Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

Moderatoren: Maggov, webwood, Forstie, Olaf Kurth, Matthias M., Michael.

Beitragvon Michael. » 27.01.2011, 12:22

Hallo,
es gibt wieder Neues in Sachen Mur:

Zitat Anfang:

Einladung zur Rettung der Mur

Der Widerstand gegen den Bau der Staukette an der Mur wächst.

Viele GrazerInnen wollen jetzt aktiv mithelfen, unseren Landesfluss zu erhalten.

Wir von der Plattform „Rettet die Mur“ planen aufgrund des großen Interesses ein Treffen, zu dem wir alle neuen Unterstützer herzlich einladen.

Wann? – Mittwoch, 2.Februar um 19:00

Wo? - Café Stockwerk ( Graz, Jakominiplatz 18 )
http://stockwerkjazz.mur.at/

Ablauf:

Bei diesem Treffen wollen wir die Plattform vorstellen und einen Überblick über unsere nächsten Aktionen geben. Natürlich gibt es hier auch die Möglichkeit Fragen zu stellen und Ideen einzubringen. Wir freuen uns auf neue Anregungen, Meinungen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Rettung der Mur!

Mit freundlichen Grüßen,
dein „Rettet die Mur“-Team
www.rettetdiemur.at

Zitat Ende.
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Beitragvon Michael. » 21.03.2011, 17:35

30.000 Unterschriften in der Huchenhauptstadt

“Rettet die Mur” und der österreichische Naturschutz fordern einen öffentlichen Dialog


Gestern (17.03.2011) übergab die Bürgerinitiative „Rettet die Mur“ Bürgermeister Siegfried Nagl und Bürgermeister Stellvertreterin Lisa Rücker 30.000 Unterschriften für den Erhalt des Grazer Landesflusses. Zu diesem Anlass ernannten Naturschutzorganisationen Graz zur Huchenhauptstadt Europas und betonen die Wichtigkeit, diesen Lebensraum zu erhalten.

Übergabe der 30.000 Unterschriften:

Die Übergabe fand um 12:45 Uhr im Büro von Bürgermeister Nagl statt. Clemens Könczöl, Sprecher von „Rettet die Mur“, übergab symbolisch den Scheck mit über 30.000 Unterschriften. Begleitet wurde er von Vertretern von ca. 20 Unterstützerorganisationen, die hinter der Plattform stehen.

Im Zuge der Übergabe kam es zum Gespräch mit den Vertretern der Stadt. Einig waren sich dabei die Beteiligen, dass die Diskussion um die Staustufe Graz auf einer öffentlichen und sachlichen Basis geführt werden muss. Die Bevölkerung muss über die Vorgänge in der Stadt informiert werden und beide Seiten die Möglichkeit bekommen ihre Argumente vorzubringen.
Weiters stimmte man überein, dass nicht jeder Standort für den Bau von Kraftwerken geeignet ist und es einer genauen und objektiven Prüfung bedarf, ob die Staustufe Graz sinnvoll ist.

„Die GrazerInnen wollen ehrlich darüber informiert werden, was in ihrer Stadt passiert! Wir freuen uns mit dem heuten Tag einen öffentlichen Dialog zu starten. Denn der unseriöse Populismus der Projektwerber schadet letztendlich nur ihnen selbst. Nach wie vor sind wir die einzigen, die auch direkt und öffentlich in eine Diskussion um die Staustufe Graz zu treten“, so Clemens Könczöl, Sprecher von „Rettet die Mur“.

Österreichische Naturschutzorganisationen machen Graz zur Huchenhauptstadt:

Naturschutzorganisationen sorgen sich vor allem um den Erhalt der letzten Fließstrecke zwischen Leoben und Spielfeld. „Auf dieser Fließstrecke finden Tierarten wie der international geschützte Huchen einen ihrer letzten Lebensräume. Durch den Bau dieser Staukette würden wir eine der letzten natürlichen Populationen Österreichs auslöschen“, erklärt Steven Weiss von der Weltnaturschutzunion IUCN.

Gemeinsam ernennen österreichische Umweltschutzorganisationen Graz nun zur Huchenhauptstadt Europas. "Der Huchen hat Kontinentalverschiebungen und Eiszeiten überlebt", so Christoph Walder, Flussexperte des WWF. Wie ein Wahrzeichen, steht der 'König der Mur' für die große Vielfalt und Schönheit des Landesflusses, „Wir werden nicht zulassen, dass dieser faszinierende Murbewohner von den geplanten Staustufen aus seinem angestammten Lebensraum verdrängt wird.“

Um über die Arterhaltung des Huchens zu debattieren, lädt man gemeinsam Internationale Flussexperten zu Symposien ein. Dabei werden nicht nur die Ursachen für die Gefährdung des Huchens, sondern auch Maßnahmen zum Schutz dieser äußerst seltenen Fischarten entwickelt. Denn mitten in Graz wird sich die Zukunft des Huchens entscheiden.

Auch die Bürgerinitiative „Rettet die Mur“ wird sich weiter für den Erhalt des Flusses einsetzen. Sprecher Clemens Könczöl stellt klar: „Die Mur ist ein wertvoller Lebensraum für die Bewohner der Stadt und muss aktiv geschützt werden. Die Grazer Bevölkerung hat das längst erkannt.“

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Homepage: www.rettetdiemur.at

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Beitragvon Michael. » 30.03.2011, 17:41

Hallo,
es gibt wieder Neues in Sachen Mur (der Termin ist leider ein bissel knapp, aber vielleicht passt es ja für den einen oder anderen doch...):

*Zitat Anfang*:

Rettet die Mur Benefiz-Konzert

La Mur – Auf- und Abgesänge an einen Fluss

Über 100 steirische KünstlerInnen engagieren sich für den Erhalt der fließenden Mur. Mit „La Mur – Auf- und Abgesänge an einen Fluss“ haben sie eine Sampler-Doppel-CD produziert, die nicht nur das regionale Kulturschaffen präsentiert, sondern auch die aktuelle Umweltproblematik rund um die geplante Errichtung von mehreren Mur-Staustufen im Großraum Graz thematisiert.

