Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - Literatur & Film etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich ?

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Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Helmholtz » 25.05.2016, 07:50

Hallo zusammen,

Eigentlich hat alles ganz harmlos angefangen.
Für die Island-Reise im Sommer brauchte ich noch ein paar Schnüre (Klasse 6/7/8) und habe mir diese geholt. Darunter Schnüre von Barrio und Airflo.
Die haben keine Schlaufen, aber ist mir eh lieber, dank Martin bin ich im Spleissen langsam fitt (merci nochmals).
Aceton fürs Coating, dann doppelt durchgezogen, doppelter Nagelknoten und zum Schluss UHU Extrem – passt!

Noch kurz ein Zugtest, …. 12lb *zack* ab!?
Ich staunte nicht schlecht, also die andere Seite der Schnur (zweie gespleiste Schlaufe) …12lb und ab. Das waren die Barrio SLX.
Nachgefragt bei Mike meinte er die Seelen der SLX sei für 20lb gerated.
Also einen Triple surgeons geknotet (kann ja sein dass es an meiner Spleiss-Technik lag) und wieder gezogen. 12lb und durch war die Schnur. Das liess sich nochmals wiederholen, dann wars mir zu blöde.

Also mussten Referenzen her. Ich habe jeweils bis 22lb gezogen, das reicht mir (10kg).

- Barrio SLX: 14lb (gerated als 20lb)
- Barrio Switch: 22lb (reisst nicht, gerated als 30lb)
- Airflo Sixth sense (18lb)
- Airflo Ridge clear tropical: 22lb (reisst nicht)
- Scientific Anglers „irgendwas altes“: 14lb

Ich fische oft mit 15lb Spitze (Stroft) und habe auch diese getestet. Mit einem triple-surgeons reisst die im Knoten bei 13lb. Das ist in Ordnung so.

Aber wie bitte soll ich das mit einer Schnur kombinieren die bei 14lb reisst?

Ich bin Ingenieur und vielleicht ist das eine Berufskrankheit, aber wenn ich einem Kunden 20lb zusichere, schaue ich dass ich mindestens 10% Sicherheit habe damit mir auch ja keiner kommen kann und sagt „hat den versprochenen Wert nicht gehalten“.

Nun stehe ich ziemlich doof da. Aber mit diesen Schnüren will ich auf jeden Fall nicht auf meinen Traumfisch fischen…

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Wie stark kann man mit einer Fliegenrute überhaupt ziehen im Drill?

Grüsse,

Patrick
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Achim Stahl » 25.05.2016, 10:52

Moin,

das finde ich wirklich interessant - ganz besonders, weil ich komplett andere Erfahrungen gemacht habe ...

Ich fische ziemlich viel mit schwerem Gerät. Dennoch habe ich erst ein einziges Mal eine Schnur abgerissen. Das war ein schwerer Sinker, der sich beim Pazifiklachsfischen am Grund zwischen den Steinen verklemmt hatte, und auch der riss nur mit brachialer Gewalt.

Ansonsten hat mir schon mal ein Tarpon beim Anbiss ein 80 lbs Vorfach zerrissen (im Knoten), aber die Schnur hielt. Auch fiese Hänger beim Hechtfischen haben meine Schnüre bisher alle überstanden. Eine hab ich dabei mal überdehnt. Das hat das Coating nicht mitgemacht, aber gerissen ist sie nicht.

Die meisten Markenschnüre haben 30 lbs Seelen, Schnüre für die schwere Salzwasserfischerei auch häufig 50 lbs Seelen. Damit ist man eigentlich immer auf der sicheren Seite, es sei denn, die Schnur wird irgendwo über eine scharfe Kante gezogen.


Viele Grüße!


Achim
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Helmholtz » 25.05.2016, 12:31

Hallo Achim,

Danke für Dein Feedback.

Nun, Theorie und Praxis sind zwei verschiedene Dinge.
Ich Weiss das es 20/30/50lb Seelen gibt. Aber was die dann wirklich halten testet wohl kaum Jemand.

Und das sind ja eigentlich Markenschnüre, oder?
Da würde ich zumindest 20lb erwarten.
Zu sagen ist dass ich natürlich kurz teste. Sprich zwischen Waage und da wo ich mit Handschuh ziehe sind vielleicht 50cm Schnur. Sprich dehnen kann die sich kaum.
Wenn ich natürlich beim Fischen mit 20m Leine daran reisse wird sich die ein gutes Stück dehnen.

