Klimaerwärmung

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon piscator » 21.02.2017, 12:22

Moin, ich finde das nicht wirklich lustig.
Als eine der Konsequenzen der Erwärmung wird sich der Wasserstand global erhöhen -- das ist Fakt! Wesentlich sind dabei 3 Prozesse: Ausdehnung des Ozeans durch Erwärmung, Abschmelzen des Festlandeises (Grönland, Antarktis) und dynamische Prozesse durch Änderung der Ozeanzirkulation. Das findet alles bereits statt -- ich war vor einigen Jahren auf Grönland und Spitzbergen und langsam wirds da wieder grün und die Gletscher sind auf dem Rückzug -- Fakt! Wenn der damit verbundene Wasserstandsanstieg so weitergeht sind die Malediven im nächsten Jahrhundert sehr feucht. Und Trump ist eben nur der oberste Klimaskeptiker zur Zeit und nicht mal der Schlaueste :shock:

Und das mit dem Relativieren durch immer schon vorhandene Artenwanderung im Ozean ist naiv. Nur ein Beispiel -- durch den Rückzug von calanus finmarchicus in kühlere nördliche Gefilde sind diverse ozeanische Räuber nachgewandert -- unter anderem auch Makrele und einzelne Thune. Leider ist jetzt die Makrele dahin gewandert, wo die Junglachse langwandern und als Beifang enden -- shit happens -- oder wie. Das zeigt eindrucksvoll, wie der Mensch das in die Katastrophe manövriert --
mir doch egal -- ich hab genug Lachse im Leben gefangen und mein Sohn angelt eh nicht -- J.
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon Butenbremer » 21.02.2017, 14:06

Vielleicht sollte man in der Diskussion nochmal betonen, dass es nicht darum geht, dass sich das Klima wandelt, sondern dass es dies durch menschlichen Einfluss SEHR SCHNELL tut. Es geht auch nicht darum, die Erde vor dem Menschen zu schützen. Das hat sie gar nicht nötig, und sie würde auch den aktuellen Klimawandel prima verkraften. Die Arten werden sich anpassen, manche aussterben, manche wandern, manche vielleicht neu entstehen. Auch der Mensch könnte sich anpassen, ABER nicht schnell genug und zum Preis von massiver Migration, wahrscheinlich Kriegen, Hungersnöten und in der Folge sehr vielen Toten. Es geht also darum, die Erde so zu erhalten, dass sie für uns relativ stabile Lebensverhältnisse ermöglicht. Darum müssen wir die Erderwärmung eindämmen.

Ich finde es erstaunlich und einigermaßen erschütternd, dass wir auch hier scheinbar schon im postfaktischen Zeitalter angekommen sind. Evidente wissenschaftliche Erkenntnisse sind für manche scheinbar nicht mehr der Maßstab, sondern nur noch eine von mehreren Möglichkeiten, die Realität zu deuten.

Wer noch mehr Belege braucht: hier werden die Argumente der Klimaskeptiker analysiert und im einzelnen widerlegt: https://www.skepticalscience.com/

TL

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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon fjorden » 22.02.2017, 08:32

Butenbremer hat geschrieben:ABER nicht schnell genug und zum Preis von massiver Migration, wahrscheinlich Kriegen, Hungersnöten und in der Folge sehr vielen Toten. Es geht also darum, die Erde so zu erhalten, dass sie für uns relativ stabile Lebensverhältnisse ermöglicht. Darum müssen wir die Erderwärmung eindämmen.

Hallo Bernd,
auch schon wie Jürgen geschrieben hat, da sind wir mittendrin. Und ich würde Bangla Desh noch mit einbeziehen. Das könnte bei der derzeitigen Entwicklung in spätestens 50 Jahren nicht mehr existieren. Wenn es m.E. nicht schnellstens einen absoluten Turn Around der privilegierten Industriestaatenbewohner_innen gibt, dann hat die "weiße" Menschheit es in ca. 150 Jahren geschafft jegliche Lebensressourcen und Lebensperspektive zu vernichten.
Gruß
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon Butenbremer » 22.02.2017, 09:23

Es wird allerdings auch "Gewinner" geben. Ist der Permafrostboden Sibiriens erstmal aufgetaut und trockengelegt, bieten sich dort riesige Siedlungsflächen :twisted:

Und wer weiß, vielleicht werden unsere Ur-Urenkel keine Lachse mehr fangen, dafür aber Bonefish auf den Flats vor Hannover :mrgreen:

Sorry, Zynismus ist nicht angebracht. Und ich habe irgendwie immer noch Hoffnung, dass wir die Kurve doch noch kriegen...

