Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - Literatur & Film etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich ?

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Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Magellan » 13.10.2018, 16:37

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Alle Jahre wieder...

Ergänzend zu dem hier wiederholt ausschließlich superb bewerteten “Sohlenschnellwechselsystem“ das stetig weiter verbessert wurde und heute ausgereift sein soll...erlaube ich mir wieder auf meine gemachten Erfahrungen mit diesem Sohlensystem hinzuweisen.

Hier ein Auszug aus dem ursprünglichen Text:

Ich erwarb Watschuhe der Marke Korkers, die mit den austauschbaren Sohlen, Filz / Gummi.
Fazit: beim Bewaten einiger versumpfter Passagen löste sich die Sohle aus der Bajonett Gleichen Verankerung.
Nach etwa 6 Tagen Watfischen auf steinigem Grund gaben die Sohlen-Aufnahmen im Frontbereich ihren Geist auf: der zu labile/dünne Kunststoff brach aus.


Das Verrigelungsszstem ist identisch mit dem Modell “Redside“ bzw. Whiteh... das jetzt schon beinahe 6 Jahre Saison für Saison kopiert wird.

Auszug aus dem Testbericht:

...weitgehend frei von Fremdkörper-Eindringen...


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Weitgehend ? Das ist die Problematik dieses Schuhes: Sand, Steine, etc.pp werden in den Zwischenraum gelangen wie auf dem Foto zu sehen.

...Einmal montiert, sitzen sie bombenfest, sind vollständig trittsicher und lösen sich auch im schwierigen Gelände oder unter harter Beanspruchung nicht ungewollt.
...Korkers Watschuhe praxisgerecht ausgelegt für starke Beanspruchung und Langlebigkeit...

Das Bildmaterial veranschaulicht sehr deutlich die Problematik dieses: praxisgerecht ausgelegte für starke Beanspruchung und Langlebigkeit gefertigte Produkt....

Besonders interessant dürfte diese Klausel für den Nutzer sein:

Limitations on Warranty
Korkers warranty on its footwear products is limited to the warranty set forth above. Accessory products such as removable soles, spikes, or gripper pads are not included in this warranty. Such warranty does not apply to misuse, ordinary wear and tear, to damage resulting from abuse, negligence…


Hilfreich wohl kaum…

Mein Fazit immer noch: für den light Gebrauch sicher empfehlenswert. Alleine schon die pfiffig gedachte Idee des schnellen Sohlen Wechsels dürfte bei vielen das Kaufinteresse wecken...

Für den der einen wirklich robusten Watschuh für die extreme sucht sollte sich die Fotos des zerstörten Bombensicheren Schnellwechselsystemes verinnerlichen und einen Schuh mit festvernähter/verklebter Sohle wählen.

Gruss
Heiko
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Trockenfliege » 13.10.2018, 20:06

Danke für dieses feetback aus der Praxis.

Zur Ehrenrettung der Korkers kann ich aber auch was beitragen.
Ich habe mir 2003 mein 1.Paar Korkers, das güntigere Stoffmodell, in den USA gekauft. Damals habe ich mir gleich noch die Sohlen mit den Carrbidde Spikes besorgt. Diese Sohle habe ich in Deutschland nie gesehen. Das sind superfette Spikes, ultra langlebig, laufen sich aber auf festem Grund nicht so angenehm.
Die habe ich jahrelang jedes Jahr mind. 10 Tage gefischt und bin dabei viel gelaufen.
Knackpunkt bei denen war die vordere Fixierung der Sohle, die bei starker Belastung - Abwärtsgehen in steilem Gelände gerne mal rausrutschte. Die Sohle hing dann hinten noch sicher am sehr festen Klettband, aber das war natürlich Ka...ke!
Das habe ich einfach mit einer Blindniete dauerhaft fixiert, da ich die Sohlen nie gewechselt habe. Die 2 mitgelieferten Paare sind noch unbenutzt.

2014 habe ich mir dann wieder in den USA das nächste Paar gekauft, da ich nicht wusste, wie lange die alten noch durchhalten.
Auch hier habe ich mir gleich die Spikesohle besorgt.

