Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Hier treffen sich die wahren Handwerker unserer Zunft. Gibt es eine schönere Fischerei, als mit einer Selbstgebauten - ob nun Gespließte, Kohlefaserrute oder Eigenbaurolle? Geizt nicht mit Euren Ratschlägen.

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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon Trockenfliege » 11.07.2018, 10:15

Hallo Philipp,

ich halte einige deiner Ausführungen als stark übertrieben und kann sie nicht so stehen lassen.

Im Einzelnen: Eine zu schwere Beringung ( nicht nur bei Fliegenruten) kann sich bemerkbar machen - muss es aber nicht.
So wollte ich mal einen 7` 4er Bachrutenblank, der mir zu schnell war, durch eine Beringung mit eher schweren Einlageringen, (ER), etwas "einzubremsen" - das hat nicht funktioniert, er ist immer noch schnell.
Deine generellen Behauptungen über die Gewichte der ER stimmt einfach nicht.
So wiegt ein 6er Torzite 0,14 gr, und damit genauso viel wie ein normaldrähtiger Schlangenring. Da der Schlangenring eine 2. Wicklung braucht ( Gewicht im Spitzenbereich ca. 0,03gr), habe ich letztendlich keinen Gewichtsvorteil.

Du schreibst, dass ein "stärkerer"/ dicker Ring die Schnur besser schiessen lässt - also klarer Vorteil für die ER.

Ein Torzite LGTT Spitzenring dürfte deutlich leichter sein als ein normaler Hartchromring, wenn auch kleiner im Durchmesser - Hartchrom ca. o,4-0,5gr ( gerade noch mal nachgewogen) die Torzite liegen bei - vielleicht- 0,25 gr - damit spare ich allein an der Spitze 0,2 gr!

Philzlaus hat geschrieben:willst einen 7er Blank zu einer 6er machen beim Gewicht einer 8er.


Die Klasse einer Fliegenrute wird nicht durch die obere, sondern durch die untere Hälfte bestimmt.
Fast jede moderne Fliegenrute hat inzwischen 2 Führungsringe mit Einlage - da würde sich also überhaupt nichts ändern, egal, welche Beringung man im Spitzenbereich wählt.

Du schreibst, dass die Beringung mit ER die Rute soviel schwerer machen würde, dass man das nach längerem Fischen spüren würde.
Wenn man bei einer 7er Rute aufgrund einer eventuell gering schwereren Beringung Ermüdungserscheinungen bekäme, wie ist es dann mit einer 8er oder gar 9er Rute, selbst mit optimaler Beringung?
Wieviel Mehrgewicht machen denn - wenn überhaupt - die ER aus? Wie ich schon geschrieben habe, können die ja sogar leichter sein als eine herkömmliche Schlangenberingung. Und wenn die ER doch etwas schwerer sind - wieviel ist das? Ca. 0,05gr - 0,1gr pro Ring? Wie macht sich das für das Swingweight (SW) bemerkbar?

Das lässt sich sehr leicht feststellen: Man tapt einfach verschiedene Ringe oder Ringkonzepte mit ISOband an den blank. Das habe ich schon ausprobiert und bei deutlich schwerer Beringung eine Verschiebung des Balancepunkts um ca. 1,5cm festgestellt.
Eine wirklich spürbare Veränderung des SW habe ich nicht festgestellt. Ich teste sowas aber eher mit Rolle und der Fliegenschnur durch die Ringe, das ist realistischer.

Auch kann/sollte man dann natürlich Wurfversuche mit den verschiedenen Beringungen machen.

Wieviel macht in dieser Überlegung eigentlich das Rollengewicht aus? Oder die Position der Rolle UW versus DW?

Philipp, du hast prinzipiell in manchem Recht, aber ich finde, dass du es zu drastisch und verallgemeinernd darstellst.
Natürlich KANN man eine Fliegenrute durch zu schwere Beringung in ihren Schwingeigenschaften negativ verändern - das MUSS aber nicht der Fall sein.
Das du hier deine Bedenken formulierst ist gut, aber deine Schlussfolgerungen sind deutlich zu drastisch und decken sich nicht mit meinen Erfahrungen.

Und zum Schluss: Armin möchte eine Rute vor allem zum Weitwerfen aufbauen.
Im Castingsport werden beim Fliege-Einhand-Weit soweit ich es gesehen habe, nur goße ER verwendet, wobei hier sogar nur eine Monofile Nachschnur durchflutschen muss.

