Totenstille in der Lachsecke! :(

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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon AlexWo » 07.04.2017, 18:54

Hi Dietmar,

mit dem Moy hatte ich auch geliebäugelt, Mount Falcon Estate, hab nun aber gelesen, das da sechs Ruten auf 3km fischen. Glaub das ist mir zu eng...?!

Wo fischst Du am Moy?

LG

Alex
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon Dietmar0671 » 07.04.2017, 19:27

Hallo Alex...vergiss das!

Du nimmst B&B bei Eddy und Pauline in Foxford. Der beste Guide am Moy, Paddy McDonnell, wird dort jeden Morgen sein...und Du kannst Dir Tips abholen.

http://www.maloneyslodge.com

http://www.paddymcdonnell.ie

Befische dort nur die Strecke des EMAA (East Mayo Angling Association)....ca. 7-8 Meilen lang. Bin Mitglied im EMAA...Day Permits ca. 35 € plus die Lachslizens ca.50 €/1/2 Jahr.

Paddy würde ich für ein paar Tage buchen...er hat exzellente Beziehungen an Spate Rivers wie Easky, Owenduff etc. wenn der Moy nicht befischbar ist.

Ich habe unglaublich viel von Paddy gelernt. Kann ich nur empfehlen. Paddy hat mich im Moy und im Juli an den Fisch gebracht bei Niedrigwasser, 34 cm an der Ballylahan Bridge ...kaum ein Local wollte fische. Ergebnis...ein Blanker mit 12 Pfund an der #7 Sage One Zweihand. Neben 4 Grilsen. Er liess mich den Polyleader gegen Mono austauschen und zwei 16er Tuben austauschen...der Blanke saß hinter einem Stein den ich anwarf...die erste Fliege, er stieg und drehte aber wieder ab, die zweite Fliege hat er dann genommen. Wenn der Moy so niedrig ist ist auch das Wasser klar...nicht die übliche "Teebrühe".

Bei weiteren Fragen...gerne :D

Viele Grüße

Dietmar
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon AlexWo » 07.04.2017, 19:32

Klingt super, danke!
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon Dietmar0671 » 07.04.2017, 19:44

Alex,

Kannst Dich bei Eddy, Pauline und Paddy auf mich berufen :D

...aber vor 9:00 geht in Irland nix... :D

Dietmar
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon orkdaling » 07.04.2017, 20:38

moin moin,
interessant Dietmar. Und genau wegen solcher Bedingungen im Juli kommt bei mir seit Jahren kein Poly mehr an die Leine. Auch kein Plums-Skagit.
Klares Wasser, Fische hinter Steinen die erst weiter steigen wenn die Sonne verschwindet.
Im Juni, noch Schmelzwasser oder torfiges Regenwasser aus den Bergen, nehm ich auch lieber einen Kopf mit Sinkrate und normales Vorfach.
Und statt querfeld uebern Bach zu werfen lieber schøn an der Kante zur Hauptstømung lang, mit kurzen Stop an jedem bekanntem Loch oder Stein.
Gruss Hendrik
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon Dietmar0671 » 07.04.2017, 21:09

Hallo Hendrik,

interessant. Die Diskussion über Skagit begleite ich nur dahingehend, dass wenn nötig ist ok.

Ansonsten Scandi oder auch Spey...

:D

Viele Grüße ins Lachswunschland

Dietmar
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon orkdaling » 08.04.2017, 09:11

Hallo Dietmar,
ja die ewige Skagit - Diskussion. Bøse Zungen behaupten ja das die die nicht werfen kønnen dazu greifen :badgrin:
Aber im Ernst, die trockenen Sommer mit Niedrigwasser in den letzten 5 Jahren haben dazu gefuehrt das mehr "Indianerfischen" betrieben wird.
Die Fische springen eigenlich von Einstand zu Einstand und sind vorsichtiger geworden. Auch Island und Irland wie ich gehørt habe.
Aber seit ich lange Vorfæcher am Scandikopf fische, 12 -15 ft, die Wackersteine gezielt anwerfe und an der verdæchtigen Stelle mal kurz stoppe und die Fliege spielen lasse, hat sich die Fangquote erheblich erhøht. Ich hatte ja hier ein video rein gestellt wo man sehr schøn sieht wie die Fische immer an der Kante entlang ziehen in kurzen Etappen von Deckung zu Deckung.
Es har unter solchen Bedingungen also keinen Zweck Skagit+Poly ueber den Fluss zu knallen als wære der Fluss tief und trueb und der Lachs am Grund.
Hier mal eine interessante seite von Granbo /Gaula http://www.granbo-flyfishing.no/_englis ... ommer.html
Gruss Hendrik
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon troutcontrol » 08.04.2017, 09:33

