| Wie wichtig ist die Streamergrösse für Hecht, Huchen und Co. :: heikle Äschen |
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Maggov Moderator
Anmeldedatum: 28.09.2006 Beiträge: 3311 Wohnort: München
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Verfasst am: 15.12.2009, 17:09 Titel: |
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Hallo Ihr beiden,
bei allem Respekt, dann müssten die Ösis und Deine Vereinskollegen fast nirgendwo besetzen...
Vielleicht etwas kurz gedacht?
Schade dass die Quelle der Studie "Fliegenfischen" heißt und nicht die eigentliche Studie genannt wird. Mich hätte das Vorgehen auch interessiert.
Die nachhaltigste Art Bestände zu schonen bleibt aus meiner Sicht immer noch eine starke Beschränkung im Zugang zum Wasser - so traurig es für alle sein mag.
LG
Markus |
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hdidi

Anmeldedatum: 16.02.2007 Beiträge: 112 Wohnort: Roding i.d. Oberpfalz
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Verfasst am: 15.12.2009, 17:25 Titel: |
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| Maggov hat Folgendes geschrieben: | Hallo Ihr beiden,
bei allem Respekt, dann müssten die Ösis und Deine Vereinskollegen fast nirgendwo besetzen...
Vielleicht etwas kurz gedacht?
Schade dass die Quelle der Studie "Fliegenfischen" heißt und nicht die eigentliche Studie genannt wird. Mich hätte das Vorgehen auch interessiert.
Die nachhaltigste Art Bestände zu schonen bleibt aus meiner Sicht immer noch eine starke Beschränkung im Zugang zum Wasser - so traurig es für alle sein mag.
LG
Markus |
Kann dem so leider nicht ganz folgen
Der Besatz wird wohl kaum nötig sein, weil fast alle Fische letzendlich eingehen, da sie zum Abhaken kurz aus dem Wasser gehoben wurden.
Ich vermisse dann auch eine Menge toter Fische an den Rechen der nächsten Staustufen.
Wohne selber keine 300m vom Wasser weg und leider wird sehr viel Unfug getrieben. Demzufolge müssten hier täglich die toten Fisch der oberen Kilometer vorbeitreiben.
Sorry, da fehlt mir das Verständniß für.
Ich kenne auch Studien aus der Raubfischszene, da geht es ähnlich her.
Nun, dann müssten an unseren geschlossenen Gewässern auch die toten Hechte reihenweise schwimmen.
In meinen Augen kann man alles übertreiben, auch Kommentare. _________________ Grüsse aus Roding
Dieter |
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Maggov Moderator
Anmeldedatum: 28.09.2006 Beiträge: 3311 Wohnort: München
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Verfasst am: 15.12.2009, 18:26 Titel: |
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Hi Dieter,
wenn an Deinem Wasser nicht besetzt wird spricht das für sich - denn in den meisten Gewässer wird trotz C&R fleissig besetzt weil alle Angst haben sie fangen nix. Deshalb wundere ich mich bei diesen dass sie nicht vor Fischen überquellen wenn reines C&R und Besatz aufeinanderprallen.
Du schreibst selbst, dass viel Unsinn getrieben wird - aber gleichzeitig relativierst Du das dadurch dass offensichtlich keine toten Fische in den Rechen schwimmen. Von daher verstehe ich Deinen Kommentar auch nicht ganz. Es spricht Dir niemand ab einen Fisch zurück zu setzen - aber das wie und wann sollte man doch hinterfragen oder nicht?
Nebenbei: Tote Fische schwimmen nicht immer oben...
LG und nix für ungut
Markus |
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hdidi

Anmeldedatum: 16.02.2007 Beiträge: 112 Wohnort: Roding i.d. Oberpfalz
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Verfasst am: 15.12.2009, 18:45 Titel: |
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| Maggov hat Folgendes geschrieben: | Hi Dieter,
Du schreibst selbst, dass viel Unsinn getrieben wird - aber gleichzeitig relativierst Du das dadurch dass offensichtlich keine toten Fische in den Rechen schwimmen. Von daher verstehe ich Deinen Kommentar auch nicht ganz. Es spricht Dir niemand ab einen Fisch zurück zu setzen - aber das wie und wann sollte man doch hinterfragen oder nicht?