Gruß
Reinhard
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon Achim Stahl » 11.07.2018, 11:42

Moin,

als ich mich das erste Mal in diesen Thread eingeklickt habe, dachte ich nach kurzem Querlesen, es handelt sich um ein Castingexperiment und habe mich dann wieder ausgeklinkt. Jetzt lese ich, dass der Aufbau für die Küstenfischerei sein soll...

Da verfüge ich ja nun über ein wenig Praxiserfahrung. Zunächst mal kann ich sagen, dass ich zwei Dinge bei einer Küstenrute sicher vermeiden würde: länger als 9' und nur Ringe mit Einlage.

Seit vielen Jahren sind die hochwertigen Küstenruten, die ich fische mit Recoil Titanringen ausgestattet, und absolut nichts hat daran jemals gegammelt oder sich sonstwie negativ ausgewirkt.

Wurfweite - besonders gegen den Wind - erreicht man nicht mit einer längeren Rute, sondern mit einer engen Schlaufe. Viele Küstenfischer verwenden deshalb sehr kurze Ruten, um bei Gegenwind noch problemlos werfen zu können. Kürzere Ruten werfen sich auch mit weniger Anstrengung, da sie sowohl absolut gesehen leichter sind, als sich auch durch die geringere Kopflastigkeit leichter anfühlen.

Überhaupt wiegt der Aspekt, 1000 Blindcasts am Tag ohne große Anstrengung machen zu können, in der Praxis an der Küste wesentlich mehr als ein paar Zentimeter mehr Maximaldistanz.


Viele Grüße von der Küste!


Achim
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon fly fish one » 11.07.2018, 13:06

Ich sehe das mit den Ringen auch deutlich entspannter (na klar, muss ich ja auch, sonst wäre ich mit der Sage nicht glaubwürdig, oder :P ). Wenn ich nicht völlig mit irgendwelchen Ringen daneben liege, halte ich den Einfluss der Beringung für das Gewicht im Wurf sehr gering. Ebenso die Charakteränderung eines Blanks. Wichtiger ist die Anzahl, Abstand und Position der Ringe. Dort können eklatante Fehler zu gravierenden Problemen führen. Da gehen die Hersteller auch unterschiedliche Wege. Die Sage hat auf 15' 13 Ringe plus Spitze. Das wirkt im Vergleich zu anderen Ruten sehr viel, die Abstände sind wesentlich geringer, als ich in der Woche an der Orkla bei anderen Ruten gesehen habe. Meine eigene Winston z.B. hat grössere Abstände. Vielleicht habe ich durch die Einstegringe gegenüber den Schlangenringen die Biegekruve etwas vergrößert, also weicher gemacht. Mit meinem bescheidenen Ausschnitt an Erfahrung kann ich aber einfach nur konstatieren, dass ich der Meinung bin mit den Ringen alles richtig gemacht zu haben, weil der Eumel wirft wie die Hölle und ohne das ich müde werde. Und irgendwelche kurzen SK gibt es bei mir nicht, die eine 2H Werferei ja doch erheblich erleichtern.

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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon fly fish one » 11.07.2018, 13:17

Achim Stahl hat geschrieben:Moin,

.....

Überhaupt wiegt der Aspekt, 1000 Blindcasts am Tag ohne große Anstrengung machen zu können, in der Praxis an der Küste wesentlich mehr als ein paar Zentimeter mehr Maximaldistanz.


Viele Grüße von der Küste!


Achim


Da gehe ich trotzdem auch mit. Das wurde mir von einem Experten auch an der 2H sehr deutlich gezeigt! Wie wenig Anstrengung gerade nötig sind, um trotzdem brutal weit zu werfen, da ist mir wieder mal die Kinnlade ins Wasser gefallen! Da hast Du einfach recht, Achim, dass ist wichtiger wie jeder Blank, Ring oder SK, dass man sein Gerät richtig beherrscht. An den 2H ist das nur so auffallend und erstaunlich, weil sie ja von der ganzen Erscheinung alles andere vermuten lassen.

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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon masticore » 11.07.2018, 22:54

Hallo Zusammen,

Interessantes Thema. Ich habe hier zwei SL Hot Torpedo 4wt blanks liegen, und dazu einmal die Standard Beringung (Recoils + H&H tip top) und einmal Torzites. Leider hab ich im Moment nicht so viel Zeit für den Rutenbau, resp. ich geh in der Freizeit lieber ans Wasser....