TL

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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon Gammarus roeseli » 17.04.2017, 22:11

piscator hat geschrieben:Und damit ihr das jetzt auch wirklich versteht: wenn durch die Erwärmung die Phasen mit hohen Temperaturen der Mörrum zunehmen, dann hat sich das mit den Lachsen dort erledigt; dann treiben wieder hunderte gegarter Lachse den Bach runter ….


Hallo,

da stellt sich mir die Frage, ab wann spricht man von „hohen Temperaturen der Mörrum“ ? :-k

Soweit mir bekannt ist, vertragen Lachse (auch Bachforellen) unter der Voraussetzung ausreichend hoher Sauerstoffsättigung des Wassers durchaus höhere Wassertemperaturen ohne Schaden zu nehmen.

So in etwa -> https://www.gkd.bayern.de/fluesse/wasse ... l=Download kann eine Tagesganglinie der Wassertemperatur in der Äschenregion ausschauen.

Wenn die Sonne so richtig aufs Wasser brennt und die Wassertemperaturen im Sommer schnell ansteigen (moorbraunes Wasser, dunkles Substrat usw. begünstigen eine rasche Wassererwärmung -> Albedo-Effekt) nimmt auch die Photosynthese Aktivität der Wasserpflanzen und Algen stark zu (erkennt man sehr schön an den Sauerstoffbläschen die an Algen und Wasserpflanzen anhaften). Es kommt zu Sauerstoffübersättigungen im Wasser-> abhängig von der Fließgeschwindigkeit des Wassers! -> Umso langsamer das Wasser im Fluss fließt, umso zögerlicher findet der Ausgleich mit der Atmosphäre (Aufnahme oder Abgabe von Gasen) statt…
In Fließgewässern der Äschenregion mit einer geringen anorganischen oder organischen Nährstoffzufuhr sind Sauerstoffsättigungen im Flusswasser (Zeitraum intensiver Sonneneistrahlung) von 110 bis 120% nichts Ungewöhnliches.
120% Sauerstoffsättigung bei 24°C Wassertemperatur = 9,9 mg/l O2 (Die Atemfrequenz der Bachforelle ist in der Natur und auch im Aquarium bei entsprechenden Werten unauffällig. Bei weiter steigender Sauerstoffsättigung des Wassers verlangsamt sich die Atemfrequenz der Bachforelle. Bei extremen Sauerstoffsättigungen im Wasser = stark eutrophes Wasser erhöht sich die Atemfrequenz und die Forellen werden unruhig usw. )

In Fließgewässern der Barbenregion (reduzierte Fließgeschwindigkeit im Vergleich zur Äschenregion) mit einer mäßigen anorganischen oder organischen Nährstoffzufuhr sind Sauerstoffsättigungen im Flusswasser (Zeitraum intensiver Sonneneistrahlung) von 160 % nichts Ungewöhnliches.
Den geringsten Sauerstoffgehalt hat das Flusswasser kurz vor Sonnenaufgang!
Nicht die Wassertemperatur sondern eine schlechte Wasserqualität = Sauerstoffzehrung in der Nacht ist DAS eigentliche Problem für unsere Salmoniden ….

Nochmal Hallo!

Zitat:
Deutschland hat in den ersten drei Monaten bereits so viel Kohlendioxid ausgestoßen wie es im gesamten Jahr 2017 freisetzen dürfte, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten.“
Berichtet -> https://www.tagesschau.de/inland/deutsc ... n-101.html

Schaut so aus, als hätte im Jahr 2017 nur jeder vierte so leben dürfen wie wir derzeit in Deutschland alle leben (die restlichen Menschen dürften überhaupt kein CO2 erzeugen) um das Pariser Klimaabkommen zu halten….. ](*,)

Gruß Christian
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon orkdaling » 17.04.2017, 22:40

moin moin,
Was ist Sauerstoffsættigung bzw was bedeuten 100% Sættigung?
http://www.chemie-master.de/lex/begriffe/s23.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Sauerstof ... ng_(Umwelt)
Kann sich jeder seinen Reim draus machen. 100% Sættigung bei Normaldruck bedeudet also nicht das genau soviel geløst ist weil eben die Wassertemperatur eine entscheidende
Rolle spielt. Fischsterben auf grund von zu wenig geløstem Sauerstoff, Algen die sich auf den Kiemen ablegen sind nicht nur an der Mørrum bekannt!
Im Meer kommt noch der Salzgehalt dazu aber da verschwinden die Fische im offenem Meer wenn sie in Kuestennæhe oder Fjord nicht mehr pusten kønnen.
Wenn den Smolts die Luft ausgeht kønnen sie nicht einfach abhauen, zusætzlich verbrennen viele bei zu geringem Wasserstand. Wie Hautkrebs.
Schuld an solchen extremen Wetterperioden von Trockenheit, Tornados, Ueberflutungen usw ist aber nicht die liebe Sonne!
Gruss Hendrik
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon Beppo » 18.04.2017, 06:18

