MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Royal Coachman » 14.08.2016, 13:36

Gescheitert!

Hallo Freunde!

Mein Konzept, binnen drei Jahren durch natürliches Aufkommen einen gesunden, reproduzierenden Bachforellenbestand zu fördern, waren bis vor 7 Tagen von durchschlagendem Erfolg gekrönt. Überall Bachforellen in allen Größen mit einer ordentlichen Alterspyramide, mit einem Wort: paradiesische Zustände.

Doch nun ist alles vorbei, es ist eine Rotte Gänsesäger eingeflogen und hat den Bach von Fischen bis 40 cm komplett "gesäubert"!

Ich schließ nun den Thread es gibt nix mehr zu berichten.

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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon CPE » 14.08.2016, 15:17

Lieber Gebhard,

Gib bitte nicht auf. Nur wegen solcher Menschen, die überhaupt solch einen Versuch unternehmen ist unsere Natur in den letzten Jahrzehnten ein wenig besser geworden.

Tight Lines, Norbert
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Buzzman » 14.08.2016, 16:13

Hallo Gerhard,

das ist echt traurig zu hören. Aber wirf die Flinte noch nicht ins Korn

Gruß Frank
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Harald aus LEV » 14.08.2016, 18:50

Hallo Gebhard,

solche Rückschläge sind bitter.
Aus den Zeiten der Wiedereinbürgerung von Lachs und Meerforelle und der Erbrütung deren Eier in unserer damaligen Brutanlagen, kenne ich das Gefühl gut.
Daher auch meine Empfehlung. Verbuche den Rückschlag als Ansporn weiter zu machen.
Solltest Du Dich dazu entschließen wünsche ich Dir viel Erfolg, so wie Du ihn in den letzten 3 Jahren gehabt hast.

Gruß
Harald
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Siegfried. » 15.08.2016, 10:30

Lieber Gebhard,
so leid es mir für dich tut und so gut ich das nachvollziehen kann ("Meine" Äschen, die wir wieder angesiedelt hatten, wurden vom Kormoran vernichtet), so muss ich doch zwei Dinge anmerken. Zum Einen ist es eher unwahrscheinlich, dass es ausschließlich Gänsesäger waren, die den Bestand bis 30 cm vernichtet haben, da die schon bei 15 cm Länge aufegeben müssen beim Schlucken weil es im Prinzip immer noch "Enten" sind. Da muss dann schon der Kormoran mit dran gewesen sein. Zum Anderen zeigt es leider, dass man eben an den richtigen Problemen arbeiten muss, wenn man unsere Fischbestände wieder aufbauen will. Für den größten Teil der Republik und ganz Nord-West-Europas ist es aber (noch?) nicht der Gänsesäger sondern der Kormoran, der alle Fischbestände im Würgegriff hat und alle noch so gut gemeinten Initiativen zur Gewässerverbesserung, immer weiteren Einschränkung der Fischerei und auch die von Harald erwähnte Wideransiedlung von Lachs und Meerforelle kläglich scheitern läßt, weil sie im Vergleich zum alles domierenden Einfluss des Kormoarans schlicht an Nebensächlichkeiten arbeiten.

Alle die dich jetzt so freundlich zum weiter machen auffordern und all die genannten Initiativen könnten dir und sich dagegen tatasächlich helfen, indem sie und wir alle endlich mit der uns zur Verfügung stehenden Macht durchsetzen, dass ein Vernunft begabtes Kormoranmanagement durchgesetzt wird (Gänsesäger folgt dann ja fast automatisch) und so endlich die überwältigende Ursache des Problems angehen. Den ganzen Rest können wir uns bis dahin schenken. Es nutzt nun mal nichts das Glasschiebedach zu polieren, ja nicht mal die Bremse neu zu belegen, wenn am Auto der Motor kaputt ist.

Glück Auf
Siegfried
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon HansAnona » 15.08.2016, 10:56

Lieber Gebhard,

Nein! Gebe nicht auf!

Natürlich ist ein Rückschlag immer im ersten Moment auch ein Niederschlag.

Aber: in deinem schönen Bach sind so viele Unterstände, in welchen der Vogel mit Sicherheit keine Forellen fangen konnte! Denke nur an das kleine Wehr, an die Strecke im Ort, an die Forellen welche im Rohr des Teichauslaufs stehen. Warte ab, die verteilen sich wieder.

