Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Re: Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Beitragvon Royal Coachman » 27.02.2019, 23:55

Hallo!

Das wüßten wir auch gerne!

RC

PS: wir kennen das Spiel von Österreich her schon!
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Re: Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Beitragvon Rattensack » 27.02.2019, 23:59

Royal Coachman hat geschrieben:Wie naiv sind wir eigentlich, es ziehen doch nicht einfach 4 Otter nach München, weil da so schön ist und vor allem ruhig!!


Geh bitte Gebhard, wie naiv bist denn leider du?

Wie lange schätzt du braucht ein Otter vom Bayerischen Wald nach München? Nicht auf der A92 sondern zu fuß. Ein paar Nächte und er ist dort. Vom Alpenvorland wo er schon recht vielen Jahre ist geht das in ein zwei Nächten. Halten wir uns doch nicht mit diesen dummen Verschwörungstheorien auf. Ist außerdem völlig unerheblich wie, kommen tun die Otter sowieso.
Ruhig oder nicht ruhig ist für den Otter ziemlich unerheblich, außer in der Setzzeit vielleicht.

Royal Coachman hat geschrieben:Die Otter werden ganz gezielt ausgesetzt und tauchen nur an Orten auf, die mit dem Auto erreichbar sind.

??? Ein Otter-Revier umfasst 5-20 km, ich kenne in Mitteleuropa kein so großes Gebiet das NICHT mit dem Auto erreichbar wäre. Also was soll das bitte??
Wer so etwas von sich gibt wird unmöglich von Entscheidungsträgern die ein bisserl Ahnung haben ernst genommen; zurecht.

Clemens
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Re: Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Beitragvon Royal Coachman » 28.02.2019, 01:51

Hallo Clemens!

Es sind also die Otter aus dem Mühlviertel vor einigen Jahren nicht die wenigen Kilometer nach Bayern gereist, sondern haben sich auf den Weg über die Alpen gemacht, nach Kärnten, wahrscheinlich zwecks Urlaub.

Einer der Otter hat sogar den Grimming erklommen (ORF DOKU!) obwohl es im Grimmingsee keine Fische gibt !
Es wurde ein toller Werbefilm für Otter gedreht!

Der tote Otter in einem unserer Gewässer hatte 12,5 kg selbst gesehen und gewogen, interessanterweise ist er nie
in Wien angekommen?!
Die Otter sind in keiner Weise menschenscheu, die kann man füttern!

Zu Deinem Beitrag fällt mir nur Wilhelm Busch ein:
Daraus schließt er messerscharf,
NICHT SEIN KANN, WAS NICHT SEIN DARF!


RC

PS: wir haben in jedem unserer Reviere Otter, 5-20 km Revier ist ein Märchen das weißt Du aus Deinen Untersuchungen an der Steyr genau, dann hätten wir nämlich KEIN Problem. Sollte es trotzdem stimmen so ist Überpopulation und woher kommt die wohl?
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Re: Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Beitragvon Rattensack » 28.02.2019, 09:29

Hallo Gebhard,

mir ist für diese völlig unnötige Diskussion die Zeit schade.

Das Zitat NICHT SEIN KANN, WAS NICHT SEIN DARF! lässt sich 1:1 auf deine Position umlegen.
Es darf offensichtlich nicht sein dass sich Tiere natürlich vermehren und wandern.

Wo habe ich behauptet dass Otter über Kärtnen nach Bayern gewandert wären??

Diese Hirngespinste mit dem Otterbesatz lenken total vom eigentlichen Thema ab und sind für die Fischerei nur kontraproduktiv; ich kenne beide Seiten sehr gut und erlaube mir zu glauben, das sehr gut einschätzen zu können.

C
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Re: Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Beitragvon superfredi » 28.02.2019, 21:26

ja, ja ............
Reiher auf der Wiese ..........................

:roll
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Re: Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Beitragvon The Sharpshooter » 28.02.2019, 21:31

ja, das nennt sich Diskussionskultur ... ](*,)

lG Christian
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Re: Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Beitragvon webwood » 14.03.2019, 18:40

Kleine Ergänzung:

Heute habe ich auf ebendieser Wiese die ersten zwei Störche gesehen, die sich hoffentlich den Wamst ordentlich vollgeschlagen haben.

Viele Grüße

Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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Re: Grau- und Silberreiher auf der Wiese

Beitragvon pehers » 15.03.2019, 14:51

Servus Freunde!

Jetzt hört doch auf Euch gegenseitig was zu unterstellen! Ihr steht doch beide auf Seite der Fische?

Ich denke auch, dass in dieser Frage beides zutrifft. Manche Verbreitung ist wohl unterstützt worden, aber vieles auf natürlichem Weg erfolgt.

Am Ende stimmt, dass das Ergebnis relevant ist und wir mit sinnvollen und guten Argumenten auf ein nachhaltiges Wildtiermanagement für den Otter und viele andere Prädatoren hinarbeiten sollten. Dabei stimmt es dann aber schon, dass unbewiesene Verdachtslagen keine taugliche Diskussionsgrundlage sein können und damit eher der Behauptung Vorschub leisten, dass mit der Fischerei keine sinnvollen Diskussionen zu führen sind. Beweise, dass nachgeholfen wurde, wurden mir nämlich bisher keine vorgelegt.

L.G.
Hans
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