Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon Kudu » 14.05.2017, 09:28

Liebe Angler,
heute Abend wird es wieder ruhiger, dann ist das Kreuz hoffentlich an der richtigen Stelle.
Das sich hier Angler über solche Themen aufregen und politische Einflußnahme vermuten ist doch nur typisch für uns deutschen!
Wenn ich mir die Presselandschaft hier in Deutschland so ansehe, haben sie den


1. PLATZ im weglassen verdient

In diesem Sinne sollten wir hier so weitermachen.

Andreas
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon stillwater » 14.05.2017, 09:49

lieber Hendrik,

ich finde das richtig klasse was Du uns alles an Infos zur Verfügung stellst - vielen Dank für deine Mühe und bitte mach weiter so!

und dazu:

"Wenn es z.b. gegen den Bau von Wasserkraftanlagen geht, regt sich hier niemand darüber auf, obwohl das in der Regel auch was mit Politik zu tun hatmit welcher Mühe"

vollkommen richtig!

beste Grüße

Uli
stillwater
 
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon orkdaling » 14.05.2017, 11:41

moin moin,
hab noch einen Nachtrag zu den Links.
Es wære natuerlich schøn wenn man auf deutsche verweisen kønnte, ist aber schwer Møglich.
Mal Beispiele dazu.
Durch Norge verlæuft am 62 Breitengrad eine Fischereigrenze, also ca Høhe Alesund. Es gelten also verschiedene Grøssen und Schonzeiten fuer Meeresfische.
Ebenso ist Schweden unterteil was die Grøssen und Schonzeiten fuer Mefo betrifft, Ost und Suedschweden zb 1.10. bis 31.12 aber oberhalb Skåne bis zur norw. bis 31.3.
Das sollte man bei seine Urlaubsplanung schon beachten bevor es teuer wird. Leider kann ich nur die Norw. oder schwedischen seiten dazu verlinken, man kann aber meist englich wæhlen.
Als die Dorschquote eingefuehrt wurde, war zunæchst wenig in deutschen Zeitungen zu lesen, also hab ich mit dem dænischen Sportfischerverband verlinkt.
Als dann einige Deutsche Zeitungen in letzter Minute berichteten, war es auch noch fehlerhaft. ZB "Dorschquote fuer Ostsee beschlossen"
Diese Quote gilt aber fuer die "westliche Ostsee"! Bornholm ist ein krasses Beispiel. Diese Insel wurde doch glatt geteilt. Mitten durch die Insel geht eine gedachte Linie, westlich davon gilt die Quote von 3 Dorschen aber nicht østlich ,denn da gilt die Quote fuer die "østliche Ostsee"
Einen link ueber die Teilung bzw wo genau die Grenze verlæuft habe ich bis heute nur auf den dænischen und schwedischen Seiten gefunden.
Noch verrueckter wird es mit der "Fischausfuhrquote" aus Norwegen. Da wurde in deutschem (Fischer)Blætterwald berichtet das die Norweger eine Quote eingefuehrt haben fuer die Ausfuhr von Fisch - also pauschal. Das ist absoluter Blødsinn !
Die Quote gilt fuer Sjøfisk was Meeresfisch bedeutet, gilt nicht fuer Ferskvann was Suesswasser bedeutet.
Auch kann man unbegrenzt Fisch ausfuehren wenn man fuer den selbst gefangenen Seefisch ueber der Quote Zoll bezahlt.
Man kann auch unbegrenzt gekauften Seefisch ausfuehren wenn man die Rechnung vorlegen kann.
Warum wurde diese Regel erlassen - weil man in Norge als Tourist im Meer und Fjord gratis fischt, was aber schamlos ausgenutzt wurde wie die Zollstatistik zeigt.
Warum gibt es keine Quote fuer Suesswasserfisch - weil man fuer das fischen anadromer Fische eine staatliche Lizenz braucht (ueber internett bezahlbar) und ausserdem fuer seine Angelkarte bezahlt, egal ob Lachsfluss oder Forellensee,
