Wurfweite

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Re: Wurfweite

Beitragvon AlexWo » 13.10.2016, 17:03

Lieber Hans Dampf,

ich möchte nicht wissen, wieviel Fische nicht gefangen wurden, weil sie unwissentlich überworfen wurden!
Meiner Meinung nach ist sauberes, kontrolliertes Werfen wichtiger. Wenn man im Bedarfsfall noch weit werfen kann, umso besser!:)

LG

Alex
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Re: Wurfweite

Beitragvon frisco » 13.10.2016, 18:54

Servus

Ins Backing zu werfen ist kein Problem, bald geht es auch im Schlafen siehe Video.
https://youtu.be/s2p7eYSAzgA

Mfg
Zivko
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Re: Wurfweite

Beitragvon fly fish one » 13.10.2016, 18:56

Doch doch, ich kann das alles verstehen, ABER, Spirolino is echt K...acke! :D Man kann doch auch hinschwimmen? 8)

Aber, ihr alten Hasen und Häsinnen, so als männliche Novize des Fliegenweitschmeißens, bin ich schon scharf, darauf, zu wissen, wie weit wirft des Burschi, also ich, jetzt denn im Maximum. Dieser Frage bin ich noch eine Antwort schuldig, der ich aber auch noch nicht so richtig nachgejagt bin. Die fliegenfischereiliche Praxis an meinen Bächen hat das noch nicht zugelassen. Ich baue auf die Isar, die da hoffentlich bald kommt. Da gibt es eine schöne Stelle, die nennen sie den Huchenspitz. In guten 30 Metern oder mehr, ist eine Mauer, man kann nicht waten, steht etwas erhöht und ob ihr es glaubt oder nicht, ich will einmal diesen verdammten Streamer an diese verdammte Mauer donnern - praktisch den Korbleger der Fliegenfischer! Selbst die Spinnangler müssen schon fleißig feuern. Denen soll die Spucke wegbleiben, wenn ich wie Steffi Nerius, nur statt des Speeres mit der Sage (ich spreche das auch immer deutsch aus) auftauche und Rekordweiten raushaue. Auf das sie am Abend in ihre Kissen flennen! Hah! :twisted:
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Re: Wurfweite

Beitragvon AlexWo » 13.10.2016, 19:01

Hi Fly Fish One!

Das sollte mit einem schnellsinkendem (dünner Querschnitt) Schusskopf kein Akt sein! :)

Viel Spass beim Huchenfischen

Alex
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Re: Wurfweite

Beitragvon Michl » 13.10.2016, 19:16

Moin,
es ist natürlich schon schön wenn man immer und überall ins Backing schmeissen kann, gell.
Aber noch schöner ist, das man es meist gar nicht muss.
Ich wollte vor Jahren mal wissen ob ich´s hinkriege, hab mich auf die frisch gemähte Wiese gestellt und bei Windstille mit dem Doppelzug die 5er tatsächlich soweit rausgefeuert.
Das war aber so anstrengend, daß für zielen, sauberes ablegen und Umgebung im Auge behalten kein Sprit mehr da war.
Und nach einer halben Stunde war ich am A.....
Fazit:
Ich kann also mit meinen Möglichkeiten entweder versuchen weit zu werfen, oder so zu fischen, daß ich was fange und ein paar Stündchen durchhalte.
Da hab ich mich für letzteres entschieden und fahre ganz gut damit.

Wobei Hecht und Meerforelle schon eher Fische sind, die größere Weiten erfordern, bei ersteren weiss ich es schon lange, bei letzteren hab ich das heuer gemerkt......
Man kann beide aber auch mit 20 m fangen, das weiß ich sicher!

Das ist jedenfalls meine Meinung, aber ich bin ja auch kein Fliegenfischer, ich fische nur mit der Fliege und hab auch Fliegenruten.
Besitze nämlich auch eine Spinnrute, oder, mea culpa, maxima culpa, sogar mehrere! :oops:

Lieber Alex :smt039 , den Rest Deines Beitrages kann ich zu 100 % unterschreiben.

Gruß
Michl
Die Beute ist unwesentlich, entscheidend ist nur das Gefühl.
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Re: Wurfweite

Beitragvon fly fish one » 13.10.2016, 19:19

Danke mein lieber Alex,
ich arbeite daran, an den Weiten, den Huchen und der Bewegungslegastenie!

