Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Re: Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon Gammarus roeseli » 28.02.2018, 10:24

pehers hat geschrieben:Lieber Christian!

Wieder einmal hast du mich völlig widerlegt! Offenbar kennst du dich auch in Politik, Recht und Soziologie besser aus als ich!

Ich aufgeblasener Kugelfisch werde nicht mehr posten, wenn du dich beteiligst. Wird nur schwer, weil du offenbar immer postest...

Ich kann dir nur sagen, dass ich Sätze, wie von Dir zitiert kenne, und dann wurden die Berechtigten Fischer von 6km auf 600m eingeschränkt ... geile Zonierung!

Aber Raften geht überall!

Aber du wirst wie immer recht haben, dass alles in diesem Fall gut wird, während es in anderen *menschliches Verdauungsprodukt* bleibt - wie immer du es eben sagst!

LG
Hans


Lieber Hans,

wie gewöhnlich zeigst du dich in deiner bockigen und aufdiktierenden Haltung … :roll:
Aufdiktieren = nicht überzeugend!!

Gruß Christian
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Re: Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon Maggov » 01.03.2018, 10:07

Hallo Christian,
Hallo Hans,

Meine Bitte als Moderator:
bitte ab jetzt nur noch zur Sache schreiben und keine persönlichen Spitzen mehr verteilen... sonst gewinnt das Kribbeln im "Löschfinger".

Vielen Dank an Euch beide für Euer Verständnis.

LG
Markus
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Re: Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon pehers » 02.03.2018, 12:24

Lieber Christian!

Das sind keine persönlichen Spitzen und keine aufdiktierenden Haltungen, sondern meine Erfahrungen mit Politik und Behörden als Vertreter der Fischerei. Mit Naturschutz versus Fischerei habe ich lange Erfahrungen gemacht. War auch im Vorstand des Landesfischereiverbands Oberösterreich. Hier wird uns immer alles versprochen, es werden Studien in Auftrag gegeben, Erhebungen durchgeführt (öffentliche Gelder verpulvert) und dann sieht die Realität ganz anders aus.

Wie gesagt hat zum Beispiel der Nationalpark Gesäuse dem Casting Club Gesäuse angeboten, dass sie in der Besucherzone von 600m weiter fischen dürfen ... Raften darf man im ganzen Park... Das Gesäuse war eines der schönsten Fischereireviere an der Enns... Kein Nebenbach wurde aus der Nutzung genommen.

Ich finde Deine Meinung einfach blauäugig und naiv - sorry, ohne diese Spitze geht es nicht, weil das einfach wahr ist. Sie werden der Fischerei das Blaue vom Himmel herunter versprechen und Euch erklären, dass alles machbar ist und dann endet die Fischerei dort bald. Wenn nicht auf einen Schlag, dann eben schön langsam ...

L.G.
Hans
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Re: Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon Gammarus roeseli » 02.03.2018, 18:51

:-k
Lieber Hans,
ich befürchte, was ein Fischwasserbesitzer (bspw. das Land Steiermark) mit seinem Eigentum (Fischrecht vom Nationalpark Gesäuse) nach Auslaufen des Pachtvertrages (mit dem Castingclub Gesäuse) mit seinem Fischrecht (Eigentum) anstellt, ist seine Sache…. :smt102

Gruß Christian

PS: http://www.nationalpark.co.at/images/Fo ... saeuse.pdf
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Re: Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon The Sharpshooter » 03.03.2018, 13:13

Servus Namensvetter,

Du schriebst mal "Ist Privat im Fall der Fischerei nicht immer eine Art der Ausgrenzung (!) :-k ähnlich einer Enteignung (!!) :roll: an der Allgemeinheit? :shock: Ich bin immer auf Seiten der Allgemeinheit -> der Vereine!! :daumen" - und jetzt "was ein Fischwasserbesitzer (bspw. das Land Steiermark) mit seinem Eigentum ... anstellt, ist seine Sache…." ... ???? Was verstehe ich da nicht??

Und die angeführte Studie (vielen Dank für den Link! wird in der Diskussion bei uns um den "Nationalpark" an der Isar schon eine Rolle spielen!) zeigt doch deutlich, dass man die Fischerei insgesamt verbieten will.
"Aus naturschutzfachlicher Sicht problematisch ist das regelmäßige Betreten der lediglich kleinräumig vorhandenen Schotterbänke und die diesbezüglich negative Vorbildwirkung für andere Nationalparkbesucher.

Die Auswirkungen der Angelfischerei auf die zu schützenden Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensräume im Nationalpark Gesäuse sind – im Vergleich mit anderen derzeit wirkenden anthropogenen Störungen – in Summe als gering bis mäßig und damit als leicht negativ zu bewerten."


lG Christian
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Re: Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon Gammarus roeseli » 04.03.2018, 13:44

The Sharpshooter hat geschrieben: und jetzt "was ein Fischwasserbesitzer (bspw. das Land Steiermark) mit seinem Eigentum ... anstellt, ist seine Sache…." ... ???? Was verstehe ich da nicht??


