Welches Fluocarbon?

Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - Literatur & Film etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich ?

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Welches Fluocarbon?

Beitragvon leunersen » 14.12.2003, 22:13

Tag.
Ich habe in diesem Jahr ein paar schöne große Fische (70+) einfach abgerissen. Zum Teil an 0,35er Fluocarbon. Ich denke ich werde das nicht wieder verwenden und lieber das Gute alte Stroft GTM benutzen. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

KL
leunersen
 

Beitragvon Robert F. » 15.12.2003, 14:00

Moin Klaus,
ich habe bei verschiedenen Fluorcarbonschnüren auch extreme Unterschiede bei der Tragkraft festgestellt. Riverage hat mich dahingehend begeistert, Scierra fand ich in der Beziehung katastrophal. Allerdings war dies dafür sehr schön weich. Bin aber auch wieder auf Stroft umgestiegen, klappt glaub ich genauso gut.
Gruss aus Münster
Robert Faber
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Beitragvon Fynn_SH » 15.12.2003, 14:41

Hi,
ich habe mit dem Fluorcarbon von Frog Hair sehr gute Erfahrung gemacht, ebenso mit dem Grand Max von Riverge.
Die Scierra fande ich genau so wie Robert katastrophal.

Mfg
Fynn
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Beitragvon Wolfgang Hinderjock » 15.12.2003, 15:04

Ich habe mir kürzlich mal Fluorcarbon von Dega , namens Centron gekauft, zum testen, es war mit 5,20 Euro/30m auch recht preiswert, bis jetzt tut es seinen Dienst recht ordentlich, ist allerdings recht steif.
Zuletzt geändert von Wolfgang Hinderjock am 15.12.2003, 16:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Fluorcarbon Verbindung

Beitragvon Templedog » 16.12.2003, 12:27

Hallo Klaus hatte noch nie ärger mit der Fluorcarbon von Riverge , benutze keinen Ring , schlaufe die Verbindung Polyleader - ca.1-2m FLuorcarbon !
Fisch nur durchgängig Fc. , Stroft u. Maxima teilweise verjüngt !

Stroft Gtm benutze ich auch o. Maxima !

Gruß Kay

PS: Das Riverge Vorfach hat auch nach beschädigter Oberfläche Drill/Steine
gehalten !
Zuletzt geändert von Templedog am 16.12.2003, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Michael Ermer » 17.12.2003, 21:46

Servus!

Ich nehm bei Flourocarbon nur noch Riverge Grand Max oder Frog Hair (btw. hat schon mal wer einen Frosch mit Haaren gesehen???) . Alles andere was ich probiert habe war Müll, besonders das Zeug , was angeblich das selbe Material sein soll wie Riverge, weils ja vom selben Hersteller kommt.

Gruß
Michael E.
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Beitragvon Dirk Schütte » 18.12.2003, 00:17

Hallo Leute,
sagt mal habt Ihr eigentlich mal 'nen Fisch gefragt warum er Eure Fliege nicht genommen hat. Ich vermute Ihr bekommt keine Antwort. Ich nämlich auch nicht.
Aber eins glaube ich zu wissen. Der Haken der in der Fliege steckt ist wesentlich sichtbarer als das Monofil. Ich fische aus diesem Grund lieber ein etwas dünneres Stroft GTM mit mehr Tragkraft. Dieses kann ich bei Bedarf auch noch mal wieder gerade ziehen.
Und übrigens die Fische die ich gefangen habe, haben mir auf obige Frage ob sie mein Vorfach gesehen haben auch keine Antwort gegeben.
TL
Dirk Schütte
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Der Fischflüsterer o. der mit der Mefo tanzt !

