Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Gammarus roeseli » 12.03.2018, 18:49

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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon TorstenHtr » 30.03.2018, 14:00

Thomas E. hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=6SblvfddsEo :lol:


Hallo Thomas,

Ich habe mir das Video angeschaut, aber der Informationsgehalt ist wirklich gering :) Hier sieht man nicht einmal die Schnur ..
Vielleicht sollten wir mal etwas aufnehmen und beschreiben welche Schritte relevant und wichtig sind.

Absolute Distanzen zu vergleichen ist schwierig, da diese sehr stark von den äußeren Bedingungen abhängig sind.
Dazu zählt nicht nur der Wind, sondern auch die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und wie der Platz aufgebaut ist.
Wir haben z.B. in Berlin auf unserem Sportplatz teilw. das Problem das der Wind zwischen den Häusern rotiert,
ab Wurfposition hat man Rückenwind und nach 20m von vorne der dann schön die Schnur runterdrückt.
Die besten Distanzen werden oft bei Turnieren in Küstennähe geworfen, weil dort der Wind schön gleichmäßig weht.

Wenn wir definieren: werfen auf der Wiese, bessere Bedingungen, leichter Rückenwind, ca. 20°C sollte man schon
27-30m mit einem 20g Schusskopf (intermediate) werfen können.

--

Vor 2 Jahren hatten wir zwei kleine Turniere durchgeführt, mit einem 27g Schusskopf (schwimmend) lagen die besten
Distanzen etwas über 40m.

Wir planen dieses Jahr wieder zwei Fly-Casting Turniere in Berlin.

Viele Grüße,
Torsten
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Magellan » 30.03.2018, 16:54

TorstenHtr hat geschrieben:
Thomas E. hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=6SblvfddsEo :lol:

Hallo Thomas,
Ich habe mir das Video angeschaut, aber der Informationsgehalt ist wirklich gering :) Hier sieht man nicht einmal die Schnur ..


wirklich nicht?

Magellan hat geschrieben:Das mit der Wurfweite sollte hinkommen, ausgehend von der Anzahl der Schnurklänge und der ungefähren Länge derselben:
88x 25cm=22mtr.

Plus Kopf...
Gruss
Heiko


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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon TorstenHtr » 30.03.2018, 20:11

Hallo Heiko,

habe mich unpräzise ausgedrückt, man sieht den Wurf nur aus einer Perspektive (von der Seite), aber nicht wie Rückwurf oder Vorwurf ausrollt. Das bräuchte man, um den Wurf zu beurteilen, am besten noch die Perspektive von vorne, viele Werfer neigen zu Trackingfehlern. Die Wurfweite zweifle ich nicht grundsätzlich an.
Ein richtig gutes Video für Schussköpfe habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, ich will mal weiter suchen auf youtube.

Viele Grüße,
Torsten
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Thomas E. » 31.03.2018, 13:55

TorstenHtr hat geschrieben:Wenn wir definieren: werfen auf der Wiese, bessere Bedingungen, leichter Rückenwind, ca. 20°C sollte man schon
27-30m mit einem 20g Schusskopf (intermediate) werfen können.

Vor 2 Jahren hatten wir zwei kleine Turniere durchgeführt, mit einem 27g Schusskopf (schwimmend) lagen die besten
Distanzen etwas über 40m.


Hallo Torsten,

im ersten Fall sicher mehr, wenn der SK nicht zu kurz ist und bei guter Technik.

Nur im Wasser stehend am Meer gelingt das nicht, bei mir meistens um die 17m Running line durchschnittlich.
SK- Länge 11m.

Sven Kalmar hat 22m DT7F mit Flat Beam RL mit Rückenwind auf über 45m geworfen, aber eben auf der Wiese. :wink:

Auf den HH- Wurftagen letzten Sonntag trauten sich nur sehr wenige an die 40m Bahn, weitester Wurf bei drehenden Wind mit WF6F, 32,40m. :wink:
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon TorstenHtr » 01.04.2018, 21:40

Hallo Thomas,

im ersten Fall sicher mehr, wenn der SK nicht zu kurz ist und bei guter Technik.