Wir laden zur offiziellen CD-Präsentation von „La Mur“ ein:

Termin:
Donnerstag, 31.03.2011, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Postgarage, Dreihackengasse 42, 8020 Graz

„La Mur“ wird mit folgenden Live Acts präsentiert:

Bedroom Chocolates • Boxty • Denovaire • Desperate To Amuse • Dota Kehr • Düzgün Celebi & Patrick Wurzwallner • Erwin R. • Facelift • Feuerfux • Josef Fürpaß & Hermann Fritz • g.u.l.i.s. • Harsch • King Fou • Lawunderdog • Sandy Lopicic & Norbert Wally • Berndt Luef & Patrick Dunst • Modula Nation • The Rosetti Sisters • Sandala Orkestar • Son Of The Velvet Rat • The Uptown Monotones • Zeit Zum Ernten.

Die Bands und die Plattform „Rettet die Mur“ freut sich auf euer Kommen!

Kartenvorverkauf in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse - spark7 Ermäßigung, Vorverkauf: € 7,--/Clubmitglieder: € 6,--/AK: € 8,--

Der Reinerlös kommt Aktionen zum Schutz der Mur zugute.

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Beitragvon Michael. » 06.05.2011, 17:54

*Zitat Anfang"

Liebe Murfreunde,

Auch im Mai gibt’s wieder einiges von „Rettet die Mur“ zu sehen. Wir laden herzlich zu Aktionen, sportlicher und künstlerischer Betrachtung unserer Mur ein:

Termine im Mai:

Samstag, 7.5. – Baumpatentreffen

8.000 Bäume sollen dem Bau der Staustufe Graz zum Opfer fallen. Wie wichtig der Erhalt dieses Naturraums in der Stadt ist, will der Naturschutzbund mit einer Patenschafts-Aktion zeigen. Kostenlos können GrazerInnen die Patenschaft für einen Murbaum übernehmen und damit zu seinem Schutz beitragen.

Mehr als 1.000 Patenschaften hat der Naturschutzbund in Zusammenarbeit mit Rettet die Mur schon gesammelt. Am Samstag gibt es für alle Baumpaten die Möglichkeit, ihren Baum zu besuchen und mit einer Nummer zu kennzeichnen. Wer noch keine Patenschaft übernommen hat, kann das direkt vor Ort nachholen und so zur Rettung der Murbäume beitragen.
Mehr: http://rettetdiemur.at/html/baumpatentreffen.htm

Treffpunkt: Hauptbrücke (Stiegenabgang)

Beginn: 10:00

Donnerstag, 12.5. – Wanderausstellung „Mythos Wasserkraft“

Der WWF tourt mit einer Wanderausstellung zum Thema Wasserkraft durch ganz Österreich. Auch in Graz machen sie Halt und machen auf die Bedrohung von Flussräumen, Tieren und Pflanzen durch neue Wasserkraftwerke in ganz Österreich aufmerksam.
Mehr: http://www.fluessevollerleben.at/home/w ... llung.html

Treffpunkt: Mariahilferplatz

Beginn: 10:00 – 17:00

Eintritt: frei

Samstag, 21.5. – Radtour*

Die Mur hat viele Seiten. Auf einer Radtour entlang des Flusses wollen wir die verschiedenen Facetten aufzeigen. Auf unserer Strecke entlang des Ufers liegt der geplante Standort der Staustufe Graz, die Murauen, aber auch das schon fast fertige Kraftwerk in Gössendorf.

Gut eine Stunde werden wir nach Süden fahren, in den Murauen picknicken und dann gemeinsam zurück nach Graz radeln. Bei den verschiedenen Stationen werden wir kurz anhalten und über die Situation an der Mur informieren.

Die Tour ist sowohl für trainierte Radler als auch für Freizeitgenießer und Kinder geeignet. Jause bitte selbst mitbringen!

Treffpunkt: Hauptbrücke

Beginn: 14:00

*Bei Regen wird die Tour auf den 30.5. verschoben!

Donnerstag – Plenum

Jeden Donnerstag treffen sich einige aktive Mitglieder der Plattform um aktuelle Informationen zum Thema Mur zu diskutieren und die nächsten Aktionen der Plattform zu planen. Zum Plenum sind alle Interessierte herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Da Mur (Nikolaiplatz 1)

Start: 19:00

Wir freuen uns, euch zu diesen Terminen begrüßen zu dürfen. Danke für eure Unterstützung,

Euer Rettet die Mur-Team

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E-Mail: office@rettetdiemur.at
Homepage: www.rettetdiemur.at

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Beitragvon Michael. » 18.05.2011, 16:14

*Zitat Anfang*

Murenquete zur Staustufe Graz

Die Stadt Graz lädt zur ersten öffentlichen Diskussion über die geplante Staustufe in Graz ein.

Wissenschaftler und Politiker werden über die Verbauung unseres Landesflusses diskutieren.

Nehmen auch Sie teil und sagen Sie Ihre Meinung zum Thema!

Freitag, 20. Mai 2011 - von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Minoritensaal, Graz, Mariahilferplatz 3

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!
Ihr "Rettet die Mur"-Team

(mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage)

Homepage: www.rettetdiemur.at

*Zitat Ende"
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Beitragvon Michael. » 20.05.2011, 11:54

*Zitat Anfang*

Energischer Widerspruch

Abwärmenutzung statt Murkraftwerk – eine Win-Win-Situation für Graz


Pünktlich zu Beginn der Murenquete präsentieren Wissenschaftler Alternativen zur Staustufe Puntigam. Die Bürgerinitiative „Prozesswärme für Graz“ unter der Führung von Umwelttechniker und Raumplaner Walter Felber, präsentierte im Monatsmagazin Frontal ein Konzept für effiziente Abwärmenutzung in der Stadt. Als umweltfreundlich und kostengünstig beschreiben Experten die Alternative, durch die man sich den Bau der Staustufe Puntigam endgültig sparen kann.

Die Zeit des Umdenkens in der Stromproduktion ist gekommen. Billig, schonend und effizient soll Energie in Graz produziert und genutzt werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Vertreter der Stadt und der Graz Holding die neuen Pläne zur Abwärmenutzung begrüßen. Die Abwärme von Grazer Industriebetrieben soll dabei gesammelt und, unter anderem, als Strom ans Netz weitergegeben werden. 28.000 Haushalte können auf diese Weise allein durch den Einsatz der Abwärme der Gasverdichterstation Weitendorf mit sauberem Strom versorgt werden, bestätigt die OMV.

