadurch wird die runningline abgebremst und Schnur und Vorfach strecken sich besser.

Gruß
Reinhard
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon derflow » 11.03.2018, 18:46

Moin,

das vermeintlich fehlende Reartaper bein SK sehe ich nicht ganz so dramatisch (viele Fertig-SK haben sowas tatsächlich). Das Vorfach sorgt für deutlich mehr Unruhe wenn zu kurz, eine zu leichte Fliege angeknüpft wurde und man dann mit SK fischt, die ein relativ aggresives Taper (für Wind und große Fliegen z.B. GL coastal) besitzt.
Die größten Fehler, die ich immer bei Mitfischern beobachte ist, dass die Wurfbewegung viel zu weit „aufgemacht“ wird (irgendwo zwischen 9 und 3 Uhr) in der Hoffnung noch mehr aus dem Wurf rauszuholen, der Doppelzug dabei vernachlässigt wird und schon viel zu viel Runningline in der Luft hängt. Mit ner sauberen Wurfbewegung, engen Schnurschlaufen und einem exakten Doppelzug sieht die Welt da schon ganz anders aus.
Gruß

Florian

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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Gammarus roeseli » 12.03.2018, 10:58

Thomas E. hat geschrieben: Zu 95% fische ich nämlich nur einen sehr langsam sinkenden SK (Intermediate) von ca.11m Länge.


Hallo Thomas,
welches Wurfgewicht und welche Rutenlänge nutzt du?
LG Christian
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Thomas E. » 12.03.2018, 12:52

Hallo Christian,

18 Gramm auf ca. 11m, meist aus DT geschnitten, daran wir eine relativ dünne RL gespleißt.

Eine zu lange Frontverjüngung mancher DT kürze ich, auf ca. 150cm.


Die Rute ist 290cm lang.
Zuletzt geändert von Thomas E. am 15.03.2018, 17:20, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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