Schnur für Zweihand

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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon fly fish one » 07.02.2017, 20:15

CPE hat geschrieben:Hallo Max,

....
https://youtu.be/84p6UHhXcIQ

Sweepa-D-Go!

Norbert


Was ich auch interessant finde, dass Bill (übrigens astreines Video!!) eine bestimmte Schnurlänge anspricht, die ca. der 3fachen Länge seiner 12,6er entspricht. Das führt auf ein Problem für mich, bei dem ich immer unsicher bin (auch Einhand), weil ich kein Gefühl dafür habe, mit welcher Schnurlänge ich außerhalb der Ringe am besten werfe. Sollte da praktisch nur die Länge der Keule plus Tipps etc draußen liegen, weil ich sonst Probleme beim Abheben und Wurf bekomme? Ich kann es auch anders formulieren, sollte, wenn ich weiter (im Sinne von Distanz) Unterhand werfen möchte, auch bis zu einem gewissen Maße mehr Schnur "draußen" haben? Das macht natürlich nur bis zu einer gewissen Schnurlänge Sinn, ab da ich dann die Schnur schießen lasse.

Übrigens der Wechsel der Hände schreckt mich insofern ab, wenn ich dabei auch noch Schnurklänge mal rechts und mal links aufnehmen, halten und werfen soll.

Euer Frank

Tante Edit zur Schnurlänge von Bill in dem Video: Wenn ich es richtig verstehe, ist es seine Keule und alles was dann noch nach vorne kommt, aber die Frage ist, ob das jetzt Zufall durch seine Rutenlänge oder als allgemeines Verhältnis zu sehen ist - so als Phi mal Daumen Regel?
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon CPE » 07.02.2017, 21:03

Kapern wir gerade? Wir kapern. Egal.

Bill erwähnt Skagit. Das sind kurze, schwere Schußköpfe und damit schon etwas speziell. Ich werfe aber gerne genau so und mit guten Ergebnissen auch mit einer Rio Switch Chucker (Vollleine) an der Lenne. Die Chucker (#7 als Beispiel: 25' Kopf + 14' Handling Section) hat eine Farbänderung am Übergang. Schußköpfe naturgemäß auch. Ich bin mit eher um die 1-2 Fuß Überhang (d.h. Kopf + X vor dem ersten Ring) gut bedient. Und bei meiner #5 Redington Switch mit ca. 11' Länge klappe ich zügig um, beschreibe einen Bogen (Sweep = pi*11' = 34', da kommt Bills "three times" her, ist eben Angler, da darf man Pi auf 3 runden...) und haue raus. Das heißt, dass ich die entsprechende Kopflänge (ob Vollschnur oder Schusskopf ist da egal...) mehr oder minder gut erwischt habe.

Ansonsten sieht man auch, dass irgendwie die Rute zur Leine passen muss.

TL, Norbert
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon Thomas E. » 07.02.2017, 21:06

Hallo Frank,

das Video bezieht sich auf das Skagit Casting !!!
Die Formel für die SK- Länge gehört dazu und auch der "sustained anchor", der bei dieser Art der Richtungsänderung entsteht.

Befasse Dich doch erstmal etwas mit den Möglichkeiten, die es so gibt :
Der Underhand Cast, der Classic Spey Cast, Skagit Casting.

Die Schnurprofile, Keulenlängen etc. sind wegen der unterschiedlichen Anwendungsgebiete ganz verschieden. :wink:

Generell darf man nicht viel von der Running line (für alle D- Casts) außerhalb der Rute haben, etwa um 50 cm.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon fly fish one » 08.02.2017, 12:00

Lieben Dank an Norbert und Thomas und natürlich an den TO für die Geduld. Ich mach dann bei Bedarf für die Zukunft einen eigenen Faden auf. Vor dem Kauf der 2H suche ich mir nur die ganze Theorie zusammen und da habt Ihr mir schon sehr geholfen!