Selbst bei Höchstleistung könnte ein Wasserkraftwerk an der Mur diese Werte bei weitem nicht übertreffen. Speziell im Winter bringt ein Murkraftwerk gerade ein Drittel seiner maximalen Leistung. Zu wenig, um den erhöhten Energiebedarf in der kalten Jahreszeit zu decken. Die wenigen Kilometer, die der Mur noch an freier Fließstrecke geblieben sind, haben jedoch einen hohen Stellenwert für die Bevölkerung. Nicht nur sie, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt würden unter einer Totalverbauung leiden müssen.

„Jetzt ist die Zeit gekommen, neue Wege zu gehen“, erklärt Clemens Könczöl, Sprecher von „Rettet die Mur“, „dank innovativen Techniken und der rasanten Weiterentwicklung können wir heute Strom erzeugen, ohne die Umwelt und unsere letzten Flüsse zu zerstören.“

Der Bau der Staustufe Graz ist nach der Präsentation der Alternativen endgültig obsolet geworden. Die massiven Folgen für die Stadt Graz sind nicht zu rechtfertigen. Für die Stadt wäre eine effektive Nutzung der Abwärme ein großer Gewinn. Industrie, Politik und Bevölkerung könnten davon profitieren. Der Wirtschaftsstandort wird gestärkt und die Lebensqualität in der Stadt gesteigert. Eine Nutzung der Abwärme würde auch die hohe Feinstaubbelastung in der Stadt reduzieren.

„Die Verantwortlichen der Energie Steiermark müssen jetzt entscheiden, wie der ‚grüne‘ Weg des Konzerns aussehen soll“, meint Markus Ehrenpaar, Geschäftsführer des Naturschutzbund Steiermark, „wenn Bürgermeister Nagl aber die Alternativen im Sinne der Bevölkerung erkennt und nutzt, wird die Stadt auf jeden Fall profitieren.“. Neben „Rettet die Mur“ begrüßen auch Österreichs Naturschutzorganisation das Umdenken. „In den nächsten Wochen werden wir noch weitere Alternativen vorlegen und somit die Verantwortung für einen modernen Weg in die Zukunft übernehmen“, kündigt Könczöl an.

Quelle: Frontal (aktuelle Ausgabe, Mai 2011)

im Internet unter: http://www.frontal.at/index.php?option= ... &Itemid=37

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Beitragvon forellenschreck » 10.06.2011, 17:47

die politik...am 10. Juni 2010

http://derstandard.at/1304554198211/Kraftwerkskette-Grazer-Gemeinderat-spricht-sich-klar-fuer-Murkraftwerk-aus

die hoffnung stirbt (hoffentlich) zuletzt...

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Re: Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Beitragvon Michael. » 15.07.2011, 17:46

*Zitat Anfang*

10.000 bis zum Ziel

„Rettet die Mur“ startet Volksbefragung zur Staustufe Puntigam


Graz, 12.07.2011 - Heute fällt der Startschuss zur groß angelegten Sammelaktion für die Volksbefragung. 10.000 Unterschriften wird die Plattform „Rettet die Mur“ gemeinsam mit den unterstützenden Organisationen sammeln. So haben die GrazerInnen die Möglichkeit, über den Bau der Staustufe Graz mitzuentscheiden.

Nachdem Bürgermeister Nagl die versprochene BürgerInnenbefragung bei der Murenquete wieder zurückgezogen hat, ergreift „Rettet die Mur“ nun die Initiative und nimmt seine Idee auf. „Das Mitbestimmungsrecht der GrazerInnen darf bei so einem Eingriff in die Stadt nicht vernachlässigt werden“, begründet Sprecher Clemens Könczöl die Entscheidung der Plattform. Schließlich würden die BürgerInnen die nächsten 100 – 200 Jahre mit der Staustufe Graz leben müssen.

Unterstützt wird „Rettet die Mur“ in diesem Vorhaben von den namhaften Umweltschutzorganisationen, aber auch von Gruppen, die sich für mehr Mitbestimmung in Graz einsetzen, wie dem Grazer BürgerInnenbeirat. Sprecher Raimund Berger stellt klar: „Wir geben keine Bewertung zum Bau des Kraftwerks ab. Klar ist aber, dass das Projekt eine breit angelegte Information und eine Einbindung der Grazer Bevölkerung erfordert.“

Nur 10.000 Unterschriften trennen Graz nun von einer Volksbefragung, die über das Schicksal unseres Landesflusses entscheiden könnte. Um die Unterschriften schnell zu sammeln hat sich die Plattform einiges vorgenommen: So werden in mehreren Geschäften und Lokalen Unterschriftenlisten aufliegen, aber auch zum Download unter www.rettetdiemur.at zur Verfügung stehen. An Infoständen von „Rettet die Mur“, den unterstützenden Organisationen und Parteien wird es außerdem die Möglichkeit geben, sich persönlich über das Thema zu informieren. Und natürlich wird die Mur auch weiterhin Mittelpunkt von kleinen Aktionen sein, die eine Möglichkeit bieten, den Freizeitraum am Fluss gemeinsam zu genießen.

„Nachdem die GrazerInnen den fundamentalen Wert der Natur für ihr Leben erkennen werden sie auch bei der Volksbefragung richtig entscheiden,“ meint Anton Moser vom Naturschutzbund. „Was den GrazerInnen immer noch fehlt, ist ein öffentlicher Dialog,“ ergänzt Könczöl, „Es gab noch immer keine neutrale Diskussionsveranstaltung zum Thema Murkraftwerk. Bürgermeister Nagl hat uns lange auf die Murenquete vertröstet, doch selbst hier durften keine öffentlichen Fragen gestellt werden. Bei so einer Informationsgrundlage wird es den GrazerInnen unmöglich gemacht, ein klares Bild vom Projekt zu bekommen.“

Das wird sich jetzt ändern. Mit der Volksbefragung wird das Murkraftwerk zu einem der Top-Themen von Graz gemacht. „Damit sich jeder ein klares Bild machen und auf dieser Grundlage entscheiden kann, erwarten wir uns, dass auch von Seiten der Stadtregierung und der Gegner Bemühungen kommen, das Projekt ehrlich und ohne das schon lange als unhaltbar verifizierte Atomstrom-Argument vorzustellen. Wir werden in jedem Fall weiterhin unser Bestes geben, um die GrazerInnen wahrheitsgemäß zu informieren“, erklärt Könczöl.