Moin,
ich find das immer schön, wenn von dem "Poly" gesprochen wird, ist ähnlich aussagekräftig wie "Schusskopf"....

Es gibt bestimmt 200 verschiedene Polys auf dem Markt, von 4´bis 14´, ganz leichte und ganz schwere, schwimmende und sinkende - dass nun aber ein selbstgebautes FC-Vorfach (Sinkrate 3 ips) so immer bei allen Gelegenheiten der Weisheit letzter Schluss im Vergleich zu einem beispielsweise schwimmenden "Poly" sein soll .... aber so ist es vermutlich auch nicht gemeint, oder? :wink:
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon orkdaling » 08.04.2017, 10:08

moin moin Martin,

du weisst schon wie es gemeint war oder um es nochmal anders zu formulieren, die meisten Fischer die ich mit Skagit und kurzen Sinkpoly beobachte wollen weit werfen (weit gewinnt haha), solch eine Zusammenstellung ist leichter zu beherrschen als ein Spey oder Snakeroll mit langen Køpfen und Vorfæchern.
Es hat sich in der Praxis aber erwiesen das lange Vorfæcher und gezieltes anwerfen weitaus effektiver sind, auch in Hinsicht auf weniger Plumsgeræusche bzw Wasserkontakt - wichtig! - unter den beschriebenen Bedingungen der letzten Jahre (trockene Sommer, wenig glaskleres Wasser)
Die nicht nur von mir an Orkla und Gaula gefischten Schnuere sind daher meist Køpfe F/I oder S1/S3.'

Unter anderen Bedingungen wie zB hoher Wasserstand, niedere temperatur, ist eine Sinkschnur und auch schwere sinkende Polys sehr wohl angebracht !!!

Aber das hatten wir schon lange nicht mehr in Norge, Irland und Island - bleibt uns also anschleichen, anwerfen, 0,35 Spitze am 15 ft Vorfach und manchmal 14er Drilling an der Microtube.
Das erinnert mich an die Mefo Diskussionen. Eine weit draussen ueber tiefem Wasser jagende Mefo læsst sich von einem Blinker nicht erschrecken und schlægt sofort zu, also auch kein Problem mit klatschenden Køpfen. Im knietiefem oder auch 1m tiefem Uferbereich oder Einmuendung muss ich ablegen sonst Welle! Also lange Keule von 12 -14m statt 8 m plus langes Vorfach.
Leider erklært er es hier nur auf norwegisch - warum Snakeroll oder der "forgotten Cast". Wenig Wasserkontakt bei solchen Bedingungen! http://www.granbo-flyfishing.no/movies/ ... 12Kbps.wmv
Gruss Hendrik
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon troutcontrol » 08.04.2017, 13:51

orkdaling hat geschrieben:Und genau wegen solcher Bedingungen im Juli kommt bei mir seit Jahren kein Poly mehr an die Leine.


orkdaling hat geschrieben:Aber im Ernst, die trockenen Sommer mit Niedrigwasser in den letzten 5 Jahren haben dazu gefuehrt das mehr "Indianerfischen" betrieben wird.