Servus Christian,

hatten wir auch schon, dass der Fischrechtbesitzer den Pachtvertrag (ohne nennen von Gründen) nicht verlängert hat... Da kann man nichts machen… :smt102 Dagegen hilft nur, sobald sich die Möglichkeit ergibt, das Fischrecht zu kaufen ... (bspw. haben wir vereinseigene Fischrechte als auch Flussstrecken in der Pacht)… Wir hatten und haben auch Probleme, weil die eine oder andere Pacht beinahe unerträglich teuer geworden ist, aber wir hatten auch schon, dass wir von uns aus gesagt haben, wir lassen die Pacht auslaufen…

Leider haben wie scheinbar bei uns in Bayern überwiegend “Private Fischrechte“ (ich meine damit diejenigen FR die nicht in den Händen organisierter Vereine sind) die wiederum für die fischende Allgemeinheit nicht zugängig sind (keine Chance auf Lizenzen oder beizutreten) und die fischende Allgemeinheit ausgesperrt bleibt … Meine Erfahrung und Befürchtung ist, dieses übermäßige und ausgeprägte ausgesperrt sein (bezogen auf die Fischerei) fällt uns allen zunehmend mehr und mehr auf die Füße… :roll: Dazu ein “Zitat“ welches mir entgegen gebracht wurde-> Zitat: „Was kümmert uns fremder Leute Eigentum, wenn wir keinen Zugang haben?“ :-k
Auch wird oft gesagt -> Zitat: „Da müssen wir erst einmal schauen, ob wir überhaupt betroffen sind!“ :-k

Wie schon gesagt, es fehlt am Zusammenhalt... Und somit natürlich auch am Geld, da ein Großteil der Angler in Bayern “an Privatwassern fischt“ und somit nicht organisiert -> LFV (Fischer-Paß) sind …
Ein benachbarter Fischereiverein ist vom geplanten NP betroffen. Dieser Fischereiverein ist für die fischende Allgemeinheit zugängig, :D soll heißen, ich gehe davon aus (ich setze mich sofort mit ins Boot!), dass die fischende Allgemeinheit im nahen Umfeld solidarischen Beistand leisten wird, sollte es durch die Errichtung eines NP unakzeptable Einschränkungen aus fischereilicher Sicht geben.
(Ein Besatzverbot :shock: käme Deutschlandweit einem Verbot der Fischerei sehr nahe… :arrow: Entsprechende Forderungen kommen hier ja immer mal wieder aus Ö. :roll: )

LG Christian

PS: Aufgrund der aktuellen politischen Lage und den anstehenden Wahlen in Bayern, bezweifle ich die Errichtung eines weiteren NP in Bayern sehr stark…. (Im Allgemeinen bin ich aber schon ein Befürworter von Schutzzonen an und auch in unseren Gewässern, die sich positiv auf den Gewässerschutz auswirken und den Fischen dienlich sind.)
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Re: Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon Gammarus roeseli » 04.03.2018, 14:01

Nachtrag:

The Sharpshooter hat geschrieben: Und die angeführte Studie (vielen Dank für den Link! wird in der Diskussion bei uns um den "Nationalpark" an der Isar schon eine Rolle spielen!) zeigt doch deutlich, dass man die Fischerei insgesamt verbieten will.


Betreffend dieser Studie sind meiner Einschätzung nach nur die Kernzonen in den Nationalparks betroffen…
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Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon pehers » 05.03.2018, 19:35

Servus!

Schau dir die Karte an, die auf der Seite ist:

http://www.nationalpark.co.at/de/kurz-buendig

„Nur“ die Kernzone...

Schutzzonen gerne - aber durch und für die Fischerei!

LG
Hans
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Isarauen & Donauauen als Nationalpark???

Beitragvon pehers » 05.03.2018, 19:51

Servus noch mal!

Danke übrigens noch mal für den Link zur „Studie“ - ich habe sie nimmer gefunden...

Ich finde es halt nur bemerkenswert, wenn die Fischerei als negativ bewertet wird und Raften kein Problem darstellt... die betreten sicher niemals die Schotterbänke oder haben einen schlechten Vorführeffekt ... nein, nie! Die sind auch viel weniger als die Fischer...

Das ist einfach klar eine negative Einstellung der Fischerei gegenüber! Hätten sie dem Castingclub einfach vorgeschrieben, dass er nix besetzen darf in einem NP, wäre es gut gewesen. Oder die Brutzeiten der diversen Vögel, die auf Schotterbänken brüten, besonders zu berücksichtigen...

Aber wir sind halt in Mitteleuropa, wo die Fischerei ein Feindbild des Naturschutzes ist.

Über die Jagd in Nationalparks fange ich nicht zu reden an, sonst werde ich hier exkommuniziert...

LG
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