Untitled 2.jpg
Untitled 2.jpg (203.08 KiB) 429-mal betrachtet


Wenn ich dann mal beide Ruten aufgebaut habe, kann ich aber hier Bescheid geben, wie sich das für mich anfühlt. Werde die Ruten dann bei Gelegenheit auch mal Paul in die Hand drücken, dann gibt es sogar ne recht fundierte Meinung ;)


Grüsse
Flavio
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon Philzlaus » 12.07.2018, 09:07

@Flavio Das gefällt mir.. bitte unbedingt hier posten wenn du beide aufgebaut hast.
Kannst du mir mal die Ringe abwiegen. Mich würde das echt interessieren ob die Torzites wirklich genausoviel wiegen wie ein eindrahtiger Ring.

@Frank.. Ich denke du vermischt hier zwei Dinge. 2H ist nicht gleich 1H. Was bei 2H gut funktioniert bzw nicht ins Gewicht fällt wird bei 1H eventuell Einfluss nehmen.

@Achim.. Du bestätigst exakt meine Zweifel. DANKE
gruss
Philipp
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon piscator » 12.07.2018, 09:44

Moin, viel Spekulation hier unterwegs -- hier gibts etwas Erhellung:
http://classicflyrodforum.com/forum/viewtopic.php?f=66&t=109663&start=0 mindestens die Gewichtsfrage kann etwas relativiert werden. Und es gibt die Idee keinen Leitring, sondern einen größeren Einstegring zu benutzen -- und einen umgeschliffenen Ringfuß am Einstegring als Spitzenring einzusetzen (gibts auch auf ganz leichten Gespließten mit Einstegringen aus Draht und ist deutlich leichter als Spitzenring mit Röhrchen. J.
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon masticore » 12.07.2018, 18:27

Habe heute mal die Ringe gewogen. Die oberen running guides Recoils (RSF2) sind je 0.05 g, die Torzites (T-kttg oder so ähnlich 5.5) sind je 0.10 g. Der Torzite tip top jedoch nur 0.23 im vergleich zum H&H mit 0.34 g. Berücksichtigt man den Hebel, wären hier also wohl sogar die Torzites "leichter".

Ich werde das aber wohl nicht so verbauen, sondern mich nach leichteren Tip tops umschauen. Einen normalen Ring als Tip top zu verwenden ist ne gute Idee, zwei zusätzliche Ringe sind schon unterwegs zu mir. Hab das auch schon mal an ner Gespliessten gemacht, aber die Haltbarkeit noch nicht wirklich getestet, da hab ich leichte bedenken. Evtl. mach ich nen Carbonfaser Sleeve...

Gruss,
Fla

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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon fliegenfeger » 12.07.2018, 22:27

Hallo Leute,
vielen Dank für die rege Diskussion und die vielen Informationen.
Nach den Beiträgen von Reinhard und Flavio haben sich meine Bedenken bzgl. des Mehrgewichts von den Torzite in Vergleich zu Normalringen zerstreut. In bin schon gespannt, was der Parallelaufbau von Flavio für Ergebnisse hervorbringt- es gibt also doch jemanden :mrgreen: .
Information zum Blank: CTS Infinity X 9´6´´#7
Das Rutengewicht spielt für mich nicht so die große Rolle, es ist eher ein Verkaufsargument, wovon man aber wieder Abstand nimmt. Kleines Beispiel:

Orvis Helios1 9´#5 67,2g
Orvis Helios2 9´#5 70,9g
Orvis Helios3 9´#5 keine Angaben mehr

Einen größeren Einfluß hat natürlich die Rutenläge, da machen 15cm schon einen Unterschied. Trotzdem fische ich schon einige Jahre mit einer GL LPXE 9´6´´#7 an der Küste, ohne größere körperliche Schäden. Für mich sind die 9´6´´eine optimale Länge, wobei mir 10´schon zu lang sind. Vielleicht ist auch das Gesamtpaket LPXE 9´6´´#7 eine gelungene Kombination und mein Versuch mit der CTS geht in die Hose.
Klar ist, dass ich keine Recoil Titanringe verbauen werde, weil, wie schon erwähnt, nach kurzer Zeit Riefen zu erkennen waren.
Vielleicht schaffe ich es ja beim 3. Anlauf bei Achim auf dem Weg zur Ostsee vorbeizuschauen- zweimal haben mir Staus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dann werde ich mir mal deine Küstenruten ansehen, und bin mal gespannt, wie deine Titanringe aussehen.
Den Aspekt mit der Maximaldistanz sehe ich doch etwas anders: lieber ein paar mal zum Fisch kommen, anstatt 1000 Würfe, die 5m zu kurz sind.