Dein Frank
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Re: Wurfweite

Beitragvon Bäschwatz » 13.10.2016, 19:51

Bewegungslegasthenie...
Kenn ich.
Mit den Armen überkreutz Radfahren geht solange gut bis ne Katze vors Rad läuft.
Iss für mich als Rechtshänder mit Einhand nicht wesentlich anders.
Gruß Thilo
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Re: Wurfweite

Beitragvon Thomas E. » 13.10.2016, 20:33

Hallo allerseits,

an der deutsch- dänischen Ostseeküste sind weite Würfe schon von Vorteil.
Die meisten Fische dort habe ich auf 15- 25m gefangen !

Ich möchte nicht wissen, wieviele Fische ich nicht gefangen habe, weil ich sie nicht erreicht habe. :wink:

Das zeigt die weit besseren Ergebnisse mit der Fliege an der Wasserkugel/ Spirolino der Kollegen, bedingt durch die viel größere Reichweite.

In Fliegenwurfweite halte ich diese durch die idealere Führung für fängiger.

Das Überwerfen von Mefos als Nachteil wird m.E. weit überbewertet, auch wenn es gelegentlich "scheue" Zeiten gibt.


@Zivko
Es gibt unterschiedlich lange Leinen, auch weiß man nicht, wie die Schnur vorne liegt.

@Achim
25 Meter "halten" gehört durchaus nicht in den Bereich "Fabeln und Legenden", sondern ist bei Idealbedingungen machbar. :D
Hat natürlich mit praktischen Fischen nichts zu tun.

Ich habe mal zwei recht bekannte Werfer auf einem Meeting in den NL gesehen, die auf jeweils 22 und 23m gekürzte Schnüre benutzten.
"Halten" der "ganzen" Leine war Ihnen so möglich und Würfe ins Backing. :lol:
Wurde natürlich nicht gesagt, erst das Maßband hat es später gezeigt. :badgrin:

Auf den Hamburger Wurftagen haben wir immer einen Bahn mit Maßband, die wird aber nur von wenigen Leuten genutzt. :lol:
Zuletzt geändert von Thomas E. am 14.10.2016, 08:54, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Wurfweite

Beitragvon Waldläufer » 13.10.2016, 20:44

Hallo beisammen!

Als ich den Thread-Titel las musste ich irgendwie unwillkürlich an Chips und Bier denken.
Weiß auch nicht warum.

Vor einiger Zeit habe ich auf der Wiese auch eine WF mit 27 m und eine DT mit 25 m (jeweils in Kl.5) sauber ausgelegt.
Hab ich aber schon lange nicht mehr gemacht.
Beim Fischen selbst hab ich dies niemals richtig ausprobiert und ich fische auch an einem ziemlich mächtigen Fluss (Breite ca. 80m, mittlerer Durchfluss ca. 150 m³/s).
Als ich das erste mal dort stand dachte ich mir, was willst Du kleiner menschliches Verdauungsprodukt eigentlich hier mit Deiner Fliegenrute?
Und wie sieht es dann im wirklichen Leben aus?
Die weiteste Entfernung in der ich einen Fisch fing waren etwa 12 m, die meisten etwa 7 - 8 m vom Ufer entfernt.

Schöne Grüße
Thomas
"Die Zeit auf dieser Erde wird nach Tagen genau abgerechnet, nur die Zeiten die wir fischen, die zählen nicht dazu."
Indianisches Sprichwort
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Re: Wurfweite

Beitragvon hshl » 13.10.2016, 21:39

Hallo zusammen,
die wohl wichtigsten Voraussetzungen für einen weiten Fliegenwurf sind gutes Timing und präzise Wurfbewegungen. Wer dies beherrscht, der wird auch geringere Wurfweiten grundsätzlich müheloser werfen können. Jedenfalls war das hauptsächlich meine Motivation, eine Zeit lang den Weitwurf (nicht zu verwechseln mit dem Casting) zu trainieren. Mir ist es wichtig, mich voll auf das Fischen (und nicht auf das Werfen) konzentrieren zu können und am Ende eines Fischereitages entspannte Arme zu haben. Das Training des weiten Wurfes hilft dabei - insbesondere beim Küstenfischen.
Allerdings sind Weitwürfe kein Muss. Ich kenne viele exzellente Fliegenfischer, die Ihre Fische allesamt ohne Weitwürfe fangen (meine Frau führt mir das jedes Frühjahr beim Küstenfischen auf Meerforellen eindrucksvoll vor Augen... :D )