Bei Anfragen verweise ich immer auf die Seiten von miljødirektoratet (zust. Ministerium) bzw www.inatur.no wo man fuer ganz Norwegen Karten kaufen kann.
Natuerlich beide Seiten auf norsk und englich. Seiten auf deutsch findet man selten und wenn dann sind die von Reiseanbietern ueberaltert.
Hier will ich gleich mal Hans Spinnler loben, seine Seiten enthalten immer die neuesten Regeln fuer das Lachsfischen in der Orkla.
Oder die Infos zur www.drivaregionen.no , kein Wunder der Projektleiter Michael Puffer stammt aus Bayern.
Trysil und Kopang Camping sind da auch Vorbild,2 Fluesse /Trysil und Glomma wo man von Weltklasse in Bezug Æschenfischerei sprechen kann.
Aber der grøsste Teil der Infos ist nun mal auf Landessprache und englisch zu finden.
Nun haben wir ja oft Fragesteller im Forum und sofort kommen 5 Antworten mit mind. 3 verschiedenen Meinungen.
Da wird sich teils gestritten und der eine oder andere sagt anschliessend " ha det" was soviel wie Auf Wiedersehen heisst ( ha dee gesprochen, kleine Norskkunde)
Na da stelle ich doch lieber den Link der entsprechenden Behørde, Landesverband usw rein, da braucht keiner zu streiten.
Und die Betreffenden wissen auch was los ist, ob da nun Quote oder kvote steht bzw Saison oder Sesong.
Zu den wichtigsten Dingen dich sich nicht ergeben bzw keine deutsche oder englische Version vorhanden ist, schreib ich eine kleine Notiz.
Und wenn jemand dennoch Fragen hat kann er gerne eine PN schicken, was auch sehr oft geschieht.
Natuerlich gibt es auch Angelfuehrer auf deutsch, kann ich jedem empfehlen. Wir sind hier sehr gut verlinkt oder besser organisiert ,stehen in Kontakt und wenn es dennoch Fragen zu Bornholm, Suedschweden, Glomma usw gibt dann ruf ich bei den Hændlern, Verbænden oder Ministerium an (die bedanken sich fuer jede Anfrage und finden es ganz toll wenn ich ihnen sage das ich darueber in einem Forum berichten will) Umgekehrt bekomme ich von Schweden oder Dænen auch Anfragen wo wann was møglich ist und ob es eventuelle Ænderungen gibt.
Ok, wir haben den Vorteil das jeder seinen kauderwelsch quatscht, wir uns aber trotzdem verstehen.
Man kønnte auch auf neudeutsch sagen, das soziale Netzwerk funktioniert hier zwischen Lændern, Behørden, Verbænden und Einzelpersonen.
Ach ja, da war ja noch der Kormoran - da haben sich doch tatsæchlich die Dænen, Schweden und Norwegen zusammengesetzt und einen Handlungsplan zum Thema Kormoran erstellt.
Bei welcher Partei die Beteiligten ihr Kreuz machen weiss ich nicht, ich weiss noch nicht mal wo ich im Sept. mein Kreuz mache, wir haben auch Wahlen.
Gruss von der Orkla
Hendrik
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon Kanne » 14.05.2017, 19:50

Geht doch ;)

Gruß, Lutz :mrgreen:
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon fly fish one » 15.05.2017, 14:18

Ich möchte auch das der unermüdliche Hendrik genau so weitermacht! Vielen lieben Dank Grosser! Ich habe schon unendlich davon profiert, wurde inspiriert, ja geradezu befruchtet - ohaa, dass hier jetzt kein falscher Schlag reinkommt! :D


Dein Frank - auch wenn Black Dog wie immer ausgesprochen humorig parliert
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon Butenbremer » 15.05.2017, 15:22

Nun, da gestern wohl einige den Sekt, vielleicht gar den Champagner entkorkt haben, bin ich sehr gespannt darauf, ob sich denn der zu erwartende Regierungswechsel tatsächlich irgendwie auf die K-Frage auswirkt. Wann sollen wir ein Resumee ziehen, in zwei Jahren?