Nebenbei: Tote Fische schwimmen nicht immer oben...
LG und nix für ungut
Markus |
Vertseh ich jetzt nicht, oder Du hast mich nicht verstanden...
Bei uns wird Unfug getrieben, dann müssten nach der Studie sehr viele tote Fische den Fluß runterschwimmen, oder in den Rechen hängen.
Das meinte ich.
Und dies ist aber nicht der Fall!
Ich bin auch keinem böse, wenn er Kritik an meinen Aussagen hegt.
Nur sollte man nicht alles an irgendwelchen Studien oder Statistiken aufhängen und verallgemeinern.
Wo reines C&R mit Besatz aufeinander trifft, über das Problem dahinter sollte mal jeder selber nachdenken.
Fischen zu gehen mit dem gezielten C&R-Vorsatz und sich gleichzeitig über die nicht sachgemässe Behandlung des Fisches aufzuregen, das ist für mich ein absoluter Ausdruck von Spaß- oder Sportfischerei.
Irgendwie vergleichbar, wenn ich auf die Jagd gehe, ein Reh abschieße und es anschließend sorgfältig verarzte, damit es überlebt.
Ich gehe immer noch zum Fischen, um die Beute sinnvoll zu verwehrten, sie zu essen.
Zu kleine Fische werden schonend abgehakt und behandelt, schon aus Verantwortung der Kreatur gegenüber. Nicht aber als Rechtfertiung gegenüber Kollegen.
Wenn die Verlustquote bei reinem C&R samt Besatz so hoch ist, tja, dann stimmt wohl etwas nicht.....
Bitte von Beschimpfungen abstand zu nehmen, ich will keinem persönlich auf die Füsse treten  _________________ Grüsse aus Roding
Dieter |
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Philzlaus
Anmeldedatum: 27.08.2009 Beiträge: 280
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Verfasst am: 15.12.2009, 20:36 Titel: |
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| Maggov hat Folgendes geschrieben: | | Deshalb wundere ich mich bei diesen dass sie nicht vor Fischen überquellen wenn reines C&R und Besatz aufeinanderprallen. |
Weils dann immer noch Einflüsse wie Kormoran, Hochwasser, Schwarzfischerei, Räuber, etc gibt und das darf man auch ned vernachlässigen.
Ich persönlich halte die 24%ig überlebenschance vielleicht etwas übertrieben aber ich kanns mir schon vorstellen. Ich wüsste ned wieviele Menschen nach einem 5km lauf 60sek die Luft anhalten könnten. Aber mal ehrlich. Wer hält einen Fisch 60sek aus dem Wasser. Stoppt die Zeit mal. _________________ gruss
Philipp |
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Berner
Anmeldedatum: 10.03.2008 Beiträge: 191
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Verfasst am: 16.12.2009, 07:02 Titel: |
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60 sekunden gehen verdammt schnell, besonders wenn einige dann noch merken dass die batterien am a*** sind, oder den auslöser, die richtige bildeinstellung etc. suchen müssen, oder zuerst nach dem kollegen rufen er solle doch ein schönes bild mit dem sonnenbrillen-look und fisch in die höhe halten machen.......
eine faustregel unter fischereibiologen besagt beispielsweise; fisch 30 sekunden an der luft gleich 30% weniger überlebenschancen.
ein fisch im wasser fotografieren ist nicht so schwer, und spitzwasserfeste kameras kosten auch nicht mehr die welt, und zumindest für mich sieht ein foto mit einem fisch im wasser oder im im wasser eingetauchten kescher zigmal schöner aus als ein selbstdarstellerisches ray-ban grinsen.