Vielleicht kannst du dich ja mit dem Eigentümer des Beton-Zulaufs zum Kleinkraftwerk auf eine Abdeckung aus Netzen einigen? Das wäre dann auch eine Rückzugs und Sicherheitsstrecke ...

Ich drücke Dir die Daumen und hoffe, du machst weiter.

Grüße, Alf
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Heinz » 15.08.2016, 11:58

Wenn man sich so sehr für eine gute Sache eingesetzt hat und endlcih Erfolg hat und dann ist alles mit einem Schlage zunichte, so ist das sehr, sehr bitter. Leider sind es heutzutage an manchen Gewässern nicht nur Fressfeinde, die in Scharen einfallen und alles fressen, sondern auch die vermehrten starken Wetterkapriolen mit lokalen Starkregen, wie man sie früher nicht in diesem Ausmass gekannt hat und den folgenden Überschwemmungen können alles vernichten und zwar in relativ kurzen Zeitabständen. Und irgendwann haut man dann den Hut drauf, wenn so was ein paar mal passiert.
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Harald aus LEV » 15.08.2016, 16:47

Lieber Siegfried,
in Bezug auf unsere Bestände muss ich Dir klar widersprechen. Nicht der Kormoran ist daran schuld, sondern ein schlechtes Management der einzelnen Organisationen, die sich nicht untereinander abstimmen können/wollen bzw. denen die finanziellen Mittel fehlen.
An "meinem" Fluss sind Kormorane äußerst selten.
Im angrenzenden, übergeordneten Fluss werden weiterhin gute Erfolge beim Abfischen der anadromen Wanderfische erzielt.
Einfach weil hier eine Initiative am Werk ist, die ungehindert arbeiten kann.
Es mag sein, dass dies an Deinen Gewässern anders ist, aber schere bitte nicht alle über einen Kamm.
Ich habe in den letzten Jahren beim Lesen Deiner Postings den Eindruck, dass Du gerne im Kormoran einen grundsätzlichen Sündenbock siehst.
Wie gesagt, mag das an Deinen Gewässern der Fall sein.
Aber ich denke, dass dies nicht bundesweit flächendeckend der Fall ist.

Gruß
Harald
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon orkdaling » 15.08.2016, 17:47

moin moin,
@ RC , schøn mal wieder was von dir zu høren auch wenn es sehr traurig ist was dein Projekt angeht.
Wirf die Flinte nicht ins Korn, mach weiter.
@ Norbert,
na da hast du Glueck mit dem Schwarzen, hier werden sie bejagt und auch in DK gibt es Probleme. Auch dort wird ueber Verjagen oder Schiessen diskutiert.
Sæchsische und brandenburgische Teichfischer kønnen auch ein Klagelied singen, manche sind vom Bankrott bedroht. http://www.tvmidtvest.dk/artikel/minist ... od-skarven
Gruss Hendrik

Klick mal den Landwirtschaftsminister an, auch wenn du kein Dænisch kannst sagen die Bilder alles!
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Siegfried. » 16.08.2016, 00:56

Harald aus LEV hat geschrieben:Lieber Siegfried,
in Bezug auf unsere Bestände muss ich Dir klar widersprechen. Nicht der Kormoran ist daran schuld, sondern ein schlechtes Management der einzelnen Organisationen, die sich nicht untereinander abstimmen können/wollen bzw. denen die finanziellen Mittel fehlen.
An "meinem" Fluss sind Kormorane äußerst selten.
Im angrenzenden, übergeordneten Fluss werden weiterhin gute Erfolge beim Abfischen der anadromen Wanderfische erzielt.
Einfach weil hier eine Initiative am Werk ist, die ungehindert arbeiten kann.
Es mag sein, dass dies an Deinen Gewässern anders ist, aber schere bitte nicht alle über einen Kamm.
Ich habe in den letzten Jahren beim Lesen Deiner Postings den Eindruck, dass Du gerne im Kormoran einen grundsätzlichen Sündenbock siehst.
Wie gesagt, mag das an Deinen Gewässern der Fall sein.
Aber ich denke, dass dies nicht bundesweit flächendeckend der Fall ist.
Gruß
Harald