Wer tatsächlich sein Wahlverhalten von diesem erhofften aber in keineswegs sicheren Richtungswechsel in dieser Hinsicht abhängig gemacht hat oder noch machen wird, den beneide ich. Darum, dass er in der Politik derzeit keine dringenderen Probleme sieht oder sich den Luxus leisten kann, diese zu ignorieren.

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Was ist schlimmer, Unwissen oder Gleichgültigkeit? Keine Ahnung, ist mir auch egal!
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon orkdaling » 15.05.2017, 18:56

moin moin,
danke fuer die Blumen aber ich kann auch nur das reinstellen was ich in den Blættern finde.
Die Onlineausgaben vom dænichem, schwedischen und norwegischem Verband werden tæglich aktualiesiert bzw senden sie mir Newsletter.
Und dann gibt es auch noch eine Menge Infos von den vielen Foren.
Ausserdem hat jede Kommune eine Seite zu Freizeit/Jagen/Fischen weil das eben Tradition ist, aus der Geschichte der skandinavischen Lænder nicht weg zu denken, Schulfach, es gehørt einfach zum Leben.
Von daher findet man eine Menge Infos, Reisebeschreibungen, Gewæsservorstellungen, Camping und Uebernachtungsangebote, natuerlich meist in der Landessprache aber auch auf englisch und einige sogar auf deutsch.
Ich kann also nicht meckern ueber unsere Lage. Die Kommune hat ca 10600 Einwohner und davon sind 550 eingetragene Mitglieder. Hier stehen Wolf und Bær unter Schutz, sobald die Schæden ueberhand nehmen gibt es die Jagdgenehmigiung. Fuer luchs gibt es eine Quote. Biber oder Kormoran sind jagbares Wild.
Das kann man natuerlich nicht mit dem dicht besiedelten Deutschland vergleichen aber es ist eben sehr unbuerokratisch eine Abschussgenehmigung zu bekommen wenn Fisch oder Wildschæden oder auch bei den Læmmern auftreten.
Und was noch ein grosser Vorteil ist, keine Partei auch nicht die Gruenen wollen daran was ændern aber nicht weil sie Angst haben Stimmen zu verlieren sondern weil sie auch so denken.
Und Norwegen denkt schon an die Zeit nach dem Øl, Fischfang(mit Quoten) Fischzucht und Tourismus sollen das Standbein werden.
An der Folgen der Fischzucht (Fischkrankheiten /Lachslæuse wird gearbeitet, auch den mit Schwerøl fahrenden Kreuzfahrtschiffen geht es an den Kragen. Einen Tag am Kai liegen und die Luft verpessten wird bald nicht mehr gehen. Entweder anderen Brennstoff oder sie werden gezwungen sich verkabeln zu lassen und natuerlich den Strom zu bezahlen.
Ich hør schon das Geschrei von Aida & Co. , die bøsen Wikinger zocken uns mit Strom ab.
Gruss Hendrik
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon Kudu » 15.05.2017, 19:45

Ach, wenn es nur in Deutschland so wäre!

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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon Kanne » 15.05.2017, 22:12

Butenbremer hat geschrieben:Nun, da gestern wohl einige den Sekt, vielleicht gar den Champagner entkorkt haben, bin ich sehr gespannt darauf, ob sich denn der zu erwartende Regierungswechsel tatsächlich irgendwie auf die K-Frage auswirkt. Wann sollen wir ein Resumee ziehen, in zwei Jahren?

