Laichende Buckellachse im Ness

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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon Gammarus roeseli » 03.09.2017, 00:16

Hallo,

das Interesse am Rosalachs scheint zuzunehmen …. :D
Ein wie ich finde sehr informativer Link -> „Der atlantische und die pazifischen Lachse in biologisch-fischereiwirtschaftlicher Beleuchtung“
http://www.zobodat.at/pdf/Oesterreichs- ... 0-0019.pdf
Interessantes von unserem Buckel- oder Rosalachs gibt es ab der Seite 3 bzw. 12 zu lesen…

Grüße Christian

PS:
orkdaling hat geschrieben: Der Buckellachs laicht bereits im Spætsommer!


Das steht allerdings auf den Seiten 14 bis 16 ganz, ganz anders ….
10°C … :smt003
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon orkdaling » 13.09.2017, 10:28

moin moin,
der Buckellaks laicht vor dem Atlantischen und meist in den Unterlæufen , wenn længer aufwærts dann muss das Flussprofil stimmen, gibt dazu vielfæltige Untersuchungen.
Hier wurden 1200 Puckellakse nachgewiesen, das ist nur ein Fluss in Nordnorwegen.
https://www.nrk.no/finnmark/fant-1200-p ... 1.13624414
Insgesamt wurden ueber 1000 Fænge von Fischern gemeldet die sich auf ca 120 norw. Fluesse verteilen.
Im Grossem Norw. Lexikon , so heisst das Teil, steht auch das sie sich im Spætsommer vermehren und !!! das die Jungfische unmittelbar ins Salzwasser ziehen, also nicht wie die Smolts vom
Atlantischen und auch anderen Lachsarten. Darum Unterlauf!
https://snl.no/pukkellaks
Hier auf deutsch , https://r.search.yahoo.com/_ylt=A9mSs3R ... re1gw6Hzs- steht das sie nach 90 tagen und kurzem Aufenthalt in Suesswasser ins Meer wandern

Den Unterschied zu den anderen Pazifischen siehst du auch in dem von dir eingestelltem Link Seite 12 - Unterlauf !
Die Oberlæufe sind fuer den Pinki oft nicht zu erreichen bzw nicht geeignet wegen der Wassertemperatur.
Gibt aber auch Ausnahmen wie in den Links zu lesen ist Amur( RUS )oder Tana (NOR) 300 - 400 km. Das sind aber Ausnahmen und nur auf Grund der Flussprofils møglich.

Gruss Hendrik
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon pehers » 15.09.2017, 10:45

Servus!

Blöde Frage zu diesem Thema: Gibt es überhaupt eine Konkurrenzsituation zwischen atlantischem und Pink Salmon? Offenbar fallen sowohl Laichgebiete als auch Laichzeitpunkte der beiden Arten auseinander, wenn ich Eure Postings so überfliege...

L.G.
Hans
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon CPE » 15.09.2017, 11:34

Hallo Hans,

Also, while we know they can’t interbreed with the Atlantic salmon, the presence of pink salmon in Scottish rivers may impact Atlantic salmon reproduction by disturbing nests, introducing diseases or parasites, or competition for food.


http://www.asf.ca/study-into-uk-pink-sa ... asion.html

Ich denke, in der aktuellen Lachs-Situation sollte man bis zum Beweis des Gegenteils davon ausgehen, dass jeder Eingriff in das Lebens-, Aufstiegs- oder Bruthabitat nachteilig ist.

TL, Norbert
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon orkdaling » 15.09.2017, 11:54