Lieber Harald,
leider sind es Fischer wie du und besonders solche mit Funktionen in den Verbänden, die unsägliche Schuld gegenüber der Ökologie unserer Gewässer, den Fischen und ihren Mitfischern auf sich laden, indem sie seit Jahren und immer weiter das alles beherrschende, zerstörerische Wirken des Binnenland-Kormorans verharmlosen oder sogar negieren. Insofern sehe ich im K. auch keinen Sündenbock sondern weise deine Verharmlosung auf das Energischte zurück, denn dieser ist mit überwältigendem Abstand vor der WK-Nutzung das allergrößte Gewässerproblem in NRW und "bundesweit und flächendeckend". Da ich davon ausgehe, dass "dein" Gewässer in NRW liegt und du nicht eine ganze bestimmte Strecke eines ganz bestimmten Gewässers meinst, in der der K. aus Gründen, die einen absolut einmaligen Fall darstellen und die ich deshalb nicht genauer bezeichnen will, tatsächlich "äußerst selten" ist, muss ich dich dazu noch der Selbsttäuschung oder der bewußten Unwahrheit bezichtigen, da es ansonsten kein Gewässer in NRW gibt, wo der Kormoran nicht häufig oder sehr häufig ist. Alles andere ist grober Unfug und wird nicht einmal von den Vogelschützern behauptet.

Ich weiß nicht genau auf welches "übergeordnete Gewässer" du abhebst, in dem es gute Erfolge beim Abfischen von Wanderfischen geben soll. In Deutschland kann dies nicht liegen,da in allen zusammen ganze 600 zurückkehrende Lachse gezählt wurden. Solltest die Wupper meinen, die ja durch Leverkusen fließt, so muss ich dich auch dort zumindest der Selbsttäuschung anklagen. Wie sich der offiziellen Aufstellung der dortigen IG entnehmen lässt, wurden ganze 3!! weibliche Grilse und 105 "Meerforellen" zwischen 40 und maximal 65 cm gefangen, bei denen es sich ganz sicher zu 90 % um stationäre Bachforellen handelt, was die Bilder, die Größenverteilung und Anglerfänge im Jahresverlauf klar belegen. Solltest du dagegen das Hauptprogramm- und Vorzeigegewässer des Rheinlachsprogramms, die Sieg, meinen, so kann ich nur auf die dortige "Erfolgsbilanz" verweisen, die ausweist, dass in der Saison 2015/2016 mit gerade mal 300 Rückkehrern geanuso viele registriert wurden wie vor 15 Jahren 2001/2002. Ein kleines Zwischenhoch mit bis zu fast 600 gab es nur zwischen 2006 und 2009 als es eine, wenn auch nur halbherzige Kormoranverordnung in NRW gab.
Zur wirklichen Situation der Wanderfische verweise ich auf den noch sehr zurückhaltendern Brief des Lachsvereins zur diesjährigen NASCO-Tagung, die, wie ja bekannt mit großem Medienecho (Ironie für alle die es nicht gemerkt haben) in Bad Neuenahr in D stattgefunden hat.
http://www.lachsverein.de/pdf/startseit ... p_2016.pdf
Lass mich mit einer herzlichen Bitte schließen, wenn du schon nichts mit beitragen willst, um die Situation unserer Gewässer wieder besser zu machen, so unterlass es Zukunft doch bitte wenigstens, sie schön zu reden und die Ursachenanalyse zu verwischen. Vielen Dank schon mal.
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Royal Coachman » 16.08.2016, 11:05

Hallo Freunde!

Bitte kriegt Euch nicht in die Haare, wir ziehen doch alle am selben Strang.

Ich habe jetzt genaue Bilder von den Vögeln gesehen, es handelt sich wahrscheinlich um Kormorane im Jugendkleid.

Dagegen kann man was unternehmen!

tight lines
RC

PS: selbst habe ich sie nur aus der Ferne beobachten können, wobei im Jugendkleid der Gänsesäger ebenfalls hellbraun ist.
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon sedge111 » 16.08.2016, 11:35

Lieber Royal Coachman,

Ich kann gar nicht nachvollziehen, dass du tieftraurig bist. Du wolltest ein völlig naturbelassenes Gewässer, und du hast es geschafft. Hierzu meinen herzlichen Glückwunsch :daumen ! Dass ein naturbelassenes Gewässer auch mal von Predatoren "gesäubert" wird ist in meinen Augen der Ritterschlag für ein Naturgewässer, umso mehr wenn der Predator auch noch ein Einheimischer war! Ich bin mir sicher, dein Gewässer wird diesen natürlichen Zyklus gut verkraften, wird hald nur ein paar Jährchen brauchen.