ich bin gegenüber studien, erst recht solchen aus der anglerpresse, auch kritisch eingestellt, weil sie oft nur eine seite beleuchten/widergeben, man will ja die inserenten nicht verärgern (diese bringen dem verlag mehr geld als die abonnenten).
wer sich wirklich für c&r und anderen studien zur fischerei interessiert und diese wertfrei durchstöbern will, der geht zum einen kollegen der an einer uni tätig ist oder dort studiert. seit jahren gibt es eine auf fischerei&fischerei spezialisierte datenbank aller studien, und oft ist diese datenbank via unibilbiotheken konsultierbar (auf dem www nicht, denn sie ist nicht gratis);
asfa - aquatic science an fisheries abstracts.
schön ist auch dass darin studien aus aller welt vorkommen, nicht nur von übersee, sondern auch aus bayern, nrw etc. und man ersieht auch wer die studie finanziert/veranstaltet hat. tut gut auch hier ein kritisches auge draufzuwerfen, nicht umsonst lästert man ja öfter auch über sogenannte "gefälligkeitsgutachten".
um in dieser datenbank zum erfolg zu kommen bedarf es aber etwas mehrt als google suchtechniken, man muss wissen was ein search-string ist, eine recherche-strategie etc. der bibliothekar, resp. euer studienfreund, sollte hier eigentlich wissen wies geht.
gruss
berner |
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Jürgen Anacker
Anmeldedatum: 28.09.2006 Beiträge: 227 Wohnort: Erlangen
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Verfasst am: 16.12.2009, 10:26 Titel: . |
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hallo berner,
die zahlen und die zeiten die du hier aufführst sind echt heftig!
ich habe mich mit solchen studien noch nicht beschäftigt...hast du noch tip`s wo man sich einlesen kann?
wie gesagt...ich bin nicht der fan von fotos! wenn ich alleine fischen gehe...mach ich grundsätzlich keine vom "lebenden" fisch...wenn dieser gehakt ist! wenn ich mit freunden fischen gehe...gibts manchmal ein foto...wenn einer einen fisch landet. aber da habe ich/oder meine freunde die kamara meißt schon lange in der hand. was wenn ich ehrlich bin auch nicht oft vorkommt.
wobei ich dieter nicht ganz unrecht hat...betreff da müßten ja dann keine fischer mehr drin sein.
tja und so leid es mir tut....markus hat mit seiner aussage auch voll recht!
je weniger fischer ans wasser können um so weniger probleme gibt es in dieser richtung (oder auch in anderen richtungen)!!
gruss, jürgen _________________ Kampfgebiete: Loisach,Partnach,Ferchenbach,Hammersbach,Regnitz,Aurach,Schwabach,Wiesent... |
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Philzlaus
Anmeldedatum: 27.08.2009 Beiträge: 280
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Verfasst am: 16.12.2009, 11:00 Titel: |
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Was irgendwie ganz vergessen wird, auch wenn ich gleich wieder gesteinigt werde. Wenn die Fischer am Wasser in ihrem tun und lassen komplett eingeschränkt werden durch allemöglichen Regeln, dann wird die heile Welt irgendwann einbrechen. Denn nur wenn die Fischer interesse haben lebt der Zyklus aus Entnahme (oder auch absterben), Besatz, etc. Was glaubt ihr wie lange manche Pächter sich den Gewässerschutz und -pflege antun wenn die Fischer vor lauter Regeln und Verbote sich einfach dorthin verabschieden wo sie es dürfen. Wer besetzt dann wenn der Kormoran eure Flüsse leer frisst. Der Pächter? Wenn keine Fischer mehr kommen. Das ist ne Traumwelt. Und es fängt mit Widerhakenlos an und endet damit das Wathosen nichtmehr getragen werden drüfen, Hakengrössen vorgeschrieben werden, Streamer verboten werden, man nur noch mit Guide ans Wasser darf. Und diese Verbote findet man schon sehr oft. Denkt mal darüber nach. Tierquälerei ist eine Sache, sinnvoll Regel aufstellen ein andere. Mit guten Beispiel voran gehen aber nicht verteufeln weil damit werdet ihr niemanden bekehren, eher abschrecken. _________________ gruss
Philipp |
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Jürgen Anacker
Anmeldedatum: 28.09.2006 Beiträge: 227 Wohnort: Erlangen
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Verfasst am: 16.12.2009, 11:04 Titel: |
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hallo phillip,
dein satz ist super gut!!!!