Mit dem heutigen Tag beginnt die Sammelaktion für die Befragung. Eine zeitliche Begrenzung für das Zusammentragen der Unterschriften gibt es nicht. Die Frage steht aber bereits fest und wird in den nächsten Monaten die GrazerInnen beschäftigen:

„Wollen Sie den Bau der Mur-Staustufe Graz? Soll die Stadt Graz in ihrem eigenen Wirkungsbereich zum Bau der Mur-Staustufe Graz beitragen?“

Weitere Informationen findest du auf unserer Homepage: www.rettetdiemur.at

Dein Rettet die Mur-Team

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Re: Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Beitragvon Michael. » 16.08.2011, 19:17

Zitat Anfang:

"Newsletter August 2011

Volksbefragung

Die Unterschriftensammlung für die Volksbefragung in Graz ist erfolgreich angelaufen. Nachdem Bürgermeister Nagl sein Versprechen die GrazerInnen in die Entscheidung um den Kraftwerksbau einzubinden wieder zurückgezogen hat, ergreift „Rettet die Mur“ die Initiative. Gesammelt werden jetzt 10.000 Unterschriften für eine Volksbefragung. Unterschreiben dürfen nur wahlberechtigte Grazer, Onlineunterschriften sind nicht möglich. Die Liste zum Downloaden und alle Infos zur Volksbefragung und möglicher Unterstützung finden Sie auf unserer Homepage.

Samstag, 13.8. - Musikpicknick an der Mur

Gemeinsam wollen wir morgen die Natur genießen, picknicken, diskutieren, musizieren und entspannen. Dazu treffen wir uns bei Musik von Akustikgitarren und herrlichem Sonnenschein um 17:00 an der Radetzkybrücke.


bis Mittwoch, 17.8. – Murtreiben

Der Film „Murtreiben“ ist noch bis Mittwoch um 19:15 im UCI Graz zu sehen. Die Doku von Bernhard Lukas erzählt die Geschichten von 21 Menschen und ihrer Verbindung zur Mur. Themen sind dabei die Grazer Surfszene und der mögliche Kraftwerksbau in Puntigam. Sehr empfehlenswert und ein Muss für alle Murfreunde!

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=brnruaIH5qw

Mittwoch, 24.8. – Offenes Plenum

Alle die sich aktiv an der Rettung der Mur beteiligen, Unterschriften sammeln, bei Aktionen mithelfen und die Plattform kennen lernen wollen, laden wir ganz herzlich ins RoRos (Reitschulgasse 27) ein. Wir freuen uns über jede Unterstützung, werden Infomaterial und Unterschriftenlisten mitbringen und für Information, Diskussion und Planung von Aktionen zur Verfügung stehen.

Bitte um kurze Anmeldung auf office@rettetdiemur.at da die Treffen nicht zu groß werden sollen und wir bei großer Teilnehmerzahl einen zweiten Termin machen werden.

Samstag, 3.9. – Radtour IV

Nach drei erfolgreichen Radtouren entlang der Mur, zieht es uns Anfang September wieder in den Norden. Bis nach Gratkorn, vorbei am Kraftwerk Weinzödl wird uns die Tour diesmal führen. Wir bitten bei Interesse um eine kurze Anmeldung auf office@rettetdiemur.at , damit wir über eventuelle Änderungen (z.B. aufgrund von Schlechtwetter) informieren können.

Abfahrt um 14:00 beim Kunsthaus (Murseitig)

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und freuen uns auf zahlreiche Teilnahme bei unseren Aktionen.

Ihr Rettet die Mur-Team"

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Re: Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Beitragvon Michael. » 06.09.2011, 17:26

*Zitat Anfang*

Was kostet uns das Murkraftwerk?

Ökologische und soziale Kosten hoch – Finanzen undurchsichtig


Nach dem Ende der Einspruchsfrist der UVP zum Murkraftwerk Graz bleiben auch nach Durchsicht der Unterlagen viele Fragen offen. Versprochene Maßnahmen sind in den Unterlagen nicht enthalten, Kosten der Ausgleichsmaßnahmen und die Haftungen für Risiken sind großteils nicht geklärt. Stromkonsumenten, Steuerzahler und die Grazer Bevölkerung werden die Belastungen letztendlich zu tragen haben. Eine objektive Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Staustufe ist daher zwingend notwendig.

Die ökologischen Verschlechterungen durch einen Kraftwerksbau in Graz wären enorm, ein einzigartiger Lebens- und Freizeitraum würde durch die Staustufe verloren gehen. GrazerInnen, allen voran tausende AnrainerInnen, wären in der Bauzeit einer massiven Feinstaub-, Lärm-, und Verkehrsbelastung ausgesetzt. Allein in der Fröhlichgasse sollen gemäß den Ausführungen der EStAG zusätzlich 140 LKW pro Tag durch die Straße rollen – am Weblinger Gürtel und der Puntigamer Straße sogar über 800. Diese enormen Belastungen sind mit all ihren Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität jedoch finanziell nicht bezifferbar. Die Grazer Bevölkerung soll sie stillschweigend hinnehmen.

Auch wer für die in den Medien beworbenen Ausgleichsmaßnahmen aufkommen soll, ist in den Unterlagen nicht enthalten. „Die Liste der Mängel ist lang. So sind zum Beispiel weder der versprochene Ersatz für die beliebte Welle der Surfer und Kajakfahrer noch die Aufweitung der Mur im Norden von Graz in den Projektunterlagen zu finden.“ stellt Clemens Könczöl, Sprecher der Plattform Rettet die Mur fest. „Entweder sind auch dies leere Versprechungen oder man will die Kosten einfach auf die Stadt Graz umwälzen.“ fürchtet Clemens Könczöl.

