Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Gammarus roeseli » 14.10.2011, 20:11

Hallo Clemens,

Du weißt aber auch auf alles ne Antwort! :D

LG
Christian
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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon gespliesste » 14.10.2011, 22:39

Hallo,

@Clemens: Danke noch mal für deine Ausführungen . Das scheint mir sehr plausibel. Die Dinge sind halt weit komplexer, als man gemein hin denkt.

Ich wollte auch nur ausdrücken das die naive Vorstellung von "begradigter Flussverlauf" = "kein Leben und alle Fische werden sofort weggespült" so nicht der Realität entspricht. Lange einförmige Strecken mit z.B. rauer Sohle, Pflanzenbewuchs oder anderen Gegebenheiten können durchaus vitale Flusshabitate darstellen, insbesondere für Äschen (was ihnen ja mit dem Kormoran leider sofort zum Verhängnis wird). Ich denke wir sind uns alle einig, dass ein glatter Kanalablauf für sich alleine nicht viel zu bieten hat (bis auf die leider viel zu kleine Prandlt'sche Grenzschicht :wink:)

@Christian, @Piscator: Ich habe nie bestritten das die Steine am Grund weitergetragen werden bzw. Sedimente und Schwebstoffe abgetragen werden, aber das steht wie Clemens auch ausgeführt hat nicht im Gegensatz zu der von mir zitierten Theorie.

LG,

Olaf
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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Gammarus roeseli » 15.10.2011, 14:58

gespliesste hat geschrieben:Ich wollte auch nur ausdrücken das die naive Vorstellung von "begradigter Flussverlauf" = "kein Leben und alle Fische werden sofort weggespült" so nicht der Realität entspricht.


@ Olaf
Na Olaf, versuchst du (schon wieder) :roll: die Wörter so zu verdrehen, zusammenzusetzen und ans geschriebene Wort noch was dran zu hängen, bis es für dich wieder passt!? :wink:
Nicht schlecht! :wink: Respekt! :D Aber las das jetzt bitte!

Lieber Olaf, ich habe immer noch das Bauchgefühl, Du unterschätzt die Krafft des Wassers! Schau dir (bitte) begradigte und oft auch noch stark ausgeräumte Flussstrecken bei richtigem Hochwasser mal genau an! (Ausgeräumt im Nahmen des Hochwasserschutz, … wie überall. :( ) Am besten noch in den wasserreichen Alpen. :mrgreen:
Dann erkennst sicher auch du die Gewichtigkeit von Hochwassereinständen für unsere Fische und halt für kleine gesetzte Äschen.
Dann siehst das Ganze gleich mit anderen Augen als Du es jetzt tust. :daumen
Und noch was lieber Olaf, wenn Du erst einmal 250 Euro für einen kleinen Äschen- Versuchsbesatz mitfinanziert hast, machst du dir auch ganz, ganz andere Gedanken über Besatz und Wiederherstellung/ Optimierung eines Lebensraumes für Äsche um Erfolg zu Haben! OK?
Das Thema hier, ist mir nämlich richtig wichtig ….

LG
Christian

PS: Geh mal zum Baden in einen ganz, ganz langsam fließenden Fluss und versuche gegen die Wasserströmung anzuschwimmen und anschließend, überdenke bitte das Wort "Naiv". :wink:
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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Blauzahn » 06.05.2012, 19:58

@ Henry und andere Interessierte,
wußtet ihr schon, dass es mittlerweile solch ein Äschenprojekt auch im Erzgebirge, speziell an der Zschopau gibt?

Seit Januar sogar mit einer hochmotivierten Vollzeitkraft im Regionalverband, welche unser aller Unterstützung benötigt um nicht als Don Quichtote zu enden...

Es ist noch nicht zu spät.

Abendgruß
René
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René
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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Siegfried. » 06.05.2012, 22:09

Hallo René,
tolle Sache das. Die entscheidende Frage bleibt aber: darf denn die Vollzeitkraft auch schießen? Sonst wird sie auch mit der besten Unterstützung nur Vogelfutter erzeugen. Wir alle bleiben Ritter von der traurigen Gestalt, wenn es uns nicht gelingt, den Bestand des Binnenland-Kormorans auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Erst danach machen alle anderen Programme und Maßnahmen Sinn. Ohne das sind und bleiben sie der von dir befürchtete Kampf gegen die Windmühlenflügel.