Viele Grüße
Armin
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon Thomas E. » 13.07.2018, 07:40

Hallo Armin,

bei der Rutenlänge ist hinsichtlich der Wurfweite bei 290cm das Maximum erreicht.
Das ist gemessen worden, darum gehen auch die Caster nicht über diese Länge.
Ich fische diese Länge am Meer.
Manche finden aber 270cm angenehmer an der Küste.

Einlagenringe verwende ich schon sehr lange nicht mehr, nur möglichst leichte Einstegringe.
Die Torzite kenne ich allerdings noch nicht.
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon fliegenfeger » 13.07.2018, 09:21

Hallo Thomas,

dann liege ich mit meinen 9´6´´ doch genau richtig :mrgreen: .
Warum bist du von den Einlageringen abgekommen? Hast du bei den leichten Einstegringen (Titanflex?) noch keine Riefen gehabt?
Ich habe mal getestet wie die Reibung bei den unterschiedlichen Ringen ist. Dabei war schon ein Unterschied zwischen Drahtringen und Einlagenringen erkennbar. Und vom Ringgewicht sind die Torzite vergleichbar mit normalen Drahtringen. Beim Preis sieht es natürlich etwas anders aus, aber vielleicht gibt es ja ein aha Erlebnis (positiv) mit der so bestückten Rute.
Wenn ich das Teil fertig habe, bringe ich die Rute beim nächsten Besuch im Freibad Kwittsmoor mit. Ist für den Herbst schon was geplant?

Viele Grüße
Armin
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon Trockenfliege » 13.07.2018, 10:03

fliegenfeger hat geschrieben:Das Rutengewicht spielt für mich nicht so die große Rolle,


Das Rutengewicht allein sagt auch nicht sehr viel aus, wichtiger ist die Verteilung desselben- Kopflastigkeit.

Allein die Wahl des Rollenhalters kann schnell +- 20gr ausmachen, ganz abgesehen von dem Rollengewicht.

Was bringt mir die superleichte Rute, an die ich dann eine 200gr Cassettenrolle hänge, die das ganze System extrem hecklastig macht.

@ Fla: Danke für die Ringgewichte: Wie hast du gewogen, die Ringe einzeln oder so viel wie möglich Ringe der gleichen Art/Größe und dann durch die Anzahl geteilt?
Bei meiner günstigen Feinwaage habe ich festgestellt, das die Einzelgewichte im Bereich 0,1 - 0,2 deutlich abweichen vom Ergebniss, wenn ich einige gleiche Ringe zusammen wiege und dann teile.

Gruß
Reinhard
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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon masticore » 13.07.2018, 11:26

Hab bei den Runnings jeweils 5 zusammen gewogen, die tip tops einzeln, mit ner Laborwaage die auf 0.01 g genau sein sollte.

Gruss,
Fla

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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon Achim Stahl » 13.07.2018, 12:34

Moin,

fliegenfeger hat geschrieben:
Den Aspekt mit der Maximaldistanz sehe ich doch etwas anders: lieber ein paar mal zum Fisch kommen, anstatt 1000 Würfe, die 5m zu kurz sind.



Oh ja, Touristen mit dieser Vorstellung sehen wir häufig an der Küste. Man erkennt sie meistens daran, dass sie bis zur Oberkante der Wathose einwaten und dann nicht mitbekommen, wie hinter ihnen die Fische buckeln... :doubt:

Wurfweite ist der wirklich am meisten überschätzte Beitrag zum Fangerfolg.


Viele Grüße!


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Re: Fliegenrute mit Einlagenringen- Vorteile-Nachteile

Beitragvon Achim Stahl » 13.07.2018, 12:34

Moin,

fliegenfeger hat geschrieben:
Den Aspekt mit der Maximaldistanz sehe ich doch etwas anders: lieber ein paar mal zum Fisch kommen, anstatt 1000 Würfe, die 5m zu kurz sind.



Oh ja, Touristen mit dieser Vorstellung sehen wir häufig an der Küste. Man erkennt sie meistens daran, dass sie bis zur Oberkante der Wathose einwaten und dann nicht mitbekommen, wie hinter ihnen die Fische buckeln... :doubt:

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