Wathose

Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - Literatur & Film etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich ?

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Re: Wathose

Beitragvon Svartdyrk » 15.10.2016, 12:57

Franky,...

da liegst du eigentlich vollkommen richtig mit deiner Auffassung,...bei meiner Hose lasse ich das auch bleiben, weil der Wasserabperleffekt unterhalb vom Watgürtel auch wenig Sinn macht wenn das Dingens gewässert wird. Bei der Jacke mach ich das nach Lust und Laune, hat aber keinen Einfluss auf die wirkliche Dichtheit und die Funktion der Membran. Waschen tu ich die Sachen wenn's notwendig ist...also die nach Fisch stinken oder mit Schlamm vollgeschmiert sind... :wink: Eine gelegentliche Wäsche macht die Membranen wieder atmungsaktiv und trägt der eigentlichen Funktion bei. So sehe und handhabe ich das....fernab von den Empfehlungen von Industrie und Handel die ihre Chemie unter die Leute bringen wollen... Ich habs probiert, Verbesserungen konnte ich keine feststellen. Normales Waschpulver reicht, macht die Klamotten sauber, der Rest ist Sache von Qualität und der Verarbeitung bei den Watklamotten. Schwachpunkte sind dabei oft die Verklebungen an den Nähten oder die Anschlüsse zu den Füßlingen oder die Füßlinge selbst die eigentliche "mehrfach" laminierte Membran. (Bei der G4 glaub 5 Lagen!! im Kniebereich) Wenn da nicht "sauber" gearbeitet wurde bringt die beste Membran nix. :wink: Und man soll sich ja auch noch bewegen können in so einem Raumanzug... :mrgreen:

Ich hab nen Bundeswehrkittel,...also ne funktionelle Regenjacke für anspruchsvolle berufliche Einsätze bei schlechtem Wetter,...das Ding ist dicht (und kostet keine 1000€)!!,...Auch nach 10 Stunden Dauerregen und massiver mechanischer Belastung an Schultern, Ärmeln, Ellenbogen... :wink: Und die wird mit gar nix eingesprüht, gepflegt, gebügelt oder sonstwas :mrgreen: Nur so nebenbei...

Cheers Dyrk :wink:
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Re: Wathose

Beitragvon fly fish one » 15.10.2016, 17:10

Dyrk (ist das übrigens richtig so als Name geschrieben?),

sterben tut man in einem Ostfriesennerz auch nicht und wenn man jetzt nicht viel laufen und sich nicht viel bewegen würde, ja dann wäre eine G4 der komplette Wahnsinn. Die Atmungsaktivität, auch wenn das gerade sicher bei der G4 wegen der Dicke nicht absolut top sein könnte, ist aber eine große technische Errungenschaft. Ich kann mich noch an Wanderungen in meiner Jugend bei Regen erinnern, wo es eigentlich egal war ob du die Regenklamotten an hattest, weil es durch den Schweiß innen genau so naß war wie draußen durch den Regen. Ich merke den Unterschied immer dann ganz genau, wenn ich bei Arbeitseinsätzen für die Vereine meine hüfthohen Gummistiefel trage. Man schont ja seine richtigen Watklamotten. Die sind dann von innen richtig schön saftig - mhhhhmmm lecker! :mrgreen:

Dein Frank
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Re: Wathose

Beitragvon Svartdyrk » 15.10.2016, 17:35

Franky,...
ja ja der Name is schon richtig so... :wink: Meinen eigenen Vornamen kann ich schon "noch" richtig schreiben, das bekomme ich grade noch auf die Reihe...*lächel*

Cheers Black Dog :mrgreen: :wink:
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Re: Wathose

Beitragvon fly fish one » 15.10.2016, 17:47

Hasi, hör mal, ich als multilingualer Legasteniker und dann mit Deinem Aliasnamen, dazu unterschreibst Du dauernd mit Cheers, also, da muss man doch ins Schwimmen kommen, noch dazu in einem Fischerforum. :D
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Re: Wathose

Beitragvon Svartdyrk » 15.10.2016, 18:36

ja sicher,...kann ich vollkommen nachvollziehen...

die meisten hier nennen mich einfach El Padre, Don Corleone, El Patron, oder El Doctor....aber Blacky, Backberry, Admiral Schwarz, Svart geht natürlich auch vollkommen in Ordnung... :mrgreen: :wink:

such dir was aus,...

Salute,...Dyrk :mrgreen:
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Re: Wathose

Beitragvon fly fish one » 22.10.2016, 18:33

Liebe Kollegen, ich war euch noch die Pflegehinweise aus der G4Z schuldig:
Bild

Ich habe sie jetzt einmal getragen - ein Traum.