Moin moin,
Hans, habe mich etwas belesen weil dieses Thema besonders 2017 sehr aktuell war und wir ja auch sowohl von norw. wie schwed. Verbandsseite aufgefordert wurden ALLE Buckellachse zu entnehmen.
Es gibt dazu vielfaeltige Untersuchungen verschiedener Uni`s oder auch dem NINA (Norw. Inst. fuer Naturforschung)
Da Problem mit dem Buckellachs gibt es zumindest in Nordnorwegen seit vielen Jahren, also kurz nach dem Aussetzen in Russland 1960.
Die grøsste "Invasion" in den nørdlichen Gebieten Norwegens war 2007, da wurden 25t gefangen.
Es gibt bisher nur 2 Fluesse wo der Buckellachs abgelaicht hat. Die Gruende hierfuer sind die Bedingungen (Temperaturen) die halt zur Laichzeit herrschen muessen und das ist hier meist nicht der Fall. Aber es ist durchaus møglich wie an den 2 Fluessen zu sehen ist.
Nahrungskonkurrent kann er nicht sein weil der lachs ja nicht im Fluss frisst.
Das Problem ist, das es fruehe und spæte Flusse gibt, auch Fluesse wo die Laichgebiete im Wanderbereich der Buckellachse liegen, also meist im unterem Bereich.
Was heisst nun fruehe oder spæte Fluesse. Also das hat mit dem Aufstiegszeiten zu tun, das erfolgt hier zb von Mai bis Sept und ist abhængig vom Fluss bzw Lachsstamm.
Beispiel Orkla, ab Mitte Mai aber Skjenald (muendet 500m entfernt) nicht vor Mitte Juni , meist erst nach Sankt Hans 23.6.
Somit kommt es zur Verdrængung auf den Laichplætzen. Das wære aber noch nicht das grøsste Problem sondern die Gefahr die danach von den ausnahmslos absterbenden Buckellachsen ausgeht.
Die Kadaver verpilzen und der Pilz befællt die Eier und Smolts des Atlantischen.
Gruss Hendrik
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon pehers » 15.09.2017, 12:03

Servus!

Danke für die ausführliche Antwort! Zusammengefasst bewahrheitet sich wieder, dass man eine allochthone Spezies einfach nicht freisetzen sollte, weil alle Folgen unabsehbar sind...

L.G. und viel Erfolg bei der Dezimierung!
Hans
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon CPE » 15.09.2017, 12:20

orkdaling hat geschrieben:Nahrungskonkurrent kann er nicht sein weil der lachs ja nicht im Fluss frisst.


Hallo Hendrik,

Der juvenile Lachs frisst bekanntlich, nur laicht der Pink Salmon nahe der Mündung und wandert als Jungfisch ziemlich schnell ins Meer ab, weshalb Deine Kernaussage richtig ist.

http://www.pac.dfo-mpo.gc.ca/fm-gp/spec ... e-eng.html

TL, Norbert
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon orkdaling » 15.09.2017, 12:31

Hallo Norbert, ok sollte schreiben der aufsteigende atlantische lachs bzw der im laichgeschæft befindende lachs frisst nicht.
Die nach wenigen Tagen abwandernden Buckellachse fressen aber, auch lachseier, genau wie die Bafo die wir auch ausnahmslos entnahmen.
Und zum Aussetzen, man sieht es ja an der Kønigskrabbe, die wurde uns ja auch von den Russen geschenkt.
Gibt aber Fischer die nun sehr gut davon leben :mrgreen:
Gruss Hendrik
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon Gammarus roeseli » 15.09.2017, 12:46

Hallo!

orkdaling hat geschrieben: der Buckellaks laicht vor dem Atlantischen und meist in den Unterlæufen ,

Es heißt, der Buckellachs laicht von August bis Oktober. Die Laichabgabe ist abhängig von der Wassertemperatur und erfolgt bei ca. 10°C. Der Atlantische Lachs laicht später, bevorzugt kühleres Wasser. Es heißt, Salmo salar laicht von September bis Januar (im Norden früher als im Süden). Für die Laichabgabe von A. L. werden in der Literatur unterschiedliche Wassertemperatur angegeben … Es heißt zwischen ca. 6-8°C. Andere Angaben gehen auch etwas höher und auch tiefer. In dem -> https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/13551
steht unter 2.4.2 Ablaichen -> Zitat: Lachse laichen bei Wassertemperaturen zwischen 4,4 und 10 °C. des Weiteren interessant ist, Zitat: Die optimale Temperatur für die Befruchtung der Eier liegt bei 6 °C. Die Entwicklung der Eier erfolgt bei 0,5 °C bzw. 7 °C ohne Erhöhung der Verluste. Bei Temperaturen zwischen 8 und 12 °C kann die Mortalität wegen einer steigenden Verpilzungsgefahr bereits indirekt erhöht sein (DECOLA, 1975).