Glück Auf

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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Blauzahn » 07.05.2012, 12:00

Hallo Siegfried,
in der Tat ist dies das größere Problem,
aber noch haben wir die Kormoranverordnung und gute Erfahrungen mit Jägerstammtischen gemacht.
Darüber hinaus gibt es noch diverse "Pyrotechnische Einsatzkommandos" welche auch recht wirksam sind...

Tun statt jammern - ist die Devise.

Mittagsgruß
René
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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Siegfried. » 07.05.2012, 12:35

Hallo René,
na denn Waidmannsheil und gedrückte Daumen. Berichte doch wie läuft.

Glück Auf

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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Tigersclaw » 08.05.2012, 22:33

huhu rené, hallo an alle anderen :)

danke für die infos.Kannst uns gern auf dem Laufenden halten.
Ich weiß mittlerweile, das beim AVE (Angelverband Elbflorenz = Ostsachsen) auch ein Äschenprojekt anläuft, was die Wesenitz und Spree angeht. Leider kenne ich den aktuellen Stand nicht. Ich weiß nur von einem E-fischen an der Wesenitz ( mit wohl sehr traurigen Ergebniss) und einer neuen Sperrstrecke an der Spree in nem Betriebsgelände, welches als Äschenlaich- und -entwicklungsstrecke dienen soll. Ob hier auch eine Vollzeitstelle beteiligt ist oder nicht, weiß ich nicht.
Ich werd mal schauen, was ich so herausbekommen kann, was den aktuellen Stand angeht.

Henry

ps: Ach ja so ne Vollzeitstelle in so nem Projekt wäre schon was feines ;)

ach ja nochwas@rene: Gibt es irgendwo ne Karte wo die neuen Sperrstrechen der Zschopau eingetragen sind? Bin selten aber bestimmt 2-4 mal an der Zschopau und will da nicht ne böse Überraschung erleben.
Angeln ist mehr als Fische fangen.
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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Blauzahn » 09.05.2012, 19:20

Tigersclaw hat geschrieben:ach ja nochwas@rene: Gibt es irgendwo ne Karte wo die neuen Sperrstrechen der Zschopau eingetragen sind? Bin selten aber bestimmt 2-4 mal an der Zschopau und will da nicht ne böse Überraschung erleben.


Hallo Henry,
solch Karte gibt es nicht, noch nicht.
Ggf. setze ich mal hin und bastel da was für unsere Seite, da schon mehrfach Fragen dazu kamen...
Beim Regionalverband steht man derzeit noch ein wenig auf "Kriegsfuß" mit der Internetpräsenz, aber sie arbeiten daran.

Ansonsten kann man, im Zeitalter von Google Earth, schon einiges mit den Daten/Angaben aus der Allgemeinverfügung des LfULG anfangen.
Zudem sind die Sperrstrecken auch gut ausgeschildert. :wink:

Abendgruß
René
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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon vogtländer » 09.05.2012, 21:04

Hallo Rene ,
sehr schön zu hören, daß es Aktivitäten gibt , unserer schönen Region den Äschenbestand zu erhalten und vielleicht wieder aufzubessern.
Hut ab für die Initiave, ich hoffe das es für die Zschopau gute Entwicklungen gibt und vielleicht auch später an den vielen schönen Salmo Gewässern in Sachsen. Es ist wirklich bitter , diesen schönen Fisch immer mehr zu vermissen , aus welchen Gründen auch immer .
Diese Aktion würde ich gerne nach Möglichkeit unterstützen !

Grüße Ralf
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Re: Erfolgreiches Äschenprojekt - Es gibt doch noch Hoffnung

Beitragvon Blauzahn » 10.05.2012, 19:27

Hallo Ralf,
auch ihr habt schöne Gewässer in denen noch (wenn auch nur tlw.) Äschen vorhanden sind.
Wichtig ist, wie von Siegfried bereits angesprochen, dass die Rahmenbedingungen für den Erfolg solcher Projekte stimmen müssen.
Was nützt der initiale Besatz, wenn z.B. schwarzgefiederte Krummschnäbel sich daran gütlich tun...

Schön das Du Interesse bekundest und Unterstützung anbietest.
Eine PN schlummert bereits in deiner Forums-Postkiste.

Schönen Abend
wünscht
René

PS: Was ich gerade überlege... hat schonmal jemand aus dem Gefieder der schwarzen Gesellen gescheite Fliegen gebunden?
Vllt. ist das ja eine "fängige Marktlücke" :mrgreen:
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