VG, Tobias
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Re: Wurfweite

Beitragvon orkdaling » 13.10.2016, 21:40

Hallo Thomas,
genau das bezweifle ich (besseres Ergebnis durch Sbiro, bedingt durch gøssere Wurfweite)
Sicher befischt du mehr Flæche mit den weiten Wuerfen aber nur da wo es angebracht ist, also gleichmæssiger Ostseegrund so wie du es bei dir vorfindest.
Sonst eher nicht weil der Fisch da ist wo das Futter ist und das sind nun mal Riffs, Kanten, Rinne, Muschelbænke.
Um es an 2 Beispielen zu zeigen, auch wenn ichs schon woanders beschrieben habe, am Fjord hast du bei 25-30m eine Wassertiefe von vielleicht 10m und da findest du keine Mefo. Aber an den kanten entlang, hinter Schæren.
Ok bleiben wir bei der Ostsee, bin ab und an zwischen Trelleborg und Ystad oder Bornholm. Spiroangler meist deutschsprachig bis zum Bauchnabel auf den Riffen stehend. Und fangen sie mehr? Im Gegenteil. Sie fischen Sbiro weil sie denken das die mehr fangen oder eben nicht werfen kønnen wenns etwas blæst.
Dieses Jahr hab ich von denen zwischen Ostern und Pfingsten nur Gejammer gehørt. Waren mehrfach mit ihnen am Strand, 2 Fliege, 2 Blinker, 3 Sbiro.
Wir beiden mit Fliege haben mehr als die anderen gefangen. Und das Jahr davor war es auch so æhnlich.
Mefo sind manchmal sehr selektiv und wenn sie besonders im zeitigem Fruehjahr Kleinzeug zwischen Tang und Steinen jagen dann tuts eine Reke, Brenda, Ømo auf kurze Entfernung. Streamer (Sandaal/Hering) das ist was auf Entfernung, so wie sie es gewøhnt sind im Trupp Schwarmfisch zu jagen.
Grosse Entfernungen ist eher was wenn wir abends auf Seelachs fischen, die aus mittleren Tiefen zu den Heringen aufsteigen, aber auch die folgen bis vor die Fuesse.
Fazit - Fliege zur richtigen Zeit am richtigem Ort bringt den Fisch. Ich versuche das zu fischen was eben jahreszeitlich auf der Speisekarte steht und wo es hauptsæchlich zu finden ist. Das kann 5,10,15 aber auch 25m weit draussen sein.
Gruss Hendrik
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Re: Wurfweite

Beitragvon fly fish one » 13.10.2016, 23:20

Es ist wie großes Kino Euch zu lesen! Vielen Dank!!

Und einen habe ich noch und einen habe ich noch: Neulich, keine Ahnung wie weit draußen, sagen wir einen Tacken über 15 Meter. Ein herrlicher Angriff auf meine Trockenfliege und was is?? Naaa? Anschlag nicht durchgekriegt! :p Ich war trotzdem happy, weil ich vorher, so gefühlt für meine Verhältnisse, richtig schön geschmißen hatte, ein Kollege des entwischten Kollegen schon in meinem Beutel hing und der Tag insgesamt sooo schön war und ich halb erstaunt und halb erfreut konstatierte: "Ach schau an, dass meinen die Jungs aus dem Forum also!" Es hätte nicht schöner sein können, ging nach Hause, das Grinsen breit. Die Frau: "Wie war Dein Tag, Baby, hast Du mir was mitgebracht?" :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Euer Frank
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Re: Wurfweite