"Tierquälerei ist eine Sache, sinnvoll Regel aufstellen ein andere. Mit guten Beispiel voran gehen aber nicht verteufeln weil damit werdet ihr niemanden bekehren, eher abschrecken."
gruss, jürgen _________________ Kampfgebiete: Loisach,Partnach,Ferchenbach,Hammersbach,Regnitz,Aurach,Schwabach,Wiesent... |
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Maggov Moderator
Anmeldedatum: 28.09.2006 Beiträge: 3311 Wohnort: München
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Verfasst am: 16.12.2009, 11:11 Titel: |
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Hi Dieter,
ich wollte Dich nicht beschimpfen und wir sind ja (eigentlich) absolut beinander bei den Aussagen - bis auf die Tatsache dass ich mich nicht drauf verlassen würde die toten Fische immer zu sehen / zu finden.
@Phillip: Die von Dir genannten Einflüsse rechtfertigen aus meiner Sicht keinen regelmässigen Besatz wenn die Ursachen (Schwarzfischer / Kormoran) nicht angegangen werden und Du damit die Räuber nur hochzüchtest. Ich glaube auch irgendwie nicht dass man deswegen gleich mit dem Tanklaster vorfahren muss. Wenn dann auch noch fangfertige Fische besetzt werden hat das sicherlich nichts mit diesem Thema zu tun.
Hochwasser gab es schon immer und wenn diese die Fischbestände gefährden würden gäbe es keine wilde Forellenstämme in Gebirgsbächen und Flüssen im Voralpenland.
Bzgl. der 24% oder 30% oder jeden anderen Zahl ist es m.M. nach notwendig sich mit dem angewandten Verfahren auseinander zu setzen und die Übertragbarkeit auf das tatsächliche Fischen zu prüfen.
Wie extrem die Zahlen voneinander abweichen hat Fliegenfischen selbst eindrucksvoll bewiesen als sie eine Überlebenschance von 3% beim Fliegenfischen erwähnten als es um die Köderwahl ging. Diese Fische müssen ja schließlich auch zurückgesetzt worden sein. Die Studie war aus Skandinavien. Ich kann mir nicht vorstellen dass bei dieser Studie alle Fische im Wasser abgehakt wurden.
Was die Zeit an der Luft betrifft so bin ich ebenfalls der Meinung dass jede unnötige Sekunde nicht notwendig ist. Wenn Du Dir Fangfotos ansiehst dann wirst Du bei einigen "Künstlern" sehen dass mehrere Fotos gemacht wurden (man hat ja Angst das erste könnte nix werden oder braucht mehrere Posen). Ich denke Berner hat es auf den Punkt gebracht dass selbst 30 sek. wahnsinnig lange ist. Nimm einen Fisch der nicht optimal am Maulrand gehakt ist dann bist Du schon bei den 30 sek. Steht niemand daneben und fotografiert die Operation dann bist Du schnell bei der Minute selbst bei einem Foto.
Ich verfahre bei Fotos so wie Jürgen - Fische die ich fotografiere sind davor abgeschlagen worden (wenn ich alleine fische) oder es steht jemand daneben und schießt währende dem Abhaken und Releasen ein Foto.