Dennoch, 20lb sind 20lb, egal wie lange das Teststück ist.

Der Tarpon und das 80lb Vorfach kann natürlich verschiedene Gründe haben. Schlechte Knoten? Abrieb am Grund? Abrieb im Maul? Nicht dass ich Dir was unterstellen will, aber kann ja durchaus sein.

Andere Meinungen sind willkommen.

Grüsse,

Patrick
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Achim Stahl » 25.05.2016, 16:24

Moin Patrick,

Helmholtz hat geschrieben:Der Tarpon und das 80lb Vorfach kann natürlich verschiedene Gründe haben. Schlechte Knoten? Abrieb am Grund? Abrieb im Maul? Nicht dass ich Dir was unterstellen will, aber kann ja durchaus sein.


In dem Fall war das eine Schnur ohne Dehnung (Airflow Depth finder Big Game) und ein harter Strip Strike in dem Moment, in dem der Fisch zur Flucht angesetzt hat. Da wird es ziemlich derb...

Ich wollte damit auch eher aussagen, dass selbst bei solchen Extremsituationen bei mir eigentlich noch nie eine Schnur beim Fischen gerissen ist.

Kann es sein, dass die von dir getesteten Schnüre schon lange gelagert sind?


Viele Grüße!


Achim
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Helmholtz » 25.05.2016, 16:36

Hallo Achim,

das kenne ich durchaus, ich habe auch schon Tarpon gefangen.
Zwar nur etwa 15lb, aber an einer 8WT geht das doch gut ab. Ich kann Dir also nachfühlen.

Die Schnüre sind Schachtelneu, bis auf die SA.
Wie lange sie beim Hersteller lagen... keine Ahnung.

Wir redden hier ja oft von "gefühlt" etc.
Was ich gemerkt habe, 20lb reiner Zug sind brutal viel, wenn man mal auf eine Waage schaut und misst.
Ich bezweifle dass viele je in einem Drill einen solchen Druck auf dem Fisch hatten.
Hinzu kommt dass eine normale Bremse vielleicht 5lb Bremsdruck bringt. Auch hier täuscht das Gefühl. Meine Colton Torrent bringen gemessene 12lb, und gefühlt kann ich euch sagen das ist brutal viel! Das bringt kaum eine andere Rolle.
Rute auf den Fisch wirkt genau nur diese Bremskraft.
Ich meine gelesen zu haben (nicht gemessen) dass man dies durch entsprechenden Ruten-Winkel etwa 50% steigern kann.
Eine "normalo" Rolle&Rute ist dann vielleicht bei 8-10lb, eine Colton-Combi vielleicht bei 18lb. Da wirds dann langsam kritisch.

Klar, Hänger lösen mit Schnur halten und gerade ziehen oder der besagte Strip-Strike ist dann was anderes. Aber zumindest letzeres findet beim Lachsfischen nicht statt (wär mal ein Versuch Wert, oder... :mrgreen: )

Grüsse
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon gespliesste » 26.05.2016, 01:24

Hallo Patrick,

hast du die Schnur mal ohne Schlaufe auf Bruchlast getestet? Dann weisst du woran es liegt ...

wikipedia hat geschrieben:Die Haltbarkeit einer Spleißverbindung beruht auf der Reibung und Selbsthemmung zwischen den zu verbindenden Tauwerkstücken. Da sich Tauwerk – wie fast alle anderen Materialien auch – bei Zugbelastung längt und im Durchmesser verkleinert, beklemmen sich die einzelnen Kardeele und lassen sich nicht mehr gegeneinander bewegen. Dabei bleiben (je nach Material, Art des Spleißes und Sorgfalt bei der Ausführung) etwa 85 [1]–100[2]% der ursprünglichen Festigkeit des Seils erhalten. Ein Knoten schwächt eine Leine dagegen beträchtlich (etwa 50[2]% und mehr).