Anziehen und Ausziehen: Brauereigeschwüre und Bewegungslegasteniker, ja selbst so eine Ballerina wie ich (man achte auf die Größe MK - hüstel, is ja jetzt auch nicht SS :mrgreen: ), also da musste schon ein wenig beweglich sein. Aber danach, meine Herren, kann der Catwalk kommen! :mrgreen:
Es liegt am festen und dicken Material, dass sich das nicht so einfach überstreifen läßt, wie die Brotpapierwathosen. :P

Atmungsaktivität: Für so ein Trumm ein Traum. Ich bin der Meinung, dass sie nicht schlechter ist als meine alte Vision. Wir hatten echt noch Temperaturen in der Sonne von über 20 Grad. Mal sehen wie sie sich im bayerischen Hochsommer schlägt - ich lese ganz interessiert eure Freds mit der Ultraleichtwatausstattung, also die wo du eine Stufe über den Badelatschen operierst.

Dichtigkeit: Na ja, wenn ich beim ersten Mal Titanic gespielt hätte, ja dann hätten alle Unken und Simmsallergiker gebrüllt, wa. :D Logisch, ist die bomb proof! :mrgreen:

Verarbeitungsqualität: Sahne! Bis auf eine Stelle am Hintern, eine Nahtstelle von 1 cm. Wönzig, geradezu, aber bei der Kohle is man ja pingelich. Ich stehe im Kontakt mit dem Händler und bin auf Grund astreiner Erfahrungen mit ihm, aber völlig gelassen. Und jetzt feixt nicht, auch Genies straucheln mal beim Nähen.

Das Schlimmste ist, dass ich sie jetzt noch mal wegschicken muss. Sowas fällt mir schwer, man baut ja Beziehungen mit ihnen auf! :shock:

Euer Frank - wieder mal völlig verwirrt
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Re: Wathose

Beitragvon ostseelicht » 02.11.2016, 15:37

Ganz interessant über die Fertigung der Waders bei Simms:

https://www.youtube.com/watch?v=KiWOtzwibL0

TL

Werner
Grüße von Fehmarn
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Re: Wathose

Beitragvon fly fish one » 02.11.2016, 19:35

Danke schön, habe ich noch nie gesehen! Unglaublich, wie viele Arbeitschritte in so einer Hose stecken. Für mich folgt daraus nicht warum Simms so kostspielig ist, sondern, wie schaffen es Firmen so etwas für 250,- Tacken auf den Markt zu bringen. Ja schon klar: Billiglohnländer und Automation! Aber selbst das, reicht eigentlich nicht als Erklärung, oder doch?

Ihr kennt doch "behavioral finance (in diesem Fall die "Kognitive Dissonanz)" oder? Und ist meine Frage aus dieser Ecke zu betrachten? Bin ich damit auf der Suche nach einer Rechtfertigung für den Kauf, der sich theoretisch als Fehler herausstellt?

Die Theorie dazu, die zwar mit Fliegenfischen nix am Hut hat, aber trotzdem in menschlicher Sicht sehr interessant ist:
http://www.frankfurt-school.de/clicnetclm/fileDownload.do?goid=000000094889AB4 Wenn ich sowas lese fühle ich mich dauernd ertappt.
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Re: Wathose

Beitragvon Maggov » 03.11.2016, 11:30

fly fish one hat geschrieben:Danke schön, habe ich noch nie gesehen! Unglaublich, wie viele Arbeitschritte in so einer Hose stecken. Für mich folgt daraus nicht warum Simms so kostspielig ist, sondern, wie schaffen es Firmen so etwas für 250,- Tacken auf den Markt zu bringen. Ja schon klar: Billiglohnländer und Automation! Aber selbst das, reicht eigentlich nicht als Erklärung, oder doch?


Hallo Frank,

lass mich eine Erklärung anfügen die dann vielleicht Deine Kostenlücke schließt. Wie man schön an Deinem Foto sieht setzt Simms auf die Marken Membran von GoreTex. Das ist sicherlich nicht ganz falsch (hat den Markt der Funktionsklamotten mit der Membran zumindest "mitbegründet", viele Patente bei der Membran selbst und der Herstellung von Membranklamotten und viel Erfahrung) aber das hat eben auch seinen Preis im Einkauf.

