Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly Boat

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Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly Boat

Beitragvon ricoh » 16.01.2018, 22:32

Hallo liebe Sportsfreunde,

ich habe mir vor kurzem ein Belly Boat zugelegt und suche noch ein bisschen Zubehör zusammen. Ich möchte mir einen Anker und eine selbstaufblasende Rettungsweste zulegen (Flossen und Pumpe habe ich bereits). Einsatzgebiete sind mittlere Seen (um die 5 ha); ich könnte mir vorstellen, in Zukunft auf der Ostsee oder vielleicht auch in Flüssen (mit dem Anker) mit dem Belly Boat zu fischen.

Bei dem Anker frage ich mich, welche Gewichtsklasse Sinn machen würde? Ich denke, der Anker hält ja, indem er sich am Grund verkeilt, oder? Also würde ein Anker um die 2 kg völlig ausreichen? Oder läuft man dann immer noch Gefahr im Belly Boat weggetrieben zu werden? Ich hätte die Möglichkeit günstig an einen ca. 1,5 kg Anker oder an einen 2,4 kg Anker zu gelangen. Reicht ein einfaches Seil als Ankerleine oder macht es Sinn einen bis zwei Meter Kette vorzuschalten?

Was gibt es bei selbst-aufblasenden Rettungswesten zu beachten? Habt ihr da ein paar Hinweise für mich? Das ist ein Zubehör wo ich lieber nicht sparen möchte, aber wie viel kostet in etwa eine vernünftige Rettungsweste?

Ich bin gespannt auf eure Hinweise.

Lieben Gruß,
Diego
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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon Achim Stahl » 16.01.2018, 23:25

Hallo Diego,

eine vernünftige Automatikweste kostet zwischen 65 und 150 Euro. Die Teile sind alle TÜV-geprüft und funktionieren. Fürs Bellyboat brauchst du keine D-Ringe für den Live-Belt und ähnliches Zubehör. Wichtig ist eher, dass dich die Weste nicht beim Fischen behindert.

Ich verwende als Anker den kleinsten Klappdraggen, den ich finden konnte. Der hat 0,7 kg. Daran habe ich etwa 5 Meter Bleileine aus einem Stellnetz befestigt, so hält der Anker auch bei Strömung. Eine Kette funktioniert natürlich genau so.

Auf der Ostsee gehören Anker und Schwimmweste zu der Sicherheitsausrüstung, die man auch im Bellyboat mit sich führen muss.

Viele Grüße!


Achim
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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon dreampike » 17.01.2018, 08:51

Hallo Diego,

in Sachen Rettungsweste schließe ich mich Achim an, da gibt es gutes Material auf dem Markt. Wichtig beim BB-Fischen ist, dass Du darauf achtest, eine mit Selbstauslösung zu kaufen bzw. eine, bei der Du die Automatik ausschalten kannst. Automatik bedeutet, dass sich sich explosionsartig aufbläst, wenn sie nur ca. 10 cm unter Wasser gerät. Und das kann beim BB schneller passieren als einem lieb ist. Mit, meinem Freund und meinem Sohn hat das erstens einen Riesenschreck eingejagt, zweitens ist die Weste danach erstmal unbrauchbar, bei vielen Westen ist für den Wechsel der Patronen und das Wiederzusammenfalten ein fachkundiger Service angeraten.
Zum Klappanker, ich persönlich habe zwar einen, setze den aber so gut wie nie ein. Das ganze Gefummel an Board mit Leine und Auslegen und wieder Einziehen ist mir zu nervig. In der Ostsee oder wo mit stärkerer Strömung zu rechnen ist, da macht das durchaus Sinn, bei ablandigem Wind z.B. kann man sich dann zumindest mal ausruhen oder einen Wadenkrampf aussitzen.
Den 1,5kg Anker habe ich an einem einfachen Perlonseil befestigt, Seillänge 20m. Das reicht in den meisten Fällen aus.

Was mir neben Telefon, Kompass und GPS noch wichtig ist an Board zu haben: Material für Schnellreparatur (Tear Aid Klebefolie), laute Trillerpfeife, Ersatzflosse, in der Ostsee auch Positionslampen. Falls Du noch nie mit dem BB unterwegs warst: Denke daran ein kurzes Seil mit Karabiner am BB zu befestigen, mit dem Du es in den P-Pausen an der Rettungsweste oder sonstwo vertäuen kannst.