Beitragvon Templedog » 19.12.2003, 14:38

Hallo Dirk der Haken hat mehr Scheuchwirkung wie das Monofile ?:confused:
Wie ziehst Du Stroft gerade , meistens kann man es wegschmeissen ?:confused:
Wie lange tüdelst Du an den Windknoten ?:confused:

Ich weiß nicht ob Du schon mit Grand Max gefischt hast :(

Lass uns mal fischen gehen :p !
Gruß Td:drogen: :zigarre: :jamaika:
Zuletzt geändert von Templedog am 19.12.2003, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon roland k » 19.12.2003, 17:18

Monofil kann man ganz einfach durch strecken und gleichzeitiges ziehen zwischen den Daumen und der dadurch entstehenden Wärme wieder ziemlich gerade bringen. Diese Methode klappt auf alle fälle besser als der teuerste Schnurstrecker vom Dealer deiner Nähe.:kissme:
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
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Beitragvon Templedog » 19.12.2003, 19:30

Hallo Roland , Schnurstrecker brauch ich nicht , 100m in der Tasche langen mir ;-)!
Wenn mein Vorfach nicht Ok ist schneit ich ab , meine vorfachstärken fangen
meistens bei 0,28 an darunter kannste vielleicht noch was machen , einen Knick
nach rausgepulten Windknoten , kriegste auch nicht weg , wäre mir auch zu umständlich !
Das hört sich alles so nach alter Forellen- u. Äschenschule an !
Bin ja mehr der Hauruckfischer dicke Fliege, dickes Vorfach , dicke Schnur und wenn Petri gnädig ist, was er in der letzten zeit nicht war DICKEN FISCH !
Gruß Td
Zuletzt geändert von Templedog am 19.12.2003, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Dirk Schütte » 20.12.2003, 11:06

Hallo Templedog,
klar ist das Monofil nach dem Durchziehen nicht so gerade wie frisch von der Spule.
Aber wieso Windknoten? Ich wohn zwar an der Küste aber selbst bei Stärke 7 - 8 hab ich max. 1 - 2 Knoten pro Fischtag. Und diese Knoten beseitige ich zumindest wenn sie zugezogen sind nur mit der Schere. Da hilft geradeziehen auch nichts mehr und schneller gehts ohnehin. Tut bei Stroft ja auch nicht so weh.
Auf Deine Frage ob ich schon mit Grand Max gefischt habe muß ich Dir eine negative Antwort geben. Aber ich fische regelmäßig mit Leuten zusammen, die darauf schwören und trotzdem übers Jahr gesehen weniger fangen als ich. Und einer davon ist mein Ausbilder von damals.
Mit der gemeinsamen Fischen das können wir gerne mal machen. Wäre vielleicht mal 'ne Möglichkeit am Kreidesee in Hemmoor oder an der Ostsee. Aber ich denke wohl erst im neuen Jahr.
TL
Dirk Schütte
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Beitragvon Streamdance » 20.12.2003, 11:56

Riverge über alles.

Selbst wenn das Vorfach über Felsen scheuert und nur noch die Hälfte Durchmesser hat, hält Riverge immer noch.

Überzeugt

Shadow
Zuletzt geändert von Streamdance am 20.12.2003, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
Streamdance
 

Fluorocarbon darf nicht warm werden

Beitragvon Gerhard » 22.12.2003, 12:23

Hallo,

hier noch ein kleiner Hinweis zum Umgang mit Fluorocarbon.

Reines Fluorocarbon ist chemisch extrem wiederstandsfähig, kann auch problemlos mit Sekundenkleber fixiert werden. Auch UV Licht schadet nicht.
Tests mit 1000 Stunden UV Bestrahlung reduzieren die Tragkraft nicht.
Ihr könnt das Material auch viele Jahre ohne Tragkraftverlust lagern.

Das einzige was Fluorocarbon nicht mag sind Temperaturen über 55°C.javascript:smilie(':mad:')
Un die hat's im Sommer schnell im Auto. Einmal über 55°C erhitzt und die Tragkraft geht extrem in den Keller, das Material ist dann nur noch Schrott.

Dies gilt für alle Fluorocarbonschnüre.

Seid also vorsichtig im Sommer, am besten in einer kleinen Styroporbox im Auto lagern.

Gruß Gerhard
Gerhard
 
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