LG,

Olaf
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon orkdaling » 26.05.2016, 07:58

Moin moin,
sehe ich wie Olaf. Mir ist noch keine Schnur vom Lachs zerrissen worden.
Spleise aber auch nicht, wenn dann nehm ich die Moser Loops und den Plastikschlauch entferne ich, einige Wicklungen mit Garn am Ende und Aquasure .
Und einen Hænger ueber die Rute løsen? Ich kauf schon genug!
Gruss Hendrik
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Helmholtz » 26.05.2016, 09:39

Hallo Olav und Hendrik,

Habe ich.

Helmholtz hat geschrieben:
Also einen Triple surgeons geknotet (kann ja sein dass es an meiner Spleiss-Technik lag) und wieder gezogen. 12lb und durch war die Schnur. Das liess sich nochmals wiederholen, dann wars mir zu blöde.


Die Seelen halten schlicht nicht mehr. Es reisst die Schnur. Nicht im Knoten.

Grüsse
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Trockenfliege » 27.05.2016, 10:28

Hallo Patrick,das Thema hast du schon im RBF angesprochen und ich habe dir geraten, die Schnur mal ohne Acetonbehandlung zu messen.
Aceton löst den Kunststoffmantel auf - woraus besteht denn die Seele?? Doch nicht aus Baumwolle. oder?

Wie lange hängst du die Schnur ins Aceton?
Ich habe es immer möglichst kurz gemacht und im Zweifelsfall wiederholt.

Gruß
Reinhard
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Sixgunner » 27.05.2016, 11:02

Hallo Leute,

ZU:
"Was ich gemerkt habe, 20lb reiner Zug sind brutal viel, wenn man mal auf eine Waage schaut und misst.
Ich bezweifle dass viele je in einem Drill einen solchen Druck auf dem Fisch hatten.
Hinzu kommt dass eine normale Bremse vielleicht 5lb Bremsdruck bringt. Auch hier täuscht das Gefühl. Meine Colton Torrent bringen gemessene 12lb, und gefühlt kann ich euch sagen das ist brutal viel! Das bringt kaum eine andere Rolle.
Rute auf den Fisch wirkt genau nur diese Bremskraft.
Ich meine gelesen zu haben (nicht gemessen) dass man dies durch entsprechenden Ruten-Winkel etwa 50% steigern kann.
Eine "normalo" Rolle&Rute ist dann vielleicht bei 8-10lb, eine Colton-Combi vielleicht bei 18lb. Da wirds dann langsam kritisch."

"Wie stark kann man mit einer Fliegenrute überhaupt ziehen im Drill?"

20 lbs Druck mögen mit einer steifen, sehr soliden Rute (ab Schnurklasse 10, lieber noch ab 12er) machbar sein, aber der Winkel zum Fisch (oder zum bewegenden Gewicht) wird dann ganz klar zu Null tendieren, will sagen die Rute ist kaum noch gebogen, vielleicht sind 20 bis 30 Grad noch drin. Gaanz steife Stöcke, die rein zum Liften gebaut wurden, können dies dann noch (und mehr Zug bei Biegung) bewerkstelligen, aber an 6/7/8er Gerät sind 5 lbs linear schon eine Menge und ich wage zu behaupten, dass bei 10 Pfund Belastung (im Fischerei-Einsatz und nicht unter "Laborbedingungen" die meisten Ruten in diesen Schnurklassen sich schon sehr am Limit bewegen.

Diese Video-Sequenz illustriert die Idee besonders gut, (und es ist ganz klar dass unser Gartentisch seit einiger Zeit auch über eine Rolle unter der Tischplatte verfügt, 7 KG Sandeimer sind schon sehr "athletisch" an Tarpongerät) https://www.youtube.com/watch?v=CWXskIPu9SE

Patrick, obwohl 14 gemessene Pfund (oder lbs) keine 20 sind, dürftest du mit deiner Schnur in Island kaum Probleme haben.
Meine Billig-Surplus Airflo à 18 Euro hat alle magistralen "Felsbarsche" letzte Woche am Thingvellir-See an 30er Fluo-Vorfach mit Bravour "gedrillt", die dicken Forellen sowieso. Will sagen die Haken sind bei direktem (Hand-)Zug verlässlich aufgebogen, gebrochen oder die bullenstarke Vorfachspitze hat sich verabschiedet, ohne dass die Schnur darunter gelitten hätte (MIT diektem Nagelknoten ohne Loop an der Schnur).