Auf dem Markt der atmungsaktiven Membranen hat sich aber seit den 90-ern viel getan. Zahlreiche Konkurrenten sind dazu gekommen und so sind viele Wathosen heute mit anderen Membranen ausgestattet. Ich persönlich habe noch keine Nachteile bei der Funktion der Membran feststellen können - die waren alle prima, sei es von Patagonia oder von anderen Herstellern. Deshalb achte ich heute nicht mehr darauf ob da eine Goretex Membran oder eine andere Membran benutzt wird. Es gibt aber meiner Erfahrung nach große Unterschiede bei der Verarbeitung, v.a. bei den Nähten. diese wurden klassischerweise vernäht und dann mit einem Membrantape versiegelt. Oft war das genau die Schwachstelle wo sich die Spreu vom Weizen trennte und die Hosen sind meist an den Nähten undicht geworden.

Deshalb gab es nicht wenige Fischer in meinem Bekanntenkreis die früher oder später diese Schwachstellen nochmals mit Auqasure nachversiegelt haben (auch bei Simmshosen wohlgemerkt).

Heute gibt es neue Verfahren wie das Verschweißen wie das mittelfristig hält wird sich zeigen, die Hosen sind erst seit einigen wenigen Jahren auf dem Markt. Das erste Feedback ist gut aber das ist es bei Deiner Hose nach einmal tragen auch ;)

Weil Du das Thema "behaviroral" ansprichst: Für mich gehört neben der Funktion und realen Qualität auch der "Wohlfühlfaktor" dazu. Wenn Du einfach mehr Spaß an der Hose hast, sei es dass Du Dich jedes Mal darüber freust wenn Du sie anziehst oder Dich besser gekleidet fühlst oder sonst was dann ist es aus meiner Sicht vollkommen sinnvoll das Premium-Modell zu kaufen.

Wenn Du aber auf Funktion und Einsatzzweck bzw. -häufigkeit schaust wirst Du immer den Zweifel behalten ob es eine günstigere Hose nicht auch getan hätte. Ich persönlich würde mir heute nicht mehr das Premium-Modell kaufen aber auch kein Produkt zu dem es entweder gar kein feedback oder schlechtes gibt. Aber ich kaufe mir lieber in ein paar Jahren eine neue Wathose für insgesamt das gleiche Geld wie eine Premiumhose.

Ich war am Di. mit einem Spezl am Wasser und er hat eine schönen Satz gesagt: "Ich will mir jedes Jahr auch etwas zum Fliegenfischen kaufen (=gönnen)". Ich kann das sehr gut nachvollziehen und letztendlich wird das jeweilige Bugdet und die Präferenzen entscheidend sein ob das eine neue Fliege oder eben eine neue Wathose ist.

Jedem das was er mag... wichtig ist doch am Ende dass Du Spaß mit Deinem Gerödel hast und dass die Hose dicht bleibt. Da sehe ich aufgrund des feedbacks im Bekanntenkreis und hier im Forum aber keinen Zwang zum Premiumprodukt...

LG

Markus
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Re: Wathose

Beitragvon fly fish one » 03.11.2016, 15:00

Wie nennt sich das in der Modewelt? Haute Coture? Und ich bin das Vashion Victim der Fliegenfischer,wa? :shock:

Lieber Markus,
schön das Du ausdrücklich Gefühle, also Tragegefühle nennst. Das ist wirklich sehr wichtig für mich. Das ist eine Melange aus der Ratio, den knallharten Fakten dieser Hosen (nicht unbedingt nur Simms) und natürlich einer "Verliebtheit" in dieses geile Teil (bitte entschuldigt den vulgären Ausdruck). Ich hoffe das diese Liebe nicht rostet und Bestand hat!

Nun zu meiner kleinen Reklamation der Hosennaht, die ich oben erwähnte. ADH wird die Hose tauschen, obwohl sich SIMMS ein wenig widerspenstig zeigt, vor allen Dingen weil ich die Hose schon einmal getragen habe. Das finde ich großartig von ADH!