Hallo in die Runde,
hier wird ein Angstszenario an die Wand gemalt, dass einer genaueren Überprüfung so nicht standhalten würde. Logisch, Null Sauerstoff = Null Fisch. Bis dies aber eintritt müssen schon extreme Bedingungen vorherrschen und dafür gibt es bis jetzt keine Anzeichen. Ich möchte hierzu die Diskussion auf keinen Fall abwürgen, man sollte den Ball aber flach halten. Diese Umwelthysterie treibt teilweise tolle Stilblüten und gleicht dem Lesen in einer Glaskugel.
Gruß Beppo
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon piscator » 18.04.2017, 14:41

Moin, wir haben ja zur Zeit einen Sonderforschungsbereich, der sich mit den Veränderungen der Sauerstoffminimumszonen in den Ozeanen beschäftigt und eines der Ergebnisse ist, dass sich diese Zonen ausdehnen und teilweise lebensfeindliche Bedingungen ausweiten. Hier hat mein Kollege mit internationalen Kollegen eine vielbeachtete Arbeit geschrieben, in der gezeigt wird, dass die Ausdehnung der Sauerstoffminima dazu führt, dass sich die Kleinfische dichter an der Oberfläche des tropischen Ozeans sammeln und damit die großen Räuber sich konzentrierter an der Oberfläche sammeln und damit eher den Koreanischen Langleinenfischern ausgeliefert sind -- mit erwiesenen Konsequenzen. Und hysterisch ist hier keiner! J.
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon Beppo » 18.04.2017, 15:45

Ja "piscator",
vielleicht gibt es auch internationale Fachleute, die in einer anderen, viel beachteten Arbeit, diese Ansicht nicht teilen, auf andere Ergebnisse kamen. Was soll`s.
Und zu dem Thema -.... hysterisch ist hier keiner!... -, dass kann man beim lesen ihrer Zeilen auch etwas anders sehen.
Gruß Beppo
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon Hardy » 18.04.2017, 16:08

Beppo hat geschrieben:Ja "piscator",
vielleicht gibt es auch internationale Fachleute, die in einer anderen, viel beachteten Arbeit, diese Ansicht nicht teilen, auf andere Ergebnisse kamen. Was soll`s.
Und zu dem Thema -.... hysterisch ist hier keiner!... -, dass kann man beim lesen ihrer Zeilen auch etwas anders sehen.
Gruß Beppo



moin,

solche Aussagen diskreditieren seriöse Wissenschaftler, die aufgrund von nachvollziehbaren Fakten ihre Schlüsse ziehen und die Ergebnisse zur Diskussion stellen.

Leider ist das z.Zt. ein überall in der öffentlichen Diskussion zu beobachtendes Phänomen, dass alles, was einem nicht in den Kram passt, einfach geleugnet oder mindestens ignoriert wird. Politische Rattenfänger agieren nach dem gleichen Prinzip. Die Folgen werden wir in den nächsten Jahren noch hautnah erleben, bei uns und weltweit.

Groetjes
Hardy
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon dr-d » 18.04.2017, 16:21

hallo miteinander,


ohne uni (keine Kritik daran!) nur aus der persönlichen erinnerung:


vor ca .10 jahren an der königsseeache - trotz wassergüteklasse 1 und kaltem wasser schon gefährliche veralgung am flussgrund.
ursache lt.befragtem experten > höchste empfindlichkeit dieser sehr guten gewässer auf schon geringe klimaerwärmung.jahre
später alles noch mehr vorangeschritten - ausser dem bestand m.e....

seit 50 jahren an diversen oberläufen im schwarzwald - immer mehr veralgung, immer stärkere warmphasen im august + september
v.a. mit ausbrüchen von pkd und einbrüchen bei den Bachforellen.dafür werden dann zunehmend refos reingekippt von den schlauis.

reingekippt werden auch zunehmend - indirekt - biogasabfälle und gülle, denn fleisch ist ja ein stück lebenskraft...
weterhin hormonderivate aus veralteten und lt.experten mangelhaft oder nicht gewarteten kläranlagen - die schwarze null !!