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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon Ralf-TMaster » 17.01.2018, 18:16

Servus,

bzgl. der Rettungsweste würde ich zu einer semi-automatischen Weste greifen. Selbst den "Trigger" ziehen. Schnell wird man mal richtig nass...oder die Weste landet im Wasser und schon löst sie aus.
Bei der halbautomatischen muss man die Leine selbst ziehen.

Zum Anker. Von einem Klappanker im Fluss kann ich nur warnen! Schnell verhakt sich der Anker zwischen den Steinen am Grund und die Strömung drückt einen flußabwärts. Das hört sich lustig an, kann aber schnell sehr gefährlich werden.
Denn da hilft nur noch "freischneiden".
Hier wäre dann der Mesh Anker mit Steinen drin besser, da sich dieser nicht so schnell verklemmen kann...wobei das auch nicht ausgeschlossen ist...
Anker und Fluss ist m.E. keine gute Kombi. Im See ist es kein Problem.

LG, Ralf
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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon dreampike » 18.01.2018, 09:15

Hallo Diego,

das mit dem Fluss habe ich ganz überlesen, da schließe ich mich voll und ganz Ralf an. Bei stärkerer Strömung besteht die reale Gefahr, dass Du baden gehst! Wäre dann eine Möglichkeit, um die Rettungsweste auf Tauglichkeit zu überprüfen...
Wolfgang aus Ismaning
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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon ricoh » 20.01.2018, 00:57

Guten Tag allerseits,

erst einmal meinen Dank für die ganzen Antworten und Anregungen. Ich habe mal nach ein paar Rettungswesten geguckt und mir ist aufgefallen, dass die Rettungswesten immer mit der Einheit Newton versehen sind, z.B. 150 N. Reichen denn 150 N (Auftriebskraft?) für jemanden mit ca. 70 kg Körpergewicht?

Schönes Wochenende,
Diego

Achim Stahl hat geschrieben:Hallo Diego,

eine vernünftige Automatikweste kostet zwischen 65 und 150 Euro. Die Teile sind alle TÜV-geprüft und funktionieren. Fürs Bellyboat brauchst du keine D-Ringe für den Live-Belt und ähnliches Zubehör. Wichtig ist eher, dass dich die Weste nicht beim Fischen behindert.

Ich verwende als Anker den kleinsten Klappdraggen, den ich finden konnte. Der hat 0,7 kg. Daran habe ich etwa 5 Meter Bleileine aus einem Stellnetz befestigt, so hält der Anker auch bei Strömung. Eine Kette funktioniert natürlich genau so.

Auf der Ostsee gehören Anker und Schwimmweste zu der Sicherheitsausrüstung, die man auch im Bellyboat mit sich führen muss.

Viele Grüße!

Achim


Hallo Achim,

danke für die Links. Ich werde die Tage da mal rein gucken. Ich hätte nicht gedacht, dass 0,7 kg als Anker reichen, aber gut zu wissen, dann muss ich weniger ans Wasser schleppen. Klappdraggen sind ja praktisch. An der Spitze des Ankers befestigt man ein zweites Seil, um die Dragge zu bergen?

Liebe Grüße aus Braunschweig,
Diego

dreampike hat geschrieben:Hallo Diego,

in Sachen Rettungsweste schließe ich mich Achim an, da gibt es gutes Material auf dem Markt. Wichtig beim BB-Fischen ist, dass Du darauf achtest, eine mit Selbstauslösung zu kaufen bzw. eine, bei der Du die Automatik ausschalten kannst. Automatik bedeutet, dass sich sich explosionsartig aufbläst, wenn sie nur ca. 10 cm unter Wasser gerät. Und das kann beim BB schneller passieren als einem lieb ist. Mit, meinem Freund und meinem Sohn hat das erstens einen Riesenschreck eingejagt, zweitens ist die Weste danach erstmal unbrauchbar, bei vielen Westen ist für den Wechsel der Patronen und das Wiederzusammenfalten ein fachkundiger Service angeraten.
Zum Klappanker, ich persönlich habe zwar einen, setze den aber so gut wie nie ein. Das ganze Gefummel an Board mit Leine und Auslegen und wieder Einziehen ist mir zu nervig. In der Ostsee oder wo mit stärkerer Strömung zu rechnen ist, da macht das durchaus Sinn, bei ablandigem Wind z.B. kann man sich dann zumindest mal ausruhen oder einen Wadenkrampf aussitzen.
Den 1,5kg Anker habe ich an einem einfachen Perlonseil befestigt, Seillänge 20m. Das reicht in den meisten Fällen aus.