Moin,
gerade beim Indianerfischen (gebückte Haltung, viel Rückenschmerzen, gaaaanz kurze Würfe zu wenige (!!!!) Meter entfernten Standplätzen) find ich ein Poly extrem wichtig - so ein normales Vorfach wiegt im Vergleich einfach zu wenig. :roll:
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon orkdaling » 08.04.2017, 17:12

Hallo Martin,
zum Indianerfischen, im Gegensatz zu den kleinen Fluessen mit Tunnel, meine ich die Annæherung. Niemals Sonne im Ruecken, dafuer aber Bøschung oder Buesche im Ruecken weil der Fisch sehr schøn Kontrast sieht. Nicht anders ist es ja auch bei Forellen oder Døbel, latscht du auf der Dammkrone oder stehst am Wiesenbach ohne Deckung kommst du nicht ran an den Standplatz.
Ich stehe auch hinter Felsen mitten im Fluss und steh nicht obendrauf wie man oft sieht.
Und in flachen Rieselstrecken mit grossen Steinen oder ausgespuelten Rinnen der Hauptstrømung werfe ich so an das die Fliege kurs vor dem Standplatz landet, am langen Vorfach nimmt der Fisch nur die Fliege wahr. Bei solchen Bedingungen mit Flachwasser und Sonne hoch am Himmel reicht schon das Ueberwerfen.

Da die Orkla in Sued-Nord Richtung verlæuft und das Tal sehr schmal ist verschwindet die Sonne nicht vor 22 Uhr hinter den Bergen, erst dann wandern die Fische weiter und durchschwimmen die Flachwasserstrecken in grøsseren Trupps bis zu den næchsten Einstænden bzw tiefen Pools.
Da kannst du die Uhr nach stellen, sobald die Sonne im Osten gegen 9Uhr hoch genug ist bleiben sie stehen und sobald sie im Westen tief genug ist wandern sie.
Am Tag kannst du nur die tiefen Pools oder eben die Einstænde hinter Felsbrocken abklappern.
Ganz anders sieht es dagegen aus wenn nach Regen das Wasser getruebt und gestiegen ist.
Um mal einen Vergleich zu bringen. Das letzte Hindernis vor der Muendung ist die Staustufe Svorkmo zur Ernergiegewinnung. Normal wære eine Durchflussmenge von 50-60 kubik, im Sommer sind die Betreiber dazu verpflichtet mindesdens 20 kubik zu garantieren, was sie auch machen. Aber dann steigt manchmal tagelang nichts und es wird nur in tiefen Pools gefangen oder eben nachts.
Ein ordenliches Gewitter oder auch mal 2 tage Regen oberhalb sorgt dann fuer 80 -120 kubik und da brauch ich nicht mehr schleichen sondern muss einen Sinker dran hængen, beschwerte Fliegen und die Fische sind nicht mehr in den Rinnen wo sie bei Niedrigwasser entlang ziehen sonder nutzen die Nebenstrømung, verweilen in Kehrbereichen, kønnen den gesamten Tag aufsteigen.
Und wenn das nicht schon genug wære, haben die ersten Zonen - OJFF 3/4, Bakka/Spinnler/OJFF 5/Bårdhaug/Trettøya noch Einwirkung von Ebbe und Flut.
Diese fællt ja nach Mondstand ja unterschiedlich aus. An Tagen mit hoher Flut und genug Wasser im Fluss kønnen die Fische immer steigen bzw kommen in den Fluss.
An Tagen mit geringer Flut und wenig Wasser im Fluss kommt kein Fisch bei Ebbe rein bzw stehen sie an den wenigen "sicheren" Plætzen. Wir haben unter der ersten Bruecke nach der Muendung schon ueber hundert Fische gezæhlt. Erst bei einem bestimmten Wasserstand bei einsetzender Flut schwimmen die alle gemeinsam wie von Teufel geritten los und durchschwimmen die Flachwasserbereiche so das du eine Bugwelle siehst.
Das hat aber auch einen Vorteil. Bei genug Wasser verteilt sich der Aufstieg ueber den gesamten Tag, bei wenig Wasser kommen sie nur mit der Flut rein bzw die im Fluss stehen beginnen zu wandern sobald sie den steigenden Wasserstand bemerken. Man muss also in diesen Bereichen die Tide beachten. Das ist aber nicht nur an der Orkla so, auch Gaula, Størdal und den vielen Kleinlachsfluessen.
Es haben sich 2 wichtige Zeitfenster herausgestellt. Mit einsetzender Flut springen die die im Fluss sind, zb OJFF 5 nach Ebbe laut Gezeitentabelle +1 Stunde, Trettøya weiter oberhalb +2, man kann also folgen und da kommt meine beschriebene leicht Ausruestung zum Einsatz.
Und genauso ist es dann bei Flut wenn sie vom Meer in den Fluss kommen nur das ich dann auf meiner Lieblingssandbank nicht mehr stehen kann weil das Wasser durch den Rueckstau ueber 1m ansteigt, da steh ich auf dem schattigem Ufer aber nicht mit F/I Kopf sondern S1/S3.
Ich glaub nun hab ich zuviel verraten und muss um meine Plætze kæmpfen, ohje.
Gruss Hendrik
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon Noellgen, H » 08.04.2017, 18:48