Cornelia Maier, stv. Geschäftsführerin des Umweltdachverbandes zeichnet das gleiche Bild. „Die freie Fließstrecke der Mur in Graz befindet sich jetzt in einem guten Zustand und kostet dem Land nichts. Durch den Bau des geplanten Kraftwerks wird jedoch eine Zustandsverschlechterung eintreten. Das Land wird verpflichtet sein, nach der Errichtung des Kraftwerkes den guten Zustand bis zum Jahr 2027 wieder herzustellen,“ erklärt Maier. Es würden zuerst enorme Kosten für den Bau des Kraftwerkes entstehen und danach noch einmal hohe Kosten für die Sanierungsmaßnahmen zur Wiederherstellung des guten Zustandes aufzubringen sein. „Diese Vorgehensweise erinnert stark an die Geschichten der Schildbürger. Ein derartiger Streich sollte in Anbetracht des geringen Beitrages des Kraftwerkes zur Stromversorgung wohl überlegt sein.“ gibt Maier zu Bedenken.

Auch Prof. Steven Weiss von der Karl Franzens Universität Graz bezweifelt die Sinnhaftigkeit der Staustufe. „Die Aussagen von sogenannten EStAG beauftragten Experten sind nicht nachvollziehbar. Die Auswirkungen werden erheblich sein und vor allem die letzte Population vom geschützten Huchen an der mittleren Mur wird stark beeinträchtigt. Renaturierungsversuchen, wie zum Beispiel die geplante Seichtwasserzone am Grünanger, fehlt mittel- bis langfristig die notwendige Dynamik um die Funktionsweise aufrecht zu erhalten. Es sei angemerkt, dass die Seichtwasserzone unter anderem aufgrund der Sedimentation verlanden wird. Gleichzeitig wird die Vegetation zunehmen. So verliert diese Maßnahme ihren bereits in der Planung stark eingeschränkten Nutzen. “ so der Gewässerökologe. Auch hier werden enorme Kosten anfallen um die ohnehin äußerst eingeschränkte Funktion aufrechtzuerhalten. Diese lassen sich jedoch in den Unterlagen nicht finden.

„Mir geht es aus Perspektive des Steuerzahlers nicht nur um ökologische Fragen sondern auch um Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit des Kraftwerkprojektes. Eine objektive Rechnungshofprüfung würde Klarheit schaffen.“ so NRAbg. Günther Kräuter. Letztendlich ist klar, dass die Grazer Bevölkerung als auch die Stromkonsumenten und die Steuerzahler für die Kosten aufkommen müssen. „Bereits jetzt zeichnet sich dabei ab, dass die Murstaustufe Graz weit teurer sein würde als vergangene Projekte dieser Art. Sinnvollere Alternativen wurden von der EStAG gar nicht erst in Betracht gezogen. Eine objektive Überprüfung der Wirtschaftlichkeit dieses Projekts ist daher unumgänglich.“ stellt Kräuter klar.

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Re: Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Beitragvon Michael. » 14.10.2011, 17:31

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Mur-Newsletter

Samstag 15.10. – Empört euch! am Mariahilferplatz


In Zusammenarbeit mit der Plattform 25 und vielen anderen Organisationen ruft Rettet die Mur am Samstag zum internationalen Aktionstag auf. Von 12:00 bis 18:00 finden Aktionen zum Thema sparen und Mitbestimmung rund um den Mariahilferplatz statt. „Rettet die Mur“ diskutiert ab 14:00 in gemütlicher Atmosphäre die Zusammenhänge mit dem Murkraftwerksbau und sozialen Kürzungen am Schlossbergplatz. Besonderes Highlight ist der Besuch von Stepanè Hessel, dem Autor des Bestsellers „Empört euch!“ in Graz – um 18:30 wird er am Mariahilferplatz sprechen.

Programdetails unter: http://www.plattform25.at/2011/10/empor ... 5-10-2011/

Montag, 17.10. – Screening „Murtreiben“ im Spektral

Der Film „Murtreiben“ wird in einem gratis-Screening im Spektral gezeigt. Wer noch nicht die Gelegenheit hatte die Doku rund um das Treiben an der Mur auf der Kinoleinwand zu sehen, bekommt jetzt erneut die Gelegenheit. Um 20:00 startet die Vorführung am Lendkai 45.

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=brnruaIH5qw

Mittwoch, 19.10. – Infoveranstaltungen: Volksbefragung zur Staustufe Graz

In fünf über Graz verteilten Infoveranstaltungen sprechen wir darüber, welche Veränderungen der Bau einer Staustufe mit sich bringen würde. Die Grazer Grünen erklären, warum sich an den Atomstromimporten trotzdem nichts ändert und der Naturschutzbund referiert über die Wichtigkeit des Lebensraum Mur. Zum Abschluss zeigt eine Kurzfassung von „Murtreiben“ persönliche Perspektiven von Begegnungen mit der Mur.

Infoveranstaltungen - Termine:

19.10.2011 - 19:00-21:00 Uhr - S´Reindl, Markusgasse 3, 8055 Graz - Puntigam

03.11.2011 - 19:00-21:00 Uhr - Dainadoo, Entenplatz 1A, 8020 Graz - Gries

15.11.2011 - 19:00-21:00 Uhr - Cafe Stockwerk, Jakominiplatz 18, 8010 Graz- Jakomini

30.11.2011 - 19:30-21:30 Uhr - Pfarrzentrum Graz Süd, Anton Lippe Gasse 2, 8041 Graz - Liebenau

13.12.2011 - 19:00-21:00 Uhr - American Roadhouse, Puchstrasse 133, 8055 Graz – Puntigam


Freitag, 21.10. – Thementag Energie am Elevate Festival


Von 20.10.-26.10. findet in Locations in und um den Grazer Schlossberg wieder das Elevate Festival statt. Fünf Nächte Konzerte, Live-Acts und DJ-Lines und fünf Tage voller Vorträge, Diskussionen, Workshops und Dokumentarfilme unter dem diesjährigen Festivalmotto „Elevate the 21st Century“ laden zur Teilnahme ein.

Der Freitag ist den Themen Enerige, Ressourcen und Technologie gewidmet. Werner Zittel, Angela Köppl, Christian Holter, Mona Bricke und Ernst Schriefl diskutieren um 18:30 im Forum Stadtpark über eine notwendige Energiewende.

Mehr Informationen: http://2011.elevate.at/e11energie/

Samstag, 22.10.-Samstag 19.11. Infotische auf der Hauptbrücke

Jede Woche am Samstag stellen wir von 15:00-17:00 unseren Infotisch auf der Hauptbrücke auf. Hier gibt es Informationen, Flyer, Unterschriftenlisten, T-Shirts, CDs und alles andere, was man zur Rettung der Mur braucht.


Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und freuen uns auf zahlreiche Teilnahme bei unseren Aktionen und Veranstaltungen.

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Re: Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Beitragvon Michael. » 08.12.2011, 16:59

*Zitat Anfang"

Murstaustufe vor dem Aus

Kraftwerk unverträglich; Landesexperten bewerten Bau negativ


Experten bestätigen nun die Prognosen der Kraftwerksgegner. Nicht nur die Ökologie und der Freizeitraum der GrazerInnen würden von einem Kraftwerksbau beeinträchtigt. Auch das Grazer Grundwasser wäre gefährdet. Es würde zu einer Verschlechterung der Wasserqualität kommen. Von Seiten der EStAG misst man diesen gravierenden Eingriffen nur „relative Bedeutung“ bei und wollte sie lang nicht kommentieren. Dieses Vorgehen bestätigt erneut Zweifel an der Informationspolitik des Stromkonzerns.

In dem öffentlichem UVP-Dokument des Landes Steiermark hagelt es Kritik von gleich fünf unabhängigen Experten: Die Gutachten der Energie Steiermark sind unschlüssig und mangelhaft. Fakten werden nicht berücksichtig, wichtige Einwände einfach außer Acht gelassen. Unter anderem ist sogar das Grazer Grundwasser gefährdet. Klar ist jetzt auch, dass ein Kraftwerkbau keinerlei Verbesserungen mit sich bringen würde.

Ein öffentliches Interesse kann bei solchen Auswirkungen und Risiken nicht gegeben sein. Schließlich nutzen unzählige Private und Gewerbetreibende das Grundwasser aus dem Grazer Feld. Eine Anhebung des Grundwassers vom Stadtzentrum bis in den Süden stellt überdies eine Gefahr für die angrenzenden Gebäude dar.

Dass die EStAG gerade zu diesen heiklen Aspekten nur unter großem Druck Stellung nimmt, ist beispielhaft für die Informationspolitik des Konzerns. Dem Grundwasser der Stadt Graz maß man nur eine „relative Bedeutung“ bei und wollte derartige „einzelne Puzzlestücke“ gar nicht kommentieren. Erst unter öffentlichem Druck versuchte die PR-Abteilung mit einem bezahlten Gutachten zu beschwichtigen. Doch genau dieses Gutachten dient als Basis für das Aktenstück der Landesexperten, welches sehr deutlich auf eine negative Veränderung des Grazer Grundwasserkörpers hinweist.

Auch die ökologische Verschlechterung der für Graz und seinen Fluss wird darin von offizieller Seite bestätigt. Ein Standpunkt, den quasi alle Experten des Faches schon seit langem vertreten und der dennoch seitens des scheidenden Vorstandsvorsitzenden, Oswin Kois weiterhin bestritten wird.

„Mit solchen Risiken und Gefahren darf man nicht fahrlässig umgehen, denn der Grazer Grundwasserkörper betrifft tausende Menschen in der Stadt. Es geht hier um den Schutz des Grund- und Nutzwassers der Grazer Bevölkerung," stellt Clemens Könczöl, Sprecher der Plattform Rettet die Mur, fest und bekräftigt die Kritik an der Staustufe.

Dabei gibt es genügend effiziente Alternativen für die Energie Steiermark. „Alternativen, die uns GrazerInnen nicht nur eine gesunde Umwelt ließen. Darüber bedeutet das Aus für die Murstaustufe auch eine neue Chance für eine innovative und moderne Energiepolitik in der Steiermark.“ fasst Könczöl zusammen.

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Re: Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Beitragvon Michael. » 28.01.2012, 12:11

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Viel Staub um Nichts

Feinstaubbelastung beinahe verdoppelt – Krankheits- und Sterberisiko massiv erhöht

Feinstaubbelastung in Teilen von Graz durch Kraftwerksbau beinahe verdoppelt. Experten befürchten Gesundheitsschäden für tausende Anrainer – Sterberisiko steigt im Baustellenbereich um bis zu 1,6% - Begleiterkrankungen um bis zu 6%. Staustufe Graz ist daher nicht genehmigungsfähig.

Über zwei Millionen Tonnen Material müssten für den Bau der Staustufe Graz bewegt werden. Bis zu 864 Mal pro Tag würden LKW durch die teilweise sehr engen Straßen in den Bezirken Liebenau und Puntigam fahren. Die Schadstoffe von rund 2 Millionen Liter Diesel würden von den Baumaschinen in die Luft geblasen. Dipl.-Ing. Markus Ehrenpaar vom Naturschutzbund Steiermark erklärt die Folgen der Bauarbeiten: „Zur starken Lärmbelastung und zusätzlichen Staus bedeutet das für die Anrainer vor allem einen massiven Anstieg der Feinstaubwerte. Und das im ohnehin schon vorbelasteten Süden von Graz. Der Feinstaub entsteht unter anderem auch vom Abrieb der Reifen oder Bremsbeläge sowie der Staubaufwirbelung auf der Baustelle. Aufgrund der erheblichen Mehrbelastung (mehr als 3%) ist dieses Projekt nicht genehmigungsfähig. “

In unmittelbarer Umgebung der Baustelle würden die Feinstaubwerte beinahe verdoppelt. Dabei sind speziell Liebenau und Puntigam jene Bezirke der Feinstaubhochburg, in denen innerhalb der Stadt Feinstaubrekorde erreicht werden. Bei einer derzeitigen Belastung von 32µg/m³ im Jahresmittel ist die zusätzliche Belastung Experten zufolge unzumutbar. Um bis zu 20µg/m³ (66%) steigt laut Gutachten der Energie Steiermark der Feinstaub im Jahresmittel – die Überschreitungen an Einzeltagen sind noch weit höher angesetzt.
(http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... stelle.jpg)
„Es wurde festgestellt, dass pro 10 μg/m³ PM10 Zunahme, als durchschnittlicher TMW, die Morbidität (Husten, Symptome der tiefen Atemwege etc.) um etwa 3% und das Sterberisiko um etwa 0,7% zunehmen“, zitiert die humanmedizinische Gutachterin der Energie Steiermark unter anderem WHO-Studien zum Thema Feinstaub. In unmittelbarer Baustellennähe bedeutet dies eine Zunahme des Sterberisikos um bis zu 1,4%, bei Kleinkindern sogar um 1,6% (0,8% pro 10µg/m³). Die schwere Luft zieht sich dabei bis nach Jakomini und Lend hinauf.
(http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... stelle.jpg)