LG

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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon jpick » 16.08.2016, 12:23

sedge111 hat geschrieben:Lieber Royal Coachman,

Ich kann gar nicht nachvollziehen, dass du tieftraurig bist. Du wolltest ein völlig naturbelassenes Gewässer, und du hast es geschafft. Hierzu meinen herzlichen Glückwunsch :daumen ! Dass ein naturbelassenes Gewässer auch mal von Predatoren "gesäubert" wird ist in meinen Augen der Ritterschlag für ein Naturgewässer, umso mehr wenn der Predator auch noch ein Einheimischer war! Ich bin mir sicher, dein Gewässer wird diesen natürlichen Zyklus gut verkraften, wird hald nur ein paar Jährchen brauchen.

LG

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... mir fehlt hier eindeutig ein Ironie-Smilie, sonst müßte ich den post ernst nehmen...
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Harald aus LEV » 16.08.2016, 15:14

Lieber Siegfried,

ich habe mich ausschließlich auf das Gewässer bezogen, an dem ich fische.
Auch wenn Du es nicht glauben kannst oder willst. Hier ist der K. kein Problem!
Ansonsten lässt Du außer Acht, das der Rückgang der anadromen Wanderfische wohl eher darauf zurückzuführen ist, dass die Gelder des Landes für den Lachs erheblich gekürzt wurden, zugunsten von Aal und Maifisch. Also nicht alles ist der K. schuld.
Darüber hinaus lasse ich mich nicht von Dir darüber belehren, wass ich zu Tun oder Unterlassen habe.
Ich gebe Gebhard Recht, dass wir wieder zum Thema zurückkommen sollten und werde mich hier nicht weiter zu Deinem polemischen Unsinn zu äußern.

Gruß
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Re: MEIN LETZTES THEMA zum Abschied

Beitragvon Siegfried. » 16.08.2016, 16:02

Harald aus LEV hat geschrieben:Lieber Siegfried,

ich habe mich ausschließlich auf das Gewässer bezogen, an dem ich fische. Lieber Gebhardt das ist eine Lüge, um es so klar zu formulieren, da man es nachlesen kann, dass du über andere Gewässer und sogar die ganze Republik sprichst
Auch wenn Du es nicht glauben kannst oder willst. Hier ist der K. kein Problem! Da ich sicher bin, dass dein Gewässer im Flugradius des Kormorans von 30 - 40 km vom Rhein liegt, kann ich darüber nur lächeln, es sei denn du hast die Insel der Seligen entdeckt oder es ist jenes Teilstück, das rein technisch K-frei ist, dann wäre es aber geradezu grotesk, das als Beispiel anzuführen, da es sich um den absoluten Beweis für den K. als Ursache für den schlechten Zustand aller anderen Gewässer in NRW handelt
Ansonsten lässt Du außer Acht, das der Rückgang der anadromen Wanderfische wohl eher darauf zurückzuführen ist, dass die Gelder des Landes für den Lachs erheblich gekürzt wurden, zugunsten von Aal und Maifisch. Also nicht alles ist der K. schuld. Das hat mit Geld überhaupt nichts zu tun, sondern mit mangelnder Verfügbarkeit von Besatz-Lachsen wegen Scheiterns der Rückkkehrervermehrung mangels Masse und daran ist definitiv und allein der K. Schuld, weil er vorher die smolts schon auf dem Weg ins Meer vernichtet hat. Noch mehr Bestz wäre lediglich noch mehr sündhaft teures Lebendfutter für den K. Geld für ein neues geiles Wildlachszentrum mit neuen Büroräumen für den Rheinischen Fischereiverband (ein Schelm wer Böses dabei denkt) war jedenfalls da.
Darüber hinaus lasse ich mich nicht von Dir darüber belehren, wass ich zu Tun oder Unterlassen habe. Ich habe dich nicht belehrt sondern gebeten, wenn du schon selbst der Wahrheit nicht ins Auge sehen willst, doch wenigstens keine Unwahrheiten zu verbreiten.
Ich gebe Gebhard Recht, dass wir wieder zum Thema zurückkommen sollten und werde mich hier nicht weiter zu Deinem polemischen Unsinn zu äußern. Falls du das auf deine Äußerungen zum K. insgesamt auszudehen könntest, bin ich sehr damit einverstanden (siehe meine Bitte oben), aber vielleicht könntest du dich ja herablassen noch abschließend zu den dargestellten, ganz unpolemischen und sinnigen Fakten was zu sagen, außer deinem Gefühle, dass bei deinem Gewässer alles in Ordnung ist.

Gruß
Harald


Habe mir erlaubt der Übersichtlichkeit halber direkt im Text kursiv zu antworten.
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