Euer Frank
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon synthoras1984 » 08.02.2017, 14:23

Hallo zusammen,

danke für die rege Teilnahme.
Ich habe die (angeblich) ungefischte Rute sehr günstig auf Ebay geschossen.
Es war einfach ein Gelegenheitskauf, da ich ja gar kein Anwendugsgebiet habe.
Ich nehme für mich jetzt erst mal mit, dass ich die EWF abwarte und da eventuell mal ein paar Probewürfe mache und Infos sammle bevor ich weiter Geld investiere.
@Frank, wegen mir dürft ihr den Faden ruhig kapern :) Ich lese da ja gerne mit :)

Liebe Grüße und Danke an alle!

Max
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon NBerlin » 08.02.2017, 19:22

Hallo
Wenn ich als Anfänger das hier verfolgt hätte dann würde ich das
Zweihandzeugs schnell weiter veräußern. :D

Ohne Basics im Zweihandgeschäft handverdrehende "Wurfkünste" von Bill Lowe sich anzusehen,
na ob das hilft? 8)

Wenn ich noch mal anfangen müßte,dann hätte mir sicherlich dieses video Teil 1und 2 https://www.youtube.com/watch?v=0ni5H7aeRG0
weitergeholfen.
Leider ? gab es früher noch kein You tube oder ähnliches.

Für die Rute um die es eigentlich ging, würde ich ,wie hier schon gesagt wurde mir auch einen 34 gramm Schußkopf
in float mit einem 10´intermediate Polyleader besorgen.
Lieber zuviel als zuwenig,abschneiden kann man immer noch.
Dann steht den Unterhandtraining nichts mehr im Wege. :D
Überkopfwürfe werden doch im Zweihandbereich eher selten noch ausgeführt.

Hat man dann eine gewisse Fertigkeit wird der Einstieg in andere Techniken,andere Schußköpfe ,Sinker und co.
angepasst auf die anvisierte Fischart mit den ersten Erfahrungen von alleine kommen,
oder die Rute gibt es im Netz, als Rankhilfe oder als Kellerleiche. :D

Gruß Norbert
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon Thomas E. » 09.02.2017, 08:38

NBerlin hat geschrieben:Überkopfwürfe werden doch im Zweihandbereich eher selten noch ausgeführt.


Moin Norbert,

ich habe über die vielen Jahre schon diverse FF trainiert, die einmal das Zweihandwerfen eigenständig mit D- Casts begannen.

Viele dieser Schüler profitierten durch (erstmalige) Unterweisung im sauberen Überkopfwurf, es gelang Ihnen danach das D- Casting viel besser, hinsichtlich der Weite, Kraftminimierung etc. :D

Dazu kann man beim Überkopfwurf ideal das Werfen mit der "falschen" Hand oben lernen, wenn man im Wurf beim vorderen Stop immer mal schnell den Griff wechselt, also z.B. als Rechtshänder die linke Hand nach oben und dann wieder umgekehrt. 8)

So gibt es eben ganz verschiedene Methoden des Lehrens...manche sind halt ef­fi­zi­enter. :wink:


PS
Gelegentlich kann der beidhändige Überkopfwurf beim Fischen erfolgreicher sein, nämlich wenn bei genug Platz um den Fischer besonders große Weite erforderlich ist !
Gruß
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon fly fish one » 09.02.2017, 15:02

NBerlin hat geschrieben:Hallo
Wenn ich als Anfänger das hier verfolgt hätte dann würde ich das
Zweihandzeugs schnell weiter veräußern. :D

Ohne Basics im Zweihandgeschäft handverdrehende "Wurfkünste" von Bill Lowe sich anzusehen,
na ob das hilft? 8)

Wenn ich noch mal anfangen müßte,dann hätte mir sicherlich dieses video Teil 1und 2 https://www.youtube.com/watch?v=0ni5H7aeRG0
weitergeholfen.
Leider ? gab es früher noch kein You tube oder ähnliches.

Für die Rute um die es eigentlich ging, würde ich ,wie hier schon gesagt wurde mir auch einen 34 gramm Schußkopf
in float mit einem 10´intermediate Polyleader besorgen.
Lieber zuviel als zuwenig,abschneiden kann man immer noch.
Dann steht den Unterhandtraining nichts mehr im Wege. :D
Überkopfwürfe werden doch im Zweihandbereich eher selten noch ausgeführt.