neuerdings wird von anderen pächtern ein mässig beleumundeter "forellenpuff" attackiert, weil dort nächtens
der ausscheidungsabfall wiederholt "runtergespühlt" worden sein soll...und wohl auch ist - darunter befindet auch ein badestau für kinder.

also ich denke die globale "kacke" dampft so langsam aber sicher lokal vor fast jeder haustüre unübersehbar und manchmal auch unüberriechbar.

und dann diese dauerschwatzerei - nur zum bücken und aufheben beim gewässerputz reichts dann nicht mehr.bei uns altersdurchschnitt
beim einsatz 65-70 jahre.wo sind denn da unsere politischen schwatzköpfe, wo ist der bund oder peta ?die schicken dann halt
Schulklassen....einmal im jahr.

wenn irgendein knaller mit einem kwk winkt - grosses ah und oh und förderungen und kettengeschäftle...
keine öffentliche kosten - nutzen - kalkulation.nur absprachen oder drohszenarien (s.mur-kraftwerk z.b.).


m.e. verwalten wir nur noch den gesellschaftlich gestatteten mangel - traurig aber wohl wahr.


trotzdem nicht aufgeben und schöne Woche


thomas
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon CPE » 18.04.2017, 16:22

Beppo hat geschrieben:hier wird ein Angstszenario an die Wand gemalt, dass einer genaueren Überprüfung so nicht standhalten würde.


Hallo Beppo,

Das mit dem "so nicht standhalten würde" kannst Du mir bestimmt genauer erklären. Von mir aus nutze auch nichtlineare Integrodifferentialgleichungssysteme, Ionosphärenphysik, Strömungsmechanik, Boltzmann, Gradsche Gleichungen, etc., das komplette Programm eben - da wühle ich mich schon irgendwie durch. Also nur Mut...

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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon Beppo » 18.04.2017, 16:53

Hallo Norbert,
versuche doch erst einmal deine aufgeworfenen Fragen im Kontext mit dem Vorkommen von Lachsen in der Mörrum in Einklang zu bringen. Das war der Ausgangspunkt dieser Diskussion und nicht der Schichtaufbau der Atmosphäre oder die Gewässerdynamik der Weltmeere. Jedem selbsternannten Umweltapostel wird zur Zeit mehr geglaubt als seriösen Wissenschaftlern. Immer dort wo es ein Für gibt, gibt es ein Wider.
Gruß Beppo
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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon CPE » 18.04.2017, 17:37

Beppo hat geschrieben:Immer dort wo es ein Für gibt, gibt es ein Wider.


Hallo Beppo,

Wenn jemand daran glaubt, dass die Erde eine Scheibe ist, oder erst seit 6000 Jahren existiert, es einen "Äther" gibt, Zufall nicht existiert, oder die Erderwärmung der letzten 100 Jahre auf rein natürliche Vorgänge zurückzuführen ist, ist sein Denkradius entweder ziemlich, ähem, beschränkt - oder aber seine Erklärungsmuster werden extrem kompliziert. Was ich also meine: bei manchem "für" ist ein "wider" einfach peinlich, wenn man keine sehr guten Argumente hat. Siehe Einstein und sein "Gott würfelt nicht"-Irrlicht. Tut er eben doch.

Und nein, ich versuche hier keinen Zusammenhang zwischen Fangzahlen an der Mörrum und Klimaerwärmung herzustellen, weil ich das nicht kann. Vielmehr scheint es mir so, dass es erst einmal an Dir wäre, Deine zahlreichen Allgemeinplätze irgendwie zu belegen.

Z. B. kann man über https://www.sfb754.de wohl recht einfach an die angesprochenen Personen bei Geomar gelangen (gut, da ist sicher nicht alles nobelpreisverdächtig, aber das sind schon mal sicher keine Doofmänner und -frauen). Wie heißen also die von Dir ins Gefecht geworfenen "internationalen Fachleute" und wie lautet ihre These? Wo haben die "seriösen Wissenschaftler" was veröffentlicht?

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Re: Klimaerwärmung

Beitragvon Gammarus roeseli » 18.04.2017, 17:41

Hallo Norbert,
wie Du sicher weißt wird überall auf der Welt gelogen und betrogen! Glaubst Du wirklich, beim Klimawandel ist alles anders?
Gruß Christian
@ piscator
Sind die Weltmeere nicht auch überdüngt?

@ dr-d
http://www.umweltbundesamt.de/sites/def ... -09-29.pdf
http://www.umweltbundesamt.de/daten/gew ... textpart-1
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