Dänemark, Rösnäs, Fünen

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Dänemark, Rösnäs, Fünen

Beitragvon Manne » 22.06.2017, 10:28

Hallo zusammen,
da ich ab und zu in Kalundborg beruflich zu tun habe, hatte ich letzten April mal nach Feierabend auf Rösnäs auf Meerforellen gefischt. Es war allerdings sehr Kalt (Nachtfrost).
Da man ja am Wetter nichts ändern kann habe ich trotz Kälte weiter probiert und auch eine Meerforelle fangen können. Diese war ca. 50cm aber sehr abgemagert, also wahrscheinlich ein Absteiger. (Durfte natürlich wieder schwimmen)
Weil mir die Gegend gut gefällt habe ich jetzt auch den Familienurlaub auf Rösnäs verbracht und auch (vor allem spät abends und früh morgens) an verschiedenen Stellen gefischt.
Die Wassertemperatur lag bei ca. 18-19°C und bis auf einen Mini Dorsch und eine Mini Mefo einen Biss den ich verpennt habe und ein schöner Fisch der sich mit einem Salto verabschiedet hat blieb ich Schneider.
Was aber nicht weiter schlimm ist denn es war ja vorwiegend Familienurlaub.
Da ich aber im nächsten Jahr eine Woche Urlaub für mich einplane, habe ich ein paar Fragen an alle die sich mit dem Thema Dänemark und Meerforellen auskennen.
1. Ich würde gerne nach Fünen fahren. Wann ist die beste Zeit?
2. Hat die Mondphase einen Einfluss?
3. Da es dort oft sehr windig ist und das Meer dadurch sehr aufgewühlt ist, macht es überhaupt Sinn bei wellen > 50cm zu fischen oder lieber abwarten?
4. die Guides sind nicht gerade billig, ist es trotzdem ratsam einen zu nehmen?
5. Ist Fünen tatsächlich so viel besser als andere Plätze in Dänemark?
Vielen Dank schon mal. Gruß Manne
Zuletzt geändert von Manne am 22.06.2017, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dänemark, Rösnäs, Fühnen

Beitragvon Bachneunauge » 22.06.2017, 14:34

Lieber Manne,

ich vermute mal, du meinst Fünen/Fyn. Grundsätzlich eine sehr gute Wahl für Meerforellen. Besorge dir das Buch: "Die 117 besten fünischen Anglplätze oder so". Die beste Zeit kann grds. von Gegend zu Gegend stark variieren. Nordfyn und Fyns-Hoved fischen z.B. auch im Sommer recht gut. Sind Fjorde in der Nähe z.B .Weddelsborg, Odense oder Helnaes-Bucht, kann man auch bei kalten Temperaturen oft noch gut fischen. Zur Hochsaison der Hornhechte kann die Fischerei auch schon mal echt nervig werden. Da meine Frau Lehrerin ist, fahren wir grds. Ostern nach Dänemark. Das hängt ja bekanntlich an der Mondphase und plötzliche Kälteeinbrüche und schwierige Fischerei sind eher die Regel als die Ausnahme. Fischen in den Wellen und bis zu einer gewissen Trübung macht absolut Sinn! Wenn du deine Füße auf 1 m nicht mehr siehst würde ich einstellen bzw. einen anderen Platz suchen. Wenige km entfernt kann alles ganz anders aussehen. Ansonsten sind mir ordentliche Wellen, Wind und etwas Trübung lieber als Ententeich. Generell sind Inseln oder Halbinseln wie z.B. Hindsholm sehr gut, weil man immer fix an einem Platz ist, der nicht voll im Wind ist. Guide habe ich noch keinen genommen. Man lernt aber sicher sehr viel von einem guten Guide und kommt schneller zum Fisch. Fünen ist sehr groß mit vielen unterschiedlichen Küstentypen für ganz unterschiedliche Bedingungen, man tut viel für die Mefos und die Infrastruktur (Angelführer, Parkplätze, teilw. Toiletten, Go-Fishing in Odense...) ist toll. Sicher ein guter Platz für Einsteiger. Auch im Netzt findet man super Infos. Nachteil ist, dass es auch recht gut besucht und der Angeldruck hoch ist. Ggf. solltest du einen Tag auf einer der kleineren Inseln um Fünen einplanen, dass lohnt sich auf jeden Fall! Es gibt aber sehr viele andere schöne Ziele. Fünen ist ein super Start. In unbekannteres Gelände kannst du später immer noch vorstoßen.

Beste Grüße Dirk
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Re: Dänemark, Rösnäs, Fünen

Beitragvon Manne » 24.06.2017, 21:57

Vielen Dank Dirk,
für die nützlichen Tipps, wenn man halt als Anfänger so alleine am Stand steht, fischt und fischt und wenig bis keinen Fischkontakt hat dann stellt man sich eben die Frage an was es denn jetzt tatsächlich liegt.
Aber ich bleib am Ball.
Schade nur, dass Dänemark für mich doch ein ganzes Stück weg ist.
Viele Grüße und TL
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Re: Dänemark, Rösnäs, Fünen

Beitragvon Bachneunauge » 25.06.2017, 16:03

Hallo Manne, manchmal ist man zur rechten Zeit am rechten Ort und Meerforellenfischen ist einfach wie nix und man fängt gleich mehrere Fische kurz hintereinander und dann gibt es Durststrecken und man muss länger nach den Fischen suchen. Das macht halt auch den Reiz aus. Und immer mal wieder den Strand rechts und links vom Strand aus dem Führer probieren

Beste Grüße
Dirk
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