Mückenschutzhut

Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - Literatur & Film etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich ?

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Mückenschutzhut

Beitragvon Marmoratus » 10.06.2019, 00:31

Hallo Nordlandfischer,
bin Ende Juli in der Finnmark unterwegs und überlege mir einen Mückenschutzhut mitzunehmen. Mit welchem Modell habt Ihr gute Erfahrungen gemacht? Danke vorab.
Grüße Andreas
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Michael. » 10.06.2019, 09:48

http://www.fliegenfischer-forum.de/pinewood.html

Gruß
Michael



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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Marmoratus » 11.06.2019, 20:50

Danke Michael! Wo hattest Du denn den Hut im Praxiseinsatz mit vielen Stechmücken im Einsatz?
Gruß
Andreas
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Michael. » 11.06.2019, 22:08

Schwedisch Lappland und Grönland.

Gruß
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Marmoratus » 13.06.2019, 21:20

Hallo Michael,
ja, das kann wohl als reeller Praxistest angesehen werden. =D>
Danke Dir!
Grüße Andreas
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Hawk » 14.06.2019, 09:28

Alternativ kann man Mückennetz und Hut auch separat kaufen.
Meine Erfahrung ist aber, das Netz trägt man 2-3 mal dann hat man keinen Bock mehr drauf ständig mit dem Netz vor den Augen rumzulaufen.

Hab mir auch sehr viel Gedanken um den Schutz vor den Plagegeistern gemacht,in Grönland war es mir ab dem 3. Tag einfach komplett egal, ob man nachher 30 oder 300 Stiche hat macht keinen großen Unterschied.
Gruß
Sven
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Olaf Kurth » 14.06.2019, 12:12

Hawk hat geschrieben:Meine Erfahrung ist aber, das Netz trägt man 2-3 mal dann hat man keinen Bock mehr drauf ständig mit dem Netz vor den Augen rumzulaufen.



So wie Dir, ging/geht es Vielen, lieber Sven,

was mir immer geholfen hat, war eine radikale Vitamin-B-Kur mindestens vier Wochen vor Beginn der Abreise in skandivanische Länder. Dadurch soll sich der Körpergeruch unmerklich verändern, für Mücken wird man in jedem Fall "ungenießbar".

Liebe Grüße,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon LenSch » 14.06.2019, 14:11

Olaf Kurth hat geschrieben:
Hawk hat geschrieben:Meine Erfahrung ist aber, das Netz trägt man 2-3 mal dann hat man keinen Bock mehr drauf ständig mit dem Netz vor den Augen rumzulaufen.



So wie Dir, ging/geht es Vielen, lieber Sven,

was mir immer geholfen hat, war eine radikale Vitamin-B-Kur mindestens vier Wochen vor Beginn der Abreise in skandivanische Länder. Dadurch soll sich der Körpergeruch unmerklich verändern, für Mücken wird man in jedem Fall "ungenießbar".

Liebe Grüße,

Olaf


Hi Olaf.
Das klingt interessant! Könntest du da mal bitte etwas genauer drauf eingehen? Ich habe das große Los gezogen unter 100 Leuten immer als einziger gestochen zu werden. Und das in Deutschland.... Daher kannst du dir vorstellen wie ich immer in Skandinavien aussehe :mrgreen:
Gruß,
Lennart
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Michael. » 14.06.2019, 14:13

Das größere Problem sind mancherorts die Massen an Knots!

Dagegen hilft nur ein Netz.

Gruß
Michael


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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Sigi » 14.06.2019, 15:40

Ja, die Knots sind da saumäßig lästig.

Da hat Michael recht, da hilft nur ein gutes, engmaschiges Netz sonst wirst Du affig, obwohl die ja nur verhältnismäßig kurz in den Abendstunden fliegen.

Gruß
Sigi
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Olaf Kurth » 14.06.2019, 16:37

Lieber Lennart,

hier siehst Du, was ich meine:

https://taucher.net/forum-muecken_und_v ... _-ioz46684

oder hier:

http://www.heute-gesund-leben.de/Gesund ... ister.html

Liebe Grüße,

Olaf
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Harald aus LEV » 14.06.2019, 23:17

Hawk hat geschrieben:ob man nachher 30 oder 300 Stiche hat macht keinen großen Unterschied.