Servus Wolfgang,

Also ist die Selbstauslösung der automatischen Auslösung zumindest beim Belly Boat Fischen zu bevorzugen? Du hast Recht, man ist wirklich nah am Wasser und kleine Missgeschicke können passieren. Ich werde das berücksichtigten. Den Anker würde ich für die Seen die ich beabsichtige zu befischen auch eher zur Sicherheit dabei haben.

dreampike hat geschrieben:Was mir neben Telefon, Kompass und GPS noch wichtig ist an Board zu haben: Material für Schnellreparatur (Tear Aid Klebefolie), laute Trillerpfeife, Ersatzflosse, in der Ostsee auch Positionslampen. Falls Du noch nie mit dem BB unterwegs warst: Denke daran ein kurzes Seil mit Karabiner am BB zu befestigen, mit dem Du es in den P-Pausen an der Rettungsweste oder sonstwo vertäuen kannst.

Wolfgang aus Ismaning


Das ist genau die Art von zusätzlichen Tipps und Hinweisen die ich mir erhofft hatte. Ich hab zum Glück fast alles davon da. An das Anlanden für Zwischendurch hatte ich noch gar nicht gedacht, da werde ich auf jeden Fall noch ein Seil besorgen, einen Karabiner hab ich noch vom Klettern übrig.

Vielen Dank Wolfgang und Grüß mir die Isar,
Diego

Ralf-TMaster hat geschrieben:Servus,

bzgl. der Rettungsweste würde ich zu einer semi-automatischen Weste greifen. Selbst den "Trigger" ziehen. Schnell wird man mal richtig nass...oder die Weste landet im Wasser und schon löst sie aus.
Bei der halbautomatischen muss man die Leine selbst ziehen.

Zum Anker. Von einem Klappanker im Fluss kann ich nur warnen! Schnell verhakt sich der Anker zwischen den Steinen am Grund und die Strömung drückt einen flußabwärts. Das hört sich lustig an, kann aber schnell sehr gefährlich werden.
Denn da hilft nur noch "freischneiden".
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Anker und Fluss ist m.E. keine gute Kombi. Im See ist es kein Problem.

LG, Ralf


Servus Ralf,

ja, diese Rettungswesten, die man selbst mit der Hand auslösen muss scheinen für das Angeln vom BB geeigneter zu sein. Ich halte Ausschau danach.

Ich hatte so etwas vermutet, aber trotzdem wollte ich einfach mal in die Runde fragen. Dann besser nicht im Fluss ankern, sonst wird's nass! :)

Dankeschön und liebe Grüße,
Diego
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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon CPE » 20.01.2018, 01:37

Hallo Diego,

Toter Mann kennst Du? Die Lunge hat max 3,5l Luft drin. Das ist der Unterschied zwischen oben bleiben und absinken. Die 3,5l entsprechen einem Auftrieb von 35N. Damit treiben wir also schonmal oben. Die restlichen 115N dienen dazu uns ggfs. umzudrehen und sicher atemfähig zu halten.

TL, Norbert


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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon ricoh » 23.01.2018, 18:07

CPE hat geschrieben:Hallo Diego,

Toter Mann kennst Du? Die Lunge hat max 3,5l Luft drin. Das ist der Unterschied zwischen oben bleiben und absinken. Die 3,5l entsprechen einem Auftrieb von 35N. Damit treiben wir also schonmal oben. Die restlichen 115N dienen dazu uns ggfs. umzudrehen und sicher atemfähig zu halten.

TL, Norbert


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Hallo allerseits,

danke Norbert! Toter Mann hat mir nichts gesagt, der Artikel auf der deutschen Wikipedia war sehr interessant.

Eine Frage hätte ich dann noch: Wo macht es am Belly Boat am meisten Sinn, den Anker am Boot zu befestigen? An der Spitze (sozusagen im Rücken) wäre meiner Ansicht nach unpraktisch, da ich dann Probleme hätte den Anker wieder zu bergen (mit drehen und strecken geht's vielleicht).

