Niedrigwasser, Trockenheit und gewässerökologische Folgen

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Niedrigwasser, Trockenheit und gewässerökologische Folgen

Beitragvon Fliegenfischer » 31.12.2003, 19:32

Hallo Fliegenfischerkollegen!

Nach der extremen Dürre im Sommer 2003 waren einige meiner Kollegen und auch ich recht verunsichert:

Wie hat sich die extreme Dürre auf die Äschen- und Forellenpopulationen ausgewirkt?

Nach anfänglicher Frustration im Sommer ("alles tot, nur noch Döbel...)
waren wir dann erleichtert dann im Herbst noch vereinzelte Äschen und Forellen (Lahn und Eder) ausfindig zu machen.

Wie sieht es in euren Gewässern aus?
Wie stark können extreme Temperaturen und Niedrigwasser einen Bestand dezimieren?

Gruß, Michael
Fliegenfischer
 

Beitragvon Jürgen Gaul » 31.12.2003, 19:50

Hallo Michael,

ich bin angenehm überrascht, dass auch bei uns die Fische die extreme Situation im vergangenen Sommer offensichtlich "weggesteckt" haben. Wir hatten teilweise 20° Wassertemperatur (bei 17° wird's bekanntlich für Forellen so langsam kritisch) und von daher hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen.

Dennoch waren keine toten Forellen oder Äschen zu beobachten und zum Saisonausklang wurden im Oktober wieder etliche gute Äschen gefangen.

Es hat also den Anschein, dass Fische auch mit kritischen Situationen fertig werden, sofern sie nicht zu lange andauern.

Gruß
Jürgen
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warm war die Heide....

Beitragvon Peter Olbrich » 31.12.2003, 22:25

kann mich Jürgen nur anschließen, in unseren Heidebächen gabs meines Wissen auch keine Probleme bei den Salmoniden.

Peter
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Beitragvon hucenklausotto » 29.01.2004, 00:08

Argen/bodensee: konnten im herbst erleichtert feststellen, dass die äschenpopulation weitgehend intakt ist. bachforellen werden in dieser region von den vereinen sowieso nur noch eingesetzt und hernach mit blinker und wobler mit trippeldrilling wieder herausgeangelt.
hucenklausotto
 


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