Ich halte es einfach für scheinheilig zu glauben alle (schonend) zurückgesetzten Fische überleben - v.a. im Sommer wenn das Wasser an den Randbereichen wärmer ist und/oder die Fische sehr lange gedrillt wurden oder den Fisch stark drückt. Wie hoch die Überlebensrate ist beschäftigt mich und deshalb versuche ich diese Studien richtig zu lesen. Das geht (leider) aus dem im Link aufgebführten Ausschnitt nicht hervor da dort das Verfahren kaum beschrieben wurde (btw: sehr schöne Seite!).
Da wo C&R verboten ist und man nichts entnehmen will würde ich Teasen auch in Erwägung ziehen - nur frage ich mich dann ob ich noch ein Patent brauche denn es fehlt schließlich jede Fangmöglichkeit.
LG
Markus |
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hdidi

Anmeldedatum: 16.02.2007 Beiträge: 112 Wohnort: Roding i.d. Oberpfalz
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Verfasst am: 16.12.2009, 11:27 Titel: |
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Markus, nur zur Erinnerung:
Bei uns in Bayern ist C&R verboten !!!
Massige Fische sind zu entnehmen.
Viel Spaß beim Teasen
Tja, sei es, wie es ist.
Es sollte wirklich jeder selber verantworten, wie er mit der Kratur umgeht!
Wenn sich jeder bemüht, dann wird es sicher weniger Probleme geben  _________________ Grüsse aus Roding
Dieter |
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Berner
Anmeldedatum: 10.03.2008 Beiträge: 191
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Verfasst am: 16.12.2009, 11:36 Titel: |
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@juergen
die zahlen habe ich von einem fischereibiologen, der sich wiederum auf eine studie in asfa (siehe mein vorposting) beruft. aber wie es auch sei, wenn ich mir überlege dass man mich - für was auch immer - unter wasser drückt, analog dem herausheben eines fisches aus dem wasser, so ist für beide mal "luft weg".
und unser hirn bekommt bekanntlich nach spätestens 3 minuten ohne luft (sauerstoff) die ersten nicht mehr reparablen schäden. ich kann mir nicht vorstellen dass es sich fische wünschen für irgend eine befriedigung anderer aus dem wasser gehoben zu werden, genau so wenig wie ich es mir wünsche für die befriedigung von irgendwem unter wasser gedrückt zu werden - und dafür noch ne schaden ab- und mit zubekommen.
ich bin zwar dagegen dass man tiere allzu vermenschlicht, aber ein recht auf faire behandlung und nur auf "unfaire" wo es absolut nötig ist, räume ich den tieren, und auch den fischen ein. fotografieren and der luft ist defintiv eine unnötige behandlung (meine ansicht) und dient nur dem ego des anglers - für die natur und für den naturerhalt, dinge wo wir angler uns ja sehr oft darauf berufen, dem dient es in keinerlei weise.
solche praktiken die im c&r (bei allen angelarten) bei uns eher regel denn ausnahme sind, tragen auch dazu bei, dass die bevölkerung, die ob man nun will oder nicht (ändern kann mans nicht) gegenüber dem umgang mit tieren immer sensibler wird und die "ethischen" anforderungen immer höher schraubt, uns angler die eben umfair mit dem fisch umgehen folglich mit immer neuen und strengeren regeln überhäuft. darum bin ich den hardcore c&r anglern heute nicht dankbar, sondern bin froh dass sie zumindest an meinen gewässern gemieden werden, ja immer mehr gar nicht mehr zugelassen werden. dann heissts eben teasen. dafür brauchen sie zumindest bei uns übrigens kein patent (alledings dürfen sie keine mit haken bewehrten fliegen auf sich führen, und sind bereit sich vom aufseher auch danach durchsuchen zu lassen)
gruss
berner |
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Philzlaus
Anmeldedatum: 27.08.2009 Beiträge: 280
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Verfasst am: 16.12.2009, 23:38 Titel: |
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| Maggov hat Folgendes geschrieben: |
@Phillip: Die von Dir genannten Einflüsse rechtfertigen aus meiner Sicht keinen regelmässigen Besatz wenn die Ursachen (Schwarzfischer / Kormoran) nicht angegangen werden und Du damit die Räuber nur hochzüchtest. Ich glaube auch irgendwie nicht dass man deswegen gleich mit dem Tanklaster vorfahren muss. Wenn dann auch noch fangfertige Fische besetzt werden hat das sicherlich nichts mit diesem Thema zu tun |
Is natürlich richtig. Aber wie schon erwähnt verkaufen sich Gewässer mit guter Fangchance einfach erheblich besser. Das liegt in der Natur des Menschen das er was fangen will. Darum wird halt auch mit grösseren Fischen nachbesetzt. Der Pächter lebt davon und auf der anderen Seite legen sich Fischer für Gewässer wo sie was fangen mehr ins Zeug als welche wo der Frust herscht. _________________ gruss
Philipp |
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MoritzzZZZzzz

Anmeldedatum: 23.06.2007 Beiträge: 184 Wohnort: bis zum Bauchnabel in der Havel
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Verfasst am: 17.12.2009, 10:33 Titel: |
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Sehr interessant hier!