Oh doch, lieber Sven. Das macht einen Riesenunterschied.
Ich habe mir mal in einer Nacht 133 kanadische Mückenstiche eingefangen.(Ja ich habe sie gezählt). Da fast alle anderen Körperpartien geschützt waren, saßen alle Stiche rund um beide Fußgelenke. Die Biester haben durch die Socken gestochen. Besonders direkt an den Knöcheln hat es gejuckt wie verrückt. Egal wie standhaft, irgendwann fing ich, gegen besseres Wissen an, zu reiben, kurz darauf gefolgt vom Kratzen, Und dann konnte ich nicht mehr aufhören - bzw. erst, als es teilweise blutete.
Anschließend schwollen die Fesseln auf das 2-3 fache an. Das Gefühl war ein ständiger Wechsel zwischen Schmerzen und Jucken. Da ich auch noch weitere Stiche im Gesicht hatte und wir am nächsten Tag von Kanada in die USA einreisen wollten, hatte ich schon Sorge, dass die amerikanische Zollbehörde mich wegen Seuchengefahr nicht einreisen lassen würden. Als ich sagte, woher wir kamen, gab es nur ein mitleidiges Lächeln und die Einreise war OK.

Nachwirkungen habe ich immer noch. Wenn ich heute einen Mückenstich im Bereich der Knöchel bekomme, juckt das gesamte Gebiet wieder.

Gruß
Harald
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Hawk » 17.06.2019, 12:00

Da reagiert dann wohl jeder anders, ich hab in Grönland ab dem 2. oder 3. Tag fast komplett auf Mückenschutz verzichtet, meistens haben wir uns nichtmal die Mühe gemacht Mücken aus dem Gesicht zu wischen wenn keine Gefahr bestand das sie in Augen nase oder Mund geraten.

Ich finde einen oder zwei einzelne Stiche deutlich schlimmer als die große Menge die ich mir in Grönland zugezogen habe.
Gruß
Sven
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Butenbremer » 18.06.2019, 16:52

Ich habe bei meinen Reisen nach Finnland gute Erfahrungen damit gemacht, einen Buff so über den Kopf zu ziehen, dass wirklich nur noch kleine Teile des Gesichtes frei lagen. Diesen hatte ich mit Insektenschutz behandelt, so dass ich in Kombination mit einer Mütze einigermaßen Ruhe um den Kopf rum hatte. Allerdings hatte ich auch "nur" mit Mücken zu tun. Ob das auch gegen Knots hilft weiß ich nicht.
Die wirklich schwierigen Zonen sind m.E. die Hände, da man immer wieder ins Wasser greift und so den Insektenschutz abwäscht. Da helfen sehr gut dünne Gummihandschuhe, die auch einen recht guten Tragekomfort haben - diesen Tipp bekam ich vom leider kürzlich verstorbenen Ralf.
Im übrigen habe ich aber auch festgestellt, dass ich nach einigen Tagen zunehmend unempfindlicher gegen die Mückenstiche geworden bin. Zum Schluss haben sie nur noch ganz kurz gejuckt. Ist eigentlich auch logisch, das Immunsystem "gewöhnt" sich wohl an die Stoffe. So ist auch zu erklären, dass sich viele Locals die Insektenstiche im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht "jucken" :mrgreen:
Leider ist der Weg hin zu dieser Desensibilisierung sehr unangenehm...

TL
Bernd
Was ist schlimmer, Unwissen oder Gleichgültigkeit? Keine Ahnung, ist mir auch egal!
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Re: Mückenschutzhut

Beitragvon Huddell » 21.06.2019, 15:40

Das Thema Mücken und Knots haben wir auch jedes Jahr aufs neue.
Am besten gegen Mücken ist zumindest im Norden das Mittel Mygga. Was da alles drin ist möchte ich gar nicht wissen, aber die Mücken bleiben definitiv fern nach Behandlung.
Knots sind zwar nervig, geben aber wenigstens lustige rote Punkte im Heilungsverlauf und jucken nicht. Der Biss selbst ist aber immer fies.

Bei meiner ersten Lappland Reise hatte ich auch einen Netzhut. Den hatte ich wie Sven ein einziges mal an und dann hatte ich keine Lust mehr mir die wunderschöne Optik durch ein Netz zu vernebeln. Irgendwann nach vielen Stichen gewöhnt man sich tatsächlich etwas an die Plagegeister. Zu einer Reise in den Norden gehören Stiche einfach dazu.
Wir haben soviel gelacht und geflucht nur aufgrund der Insekten.

In Neuseeland hatten wir diesen Winter Sandflies. Die sind wirklich schlimm. Nach dieser Erfahrung ist Lappland wirklich Kindergeburtstag.
Sandfly Stiche jucken gefühlt das 3 Fache und halten dazu noch viele Tage an. Nachts pumpt die gestochene Stelle richtig. Ganz grauenvoll.

Nie wieder Neuseeland ohne dünne komplett abdeckende Kleidung (inklusive Handschuhe).

Also mein Rat: Mygga kaufen, alle freien Stellen einreiben und die Knots hinnehmen. So machen wir es.
Meistens sind eh nur wenige Tage Windstill und warm.

Liebe Grüße

Marc
Huddell
 
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