Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

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Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Phoresis » 07.12.2017, 01:56

Hallo zusammen,
ich habe mir zum Nymphenfischen auf Distanz vor kurzem einen Fireneedle Blank in 10' Klasse 4 aufgebaut und zerbreche mir jetzt seit geraumer Zeit den Kopf über eine passende Schnur dafür. Eigentlich habe ich mich schon für eine Schnur entschieden, nur bei der Frage nach der passenden Schnurklasse komme ich alleine nicht weiter. Daher hoffe ich, dass ihr mir dabei helfen könnt.
Der Blank hat ein schnelles Taper (der Hersteller gibt sie mit ex-fast an, ich würde ihr eher ein fast geben) und ist hinten raus dementsprechend brettig. Da das mit den Schnurklassenangaben bei Eigenbauruten immer so eine Sache ist, haben ein Kollege und ich letztens versucht sie zu vermessen, um die tatsächliche Schnurklasse zu bestimmen. Da kam dann Klasse 9 heraus, was vermutlich an der vergleichsweise kurzen Aktionslänge in Relation zur Rutenlänge gelegen haben dürfte. Das Ganze war also nicht sonderlich aufschlussreich :lol:. Anschließend habe ich sie dann mal mit der Schnur meiner Bachrute geworfen, einer Vision Vibe 85 in Klasse 3-4 (8 g schwere Keule mit einer Länge von 8,5 m). Gefühlt war diese Schnur deutlich zu leicht für die Rute und es hat mindestens 7 m Schnur in der Luft gebraucht um erstmals soetwas wie eine Ladung der Rute zu spüren. Das ist leider auch schon alles, was ich über die Rute sagen kann.
Als Schnur habe ich mir die Cortland Precision Indicator Nymph herausgesucht, einfach weil mir das Konzept dahinter zusagt und sich Cortland die "Mühe" macht, den Anwendungsbereich ihrer Schnüre recht detailliert darzustellen. Die Schnur hat eine 17,4 m lange Keule und wird mit "Gewicht exakt nach AFTMA" beworben, wo wir auch schon zu meinem Problem kommen:
Ich müsste die Schnur blind bestellen und habe keine Ahnung, ob ich sie in #4 oder #5 brauche. Wenn sie wirklich der AFTMA Klassifizierung entspricht, wovon ich jetzt einfach mal ausgehe, wäre sie in #4 auf den ersten 9,14 m sogar noch leichter als die Vision Vibe und würde die Rute im Nahbereich noch mehr unterfordern. Auf der anderen Seite habe ich noch nie eine Longbelly-Schnur geworfen und kann mir daher nicht so wirklich vorstellen, wie sich das Ganze auf Distanz auswirkt. Ich habe also die Befürchtung, dass wenn ich die Schnur in #5 nehme, ich zwar im Bereich unter 10 m besser damit klar komme, aber die Rute auf der anderen Seite auf Distanz damit überfordere. Welche Klasse würdet ihr wählen und vor allem warum? Kann man die Frage mit diesen Angaben überhaupt beantworten oder werde ich einfach auf gut Glück bestellen müssen?

Vielleicht noch schnell was zum Anwendungsgebiet: Hauptsächlich soll damit klassisches 45° Nymphen an relativ breiten Flüssen betrieben werden, wobei sich die Schnurlänge auf dem Wasser meistens so zwischen 10 und 15 m (ohne Vorfach) bewegt. Bisher habe ich das gezwungener Maßen mit einer Rute in 8' #6, die auch noch mit einer Short-Belly Schnur bestückt ist, gemacht. Das ging zwar mehr oder weniger und Fische habe ich auch gefangen, aber vernünftige Mends und Rollwürfe sind damit nicht drin weil dabei zu viel Running-Line im Spiel ist.
Ansonsten bin ich noch ein großer Freund des direkten Stromauf-Fischens. Dabei stehe ich mitten im Fluss und lasse die Nymphe direkt auf mich zutreiben, während ich die Schnur durch stetiges Strippen in Strömungsgeschwindigkeit aufnehme. Daher kommen auch die Bedenken mit der Unterforderung der Rute im Nahbereich, da ich ja jeden Wurf mit kurzer Schnurlänge beginnen muss.

Schonmal vielen Dank im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
Björn
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon fjorden » 07.12.2017, 07:43

Hallo Björn,
wozu eine Schnur mit 17,4 m gut sein soll? Ich würde eine "normale" WF mit 12 m Keule, z.b. Snowbee XS oder eine DT nehmen. Klingt nach Klasse 5.
Gruß
Fjorden
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon GerhardW.E. » 07.12.2017, 10:19

Hall Björn!