Hat man dann eine gewisse Fertigkeit wird der Einstieg in andere Techniken,andere Schußköpfe ,Sinker und co.
angepasst auf die anvisierte Fischart mit den ersten Erfahrungen von alleine kommen,
oder die Rute gibt es im Netz, als Rankhilfe oder als Kellerleiche. :D

Gruß Norbert



Lieber Norbert aka NBerlin,

kennst Du die alte Kaffeewerbung mit dem Italiener der sanft säuselt: "Seniorina, isch aaabe gar kein Auto!" :D

Dein Link zeigt das beste Grundlagenvideo, was ich zu dem Thema je gesehen habe! Vielen Dank auch an Dich!!

Dein Frank

Und einen habe ich und einen habe ich noch: Was ich sofort gelernt habe, auch für die Einhand, beim Doppelspey besonders darauf zu achten, den im Anker liegenden Teil der Schnur exakt in die Wurfrichtung auszurichten. Da mache ich oft Fehler, wie mir jetzt klar geworden ist. Und grundsätzlich (sein 180 Grad Prinzip) besonders bei richtungsändernden Würfen sehr genau darauf zu achten.
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon Thomas E. » 09.02.2017, 21:20

fly fish one hat geschrieben:Was ich sofort gelernt habe, auch für die Einhand, beim Doppelspey besonders darauf zu achten, den im Anker liegenden Teil der Schnur exakt in die Wurfrichtung auszurichten.


Bleibt das Schnurende beim Double Spey zu weit stromab, wird das schwer !
Dann kann das "bloody L" entstehen, es reduziert die Wurfweite erheblich.

Deshalb ist Snake Roll modern und schön, weil sich Schnurspitze und Vorfach schon in der Luft in Zielrichtung legt:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid ... =3&theater

"Anker" ist eigentlich auch ein Fehlbegriff, auch wenn der oft (im englischen) benutzt wird.
Ich spreche daher lieber vom "Widerlager." :D
Zuletzt geändert von Thomas E. am 10.02.2017, 03:25, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon CPE » 09.02.2017, 23:13

Hallo Leute,

beim Doppelspey besonders darauf zu achten, den im Anker liegenden Teil der Schnur exakt in die Wurfrichtung auszurichten


Echt jetzt?! Double Spey heißt, daß Ihr mit der Rutenspitze nach dem ersten Ablegen mehr oder weniger einen Halbkreis beschreibt (sweepa) - und dann abfeuert (-de-go). Da ist nix mit Ausrichten in Wurfrichtung (mehr: Tangente im Schlussmoment).

TL, Norbert (CPE)
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon Thomas E. » 10.02.2017, 03:40

Good morning Norbert :lol: ,

if the end of the line is so far downriver that the d-loop sweep can not pull it into plane, then an "L" shape results.
The remedy: practice the set move to place the end of line correctly so that the sweep pulls the leader into plane. :wink:
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon fly fish one » 10.02.2017, 09:11

Wenn man beim Simon auf den Doppelspey achtet, in der Sequenz wenn er auf das andere Ufer wirft, dann sieht man folgendes: Zuerst liegt die Schnur in meinen Augen ziemlich genau stromauf. Erst wenn er die Rutenhand von "vor dem Körper" zur Seite und nach Hinten bewegt, richtet er den Anker in seine nächste Wurfrichtung aus.

Es kann sein, dass ein längerer 2H hier nicht so empfindlich ist, aber ich verhungere mit meiner 9" EH hier regelrecht. Ich habe dann einen Wasserwiderstand, dass mein Arm bald abfällt, die Rute zwar krum ist wie ein Leierschwanz, die Schnur mir im Wurf aber fast auf die Füße fällt - so mickerich ist die Weite dann. Ich habe dabei 2 Fehler gemacht (deshalb auch Eingangs die Frage nach der freien Schnurlänge):

1) Leine zu lang
2) und die nicht in Wurfrichtung ausgerichtet

Euer Frank
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon CPE » 10.02.2017, 11:02