Liebe Grüße,
Diego
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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon Ralf » 23.01.2018, 19:46

Moin Diego,

fische selbst sei Jahren mit Belly Boot, Katamaran und Kanu auf großen Seen und langsamen Flüssen (in Lappland) und auf der Ostsee. Als Anker ist der kleinste Klappdraggen mit Kette davor normalerweise ausreichend, bei mehr Strömung, Wind oder Welle kommt der Anker zum Schluss und zwei Meter davor ein Leinenbeutel mit ein paar Steinen oder Sand drin, so sparst Du Dir das Gewicht der Kette und der Anker greift trotzdem gut, da die letzten Meter am Boden liegen und der Anker dadurch besser in den Untergrund gezogen wird. Bei unbekanntem oder sehr steinigem Grund nehme ich am Ende ebenfalls einen mit Steinen oder Sand gefüllten Leinenbeutel. Dann kannst Du, falls sich die Geschichte doch verkeilen sollte, alles einfach recht kostengünstig abschneiden.

Falls Du auf der Ostsee fischst, kann es durchaus sein, dass Du beim Dorschfischen mal 10-15 oder mehr Meter unterm Hintern hast (z.B. Kragesand in der Flensburger Außenförde, Apenradefjord, Vemmingbund etc.). Dann brauchst Du bei Wind schnell bis zum dreifachen der Wassertiefe als Ankerleine, damit dieser hält. Von daher verwende ich nur ein 3mm-Seil,sonst muss zu viel Volumen für das Ankerseil mitschleppen.

Die Befestigung folgt auf der Rückseite des Belly-Bootes, dann treibst Du mit dem Wind und kannst frei fischen ohne in die Ankerleine zu kommen. Zur Aufnahme des Ankers paddelst Du einfach ein paar Schläge in dessen Richtung und fängst ihn mit den Flossen ein.

Noch ein Tipp: für die letzten drei Meter vor der Ankerkombi verwende ich ein 5-6mm-Gummiseil, das federt die Schläge besserer Wellen ab und reißt nicht so am Belly-Boot oder Kat. Macht das Angeln angenehmer und schont die Nähte am Belly-Boot.

Gruß


Ralf
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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon ricoh » 24.01.2018, 14:21

Moin Ralf,

danke für deine Erfahrungen an der Ostsee.

Ich hatte überlegt, ob ich an der Unterseite des Klappankers eine Leine mit Ankerboje befestigte. An der könnte ich im Zweifel den verkeilten Anker vielleicht doch noch lichten, aber deine Idee mit dem "Weg-Werf-Leinenbeutel" gefällt mir besser.

Ich habe jetzt einen Klappanker mit vorgeschalteter Kette und ca. 30 m 8mm Leine gekauft. Ich teste demnächst mal alles, ich bin schon gespannt :D An der Ostsee werde ich mir wahrscheinlich dann auch eine dünnere, dafür längere Leine zulegen. Gilt nicht die fünffache Länge als Ankerlänge bei Leinen? 3-fach für Kette?

Besten Dank nochmal und schönen Gruß,

Diego
Zuletzt geändert von ricoh am 31.01.2018, 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eure Erfahrungen zu Klappanker/Rettungsweste für Belly B

Beitragvon Ralf » 24.01.2018, 22:47

Moin Diego,

durch das Vorschalten des mit Steinen oder Sand beschwerten Leinenbeutels kannst Du die Länge der Leine einschränken, da die letzten Meter vor dem eigentlichen Anker durch den Beutel (wie durch eine Kette) am Boden gehalten werden und dieser besser greift. Vorteil der Leinenbeutel ist eben auch das geringe Packmaß und Gewicht. Nach dem Angeln einfach auskippen, das Belly Boot oder der Kat sind samt restlicher Ausrüstung ja schwer genug. Wenn wir in Nordschweden einen entfernten Fluss oder See erwanderten, haben wir diesen Gewichtsvorteil sehr zu schätzen gelernt. Außer in reinen Sumpfgebieten finden sich fast überall Steine oder Sand zum Beschweren des Leinenbeutels.

Gruß

Ralf
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