Ohne die Rute zu kennen: Die meisten Schnüre sind ja eben nicht mehr AFFTA (wurde umbenannt...)-konform, sondern schwerer; Ruten - eh schon wissen... Verglichen mit Deiner Testschnur inkl. Beschreibung, würd die AFFTA-konforme 5er wohl ganz gut passen (wenn Du hauptsächlich Wasserwürfe machst eventuell sogar #6).

Wegen Deiner Überforderungs(ladungs)bedenken: auch bei DT-Schnüren wird nur das Gewicht der ersten 30' gewogen und eine Rute sollte ja auch da mit deutlich mehr Schnur in der Luft oder im D-Loop zurechtkommen. Ausserdem transportiert eine schwerere Schnur (soviel Unterschied ist zwischen #4 und #5 zwar nicht...) zusätzlich schwerere Nymphen besser. Für Dein Anforderungsprofil klingt die angedachte Schnur eh recht stimmig. Als Alternative - wenn schießen lassen der Schnur nicht notwendig - wie schon erwähnt: eine (günstige) DT.
Mit der 15 Gad Methode vermessen oder? #9 ist schon krass...


fjorden hat geschrieben:Hallo Björn,
wozu eine Schnur mit 17,4 m gut sein soll?


Für Leute, die eben - so wie der TE - mehr menden müssen als Deine vorgeschlagene 12m Keule hergibt und/oder ihre maximale Wurfweite herausholen wollen/müssen und gerade noch die entsprechende Länge in der Luft halten können um sie dann schießen zu lassen, was ja logisch besser geht als mit einer DT...


Grüße!
"The ugly and the stupid have the best of it in this world. They can sit at their ease and gape at the play."
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Trockenfliege » 07.12.2017, 14:05

Ich kann dir anbieten: Komm vorbei und du kannst DT von Klasse 2 - 7 , LB von 4 -9 oder auch "normale" Keulen in diversen Klassen probewerfen. OK ,manche der genannten fallen von vorherein raus, aber es bleiben noch genug übrig. 8)

Ansonsten könnte ich mir die 3M XXD in 5 als passend vorstellen. Die Cortland kenne ich nicht.

Gruß
Reinhard
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Phoresis » 07.12.2017, 23:25

Vielen Dank für eure Antworten, hat mir echt geholfen. Ich bin heute über die Datenbank von Solitip gestolpert und habe meine Rute darin wiedergefunden. Die Messergebnisse dort lassen, wie auch ihr es vermutet habt, auf eine astreine #5 nach AFFTA schließen. Bei meiner Messung hatte ich einen echt bitteren Denkfehler drin, weswegen auch die hohe Schnurklasse hereininterpretiert worden ist :oops: .

Über eine DT habe ich auch schon nachgedacht, traue mich aber noch nicht wirklich ran. Ich würde einfach gerne ein paar unterschiedliche WF-Schnüre durchprobieren und verstehen, bevor ich mich an etwas völlig neues heranwage.
Mit freundlichen Grüßen
Björn
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon orkdaling » 08.12.2017, 08:49

moin moin
na das hab ich mir auch gedacht das da weas nicht stimmt.
DT und WF mit Long Belly, die 2. hab ich drauf und kann sie nur empfehlen

- sowas hier http://www.guideline.no/Fario+DT+%28Nyh ... norWebshop
- oder sowas http://www.guideline.no/High+Water+EVOL ... norWebshop

Gruss Hendrik
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon benny » 09.12.2017, 08:16

Hallo, teste mal eine Dt finde das die gut zu handeln sind, bis Klasse 6 habe ich bislang nur DT`s für die normale Fischerei mehr wie ausreichend, und finde grade beim Nymphen mit was mehr Distanz 10m+ lassen sie sich schön menden.
Habe auch von bekannten diverse WF Probiert aber außer bei dem mehr an Strecke habe ich keinen Vorteil für mich erkannt und im Bach /Mittelgebirgsfluss reichen mir 20 m die die Dt bequem schafft, es müssen eher selten 25m sein 8).
Als bitterer Anfänger mag man mit einer WF schneller weiter werfen können, aber bei der leichten Fischerei, sehe ich keinen Vorteil außer den 1-2m weniger Rückraum bei Weitwürfen.
Benny
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Bäschwatz » 10.12.2017, 22:50

