Wind am Teich

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Wind am Teich

Beitragvon Matzel » 28.08.2011, 20:16

Hallo liebe Forenmitglieder,

Heute Nachmittag war ich spontan mal am Forellenzirkus, wo ich sonst nie hin fahre.
Ich fischte mit einer 9er Rute, der Klasse 5 mit 5er Schnur. Köder waren Wooley Bugger und Goldkopfnymphen.
Im Stillwasser habe ich bisher keine Erfahrung, deswegen die spontane Aktion.
Der Wind war mir dann doch etwas zu stark, um auf Wurfweite zu kommen.
Wie verhaltet ihr euch bei Wind, ab wann gibt es keinen Sinn mehr weiter zu fischen? Ich hatte das Problem, das sich das Vorfach nicht vernünftig strecken wollte, oder die Flugschnur in der Luft gegen den Wind prallte......Ihr könnt euch das schon Denken......das macht dann irgendwann keinen Spaß mehr :)
Natürlich hätte ich dann auch von der anderen Seite mit dem Wind fischen können, jedoch standen dort nicht die Fische.
Gefangen habe ich eine :roll: :badgrin:

Grüße Marcel
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Re: Wind am Teich

Beitragvon Royal Coachman » 29.08.2011, 08:19

Hallo Marcel !

Bei Wind gibt es die Möglichkeit des "dritten Zuges", kurz vor dem Strecken der Leine, ein kurzer kräftiger Zug und das Vorfach streckt sich. Bei starkem Wind würde ich keine Goldköpfe oder stark beschwerte Nymphen mehr fischen, da habe ich schon einige auf den Hinterkopf bekommen, sondern mich auf mittelgroße Naßfliegen, wie die Alexandra z.B. verlegen.

Die Fische sind bei bewegter Oberfläche darauf konzentriert, daß etwas ins Wasser fällt bzw geweht wird.

Tight lines
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Der immer auf Seiten der Fische steht!
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Re: Wind am Teich

Beitragvon Olaf.Musebach » 29.08.2011, 11:08

Hallo Macel,

eine gute Methode noch etwas mehr streckung ins Vorfach zubekommen ist es, das Vorfach so kurz wie möglich zu machen, wenn es die Fischerei nicht anders zulässt.

Gruß
Olaf
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Re: Wind am Teich

Beitragvon derflow » 29.08.2011, 12:43

Moin !

....möglichs enge Schnurschlaufen werfen und Schnüre mit kurzen Keulen sind vorteilhaft. Alternativ auf höhere Schnurklassen wechseln - ist am Forellenpuff vlt. nicht so prickelnd mit ner 8er die Portionsforellen rauszuzuppeln - wirft sich aber deutlich entspannter.
Gruß

Florian

zwei Hände sind besser als eine :-)
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Re: Wind am Teich

Beitragvon laverda » 29.08.2011, 17:56

Hi Marcel,
schnell und möglichst flach über der Oberfläche werfen ist ne Option. Da kommt es natürlich auf die Wasser- und Uferverhältnisse an, ob es überhaupt möglich ist.

Gruß vom platten Niederrhein
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
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Re: Wind am Teich

Beitragvon Matzel » 29.08.2011, 19:54

Danke, für eure Tips.
Ja, die Kunst war es natürlich die beschwerten Nymphen und kleinst Streamer auf Weite zu bekommen.
Ab und zu gab es Rutenkontakt mit dem Köder.
Die Weite wäre am Bach natürlich nicht "so" wichtig.
Habe dadurch aber gestern gemerkt, das die Fliegenfischerei auch ihre Grenzen hat.
Mit ner längeren und stärkeren Rute wäre es vielleicht besser gelungen, hätte aber kein Spaß gemacht.
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Re: Wind am Teich

Beitragvon Maggov » 30.08.2011, 12:02

Hi Matzel,

seitlich flach über das Wasser werfen geht gut oder Du wirfst im Rückwurf tendenziell steiler nach oben und drückst die Schnur im Vorwurf in Richtung Wasseroberfläche.

Sollte sich das Vorfach nicht ganz strecken so ist das bei GK-Nymphe und W-Bugger nicht weiter schlimm, beim Einstrippen kriegst Du ja wieder Kontakt zur Fliege.

Viele Grüsse und viel Erfolg

Markus
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Re: Wind am Teich

Beitragvon Matzel » 30.08.2011, 19:36

Hallo Markus,

auch dir Danke ich für den Tip.
es grenzte fast an Verzweifelung, man steht da am Wasser und es klappt einfach nichts :D
Man probiert "Gewaltwürfe" (krass ausgedrückt) und es wird nicht besser. :badgrin:
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