Wer tatsächlich sein Wahlverhalten von diesem erhofften aber in keineswegs sicheren Richtungswechsel in dieser Hinsicht abhängig gemacht hat oder noch machen wird, den beneide ich. Darum, dass er in der Politik derzeit keine dringenderen Probleme sieht oder sich den Luxus leisten kann, diese zu ignorieren.

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Oder der Verein Fischschutz contra Kormoran, der Lachsverein oder auch Projekte wie die Alme- Äsche in NRW werden jetzt aktiv, nehmen die Anglerverbände mit und demonstrieren der Politik ihre Aktivitäten unter der Wasseroberfläche. Weil eben geschätzte fünf Millionen Fischereischeininhaber in Deutschland mal gleich fast zehn Prozent der Wählerschaft ausmachen. In Sachsen haben wir wenigstens eine Kormoranverordnung, löst das Problem nicht, bringt aber etwas Besserung in Wintern wie dem letzten. Ja, es gibt mehr als genug politisch wichtigere Themen als das Hobby Angeln, aber eben gerade dieses Hobby wird in Deutschland immer mehr zum Politikum mit Verbotsoption.

Gruß, Lutz
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon Maqua » 16.05.2017, 07:42

Butenbremer hat geschrieben:Nun, da gestern wohl einige den Sekt, vielleicht gar den Champagner entkorkt haben, bin ich sehr gespannt darauf, ob sich denn der zu erwartende Regierungswechsel tatsächlich irgendwie auf die K-Frage auswirkt. Wann sollen wir ein Resumee ziehen, in zwei Jahren?

Wer tatsächlich sein Wahlverhalten von diesem erhofften aber in keineswegs sicheren Richtungswechsel in dieser Hinsicht abhängig gemacht hat oder noch machen wird, den beneide ich. Darum, dass er in der Politik derzeit keine dringenderen Probleme sieht oder sich den Luxus leisten kann, diese zu ignorieren.

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Hallo Bernd, was sind denn die von dir erhofften, aber keineswegs sicheren Richtungswechsel in der Politik, die wir dann in 2 Jahren resümieren dürfen?
Den Leuten, die eine Hezensangelegenheit in ihre Wahlentscheidung mit einfliessen lassen, Ignoranz zu unterstellen, ist abgehoben bis unverschämt.
Nur meine Meinung.
Gruss Manni
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon CPE » 16.05.2017, 10:19

Butenbremer hat geschrieben:Nun, da gestern wohl einige den Sekt, vielleicht gar den Champagner entkorkt haben, bin ich sehr gespannt darauf, ob sich denn der zu erwartende Regierungswechsel tatsächlich irgendwie auf die K-Frage auswirkt. Wann sollen wir ein Resumee ziehen, in zwei Jahren?


Hallo Bernd,

Es war ein Pils vom Faß. Wir sollten tatsächlich aber nicht nachlassen, bei den Abgeordneten, den Vereinen und Verbänden am Ball zu bleiben. Zwei Jahre zuschauen finde ich deshalb keine wirkliche Option. Tretet in die entsprechenden Vereine ein (Wanderfisch, was auch immer, etc., auch die Parteien nehmen Mitglieder auf...), schreibt eMails, Leserbriefe, kurz: betreibt Lobbyismus in Reinkultur, weil der Deutsche Vogelschutzbund (AKA: NABU) das auch macht und sich durch die rot-grüne Personalpolitik der letzten Jahre mit Sicherheit der ein oder andere Vogelfreund, Mühlrad-Dogmatiker und Wasserrahmenrichtlinien-Ignorant in den Ämtern wiederfindet.

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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon stillwater » 16.05.2017, 22:27

"Wir sollten tatsächlich aber nicht nachlassen, bei den Abgeordneten, den Vereinen und Verbänden am Ball zu bleiben."

Genau und richtig da muss weiterhin ein starkes Pressing gespielt werden und deshalb gab es bei mir nur Fürst Metternich - für Moet, Pieper Heidsieck o.ä. hatte es nicht gereicht aber wenigstens ein Etappensieg! Schau`n mer mal was letztendlich zukünftig dabei rum kommt - es kann nur besser werden...