Hi Björn
Longbelly ist ein Spaß wo es Sinn macht sie zu verwenden.
Bedenke den Wiederstand der Schnur im Wasser.
Kann sein das Du mit sowas wie Wulff Triangle und beschwerten Nympfen an langem Mono deutlich besser zurechtkommst.
Nicht das ich Werbung für den Hersteller betreiben will.
Ist eine auch für Anfänger geeignete Schnur mit hoher Lebensdauer.
Für 10 bis 15 Meter sicherlich ausreichend und wäre das Mitel zwischen Longbelly und WF.
Das Angebot DT Leinen zu testen würde ich empfehlen anzunehmen.
Gruß Thilo
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Trockenfliege » 11.12.2017, 12:17

Hallo Thilo,
besitzt du die Triangle taper oder hast du sie zumindest ausführlich gefischt?
Ich besitze eine alte 6/7er TT und auch eine vergleichbar aufgebaute Airflow 40+.
Ich kritisiere sehr ungern gutgemeinte Vorschläge anderer ( entschuldige bitte Thilo), aber die TT ist für das, was Björn vorhat, meiner Meinung nach nicht die geeignete Schnur.
Kurz zum Aufbau der TT: Sie hat eine feine Spitze und wird zum Ende der Keule immer dicker. Dann folgt ein abrupter Übergang von dem sehr dicken Keulenende zur sehr dünnen Runningline ( ich spreche jetzt von meiner älteren TT, aber das taper hat sich, glaube ich, nicht groß geändert).
Dieses Profil ist sehr gut für Rollwürfe geeignet, solange die Runningline noch nicht draußen ist. Das ganze ist auch eher für nicht so schwere Fliegen geeignet, denn es fehlt die Masse an der Spitze der Schnur, um schwere Nymphen aus em Wasser zu ziehen und zu bewegen.
Björn möchte aber aber sehr große Längen auch noch die Schnur gut menden können. Das ist mit der TT oder baugleichen Schnüren nicht mehr gut möglich, dazu fehlt der Runningline einfach die Masse - eine Übertragung des "Schwipps" auf das fette Keulenende ist kaum möglich.

Gerade die TT halte ich für keine gute Anfängerschnur, außer man fischt hauptsächlich leichtere Fliegen auf kurze und mittlere Entfernung und viel mit Rollwurf, aber eine Allrounder für Anfänger ist sie meiner Meinung nach nicht.

LG
Reinhard
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Phoresis » 11.12.2017, 17:25

Eigentlich wollte ich ja nur Empfehlungen zur Schnurklasse, was sich ja jetzt glücklicherweise erledigt hat, aber da nun doch auch einige Schnurempfehlungen gekommen sind, möchte ich einmal kurz mein Gedankengang dazu darstellen:
Der Wunsch nach einer Combo zum Distanz-Nymphenfischen kam an der Moldau in Südböhmen auf, wo ich seit dem Beginn meiner Fliegenfischerkarriere regelmäßig bin. Der Fluss ist dort je nach Abschnitt 20 - 40 m Breit und hat eigentlich immer irgendwo eine Rinne mit bis zu 1,5 m Tiefe - und genau in die will ich rein. Jetzt könnte man es natürlich wie fast alle Tschechen machen und das Ding mittels CZ-Nymphing umpflügen, aber das reizt mich aktuell nicht so wirklich. Daher stelle ich mich relativ weit von der Rinne weg, werfe stromauf und versuche die Nymphe dann in einer möglichst Langen Drift darin zu halten. Die Vorgehensweise dabei und weswegen sich die Auswahl entweder auf eine Longbelly-Schnur oder DT beschränkt, habe ich ja schon im Ausgangspost beschrieben.
Das Ganze bringt noch weitere Probleme mit sich: Der Fluss hat an vielen Abschnitten ordentlich Strömung, weswegen die Nymphe schon ziemlich stark beschwert sein muss. Bisher fische ich meistens so 3,5 bis 4 mm Tungsten und selbst das kommt erst nach ungefähr einem drittel der Drift am Grund an. Außerdem komme ich dort auf Distanz oft nicht ohne Bissanzeiger (Garn direkt vor der Flugschnur) aus, da ich die Spitze meiner Flugschnur nicht oder nur sehr schlecht sehen kann. Nach meinem bisherigen Kenntnisstand schränkt das alles die Schnurauswahl noch weiter ein, nämlich auf solche mit relativ starkem Fronttaper.
Damit dürften dann eigentlich auch schon ein Großteil der Schnüre auf dem Markt aussortiert worden sein. Objektiv gesehen spricht zwar nichts gegen eine DT mit kurzem Fronttaper (z.B. die Orvis Hydros?), aber wie gesagt: Ich traue mich da noch nicht so wirklich heran und das Angebot von Reinhart kann ich leider auf absehbare Zeit nicht wahrnehmen, einfach weil ich keinen ganzen Tag für sowas opfern kann (Seminare, Prüfungsphase und Feiertagen sei Dank...). Außerdem bin ich am "Black Friday" günstig an eine Guideline Haze V2 24 gekommen, die mit einer Schnurfassung von WF5 + 40m 20lb Backing schon relativ klein ist. Das dürfte schon mit einer Longbelly WF und weniger Backing recht eng werden, mit einer DT bin ich mir echt nicht sicher ob das noch hinhaut. Kurzum: DT ist mir in mehrfacher Hinsicht einfach zu unsicher.