Die haben auch die neue Fixierung wie bei Heiko und haben inzwischgen auch einige km runter.
Bisher ohne Probleme.

Was bei mir natürlich die Problemzonen von heiko schützt ist der sehr hohe Aufbau der Spikes, die den Rest der Sohle ca. 1cm über dem Boden hält.
Diese Verschleissspuren wie an Heikos Schuhen habe ich selbst bei meinen Alten nicht im Ansatz erreicht.

Diese Spikesohlen sind wirklich super - selbst an den alten sind die Karbideinsätze immer noch gut erhalten.

Mein 1. Paar ist inzwischen bröselig geworden, die Kunstledereinsätze lösen sich auf, aber das ist nach solch einer Zeit auch ok.

Ich trage die Schuhe im Wechsel mit einem Paar von Simms - G3 mit Vibram und Spikes.

LG
Reinhard
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon fly fish one » 14.10.2018, 09:11

Liebe Kollegen,

mir wäre nicht im Traum eingefallen, diese Schuhe zu kaufen! Eine nette "Spielerei", mehr aber auch nicht. Zu viele bewegliche Teile an einem hochbelasteten Bauteil. Art der Befestigung, Materialpaarungen usw. sind in meinen Augen haarsträubend! Man fragt sich wirklich wer sowas konstruiert und vor allen Dingen auch testet!? Umsonst gibt es den Schrott ja auch nicht gerade. Da kann ich auch gleich in den Baumarkt laufen und mir Vollplaste Arbeitschuhe kaufen und Spikes dazu besorgen. Übrigens, warum Simms das unsägliche Drahtseilsystem eingeführt hat, ist mir auch ein absolutes Rätsel. Die Garantiebedingungen sind besser als jeder Klamauk von mir und nicht zu toppen! :evil: Vielen Dank für den Bericht und die sprechenden Bilder!

Frank
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Magellan » 14.10.2018, 16:56

Trockenfliege hat geschrieben:Danke für dieses feetback aus der Praxis.


gerne geschehen!


Trockenfliege hat geschrieben:Knackpunkt bei denen war die vordere Fixierung der Sohle, die bei starker Belastung - Abwärtsgehen in steilem Gelände gerne mal rausrutschte. Die Sohle hing dann hinten noch sicher am sehr festen Klettband, aber das war natürlich Ka...ke!


Wenn die Sohle/n sich bei vollständigen Lösen aus den Bajonett Gleichen System gelöst haben und der Notanker(Druckknopf an der Ferse) hält, dann ist das ein feines Gefühl.

Wenn man allerdings nach dem (unvermeidbaren) durchlaufen des versumpften Uferbereiches, (evtl. erinnerst du dich) im nach hinein feststellt das die komplette Sohle fehlt, ist schlechte Laune noch das wenigste...

Durch den hohen Aufbau Reinhard, wurde die Funktion des Bajonett Systems offensichtlich weitgehend erhalten. Es ist allerdings eine Kettenreaktion: durch das Eindringen feinsten Sandes in den Sandwich Aufbau der Sohle hebt sich diese unmerklich an. Dann folgen größere Fremdkörper bis die Spannung auf die Kunstoffkeile so groß werden, das kein ausreichender Kraftschluß mehr vorhanden ist.

Ein weiteres Manko ist das Aushärten der inkorporierten Kunststoffteile des Ba. Systems: die Flexibilität der selbigen(der Schuh walkt beim Laufen) geht verloren und somit summieren sich die Schwächen des Designs: Denn das spezielle Sohle Schnellwechselsystem, das angeblich stetig weiter verbessert wurde ist selbst heute zweifelsohne nicht ausgereift, weil es mit dem des ersten Redside Schuhs identisch ist.

Gruss
Heiko
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Ralf-TMaster » 15.10.2018, 10:17

Servus zusammen,

also ich fische meinen Korkers nun über 2 Jahre intensiv. Habe das Modell Whitehorse.
Größtenteils kommt der Schuh in der Voralpenregion zum Einsatz. Im Sommer Filzsohle und im Winter Filz mit Spikes.
Meistens sind es Gewässer der Forellen oder Äschenregion.

