Brutkästen und Bachforelleneier

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Brutkästen und Bachforelleneier

Beitragvon Bäschwatz » 30.03.2011, 07:46

Hallo
Wie zu lesen ist haben andere es auch schon versucht Bachforellen durch erbrüten im heimischen Gewässer wieder anzusiedeln.
Gewässergüte ist im Schnitt 2. In schnell fließenden Abschnitten etwas besser. Am Sauerstoff wird es nicht mangeln. Trübe Hochwasser werden wohl eher schaden.
Da bei uns kaum jemand damit Erfahrung hat würde mich das mal interessieren wer damit Erfolg hatte.
Gruß Thilo
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Beitragvon greypanther » 30.03.2011, 21:27

Hi Thilo,

warum wollt Ihr unbedingt bei Adam und Eva anfangen? Da Ihr eh einen "fremden" Bafo-Stamm ansiedeln wollt, wieso kauft Ihr nicht einfach vorgestreckte Brut und setzt sie aus? Dann wären die Risiken mit der Verschlammung der Boxen und den Hochwassern schon erstmal ausgeschaltet.

Wir erzielten exzellente Ergebnisse indem wir die Augenpunkteier im Bruthaus erbrütet, dann die vorgestreckte Brut in einem vom Bach durchflossenen Abwachsteich ein Jahr lang gehalten und die dann ca. 15 cm langen Fische im Bach ausgesetzt haben.
Gruß
Klaus


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Beitragvon Theo Simons » 01.04.2011, 18:54

Hallo Thilo

wir haben in der Ahr schon Anfang / Mitte der 80er Jahre mit WV Boxen Bachforelleneier im Wasser erbrütet. Die Ergebnisse waren durchaus positiv. Nachteilig war die mögliche Verschlammung und das Einfrieren der Boxen bei extrem ungünstigem Wasserstand. Die Fische waren eindeutig von Besatzfischen zu unterscheiden, dazwischen lagen Welten.

Es gibt aber was Neues auf dem Markt der direkten Erbrütung im Fischwasser. Schau mal auf folgende WebSite:

http://www.babyfish-brutboxen.de/

Inzwischen stehen mehrere dieser Systeme in der Kyll und auch in der Ahr. Bei diesem System wird die Verschlammung extrem minimiert. Und die Ergebnisse sind execellent!

Gruß
Theo
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Beitragvon Bäschwatz » 01.04.2011, 19:25

Hallo Theo
Danke für den Hinweis.
Werde das mal weitergeben.
Gruß Thilo
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