Die Temperaturtoleranz vom Atlantischen Lachs findet man unter 2.4.1 Habitatansprüche des Atlantischen Lachses
Zitat: Frisch geschlüpfte Dottersacklarven bevorzugen die niedrigst erreichbare Wassertemperatur. Nach 250 Tagesgraden präferieren die Alevins Wassertemperaturen von 14 °C (PETERSON & METCALFE, 1979). Die Optimaltemperatur für das Wachstum der Parrs im Süßwasser liegt nach DECOLA (1970) bei 15-19 °C, aber selbst Junglachse tolerieren Temperaturen von 27 °C. Die Letaltemperatur für Parrs liegt erst bei oberhalb von 32 °C (GARSIDE 1973). :D


Bei der Bachforelle ist (in der Literatur) die obere Letalgrenze mit ca. 27°C angegeben…. (Dieser Wert dürfte allerdings auch nicht in Stein gemeißelt sein da bekannt ist, dass junge BF bei entsprechenden Sauerstoffübersättigungen des Flusswassers durchaus in der Lage sind, Stress in Form von kurzzeitigen Maximaltemperaturen um die 27°C auszuhalten ohne Schaden zu nehmen… ) :D

Also lieber Hendrik, mach dir nicht immer so viel Stress wegen der Wassertemperatur! Wenn die Temperaturen im Flusswasser stark ansteigen, ist der Sauerstoffgehalt im Wasser entscheidend…

Interessant ist auch -> Zitat: Für ein optimales Wachstum und gute Lebensbedingungen benötigen Atlantische Lachse Sauerstoffgehalte in der Nähe der Sättigung. 8 mg/l O2 sollten nicht unterschritten werden. Flüsse mit Sauerstoffgehalten um 5 mg/l werden vom Lachs nicht besiedelt. Während der Wanderung können jedoch 5 mg/l für weniger als 8 Stunden, 6 mg/l über einen längeren Zeitraum toleriert werden (DECOLA 1970). Letal sind für alle Alterstufen Sauerstoffgehalte unter 2 mg/l.

orkdaling hat geschrieben: Die Oberlæufe sind fuer den Pinki oft nicht zu erreichen bzw nicht geeignet wegen der Wassertemperatur.

Ja, der Buckellachs tut sich schwer mit Stromschnellen und Wasserfällen. Aber was genau meinst Du mit „wegen der Wassertemperatur“?
orkdaling hat geschrieben: Gibt aber auch Ausnahmen wie in den Links zu lesen ist Amur( RUS )oder Tana (NOR) 300 - 400 km. Das sind aber Ausnahmen und nur auf Grund der Flussprofils møglich.

In dem -> http://www.nativetroutflyfishing.com/pink.htm
steht, das Buckellachse 300 Meilen flussaufwärts wandern um im Babine River (Nordamerika) zu Laichen…. (Interessant ist auch die Mortalität der Eier ….. Abhängigkeit von der Temperatur …)

Wenn man mal einen pazifischen Buckellachs fangen möchte, kann man jetzt in Europa bleiben, :D wie schön für die Luftreinhaltung!! :smt003 :smt003 :smt003

LG Christian
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon orkdaling » 15.09.2017, 18:14