Vor dem Kauf war ich sehr skeptisch, aber meine Skepsis ist total verflogen und ich bin von dem Schuh wirklich angetan.
Das BOA System ist gerade im Winter einfach nur super. Jeder Schnürsenkel würde beim Minusgraden festfrieren.
Allerdings kommen schlammige, sumpfige Verhältnisse bei mir so gut wie nicht vor. Sumpf scheint für die Sohlen schwieriges Terrain zu sein.

Zu den Sohlen. Nach intensivem Einsatz habe ich mir ein paar neue Filzsohlen gekauft. Sonst ist alles top und ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Schuh.

Grüße, Ralf
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Michael. » 15.10.2018, 10:27

Lieber Heiko,

danke fürs Teilen Deiner Erfahrungen. Allerdings habe ich das Gefühl, das hier Äpfel mit Birnen verglichen wurden. Seit etwa 3 Jahren testen und tragen wir nun Korkers Watschuhe mit dem AKTUELLEN Sohlensystem. Noch niemals gab es damit die von Dir angesprochenen Probleme bei uns, weder bei starker Beanspruchung in Lappland und Grönland, noch an heimischen Gewässern. Das System funktioniert tadellos und die Toleranzen im montierten Zustand sind so gering, dass höchstens ein wenig feines Sediment in die Zwischenräume gelangen kann, nie Steine etc. das spielt also keine Rolle, jedenfalls nach meiner Erfahrung. Auch das Haltesystem an sich funktioniert tadellos und hält sicher. Zugegeben braucht es zum Sohlenwechseln etwas Kraft, aber dafür hält das System umso fester. Überliefert wissen wir, dass FRÜHERE Modelle das eine oder andere von Dir genannte Problem hatten, welche heute aber tatsächlich eliminiert wurden. Anhand Deiner Bilder sieht man, dass es ältere Schuhe sind, aus welchem Jahr stammen sie? Mit den alten Modellen habe ich keine Erfahrungen... Und hast Du denn mal eines der neuen Modelle getragen?
Noch ein Wort zu den BOA ("Drahtseil"-) Schnürsystemen: Bis letzten Herbst war ich absolut überzeugt davon, es ist einfach das beste Schnellschnürsystem, super schnell und einfach mit einer Hand zu bedienen, Klasse! Mein Vertrauen erhielt einen Knacks, als eines dieser Stahlseile mitten beim Bellyboatfischen in Dänemark riss. Sehr unschön, da ist kein Halt mehr und im schlimmsten Fall verlierst Du Schuh und Flosse :shock: . Aber beim normalen Watfischen sicher nach wie vor eine gute Sache. Den kleinen Schraubenschlüssel und ein Ersatzdrahtseil habe ich jetzt jedoch immer dabei...

Gruß
Michael
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon fly fish one » 15.10.2018, 10:50

Lieber Michael aka Kaleu,

grandios, kann ich endlich mal direkt die Klinge kreuzen! :D

Wieviel Stunden/Tage sind denn die Korkers tatsächlich getragen worden? Bei Deinem Testarsenal doch sicher eine berechtigte Frage, oder? Selbst wenn Du und einige Andere positive Erfahrungen damit habt, bleiben die geradezu lächerlichen Garantiebedingungen? Oder haben die sich verbessert? Viel wichtiger ist allerdings eigentlich die Frage: Wie oft wird eine Sohle wirklich gewechselt?? Wenn ich das als theoretischer Anwender nicht mit "oft" beantworten kann, würde ich persönlich sowieso auf diese Spielzeuge verzichten. Ich mein, ich kann mir natürlich auch so wie Reinhard gleich eine Popnietzange ("Pamela" wird rot) mit in die Weste stecken und die Sohle bei Problemen einfach komplett vernieten!

Ohauaha, starker Verriß, bin auf die Retoure gespannt! :D

Dein Frank
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Michael. » 15.10.2018, 10:57

Lieber Frank,

nimm's mir nicht krumm, aber ich habe echt Sinnvolleres mit meiner Zeit zu tun, als mit Dir "die Klinge zu kreuzen". Es ist Arbeitswoche!