Ich werde das mal morgen testen.

Nur im Wasser stehend am Meer gelingt das nicht, bei mir meistens um die 17m Running line durchschnittlich. SK- Länge 11m.


Im Wasser ist das schwer zu messen, nur Spey-Casting wird aktuell so geworfen. Evtl. geht das wenn man parallel zum Strand wirft und dann die Distanz mit einem Helfer misst. Die Differenz ist sicher ganz interessant zu wissen. Nur die nachgeschossene Schnur ist zu ungenau, um die Distanz zu ermitteln; meist ist die Schnur nicht richtig gestreckt oder die Fliege rollt nicht richtig aus.

Sven Kalmar hat 22m DT7F mit Flat Beam RL mit Rückenwind auf über 45m geworfen, aber eben auf der Wiese. :wink:


Heute lag ich auch so in dem Bereich, geht aber nur mit ordentlich Rückenwind und der Schusskopf muss lang genug sein (war 18m DT8 schwimmend). In der Halle ohne Wind kann man 5-10m abziehen.

Viele Grüße,
Torsten
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Thomas E. » 02.04.2018, 08:48

TorstenHtr hat geschrieben:Hallo Thomas,

im ersten Fall sicher mehr, wenn der SK nicht zu kurz ist und bei guter Technik.

Nur im Wasser stehend am Meer gelingt das nicht, bei mir meistens um die 17m Running line durchschnittlich. SK- Länge 11m.


Im Wasser ist das schwer zu messen, nur Spey-Casting wird aktuell so geworfen. Evtl. geht das wenn man parallel zum Strand wirft und dann die Distanz mit einem Helfer misst. Die Differenz ist sicher ganz interessant zu wissen. Nur die nachgeschossene Schnur ist zu ungenau, um die Distanz zu ermitteln; meist ist die Schnur nicht richtig gestreckt oder die Fliege rollt nicht richtig aus.



Moin Torsten,

ein ca. 11m SK intermediate von 20 Gramm wird mit Rückenwind auf der Wiese locker über 30m fliegen.
Berichte mal.

So haben wir das öfter gemacht, am Meer im Wasser stehend parallel zum Ufer geworfen und gemessen.
SK Gewicht 18 Gramm.
Ich stoppe beim Fischen die schießende RL meist durch die begrenzte Länge von der Rolle, oder mit der Schnurhand abbremsen, damit es sich gut streckt.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon TorstenHtr » 02.04.2018, 18:08

Hallo Thomas,

heute war es schwer. Über 30m habe ich schon geworfen (ca. 34m), aber ich musste mir viel Mühe geben. Diesmal mit 21g schwimmenden Schusskopf ~10m.
Wir hatten auf dem Platz wieder das Problem mit rotierendem Wind, ab Wurfposition Rückenwind, aber nach ca. 20m leicht von vorne. Das ging nur, indem ich ganz flach zum Boden geworfen hab. Das ist das Problem mit kurzen Schussköpfen, sehr windanfällig, die Schnur fliegt gut los, "knautscht" aber auf den letzten Metern zusammen.
Interessanterweise hab ich dann mit einer DT5 sogar leicht weiter geworfen.

Viele Grüße,
Torsten
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Äsche62 » 13.05.2018, 15:09

Moin von der Küste,

Ich möchte auch noch was dazu sagen ,eigentlich ist es völlig egal ob Du 30 m oder 20 m weit kommst ,Hauptsache man hat Spaß daran mir der Fliegenrute zu werfen .
Sicherlich denke ich kommt man auf 30 m wenn alles stimmt die Windrichtung muss passen und vor allem man sollte den Doppelzug beherrschen das ist nämlich das wichtigste an der Küste .
Ich habe schon viele Meerforellen weiterdraussen gefangen ,aber die meisten Fische im Bereich der 10 m .
Tl.Stefan
Zuletzt geändert von Äsche62 am 13.05.2018, 16:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie man über 30m auf Mefo an der Küste wirft.

Beitragvon Äsche62 » 13.05.2018, 15:10

:D
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