Brunner Taper

Hier treffen sich die wahren Handwerker unserer Zunft. Gibt es eine schönere Fischerei, als mit einer Selbstgebauten - ob nun Gespließte, Kohlefaserrute oder Eigenbaurolle? Geizt nicht mit Euren Ratschlägen.

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Brunner Taper

Beitragvon idefix » 19.11.2016, 21:16

Hallo,

hat vielleich jemand Taper von Walter Brunner ?

Der neueren Serien wie zb. Fortuna, Pielach-Sensitiv, Salza- Sensitiv und Tymalli- sensitiv


Bitte keine disku. bzgl. kopieren und so weiter.
Hr. Brunner ist ja leider nicht mehr unter uns :(
und manche Rutenbauer bieten Brunner Taper ja auch an, aber halt leider nur die alten der Wildwasser Serie (was ich bis jetzt so im Netz gefunden habe)

Ein nachbauen von Ruten noch aktiver Rutenbauer, ist auch für mich ein NO GO :!: :!: :!:

lG
Markus
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Re: Brunner Taper

Beitragvon idefix » 14.12.2016, 10:44

Na ja, schade :(

hab mir schon gedacht das da die Hemmschwelle noch sehr hoch ist :!:
Dann muss man halt abwarten bis Brunner Taper in irgendwelchen Taper Archiven aufgelistet werden,
werden dann sicher als erstes in irgend welchen US Foren zu finden sein
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Re: Brunner Taper

Beitragvon Peter S. » 14.12.2016, 13:56

Hallo Markus,
von Walter Brunner konnte man früher alles kriegen. Bereitwillig hat er erklärt
seit wann er nun welchen Kleber nimmt und warum und was er diesbezüglich
schon alles probiert hat. Mit dem Rutenlack verhielt es sich ähnlich.
Er legte aber immer Wert darauf, dass niemand an die Taper kam bzw. diese
nicht veröffentlicht wurden, auch nicht von original vermessenen Ruten.
Das wurde akzeptiert und so soll es auch bleiben, denke ich mal.
So weit mir bekannt, sind die Taper heute im Besitz von Herrn Zierhut aus
Innsbruck und dieser baut Ruten u. a. für die Fa. Heger. In wie weit original Brunner-Taper
verwendet werden, ist mir nicht bekannt. Und wenn man sich die Ruten von
Andi Zierhut genau anschaut, erkennt man seinen Lehrmeister, Walter Brunner.

Gruß
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Re: Brunner Taper

Beitragvon idefix » 14.12.2016, 14:25

Hallo,

hab mir gerade die Seite vom Heger angesehen und stimmt,
die Rollenholter sind die von Walter Brunner !

Wenn die Werkstätte weitergegeben wurde und ein Nachfolger da ist,
ist das natürlich wieder was anderes und dann sind die Taper tabu :!:

Aber man hat nie wirklich gewusst ist da jetzt einer usw. (die Gerüchteküche kochte über bzgl. seiner Fräse, Tonkinlager und Nachfolger - ja/nein/vielleicht)

aber Danke für die Rückmeldung !!!

lG
Markus
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Re: Brunner Taper

Beitragvon Simon B. » 15.12.2016, 19:52

Hallo Markus,

die Taper Amabilie und Salza findet man US sprachigen Foren.
Wenn dir das weiterhilft sag bescheid, kann dir den Link etc. geben.

Gruß Simon
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Re: Brunner Taper

Beitragvon Royal Coachman » 15.12.2016, 20:16

Hallo!

Die in den amerikanischen Foren angegebenen Tapers sind von fertigen Ruten abgenommen, also völlig unbrauchbar!

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Re: Brunner Taper

Beitragvon Simon B. » 15.12.2016, 20:55

Hallo Gebhard,

warum sind die Taper unbrauchbar?

Gruß Simon
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Re: Brunner Taper

Beitragvon Royal Coachman » 15.12.2016, 21:59

Hallo!

Es hat noch nie richtig funktioniert, von einer fertigen Rute das Taper ab zu nehmen.

Es sind zu viele Ungenauigkeiten, allein durch die verschiedenen Lackstärken.

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Re: Brunner Taper

Beitragvon Peter S. » 15.12.2016, 23:35

STIMMT!!!
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Re: Brunner Taper

Beitragvon Peter S. » 15.12.2016, 23:39

Kommen auch noch andere Faktoren hinzu:
Wie wurde getampert?
Welche Qualität hat der Bambus?
Welcher Kleber?

Das Vermessen einer fertigen Ruten und deren Nachbau ist sehr schwierig!

Gruß
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Re: Brunner Taper

Beitragvon Simon B. » 16.12.2016, 07:38

Das ist mir alles klar, ich dachte es geht dem Eröffner des Threads lediglich um das Taper, eine identische Rute herzustellen ist natürlich unmöglich.
Wenn 3 Rutenbauer das selbe Taper bauen kommen 3 unterschiedliche Ruten raus, das habe ich mal Basis vorausgesetzt!
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Re: Brunner Taper

Beitragvon piscator » 16.12.2016, 08:42

Moin, abgesehen davon, dass es natürlich besser wäre ein original Taper als Basis für eine Rute zu haben, ist es sehr wohl möglich eine Rute zu kopieren, zu analysieren und nachzubauen. Hab ich mit einer eigenen Rute mal ausprobiert -- ist aber langweilig :cry: Bei impregnierten Ruten ist der Einfluß der Impregnierung nicht zu vernachlässigen -- aber bei lackierten Ruten ist das eher nicht so. Wenn es starke Ungleichheiten in den Lackstärken gäbe, dann würde das ja auf Unzulänglichkeiten in der Lackierung hinweisen, die sicher nicht reproduzierbar sind -- nicht mit dem Pinsel und schon garnicht beim Tauchen.
Meiner Meinung nach würde man eine Rute detailliert über alle Flächen vermessen, (meinetwegen eine Lackstärke berücksichtigen), dann das Taper in ein Analyseprogramm stecken, Anomalien im Taper eleminieren und eine schöne Bauvorschrift herausgeben -- so geschehen mit hunderten von Ruten der alten Meister. -- Davon abgesehen sind Lackstärkenunterschiede normalerweise (gute Lackierung) klein gegen Hobel/Fräs/ungenauigkeiten -- ein gewisser Pragmatismus im Bereich einiger 0.01mm ist angebracht. Abgesehen von möglichen ethischen Grundsätzen kann man sehr wohl eine Rute kopieren -- ist jedenfalls meine Meinung. J.
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Re: Brunner Taper

Beitragvon Peter S. » 16.12.2016, 11:10

Auch Moin,
ich habe mal eine Hardy Palakona 6' Kl.5 vermessen 2/10 Lack abgezogen und
dann nachgebaut. Es kam ein harter 6er Teppichklopfer raus.
Nur wenn man genau weiß, wie die Rute gebaut wurde, welcher Kleber,
wie getempert usw. ist meiner Meinung nach ein Nachbau möglich.

Gruß
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Re: Brunner Taper

Beitragvon idefix » 16.12.2016, 21:26

Hallo,

@ Simon
ich danke dir,
die beiden Taper aus US hab ich eh schon gefunden.


Ein genaues kopieren ist bei Brunnerruten sowieso nicht möglich, bedingt durch die konstruktion und Arbeitsweise seiner Fräse :!: :!: :!:

Selbst die meisten Taper in den bekannten Archiven wurden von Ruten mit lackierung übernommen und die Lackdicke geschätz und abgezogen,
1 zu 1 kopieren ist wegen den genannten Gründen ,Bambus, härtung, Kleber usw eh nichr möglich


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