Gruß
Michael
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon fly fish one » 15.10.2018, 11:07

Lieber Michael,

nachvollziehbar und krumm nehmen, nun da sind wir beide doch wohl weit von!

Frank
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Trockenfliege » 15.10.2018, 15:17

Ich habe mir 2003/4 mein erstes Paar Korkers gekauft, weil:
sie a. gut bei meinem kurzen aber breiten Fuß gepasst haben,
sie b. damals mit das günstigste Modell war ( ca. 80,-$) verglichen mit Orvis, Simms und Co und
c. diese dicke Spike-Sohle boten.
Also beileibe nicht, weil sie das Wechselsystem hatten! Das war damals, wie schon geschrieben, die günstigere Variante mit Kunstleder und Stoff Oberschuh.
Das teuere Korker-Modell mit festerem Obermaterial lag damals bei ungefähr 150 $, weiss nicht mehr genau.
Mich hat diese Sohle mit den Spikes fasziniert! Ich kannte schon vorher die Korkers - Überziehsohlen mit diesen Spikes, deren Vorzüge ich am North Umpqua geniessen konnte.

Das mein 1. Paar jetzt weit über 10 Jahre gehalten haben, haben sie zb. meinen Patagonia Lightwight Watschuhen deutlich voraus, die selten benutzt wurden und sich nach ca. 6 Jahren auflösen!!
Auch bei meinem 2. Paar habe ich wieder die günstige Stoff/Kunstleder - Variante genommen, ich weiss aber nicht mehr, was ich für die bezahlt habe,um die 100-120$ meine ich.

Wie schon gesagt, mir geht es nicht in 1. Linie um das Wechselsystem, sondern um Passform, fette Spikes und Langlebigkeit.

Wenn ich den durchgelaufenen Spitzenbereich bei Heiko sehe, liegt es vielleicht wirklich an meiner speziellen Sohle, das selbst mein altes Paar dort noch deutlich besser aussieht - oder damals noch bessere Materialien verwendet wurde - häufig ist ja das neuere nicht das bessere.

Sagte doch der Chef neulich zu seienm Produktdesigner: "Eben hat eine alte Dame angerufen und sich für ihre seit 25 Jahren laufende Waschmaschine bedankt.
Rufen Sie sie an und kaufen sie die Maschine, für jeden Preis! Dann nehmen Sie sie auseinander und schauen nach, warum sie so lange gehalten hat - so ein Fehler darf uns nie wieder passieren!!"

LG
Reinhard
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Magellan » 15.10.2018, 16:20

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Hallo Michael

Den Fotos nach zu urteilen ist das Design der Schnellwechselsohle EXAKT identisch mit dem Bajonetprinzip meines Watschuhs auf den sich meine hier wiedergegebene Erfahrung beziehen.

Michael. hat geschrieben:Seit etwa 3 Jahren testen und tragen wir nun Korkers Watschuhe mit dem AKTUELLEN Sohlensystem.



Das AKTUELLE Sohlensystem ist demnach schon einige Jahre auf dem Markt, die Materialkomponenten des Bajonett Prinzips sind die gleichen geblieben. Geändert hat sich unübersehbar, da bin ich ganz bei Dir, das Design und Material oberhalb des Sohlenssystems.


“Und das mit Zuverlässigkeit und Sicherheit, denn das spezielle Sohlenschnellwechselsystem wurde stetig weiter verbessert und ist heute zweifelsohne ausgereift...


Bitte die Fotos vergleichen.

Michael. hat geschrieben: und die Toleranzen im montierten Zustand sind so gering, dass höchstens ein wenig feines Sediment in die Zwischenräume gelangen kann, nie Steine etc. das spielt also keine Rolle


Korrekt! Im montierten Zustand ist die Toleranz exakt wie Du es schilderst, gerne wiederhole ich was ich vorher schon schrieb: Da der Schuh ein Leichtgewicht ist, walkt das gesamte Korkers Konstrukt so das “höchstens ein wenig feines Sediment in die Zwischenräume gelangen kann“ was dann folgt sind die etwas größeren Fremdkörper, die letztendlich und unter anderem die von mir geschilderte Problematik des ausgereiften Systems verursacht haben.