Hallo Frank,

Dein Ankerpunkt ist so ungefähr der letzte Meter Deiner Flugschnur. Nachdem Du im ersten Schritt die Rute stromauf gelegt hast, sollte dieser Punkt ungefähr vor Dir, etwas stromab, liegen. Das heißt in Deinem Fall: Ca. zwei Rutenlängen = 18' Schnur draußen. Dein Kopf hat aber wahrscheinlich um die 30', was bedeuten kann, dass Dein Ankerpunkt vielleicht 9' lang ist, was eher zu der von Thomas geschilderten Situation führt. Gelingt der SH Double Spey Dir besser, wenn Du nicht den ganzen Kopf vor dem Ring hast?

Ansonsten hier noch einmal ein anderer Blickwinkel auf den Double Spey (Jon Hazlett zeigt Bill Lowes Klapp-Technik mit Skandi, geht aber auch mit Vollleine).

http://www.orvis.com/news/fly-fishing/v ... spey-cast/

Cheers, Norbert
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon fly fish one » 10.02.2017, 13:48

CPE hat geschrieben:Hallo Frank,

...
Gelingt der SH Double Spey Dir besser, wenn Du nicht den ganzen Kopf vor dem Ring hast?

....
http://www.orvis.com/news/fly-fishing/v ... spey-cast/

Cheers, Norbert


Lieber Norbert,

das ist exakt so und deutet für mich darauf hin, dass vermutlich immer noch der Winkel nicht richtig stimmt, die Ankerlänge auch immer noch zu lang, aber die Auswirkungen natürlich nicht so gravierend sind. Mit Kraft bringe ich den Wurf dann raus und auf Distanz.

Eure Filme und Eure Beiträge zeigen mir aber sehr deutlich, dass schon meine Ansätze nicht richtig sind. Ich werde exakt, wenn ich wieder am Wasser bin (und Deine Längenschätzung ist goldrichtig), genau darauf achten, weil ich sicher immer zuviel Leine im Anker hatte, oder Widerlager, wie Thomas so schön sagt. An den meisten Bächen wo ich hier unterwegs bin, stellen sich die Probleme nicht wirklich (auch wenn die Fehler sicher latent vorhanden), aber an der Isar (letztes Jahr 2 Tageskarten) fiel mir das sofort auf, weil ich hier auch endlich mal richtig "schmeißen" kann. Sobald man wirklich mal Länge braucht, ist die akurate Ausführung wichtig. Ich bin deshalb auch richtig heiß auf die Isar, weil mir die werferisch viel mehr abverlangt, sowohl Überkopf als auch Unterhand. Und eigentlich, ich weiß nicht wie Ihr das empfindet, sind die ganzen Unterhandwürfe in allen Variationen deutlich schwieriger, als ein Überkopfwurf, selbst mit Doppelzug!

Und es sieht einfach unglaublich schön aus, wenn so ein Riesenzweihandeumel "sweept", "loopt", "snapt" und das aus jeder erdenklichen Richtung. Im Stand sieht das Ding unhandlich und wenig ästhetisch aus, aber am Wasser kehrt sich das Bild ins Gegenteil. Durch die Länge der Ruten werden die Bewegungsradien viel größer, die Bewegungen langsamer, man kann dem ganzen Ablauf mit den Augen viel besser folgen. Insgesamt bietet die 2H Fischerei da sehr viel für das Auge des Fischers.

Dein/Euer Frank
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Re: Schnur für Zweihand

Beitragvon AlexWo » 10.02.2017, 14:31

Lieber Frank,

sei bitte vorsichtig, beim Zweihandwerfen besteht grosse Suchtgefahr!
Seit meinem Unterricht bei Hartmut Kloss hat sich mein Leben komplett verändert.
Meine Frau droht mit Scheidung, ich habe immer Geldsorgen, ich folge bedingungslos meiner Reiseagentur in Island und fahre genaun da hin wo sie mich hinschicken. Aber, mein Leben war noch nie so ausgefüllt und ich hatte noch nie so viele Status- u. Bonusmeilen auf meinem Konto! :)

LG

Alex
"salmonfishing is not distance, its control...." H.M.
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