Hallo Hendrik.

ich finde es sehr schön, dass Du das alles erzählst. Ich hoffe, Du wirst mir
im Juli die eine oder andere gute Stelle zeigen. Die allerbesten natürlich nicht,
das kann man nicht verlangen.
Obwohl: "Dir kann ich es ja verraten" sagte der freundliche Norweger am
Tana zu mir. "Du bist nächste Woche wieder weg. Den Einheimischen verrate
ich es natürlich nicht!"

Gruß,

Heiner
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon orkdaling » 08.04.2017, 19:49

Hallo Heiner,
auch die Besten die ich kenne und die den Fluss kennen haben schon mal 2 Wochen abgeschneidert aber wenn es dann los ging auch jeden Tag den einen oder anderen Fisch gezogen.
Die richtige Abstimmung zur richtigen Zeit macht den Unterschied. Eine super Allroundrute egal wie teuer gibt es nicht. Und ein wenig Glueck braucht man auch.
Ich bin schon runter zum Fluss ueber ein paar lose Steine und sah nur noch eine Bugwelle, ein anderes mal beim einstrippen 3mal angefasst und beim 4mal richtig genommen und das auf Sicht.
So ist das mit den Lachsen.
Gruss Hendrik
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon fly fish one » 09.04.2017, 22:09

DANKE, diese vielen Kenntnisse eines Gewässerkenners zeigen deutlich, wie wichtig für Lachsheinis neben der reinen Equipmentabstimmung, die Beschäftigung mit der Flußdynamik ist!!!!!! =D> =D> =D> Meine Fresse, Hendrik, dass sind zich Jahre Erfahrung eines Ansässigen, die jeden Touristen im Prinzip alt aussehen lassen!!

Dein Frank - einfach grandios
Wathosenfetischist und Angeltheoretiker
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Re: Totenstille in der Lachsecke! :(

Beitragvon orkdaling » 10.04.2017, 15:28

Hallo Frank,
ich will dich nicht verwirren aber neben einer geeigneten Rute und abgestimmten "Gehengsel" sind Ortskenntnisse vom Vorteil :badgrin:
aber man sollte auch Wassertemperatur, Truebung und Lichteinfall beachten - das wære eine Abhandlung fuer sich.
Und dann immer die Frage nach der Superfliege - erstens gibts die nicht, zweitens abhængig von den oben genannten Punkten, drittens gibts lokale Muster wie lokale Lachsstæmme oder Herings bzw Garnelenfresser, viertens die Fuehrung ist viel wichtiger. Reicht das zum Nachdenken?
Ich kann nur immer wieder raten Kontakt mit den Einheimischen suchen, da ist niemand daran interessiert den Gæsten die Taschen voll zu hauen.
Und den Einen oder Anderen trifft man wieder in der næchsten Saison. Der Eine bringt Erfahrungen aus Schweden mit, der Andere berichtet von seinen dænischen Tieflandfluessen, man sieht auch mal was es fuer Marken gibt neben denen die die Lachswelt beherrschen (und da hab ich schon super Schnuere fuer noch ertræglichen Preis bekommen) - man lernt also immer dazu !
Obs hilft weiss aber nur der Lachs, hahaha.
Gruss Hendrik
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