Michael. hat geschrieben:Und hast Du denn mal eines der neuen Modelle getragen?


Nein lieber Michael das habe ich nicht, Korkers Watschuhe werde ich nicht mehr käuflich erwerben. Gerne bin ich aber bereit ein von dir zur Verfügung gestelltes aktuelles Exemplar einem Field – Test zu unterziehen und dann ganz unabhängig vom Testausgang berichten, versprochen!

Gruss
Heiko
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Michael. » 15.10.2018, 18:39

Hallo Heiko,

Deine Ausführungen überzeugen mich nicht und sie beziehen sich ausschließlich auf deine alten K-Modelle. Man sollte nicht verallgemeinern. Ich gehe davon aus, dass mit den Jahren etwas in Sachen Material und Konstruktion verbessert wurde, denn wie es scheint, haben heutige Nutzer keine derartigen Probleme. Aber wie gesagt, ich kenne die alten Modelle nicht ... Mit über 1 kg Gewicht pro Schuh sind die neuen sicher auch keine "Leichtgewichte". Aber egal, das bringt uns nicht weiter, wir werden uns nicht annähern, auch weil unsere Erfahrungen gegensätzlich sind, deshalb bin ich hier raus.

Gruß
Michael
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon Magellan » 15.10.2018, 21:57

Michael. hat geschrieben:Deine Ausführungen überzeugen mich nicht und sie beziehen sich ausschließlich auf deine alten K-Modelle.


Hallo Michael

Du vergleichst Äpfel mit Birnen, ich vergleiche hier nicht die Sohlenbeschaffenheit oder das gefällige Farbdesign dieses Watschuhes sondern ein Sohlensystem das so schon seit meinem ersten Post betreffend dieser Problematik in Gebrauch ist.

Michael. hat geschrieben: Ich gehe davon aus, dass mit den Jahren etwas in Sachen Material und Konstruktion verbessert wurde


Entschuldigung Michael, aber mit Vermutungen das sich evt. die Materialbeschaffenheit verändert haben könnte überzeugt man doch keine Käufer, da sollte es doch möglich sein ein entsprechendes Bestätigung von Korkers selbst zu bekommen.

Betreffend der Konstruktion: ein Bildvergleich ist hilfreich, absolut keine Änderungen!

Michael. hat geschrieben: wir werden uns nicht annähern, auch weil unsere Erfahrungen gegensätzlich sind,


Ich bin sicher kein Pendant, aber lass uns doch bitte bei den Fakten bleiben:
Ich habe meine Erfahrung mit diesem K.System unter lediglich EINIGEN WOCHEN harten fischereilichen Bedingungen, die dieses Sohlensystem im Gegensatz zu allen meinen bisherigen Watschuhen nicht überstanden haben.

Das heißt nicht dass sie einem 0/8/15 Gebrauch am Fischwasser nicht überstehen, beste Beispiele haben wir hier doch.


Gruss
Heiko
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Re: Gerät im Test:Korkers Watschuhe

Beitragvon AlexWo » 15.10.2018, 22:50

Hallo Leute!

Ich denke, dass es auch auf den Gebrauch ankommt. Sicher ist eine Wechselsohle eine Schwachstelle und man kann wohl kaum ein Produkt bewerten, wenn es nicht den gleiche Bedingungen unterzogen wird. Bei mir z.B. ist ein Watschuh nach zwei Jahren reif für die Tonne, bei Trockenfliege nach sechs bis zehn Jahren. Das kommt sicher auch auf das Gelände an, in dem der Schuh benutzt wird. In Island, beim rumklettern in Canyons aus scharfkantigem Lava, kann ein Schuh auch schon nach einer Saison hin sein, usw. .... Auch muss man betrachten, wie oft der Schuh tatsächlich getragen wird, Angaben wie "oft getragen" und "unter harten Bedingungen" sind, so meine ich, eher subjektiv.

LG

Alex

P.S.: würde die Korkers nicht geschenkt wollen ;)
"salmonfishing is not distance, its control...." H.M.
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