Auf der Suche nach einer passenden Schnur bin ich dann auf folgenden (Werbe-)Text samt Videos gestoßen: http://www.cortlandlines.de/precision-indicator-nymph/. Auch wenn vieles davon vermutlich etwas beschönigt dargestellt wurde, hat die Schnur hat eigentlich alles was ich brauche, oder? Longbelly, kräftiges Fronttaper, eine gut sichtbare Spitze...
Wie gesagt, ich habe echt keine Ahnung von solchen Schnüren, aber trotz einiger Recherchearbeit habe ich nicht wirklich etwas gefunden, das gegen die Schnur sprechen würde. Oder liege ich da falsch?
Mit freundlichen Grüßen
Björn
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Bäschwatz » 11.12.2017, 20:01

Hallo Reinhard
Meine TT auch älteren Typs, hatte nach einem ordentlichen Hänger etwas weniger Sinkspitze.
Den Rest hatte ich dann auch gleich abgeschnitten und durch einen Rest dünnerer sinkender Runningline ersetzt. Mit langem Mono fischte ich damit gegen die Strömung hinter einem Wehr. Etwa 1.5 m tief und so etwa 7-10 m Distanz. Funzte eigentlich ganz gut.
Später hatte ich diverse Longbelly probiert. Fangen meist erst ab # 7 an. Von Wulf gibt es die auch leichter.
Allerdings nicht in unterschiedlichen Längen , so etwa wie Ian Gordon´s Short,Mid und Longbelly.
Aber egal welche Longbelly, sie haben eigentlich fast alle hinten ein recht dickes Belly. Sonst würden die ja auf solche Längen nicht funktionieren. Mich hatte für Nympfen und Nassfliegen immer der relativ große Wiederstand gestört.
Gruß Thilo
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Trockenfliege » 11.12.2017, 20:21

Die Longbellys, die ich fische, haben alle ihr höchstes Gewicht eher im vorderen Berreich: 3M Expert Distance/ XXD, 3M Mastery Trout, ältere 3M mit zweifacher Verjüngung und Bario GT 140.
Long Belly Schnüre mit einer Verdickung im hinteren Berreich machen eigentlich keinen Sinn - außschlieslich bei Rollwürfe mit nicht zu schweren Fliegen hat das einen Vorteil.

@ Björn : Du liegst mit der Nymphtaper genau richtig!

LG
Reinhard
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Bäschwatz » 11.12.2017, 20:41

Hallo Reinhard
Longbelly Gewicht hinten und so... Da hast Du sicherlich Recht.
So deutlich wollte ich mich nicht ausdrücken da ich diesbezüglich einiges probierte.
Aber Longbelly mit Gewicht im vorderen Bereich hatte ich noch nicht in den Fingern da Überkopfwürfe bei uns am Bach nicht zu gebrauchen sind..

Gruß Thilo
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon dr-d » 11.12.2017, 23:26

hallo björn,


vielleicht sunray world Champion nymph...?!! :twisted:


könnte auf dein anspruchsprofil passen.


viel spass


thomas
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Re: Schnurklassenempfehlung für Long-Belly Schnur benötigt

Beitragvon Bachneunauge » 12.12.2017, 10:37

Hallo Björn,
ich kann dir die Schnüre von Cortland nur empfehlen hatte lange die 444 Longbelly und fische jetzt das Nachfolgemodell. Die heißt jetzt 444 modern trout, ist aber meinem Eindruck nach die gleiche Schnur. Eine tolle Schnur, besonders fürs Menden auf größere Distanzen. Ich fische sie auf einer Greys X-Flite, #5 in Schnurklasse. Die spezielle Nymphenschnur von Cortland kenne ich nicht. Ich würde sie in Klasse 5 versuchen. Ist keine übergewichtige Schnur und bei einer Longbelly verteilt sich das Keulengewicht ja gut. Glaube nicht, dass du deine Rute damit überforderst.

Beste Grüße Dirk
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