von Michael. » 30.03.2011, 16:17
Hallo Ronja,
folgender Beitrag ging mir von Georg Moskwa zu, den ich hier gerne weiter gebe:
"Usedom, jenseits der Grenze - nach Polen
Wenn man längere Zeit auf Usedom verweilt, lohnt es sich, einen Blick über die nahe Grenze nach Polen zu werfen. Auf der benachbarten Insel Wollin befindet sich am Kliff westlich des Badeortes Miedzyzdroje (Misdroy) der von den polnischen Meerforellenfischern geschätzte Abschnitt der polnischen Küste mit streckenweisem Leopardengrund. Nach einigen Irritationen hat ihn die Nationalparkverwaltung den Anglern wieder zugänglich gemacht. Dazu benötigt man eine Meeresangelkarte, die in jedem Hafenamt (Urzad Morski), wie zum Beispiel in Swinemünde (Swinoujscie), erhältlich ist. Sie gilt ein Jahr. Am Ostrand von Miedzyzdroje befindet sich ein malerisches aber heruntergekommenes Fischerviertel. Von dort geht man zu Fuß die Küste entlang. Wer es auf Meerforelle im Fluss versuchen möchte, hat an der Ina, oberhalb von Goleniów (Göllnow) die nächste Möglichkeit. Dazu braucht man aber eine Regionalkarte des polnischen Angelverbandes. Einfach PZW Szczecin bei Google eingeben. Ab Ende August bis zum Saisonende am 30. September kann man mit einem Fischaufstieg rechnen. Die Polen fischen ab dem 1. Januar auch auf die Kelts, aber das ist nicht mein Geschmack. Richtig gute Möglichkeiten hat man in der Rega, unterhalb Trzebiatów (Treptow). Dort wurde auch Polens größter Lachs von 21 Kilo gefangen. Bachforellen gibt es am nächsten an der Krapiel, einem Zufluss der Ina. Bachforellen und Äschen kann man an der oberen Rega und ihrem Zufluss Molstowa suchen.
In den polnischen Meerforellenflüssen gibt es Ende Juni/Anfang Juli den Sommeraufstieg. Es sind in der Regel größere Fische um die 6 Kilo. Das Meerforellenfischen in Polen unterscheidet sich von dem bei uns und kann nicht in wenigen Worten geschildert werden."
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