Sollten die Studien mit der recht hohen Sterblichkeit stimmen, kann ich mich nur freuen weit weg zu wohnen von reinen Forellengewässern....da würde ich beim fischen ein zu schlechtes Gewissen haben.
Zu Catch-Photo-Release kann ich nur meine Erfahrungen vom (Groß-)Barschangeln wiedergeben....die sich wohl nicht auf die Forelle übertragen lassen.
In einem "kleinen" DAV-Gewässer bei Berlin fischen regelmäßig eine Handvoll Barschverrückte.
Wir fangen die großen Ü40 Barsche fast ausschließlich mit Gummifisch und Jigkopf (10-20gr. Größe 1/0-4/0 + Wiederhaken!)....klingt brutal?!?!
Anhand der Bilder von Barschen zwischen 40 und 49cm würde ich sagen, daß die Population der Ü40 nicht so groß sein kann. Wir "kennen" einen Haufen großer Fische und über mehrere Jahre wurden diese regelmäßig gefangen. Die Fische werden wohl (fast?) ausschließlich mit feuchten Händen gehalten aber nicht nur am Unterkiefer, was großflächige Schleimhautverletzungen verhindern könnte.
Eventuell machen wir ja mal eine echte Studie, bisher kann man aber schon die Tendenz erkennen
mfg
Moritz _________________ Gin clear water? Brownlining!! |
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Maggov Moderator
Anmeldedatum: 28.09.2006 Beiträge: 3311 Wohnort: München
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Verfasst am: 17.12.2009, 10:53 Titel: |
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Hi Moritz,
ich habe mir über Mattias angewöhnt kleine Forellen (also bis Handlänge) genauso am Unterkiefer zu halten um die Kontaktfläche mit der Schleimschicht zu minimieren.
Bei einer 30-er wirds dann aber schon schwieriger bis unmöglich diese zu halten (die Viecher strampeln und haben - wenn auch nur kleine - Zähne). Aus dem Wasser würde ich diese aber so nicht heben da ich Angst hätte dass ein Forellenkiefer das nicht packt.
@Phillip:
In Deutschland gilt (leider) das gleiche Verständnis bei gemeinnützigen Vereinen die per definition keine Gewinne erwirtschaften dürfen. In AT ist mir kaum ein Pächter bekannt der wirklich über den Verkauf von Lizenzen alleine Gewinne erzielt (auch nicht wo die dicken Zuchtschweinderl rumschwimmen) - meist ist deshalb eine Übernachtung dran gekoppelt und/oder der Pächter gleichzeitig Betreiber einer Pension oder eines Hotels. Dort trifft Deine Logik allerdings zu dass sich anscheinend der "Wert" eines Fischerurlaubs an der Anzahl der gefangenen Großfische aufhängt. Ist halt Geschmackssache. Es gibt auch einige Fischer denen das zu einfach geworden ist / wird.
LG
Markus |
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