Dr. Gustav Mittelbach ist amtierender Allgemeinmediziner in Liebenau: „Feinstaub wirkt sich bereits ab einer kurzfristigen Mehrbelastung schädlich auf die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem aus. Geradezu haarsträubend ist die Argumentation im EStAG Gutachten wonach der Großteil des Feinstaubs reaktionslos sei. Dieser Feinstaub lagert sich selbstverständlich in den tieferen Lungenabschnitten ab und schädigt dort besonders die Schwachen - junge Menschen, Säuglinge bereits Kranke und Menschen mit niedrigem Einkommen, die aufgrund ihrer sozialen Lage besonders gefährdet sind. Gerade in vorbelasteten Gebieten wie Liebenau oder Puntigam ist eine Zusatzbelastung als extrem gesundheitsgefährdend zu bewerten und unbedingt zu vermeiden.“

Die Gutachterin der Energie Steiermark scheint darin aber kein Problem zu sehen. Die Mehrbelastung und das erhöhte Sterberisiko um bis zu 1,6% werden von ihr für die AnrainerInnen als „belästigend“ beurteilt. Ihre Schlussfolgerung wirkt wie reinster Zynismus: „Aus umwelthygienischer Sicht ist die Bauphase aus Sicht der Wohnanrainer als belästigend zu beurteilen. Im Bereich der Zusatzbelastung Luftschadstoffe ist aber mit keinerlei Zunahme der Erkrankungen der Atemwegsorgane zu rechnen, da die Vorbelastung in diesem Gebiet schon sehr hoch ist.“ – Das Schutzgut Mensch sei in seinem Bestand quantitativ nicht gefährdet. (Quelle)
(http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... kungen.pdf)

Clemens Könczöl, Sprecher von "Rettet die Mur": „Die gesundheitlichen Folgen tragen wir alle – speziell Kinder und bereits belastete Menschen.“ Es stellt sich die Frage, wie viel EStAG & Verbund bereit sind einzusetzen, um ein paar Megawatt Strom zu produzieren; Denn hier entzieht man nicht nur der Umwelt die Existenz. Die nächste Generation in Graz müssten nicht nur mit dem Verlust ihres Landesflusses rechnen - ihnen wird direkt und vor allem in vollem Bewusstsein die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft entzogen: Ihre Gesundheit.

Auf Anfrage senden wir die betreffenden Gutachten und Feinstaubkarten gerne komplett zu.

Pressemappe:
Rettet die Mur_Pressemappe_Viel Staub um Nichts.pdf
(http://rettetdiemur.at/pa/Rettet%20die% ... Nichts.pdf)

Weitere Quellenverweise:

Humanmedizinische Auswirkungen von Feinstaub
http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... kungen.pdf

Beurteilung der Zusatzbelastung – Humanmedizinisches Gutachten
http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... kungen.pdf

Verkehrsbelastung durch den Kraftwerksbau
http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... erkehr.pdf

Aushub im Zuge des Kraftwerkbaus
http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... Aushub.pdf

Berechnungen Feinstaubbelastung im Projektgebiet 2015 (ohne Staustufe)
http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... riante.pdf

Berechnungen Feinstaubbelastung durch den Bau der Staustufe
http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... %20Bau.pdf

Zahl der betroffenen Anrainer
http://dl.dropbox.com/u/23261600/PK%20- ... offene.pdf

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Re: Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Beitragvon Michael. » 24.02.2012, 13:12

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Echte Demokratie statt Wahlkampfgag

Partei-Wahlumfrage für „Rettet die Mur“ bedeutungslos. Als Bürgerinitiative werden wir dem Wahlkampf einzelner Parteien nicht dienen und halten weiter an einer seriösen und demokratischen Volksbefragung fest.

Vor wenigen Tagen wurden die Pläne unseres Bürgermeisters bekannt, in Graz eine Befragung durchführen zu lassen, bei der GrazerInnen unter anderem über den Bau der Staustufe Graz/Puntigam abstimmen können. Sehr bald stellte sich allerdings heraus, dass es sich bei dieser Befragung um Wahlkampfwerbung und somit um keine demokratische Abstimmung handelt.

Als überparteiliche Plattform wird die Bürgerinitiative „Rettet die Mur“ den Wahlkampf einer politischen Partei auf jeden Fall nicht mittragen. „Wir haben Unterstützer aus allen politischen Lagern. Diese können wir nicht auf die Wahlkampfseite einer politischen Partei verweisen,“ stellt Clemens Könczöl, Sprecher der Initiative klar. „Alle GrazerInnen werden in absehbarer Zeit an einer echten Volksbefragung teilnehmen und über den Bau einer Staustufe in Graz abstimmen können.“

„Dass bei der Initialveranstaltung zum Wahlkampf individuelle Umfragecodes von einer Agentur gleich dutzendfach verteilt wurden, bestärkt uns in unserer Meinung. Problematisch sehen wir auch, dass die Hersteller der Umfragecodes die gleichen Personen sind, die sie verteilen und auswerten. Ein Umstand, der an unserem Demokratieverständnis rüttelt. Genauso, wie die Werbetexte, die zu den Codes verteilt werden und den Menschen praktisch vorschlagen was wie sie stimmen sollen,“ begründet Könczöl die Entscheidung der Plattform.

Die Verteilung an die Haushalte ist bereits angelaufen und bestätigt diese Aussagen noch einmal: Auf öffentlichen Plätzen wurden Kuverts zu hunderten abgelegt, vor Geschäften auf die offene Straße geworfen und sogar schon bei eBay zum Verkauf angeboten. Wer einen „keine Werbung“ –Aufkleber auf dem Postkasten hat, hat keinen Code bekommen. Haushalte in Graz Umgebung mit einer Grazer Postleitzahl allerdings schon - Die Verteilung scheint eher chaotisch als demokratisch abzulaufen.

Mit dem SMS-Umfragecode können nicht nur die GrazerInnen mindestens zwei Mal am Wahlkampf teilnehmen. Jeder Mensch mit einer österreichischen Handynummer kann sich kostenlos und unverbindlich einen Code per SMS zusenden lassen. Dass man derart leger mir den Umfragecodes umgeht, legt die Vermutung nahe, dass man nur versucht, möglichst viele Menschen auf die Wahlkampfseite zu lotsen.