Euer Frank
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Re: Wathose

Beitragvon Flots » 03.11.2016, 18:17

Hallo Zusammen !
Ich verfolge schon seit längerem die doch sehr interessante Wathosendisskusion. Da ich schon seit gut 25 Jahren ausschließlich mit der Fliege
fische , gehört die Wathose wie selbstverständlich zur meiner Ausrüstung. Als gnadenloser Materialfetischt lasse ich mir die Ausrüstung auch
einiges kosten und setze nur auf Edelmarken und kaufe meist das Teuerste .
Bei Wathosen und Bekleidung muß es natürlich Simms sein , so sind schon einige Wathosen/Watschuhe verbraucht worden , hab immer die Topmodelle gekauft.
Dichtheit bei der Wathose immer ein Thema , was wir aber meist übersehen ist die vielgerühmte Atmungsaktivität. Feuchtigkeit und
Kondenswasser können schon manchen Angeltag vermiesen , sollte es ja eigentlich garnicht geben.
Hier noch einige meiner Erfahrungen:
SIMMS G4 Z nach einem Halben Jahr undicht am Füßlingansatz von Simms repariert , nicht dicht etliche Male hin und hergeschickt ( ordentlich Porto bezahlt) , hab sie dann selbst repariert , Garantieverlust aber seitdem dicht. Atmungsaktiv wie meine BARE Neoprenhose um 70 Euro !!!

SIMMS G3 /Guide sind robust und leider auch nicht viel besser in Sachen Atmungsaktivität

SIMMS Headwaters billigeres Modell von Simms , passt mir wie angegossen ,hab ich mal aus Verlegenheit gekauft , absolute Topwathose die auch nach einem ganzen Tag komplett trocken ist . DIE BESTE WATHOSE DIE ICH JE HATTE !!!!!

bin jetzt gerade dabei die Orvis SilverSonic zu testen , Top bei Atmungsaltivität , Top Ausstattung mit abnehmbaren wasserdichten Beutel , kostet gerade mal die Hälfte eine vernünftige SIMMS.
FAZIT: mach mich jetzt noch mal auf die Suche nach einer weiteren Headwaters und verkaufe die anderne Wathosen wieder !
LG Theo
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Re: Wathose

Beitragvon fly fish one » 03.11.2016, 19:26

Lieber Theo,

ich halt mich da weitgehend erstmal raus, weil ich zu wenig über Simms G4 beitragen kann, weil erst einmal getragen. Zur Atmungsaktivität und zum Komfort habe ich ja oben schon geschrieben. Das hat bei mir mit guten 20 Grad in der Sonne und ordentlich Bewegung astrein funktioniert. Ich sehe der Sache gelassen weiter entgegen und alles andere verspreche ich ehrlich hier zu dokumentieren.

Hau rein und viel Spaß mit den anderen Hosen,
Dein Frank
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Re: Wathose

Beitragvon Maggov » 04.11.2016, 10:25

Hallo Theo,

bei mir war es die alte Freestone - ein Arbeitstier, wirklich robust und gut gewesen. Dann habe ich mich beim Abstieg zur Teichl in einen Scherbenhaufen gesetzt. Davor hatte ich ein Loch am Füßling (war durchgescheuert vom Wathschuh) (selbst) geflickt.

Ist heute noch meine Ersatzhose...

Was die Atmungsaktivität betrifft: Eine Guidehose zu kaufen und zu meinen die sei atmungsaktiver als eine günstigere Hose ist m.M. nach ein Trugschluß. Die Guidehosen sind immer mit mehr Lagen in der Membran und meist auch mit dickeren Oberstoff produziert. Die sollen ja schließlich extremen Belastungen standhalten. Für mich ein logischer Rückschluß dass eine mehrlagige Membran nicht besser "atmet" als eine einlagige und ein dickerer oder dichterer Oberstoff das Ganze zusätzlich reduziert.

LG

Markus
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Re: Wathose

Beitragvon Hans. » 10.11.2016, 11:41

Gefühlsmäßig ist der Unterschied zwischem einem Fisch und keinem Fisch eine der weitesten Entfernungen im Universum. David Profumo
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Re: Wathose

Beitragvon fly fish one » 14.11.2016, 20:45

Hallo Hans,

absolut grandios und ich wünsche weiter sehr viel Freude damit!


Ich kann noch etwas zum Komfort und Wohlfühlklima in der G4 im Winter berichten. Um es kurz zu fassen: Neopren ist überflüssig! :mrgreen: Jetze werden die transpirierenden Kollegen wieder munter, weil das ja erstmal nur der Winter ist und der Sommer noch droht.

Mit Thermo Unterwäsche, also so ein Fließoverall ohne Ärmel, einer Thermohose und dicken Socken, einem Sweatshirt und einer nicht sehr dicken Skijacke, war das so mullerich warm, dass die Jacke offen blieb. Ich stand dauernd irgendwie leicht im Wasser und weder die Füße, noch sonst ein edler anderer Körperteil froren auch nur ansatzweise!

Ich sage euch, wie in Abrahams Schoß, so geborgen fühlte ich mich. Motto: Nimm die G4 und das Wetter bleibt draußen!
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