Herzlichen Dank an alle Unterstützer - in diesem Sinne

beste Grüße

Uli
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon jpick » 16.05.2017, 23:36

... konnte mir den Jägermeister, getrunken in Original Remmel-Pose nicht verkneifen. Extra an der Tanke nach dem Fischen noch einen Flachmann geholt.
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon CPE » 17.05.2017, 01:48

Jpicks Jägermeister-Anspielung ist nicht leicht zu verstehen.

Siehe hierzu der lesenswerte Beitrag von Hans-Jürgen Thies im Landtag NRW:

http://www.ljv-nrw.de/inhalt/ljv/presse ... 22982.html

Darin enthalten ein von mir nicht nachgeprüftes Zitat (Thies ist aber Jurist, langjähriger Kommentator des Landesjagdgesetzes und weiß also gewöhnlich, was er sagt...) des nunmehr bald ehemaligen Umweltministers Remmel: "Gleichzeitig stellte sich Umweltminister Johannes Remmel auf dem Landesjägertag in Köln vor der versammelten Jägerschaft hin und erklärte, Tiere seien Niemandes Eigentum, niemand habe das Recht, Tiere zu töten. Wie wollen Sie als Jäger mit einem solchen Fachminister noch einen ernsthaften Dialog über eine praxisgerechte Jagd führen?"

Und letztlich die Jägermeister-Nummer: "Damit nicht genug, wenige Minuten nach der Verabschiedung des neuen Landesjagdgesetzes im Landtag am 29.04.2015 lässt sich Minister Remmel im Kreise seiner Fraktionskollegen freudestrahlend mit Jägermeisterfläschen ablichten, so als habe er gerade die Jägerschaft und mit ihnen die Menschen des ländlichen Raumes in NRW genüsslich zur Strecke gebracht."

https://goo.gl/images/ghgWgg

Der NRW-Landtag hat sich am 9.3.2017 abschließend zum Thema geäußert: https://www.landtag.nrw.de/Dokumentense ... .ifxworker

Zuletzt deshalb auch hier wieder der Hinweis darauf, dass es 120.000 Unterschriften gab, die gegen "das schlechteste Gesetz, das je den NRW-Landtag verlassen hat" (Friedhelm Farthmann ebenfalls nach Thies) aufbegehrten. Diese 120.000 Menschen harren auf eine Aussetzung der "Ponyhofisierung ".

TL, Norbert
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Re: Kormorane: das Todesurteil Nr.1 für Fische in NRW

Beitragvon jpick » 17.05.2017, 08:17

Danke, Norbert! Dann bringe ich meine Aktion doch noch 8)

Was so Leute - Minister! - über das Angeln denken, liegt auf der Hand. Und dass sie Jagen und Angeln lieber heute als morgen verbieten würden und alles daran setzen, Jagen und Angeln einzuschränken und so unattraktiv wie möglich zu machen. Dieser "dirigistische Naturschutz" geht weit über das Kormoranproblem und Angeln und Jagen hinaus, gipfelt womöglich in weitreichenden Betretungsverboten und dagegen müssen nicht nur Angler noch viel mehr angehen.

Und zum Thema Wasserkraft, weil es erwähnt wurde: bereits vor gefühlten 15 Jahren haben wir uns aus diesem Forum (der Betreiber Michael Müller war maßgeblich beteiligt) heraus mit schriftlichen Stellungnahmen an die Redaktionen und Redakteure zur Fernsehsendung "xxx, Visionär der Wasserkraft" kritisch zum Verherrlichung der kleinen Wasserkraftanlagen geäußert. Richtig ist, dass dies Problem vielleicht hier nicht mehr so aktiv verfolgt wird. Dann sollte man das wieder vermehrt tun.

Ach ja, Prost!

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