Große Gefahr unterzugehen, wenn man im tiefen Wasser watet u

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Beitragvon Fynn_SH » 31.12.2003, 11:29

Hi Chris :hello:,
klar ist es im Fluss auch manchmal ziemlich gefährlich, das will ich auch gar nicht abstreiten.
<<für mich bietet der Fluß ein weitaus höheren gefahrenbereich als das meer!>>
Das möchte ich mal bezweifeln. Es sind andere Gefahren!!
Im Meer kann es schon eine etwas größer Welle (z.B. durch ein Schiff ausgelößt, dass du eine 3/4 Stunde vorher gesehen hast) sein, die dich vom Stein drückt und du dann ins tiefere Wasser "fällst". Oder wie Kay schon sagte, wenn man denkt sich wirklich auszukennen, durch eine Rinne watet und der Wind ein bischen zu nimmt, Flut kommt, etc., dann kann die Rinne mal kurz die Entscheidenden 10cm tiefer sein und man kommt nur noch sehr sehr schwer oder gar nicht wieder an Land.
Ich würde die Tücken vom Meer nicht unterschätzen :mad: . Der "Dicke" aus Lutz' Geschichte wird auch nicht ohne hin ausgerutscht sein, wäre das im tieferen Wasser passiert würde er heute vielleicht gar nicht mehr leben.

Mfg
Fynn :hecksler:
Fynn_SH
 

Beitragvon chris/bw » 31.12.2003, 12:06

Ich unterschätze die Tücken vom Meer auch nicht! es ist mir sehr wohl bewusst das es auch dort bei unachtsamkeit sehr gefährlich werden kann! Bloß wenn man mal vergleicht, eine stelle am meer! und ein wildreißender fluß irgentwo in der pampa! schon alleine die rettungschancen am fluß sind schwieriger! angenommen beide liegen dann bewustlos da! am meer kann man schneller den notartzt rufen! irgentwo in der pampa musste erstmal heli rufen und auf ein freies stück kommen! wo der heli ein bergen kann! Es ist beides sehr tükisch, nur für mich ist der fluß gefährlicher!
chris/bw
 

Beitragvon uwe v. immentun » 31.12.2003, 12:17

Hallo Fynn,

ein Patentrezept habe ich auch nicht. Ich kann Dir auch nur raten, gerade am Meer eine gehörige Portion Umsicht walten zu lassen, auch wenn einige Stellen so verführerisch aussehen oder man meint, da vorne gerade etwas gesehen zu haben und es fehlen nur ein paar Meter in der Wurfweite. Mir ist es auf Fehmarn auch schon passiert, daß ich im hüfttiefen Wasser baden gegangen bin. Am Spülsaum war eine ziemlich steile Kante, der Wind blies auflandig und es hatte eine mittelprächtige Brandung. Das zurücklaufende Wasser der Wellen machte es einem sowieso schon schwer, auf den Beinen zu bleiben und dann bin über einen Stein gestolpert. Es trifft einen völlig unvorbereitet, man läßt die Rute einfach nicht los und dann kommt ein bißchen Panik dazu. Ich hatte allerdings auch einen Strick um den Bauch ( hängt der Kescher dran ) und bin mit Rute in der Hand wieder auf die Beine gekommen. Mußte allerdings feststellen, daß es hier auch eine Querströmung gab, ich bin ca. 50 m von meinem am Strand abgestellten Rucksack wieder angelandet. Das Ganze hat nur ein paar Sekunden gedauert. Glück gehabt.

Liebe Grüße aus dem Oldenburger Münsterland

Uwe
uwe v. immentun
 

Beitragvon Fatih » 31.12.2003, 14:50

moin freunde,

warum muß man,frau überhaupt so weit raus gehen bis man ,frau einen leichten auftrieb spührt?
mefos beissen meistens im knietiefen bereich!!!
zumal wenn das wasser schon fast an die brust geht halte ist das werfen doch nun wirklich für kein vergnügen!
mfg

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Beitragvon Lutz/H » 31.12.2003, 18:07

Hi Fatih

Ich gebe dir da uneingeschränkt recht, nur, viele Angler, ich schließe mich da nicht aus gehen auf die letztmögliche Kante WEIL ES SIE GIBT.

Das ist genau die gleiche Frage an Reinhold Messmer, warum er auf den Mount Everest steigt,

WEIL ER DA IST.

Man könnte ja theoretisch eine Forelle verpassen, wer will das schon.

Lutz
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Beitragvon fluefiske » 31.12.2003, 20:05

Hallo Fatih !
War auch schon immer meine These.Wenn ich bis zur Hüfte im Wasser stehe,reicht mir das.Ich kann den Oberkörper frei bewegen und kann mühelos wesentlich weiter werfen als wenn ich bis Oberkante Unterkiefer im Wasser stehe.Dann müßte ich mich vor jedem Fisch fürchten,der die Fliege nimmt.
Gruß Erich !
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Beitragvon Harald aus LEV » 01.01.2004, 14:45

Hallo Fatih,
ich fische nicht an der Küste, sondern am Fluß und nehme mir auch immer wieder vor, vorsichtig zu sein (safety first - das ist kein Fisch wert - und so weiter). Aber dann packt es mich wieder und ich denke:" Ein Stück noch.., auf der Spitze kann man es ´mal versuchen.., das schaffst du noch...", oder so ähnlich. Und dann ist es passiert. Meist ist es so, daß ich nicht bis an die Brust hineinwate, aber selbst im bauchtiefen Wasser kannst Du nicht immer sehen, wo Du hintrittst, oder Du läufst auf ein Hindernis auf und die Strömung drückt Dich weg, oder aber du trittst auf angeschwemmten Sand/Lehm, der nicht fest ist und unter Dir plötzlich nachgibt. Aber bis jetzt habe ich es jedesmal geschafft - wie man hier im Rheinland sagt:"Et hätt noch immer jotjejange.", was soviel heißt wie es ist noch immer gut ausgegangen.
Gruß Harald
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Beitragvon Fatih » 01.01.2004, 19:14

moin freunde,

ich wünsche euch ein frohes neues jahr!!!

mfg

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