Beitragvon Bäschwatz » 14.10.2016, 19:29

Noch mal zurück zum Anfang. Die Frage war wieviel Distanz drin sein sollte.
Am Bach nicht wirklich viel. In meiner Anwendung zwischen 5 und 10 Metern.
An der Küste ist das etwas anders. Nordsee lass ich mal weg.
Aus meiner Erfahrung von meiner Lieblingsinsel Kegnees in DK kann ich nur breichten, das da, wo es auf kurzem Weg aus dem tiefen Wasser ins flache geht, Einhand mit 15 -20 Metern dicke reicht.
Schnell hinkommen,schnell fresen und schnell wieder verschwinden.
Wo es aber über mehrere hundert Meter nicht wesentlich tiefer ist als 1.5 Meter, und am Rande der Sichtweite die Tümmler an der Kante zum tiefen Wasser jagen, da darf es wesentlich mehr sein.
Und das sind Distanzen, über die wir uns mit Einhand nicht unterhalten müssen.
Selbst bei sehr trübem Wetter oder wenn es ordentlich bläst hatte ich dort nur Bisse weit jenseits von Einhand-Reichweite.
Aus dem Grund der Umstieg auf passende Zweihand.
Tüddelt mit Skagit Compact links fast so gut wie rechts.
Auch unter Wetterbedingungen welche selbst den Spinnanglern zu heftig sind.
Was die Frage nach wieviel benötigter Distanz nicht wirklich erklärt.
Hendrik hat hierzu einige passende Erklärungen gegeben.

Gruß Thilo
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Re: Wurfweite

Beitragvon trutta1 » 14.10.2016, 19:46

Hallo Namensvetter (fly fish one),

bei Wurfweiten über 15 Meter lässt bei fast allen Fliegenfischern die Wurfgenauigkeit stark nach.
An der Küste und am See ist das in den meisten Fällen kein Problem, da ich dort außer starken Seiten- Gegenwind ja auch kaum mit Hindernissen rechnen muß.
Am Fluss oder Bach sieht es da schon anders aus.
Dort reicht es eben nicht 15 oder gar 20 Meter weit zu werfen.
Zielgenaue Präsentation und das genaue ''Lesen" der Strömungsverhältnisse ist dort angesagt. Viele Fliegenfischer, vor allem Anfänger, haben mit den Strömungsverhältnisse die größten Probleme.
Meine meisten Fische fange ich zwischen 5 und 15 Meter, wobei ich beim Meerforellen - Hecht- und Rapfenfischen schon mal meine Grenzen auslote.
So richtig an meine Grenzen komme ich regelmäßig im Belly-Boot. Dort liegen meine durchschnittlichen Wurfweiten auf keinen Fall über 20 Meter.
Da Du ja des öfteren mit einem Fish-Cat unterwegs bist wirst Du mir da sicher zustimmen.

Lieben Gruß,
Der andere Frank
Der Äschenflüsterer ( Leider hören nur noch wenige zu!)
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Re: Wurfweite

Beitragvon fly fish one » 14.10.2016, 20:27

Auf jeden Fall, lieber Frank,
absolute Zustimmung! Im BB, selbst wenn du im Fish Cat eine ganze Ecke höher sitzt, ist es viel schwieriger. Der Streamer berührt viel eher hinter dir im Rücken das Wasser und wird abgebremst. Die komplette Länge des Schußkopfes im BB in der Luft zu halten, allein das ist schon deutlich anspruchsvoller. Ich habe eine 9" 7er, aber ich leg mir jetzt für das BB nicht noch eine 10" zu. Ich brauch einfach noch weiter Training. Aber so zum Herbst und Winter hin, kommt jetzt dann so langsam der Schwenk zu SK, 7er und auch noch deutlich mehr Fish Cat. Ich kann doch die lieben "Kleinen" nicht in ihrem Liebesrausch stören!

Hau rein, mein Lieber und immer straffe Leinen,
Dein Frank

Und Tante Edit hat mal eben die Wurfweiten eures Helden in seinem Fish Cat überschlagen: Also wenn es gut läuft, müssten das circa 15 Meter im Maximum sein - so im Moment. Die Rio Outbound Short Köpfe haben eine Länge von rund 10 Meter plus die Spitzen von keine Ahnung 4 Meter und dann geht es ein Stückchen in die Running Line. Aber nur wenn ich es gut erwische, ansonsten kommt es auch vor das nach 5 Meter Schluß ist. :oops:
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