Hallo Christian,
nichts anderes hab ich geschrieben in Bezug auf fruehe und spæte Fluesse und auch der Wassertemperatur.
ZB die Orkla, heute um 17 uhr 9,7 grad an der ersten Messtelle Svorkmo Kraftwerk, also noch im Unterlauf.
Im Juli und August schwankten die Temperaturen bedingt durch den kuehlen Sommer zwischen 8 und 12 Grad!
2014 und 2015 wurden teilweise 18 Grad in diesem Abschnitt gemessen !
Es gibt Jahre da ist das Laichgeschæft zeitiger abgeschlossen und die Fische haben schon im Nov, den Fluss verlassen aber es gibt Jahre da verlæsst ein Grossteil den Fluss erst mit dem Fruehjahrshochwasser.
Wie das Beispiel zeigt kann sich somit die Laichzeit ueberschneiden, was auch die nachgewiesenen erfolgten Ablaichungen in den beiden nordnorwegischen Fluessen beweisst.
Vor mehreren Jahren haben wir, also der Orkdal Jæger und Fischerverbund, an einer Untersuchung teilgenommen.
Dazu wurden vor der Orkla , also noch im Fjord, aber auch im Unterlauf ca1-2km nach der Muendung Lachse gefangen und mit Radiosendern markiert.
Dabei wurden krasse "Abweicher" festgestellt. Der Grossteil stieg auf und je nach Wasserstand und Temperatur verweilten diese Fische auf der Længe des Flusses. Aber ein Teil der Fische verliess wieder den Fluss um spæter erneut aufzusteigen.
Ein markierter Fisch war bis zur Ortschaft Å aufgestiegen, also ca 50km und 2 Wochen spæter wieder in Unterlauf geordet.
Ein weiterer Fisch der sich zwischenzeitlich bei Svorkmo aufhielt, ca 20km oberhalb, wurde danach in der Gaula entdeckt.
Das ist natuerlich nicht die Regel und ist sehr stark von den oft schwankenden Wasserstænden und Temperaturen abhængig, besonders in den mittelnorwegischen Fluessen.
Wir haben ja Sommer mit 15 aber auch 30 Grad Lufttemperatur.
Auch der kleine Nebenfluss, Skjenald hat solche schwankenden Bedingungen. Hauptaufstieg ist dort letzte Juni und ersten beiden Juliwochen.
Mit dem Lachs steigt dort auch Mefo auf. Den August mit niedrigem und warmen Wasser kannst du vergessen, der 2. Auftieg findet erst Mitte Sept. statt wenn die Bedingungen stimmen.
Untersuchungen zu denWanderungen der Meerforellen im Einzugsgebiet des Trondheimfjord haben gezeigt das es ebenfalls Fluesse mit zeitigem und spætem Aufstieg gibt.
Sehr zum Nutzen fuer uns Fischer weil wir dadurch wissen wann und wo hahaha.
So wurden Forellen markiert und nachgewiesen das sie in manchen Fluessen bereits im Juni und in anderen erst im Sept aufsteigen.
Es gibt auch Fluesse die im Sommer zwischenzeitlich zu wenig Wasser fuehren. Unsere Annahme das es ein schlechtes Jahr wird hat sich jedoch nicht bestætigt. Ein Grossteil der Forellen stieg nur fuer 3 Tage aus dem Brackwasser mit einem Starkregen auf und nutzte diese kurze Periode.
Untersuchungen der Schweden zu den Mefofluessen an der Westkueste hat gleiche Ergebnisse gebracht. Sogar die Smolts die ja ihre ersten beiden Lebensjahre im Flusss verbringen muessten, wanderten ins Brackwasser ab wenn die Temperatur zu hoch wurde bzw wenn die Fluesse von durchfrieren bedroht waren, aber stiegen sofort wieder auf wenn die Bedingungen stimmten.
Es gibt also keine allgemeingueltige Regel bzw sehr grosse ørtliche und witterungsabhængige Schwankungen was Aufstieg, Laichzeit und Aufenthalt im Suesswasser betrifft.
Auch hier mal ein krasses Beispiel. Aufenthalt im Suesswasser schwankte von 3 bis 360 Tagen. Und das sind nachweisbare Ergebnisse der NTNU (Norwegische Technische und Naturwissenschaftliche Universitæt) sowie NINA (Norw.Inst. fuer Naturforschung) und der schwedischen Naturwissenschaftler.
Die Langzeitstudie zu den Wanderwegen der Mefo dauert zur Zeit noch an, kann mich also nur auf Zwischenergebnisse der letzten 5 Jahre berufen.
Gruss Hendrik
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon Gammarus roeseli » 15.09.2017, 18:59

@ Hendrik

Sehr interessant, :D danke!

LG Christian
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Re: Laichende Buckellachse im Ness

Beitragvon orkdaling » 20.09.2017, 15:45

moin moin,
hab heute die Zeitschrift "Alt on Fiske" erhalten wo das Thema Pukkellaks (Buckellachs) auch diskuriert wird.
Hier mal ein paar Fakten.
Von 1956 bis 1980 wurden in der Kola-region Fische ausgesetzt. Allein bis 1971 waren das 154 mio Junglachse. Dann keine Angaben mehr erfolgt.
Ab Mitte der 80er Jahre wurden dann befruchtete Eier in der Barents-region ausgesetzt und es ist "geglueckt" selbst reproduzierende Bestænde aufzubauen.
Auch in der Finmark, Norge /Grenzgebiet zu Russland gibt es nun einige solche Bestænde.
Gruss Hendrik
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