The DT versus WF myth (and why fly line companies hates DTs)

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The DT versus WF myth (and why fly line companies hates DTs)

Beitragvon Hans. » 23.08.2017, 14:29

The DT versus WF myth (and why fly line companies hates DTs)

http://bassbug.blogspot.de/2017/08/the- ... th_20.html

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Hans
Gefühlsmäßig ist der Unterschied zwischem einem Fisch und keinem Fisch eine der weitesten Entfernungen im Universum. David Profumo
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Re: The DT versus WF myth (and why fly line companies hates

Beitragvon Noellgen, H » 01.09.2017, 15:08

Hallo Hans,

da hast Du einen sehr guten Artikel eingestellt,
mehr gibt es m.E. zu diesem Thema nicht zu sagen.

Gruß,

Heiner
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Re: The DT versus WF myth (and why fly line companies hates

Beitragvon CPE » 02.09.2017, 09:31

Hallo Heiner,

Dem möchte ich doch etwas hinzufügen.

RIO hat mehrere WF/DT-Paare mit unterschiedlichem Taper, das widerspricht seiner Aussage, dass die ersten 30' einer WF und DT gleicher Modelle (abgesehen von LT) identisch sein. Bei Rio scheinen mir mehr oder minder nur die Lightlines halbwegs identisch zu sein. Außerdem deutet sein eigenes Bild von WF-Schnüren an, wie groß die Variantenbreite bei WF-Schnüren heute ist.

Uns Shooting Heads als abgeschnittene DTs zu verkaufen (wie er es in seiner zweiten Abbildung tut), versucht wirklich kein Anbieter. Die Varianten von Long Belly bis Skagit Trout, z.B. bei RIO, sprechen Bände.

Mein Fazit: Die Industrie bietet hunderte von WF-Varianten an, die alle ihren speziellen Einsatzzweck haben. Plus nochmal soviel Schußköpfe. Davon suche ich mir das beste aus und bin zufrieden.

Ich kaufe mir jedenfalls keinen potthässlichen Wendepulover, nur weil ich ihn länger tragen kann...

TL, Norbert
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Re: The DT versus WF myth (and why fly line companies hates

Beitragvon Noellgen, H » 02.09.2017, 19:56

Hallo Norbert,

bezüglich der unterschiedlichen Profile der WF und auch einiger DT Schnüre
hast Du natürlich recht.
Ob diese Unterschiede in der Praxis tatsächlich entscheidend sind, sei dahin gestellt.
Letzlich haben ja die ersten 9.15 m jeder Schnur der Klasse entsprechend das gleiche Gewicht.

Eine Firma, die abgeschnittene DT Schnüre als Schussköpfe verkauft kenne ich auch nicht.
Allerdings kann man sich selber aus einer DT Schnur vom Grabbeltisch 2 Schussköpfe bauen.
Da kommt dann derSparfuchs auf seine Kosten.

Ich benutze den hässlichen Wendepullover gerne, habe ihn allerdings noch nie gewendet,
da die Rückseite immer verkringelt ist.
Auf mittlere Entfernungen empfinde ich die besseren Rollwurfeigenschaften und das leichtere
umlegen der Leine als sehr angenehm.

Gruß,

Heiner
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Re: The DT versus WF myth (and why fly line companies hates

Beitragvon orkdaling » 02.09.2017, 22:00

moin moin,
Heiner, wære ja schøn wenn das mit den ersten 9,15m so stimmen wuerde.
Mal ein Beispiel dazu. SA Heritage Ultra Presentation WF 5 hat 9,2g aber die GL Presentation ebenfalls in WF 5 hat 11,1g (siehe auch Gerætetest)
Zwei Gramm sind schon eine Menge.
Bei anderen WF Schnueren ist nur noch das Gewicht und die Længe der Keule angegeben, da stimmt nichts mehr mit AFFTA ueberein.
Richtig ist das du dir aus DT Schusskøpfe machen kannst, die aber nicht fuer alles taugen.
Wenn ich fuer die Sommerfischerei einen langen duenn auslaufenden Kopf benøtige kønnte ich diese statt einer Scandi oder Spey Schnur nehmen.
Wenn ich aber was mit Sinkrate brauche und noch dazu beschwerte Fliegen, dann nehm ich doch lieber kurzere wie SA UST Short oder Powwer Taper Ultra von GL.
Fuer diese Fischerei ist weder eine Spey und auch keine gekuerzte DT Schnur zu gebrauchen.
Und so sehe ich das auch bei den EH Schnueren. Eine WF mit kurzer Keule erfullt andere Zwecke als eine WF mit richtig langer Keule.
Die erstere transportiert auch schwere Fliegen oder ist was gegen den Wind, die andere ist was zum sauberen Ablegen auf grosser Entfernung.
Ich brauch jedenfalls keine DT Leine mehr. Die passende WF mit dem richtigen Profil bringen mir mehr Erfolg.
Gruss Hendrik
orkdaling
 
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Re: The DT versus WF myth (and why fly line companies hates

Beitragvon Thomas E. » 03.09.2017, 08:32

CPE hat geschrieben:Uns Shooting Heads als abgeschnittene DTs zu verkaufen (wie er es in seiner zweiten Abbildung tut), versucht wirklich kein Anbieter. Die Varianten von Long Belly bis Skagit Trout, z.B. bei


Moin,

die einstigen LCE/ LCT SK von LOOP hatten aber genau ein klassisches etwa halbes DT- Profil, zum Einkürzen gemacht.
Nur die LCT waren in der Frontverjüngung kürzer, um gr. Lachsfliegen werfen zu können.

Welche Aussage in dem Artikel aber nicht stimmt :
"When is a DT 'better'?
+
+
+ It roll casts better on casts beyond 30 ft"

Das haben wir ausgiebig nicht nur auf den HH- Wurftagen getestet...
Mit der richtigen WF und Schnurschuß kommt man weiter, als mit jeder angebotenen DT !
Gruß
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