Zu deinen Loops: wieso whippst du dir nicht direkt eine Schlaufe in die Fliegenschnur?? Bei dem hollow braid-Durchmesser, den du benutzt, hast du mit einem whipped Loop keinen Nachteil, des Ganze wird eher noch schlanker, umim Drill gut durch die Ringe zu flutschen ...

Gruss,

Eric
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Helmholtz » 27.05.2016, 13:10

Hallo zusammen,

Erstmal Danke, ich schätze euer Feedback sehr. Das ist auch der Grund warum ich es hier nochmals zur Sprache bringe.
Ursprünglich im RBF dachte ich viele fischen Barrio Leinen und hoffte auf grosse Resonanz, dem war aber nicht so.

Bitte lest genau: Alle getesteten Werte sind mit Triple surgeons, OHNE Aceton. Lasst das mal weg. Das war nur bei den gespleissten Schlaufen so. Danach habe ich nur mit Knoten getestet.
Dennoch, Martin von Troutcontrol macht das immer mit Aceton. Ich zweifle sehr stark dass es daran liegen würde. Aber eben, ich habe ja OHNE Aceton getestet.

@ Eric, wie ich die Schlaufe mache ist ja egal wenn die Leine irgendwo reisst.
Ich frage mich halt wie das mit einem 15lb Vorfach bei einem Hänger ausgeht... aber eben, vielleicht ist der Ansatz zu theoretisch.

Grüsse
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon orkdaling » 27.05.2016, 13:49

Moin moin,
haben wir schon verstanden das die Schnur nicht direkt im Knoten reisst.
Auch die geflochtene Schnur hat eine gewisse Dehnung die zum Knoten hin abnimmt. Jeder Knoten schwæcht die Tragkraft. Darum bindet man auch møglichst direkt an.
Bin kei Physiker, mal ein Beispiel aus einer anderen Branche - Lastsicherung. Dort kommen auch geflochtene Seile/Bænder zum Einsatz.
Genau das Problem hast du mit geknoteten Seilen, nur 50% Tragkraft wenn sich der Knoten irgendwo im Seil befindet. Das wird jedem Lehrgangsteilnehmer vermittelt.
Hab dann mal aus Interesse einen Anschlaghaken direkt angebunden, bei 80% der angegebenen Tragkraft riss das Seil.
Relativ unbenutzte Seile und Spannbænder wie sie zB zur Lastsicherung auf Trailern verwendet werden haben wir auch auf dem Pruefstand getestet.
Diese waren das ganze Jahr der Sonne ausgesetzt, hingen unbenutzt auf`n LKW. Bei ca.65% knallten die weg, zum Entsetzen aller Teilnehmer.
Und nicht ein einziges Seil oder Spannband riss direkt am Knoten, immer in einem Abstand von ca 10 - 15 cm.
Das kann man sicher nicht 1 : 1 uebertragen, es ist aber vergleichbar. Daher spleisse ich nicht mehr sondern klebe Loops auf.
Gruss
Hendrik
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Sixgunner » 27.05.2016, 15:02

Patrick,

Dann hilft eben nur noch ausprobieren...

Worauf willst du in Island 15-lbs Vorfächer im Sommer benutzen??

Gruss,

Eric
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Trockenfliege » 27.05.2016, 16:37

So, jetzt habe ich mal schnell selber getestet:

Alles alte gebrauchte WF Schnüre, eine 4er und eine 7er schwimmend und eine 8er Sinkschnur, Alter sehr alt, bzw. stark genutzt, Hersteller unbekannt, da sie von gebraucht erstandenen Rollen stammen.
Jeweils ein Stück vom hinteren Ende gekappt und ungeknotet vermessen, also halbwegs lineare Tragkraft.

Und das Ergebniss?? - bei allen gleich :wink: bei 10kg ist noch keine gerissen, weiter bin ich nicht gegangen.

Gruß
Reinhard
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Re: Reissfestigkeit von Fliegenschnüren?

Beitragvon Trockenfliege » 29.05.2016, 11:41

Noch 2: Eine Bario GT 140 ( ca. 4 Jahre) und eine 3M XXD / Expert distance (ca. 7 Jahre), beide 5er, beide Enden haben noch nie das Wasser gesehen, da mir leider noch kein Fisch damit ins backing ging.

Die 3M riß bei 10+ kg und die Bario bei 11 kg.

Gruß
Reinhard
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