„Die Plattform Rettet die Mur startet gemeinsam mit den GrazerInnen die Volksbefragung zur Staustufe Graz“ stellt Könczöl klar. „Die Volksbefragung ist ein demokratisches Mittel, welches uns durch die Verfassung garantiert ist. So können sich alle Grazer BürgerInnen beteiligen und sicher sein, dass ihre Meinung auch den nötigen Wert erhält.“

Durchgeführt wird die Volksbefragung direkt durch die Stadt Graz. Sie garantiert einen rechtskonformen und sauberen Ablauf und hat die nötige Kompetenz, die Volksbefragung umzusetzen. Die Stadt Graz besitzt nicht nur die nötige Erfahrung mit Volksbefragungen, sondern verfügt auch über die notwendigen Mittel zur Umsetzung – wie etwa den Zugriff auf das amtliche Wählerverzeichnis. So kann sie dafür sorgen, dass auch garantiert alle wahlberechtigten GrazerInnen teilnehmen können. Selbstverständlich werden bei amtlich geregelten Volksbefragungen auch nur Themen abgefragt, die auch im direkten Einflussbereich der Stadt liegen – die Verantwortlichen also Handlungsspielraum haben.

Für die Plattform „Rettet die Mur“ ist Bürgerbeteiligung keine Floskel: „Wir leben Bürgerbeteiligung seit mehreren Jahren. In dieser Zeit wurden unzählige Stunden wertvoller ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Wir sind für unser Anliegen immer authentisch und voller Elan eingetreten. So gestalten wir nicht nur die Zukunft von Graz, sondern fördern auch direkt die Demokratie und öffentliche Diskussion – Werte, die nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden dürfen.“

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Re: Rettet die Mur / NEIN zur Staukette Leoben-Spielfeld !

Beitragvon Michael. » 12.03.2012, 20:25

*Zitat Anfang*

Staustufe Graz/Puntigam nicht umweltverträglich!

Diese Woche findet die mündliche Verhandlung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) statt. Bereits im Vorfeld ist klar, dass der Bau eines Kraftwerkes in Puntigam verschiedene Verschlechterungen mit sich bringen würde. Das Kraftwerk ist daher nicht umweltverträglich.

Rund 20 Gutachter des Landes haben das Projekt vorab bewertet. In folgenden Fachbereichen zeigten sie eindeutig, dass der Bau einer Staustufe in Graz negative Auswirkungen oder Verschlechterungen für die Stadt und ihren Fluss bedeuten würde:

Gewässerökologie
Hydrogeologie (Trink- Brauch- und Grundwasser)
Immissionstechnik (Luft)­
Landschaft
Naturschutz (Tiere und Pflanzen)
Örtliche Raumplanung
Überörtliche Raumplanung
Schallschutztechnik
Umweltmedizin
Verkehrstechnik
Wasserbautechnik
Wildökologie

(Zusammenfassung aller Fachbereiche siehe UVP-Gesamtgutachten S. 131):
http://dl.dropbox.com/u/23261600/Gutach ... ermark.pdf

Trotz einer eindeutig nachgewiesenen Verschlechterung im Bereich Immissionen und einer enormen Verkehrsbelastung während der rund 3-jährigen Bauzeit wurde unverständlicher Weise gerade der Bereich „Gesundheit und Wohlbefinden“ als positiv bewertet. Die Schadstoffe von 2 Millionen Liter Diesel würden allein durch den erhöhen LKW-Verkehr in die Luft geblasen. Trotzdem konnte der Gutachtachter keine gesundheitliche Gefährdung oder Belästigungen für die AnrainerInnen erkennen.

Durch die Bewertung der Landesgutachter ist endgültig klar, dass der Bau einer Staustufe nicht umweltverträglich sein kann. Er könnte nur noch über ein weiteres Ausnahmeverfahren bewilligt werden. Dies bedeutet, dass man trotz der vielen Verschlechterungen für Graz dem Kraftwerk eine Ausnahme vom Verschlechterungsverbot erteilen würde.
Schon die Staustufen in Gössendorf und Kalsdorf durften nur aufgrund dieser Ausnahmegenehmigung gebaut werden. Auch im bis heute nicht abgeschlossenen Verfahren in Gratkorn könnte nur eine Ausnahme zu einer Baubewilligung führen.

Für „Rettet die Mur“ ist klar: Diese Ausnahme darf nicht zur Regel werden!

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Mündliche Verhandlung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) der Staustufe Graz am 14. und 15. März

Ort: Seifenfabrik Liebenau
Treffpunkt: 08:00 Uhr
Beginn der Verhandlung: 09:00 Uhr


Die Verhandlung ist nicht öffentlich und nur für direkt betroffene NachbarInnen* zugänglich sowie für Einzelpersonen bzw. Initiativen, die im Vorfeld dazu autorisiert wurden.
„Rettet die Mur“ hat als Bürgerinitiative Parteienstellung im Verfahren und wird gemeinsam mit ca. 20 Organisationen und NGO´s bei der Verhandlung vertreten sein.

Das Veranstaltungsgelände der Verhandlung ist die Seifenfabrik. Dort treffen sich die TeilnehmerInnen am Mittwoch um 8:00. Hier können die Initiativen vor Beginn der Verhandlung unterstützt werden.

(*Nachbarn/Nachbarinnen: Als Nachbarn/Nachbarinnen gelten Personen, die durch die Errichtung, den Betrieb oder den Bestand des Vorhabens gefährdet oder belästigt oder deren dingliche Rechte im IN- oder Ausland gefährdet werden könnten, sowie die Inhaber/Inhaberinnen von Einrichtungen, in denen sich regelmäßig Personen vorübergehend aufhalten, hinsichtlich des Schutzes dieser Personen; als Nachbarn/Nachbarinnen gelten nicht Personen, die sich vorübergehend in der Nähe des Vorhabens aufhalten und nicht dinglich berechtigt sind; hinsichtlich Nachbarn/Nachbarinnen im Ausland gilt für Staaten, die nicht Vertragsparteien des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sind, der Grundsatz der Gegenseitigkeit.)

Wir freuen uns auf eure Unterstützung
mit lieben Grüßen, euer „Rettet die Mur“-Team


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