Hallo Frank,
sorry hatte wie so oft auch bei Dir die Begriffe tempern und backen verwechselt - klar werden zuerst die kurzen Stücke "gebacken". Dabei markiere ich die einzelnen Sticks auf der Stirnseite mit einer Farbe für jeden Spleiss und die Reihenfolge habe ich durch nummeriert. Ich möchte behaupten wenn Du die einzelnen Sticks danach gleich richtest brauchst du es beim ganzen Spleiss nachher nicht mehr machen (Wärmeeinwirkung).
Wichtig ist es auch jetzt die Oberseite (Emaillle) und Unterseite (Mark) einigermaßen Plan zu hobeln/schleifen. So bekommt man später beim Jointübergang keine Wellen rein und die Sticks liegen gleichzeitig besser im Spliceblock.
Deine letzte Anmerkung war genau der Grund, dass ich mich für zwei unterschiedliche Kleber entschied. Wie gesagt, würde ich den Endfest für die Jointverbindungen nehmen (habe seinerzeit 3-4 so kleine Metallspannzwingen benutzt) und etwas Temperatur nach Bauchgefühl und per Hand mit der Heißluftpistole dazugegeben. Für die fertigen Spleisse dann R+G benutzt, weil die empfohlene Tempertemperatur niedriger liegt als bei UHU Endfest - wenn ich mich richtig erinnere.
Die besagte Rute mit dem "Stern" ist jetzt über 3 Jahre alt und wird seit gut einem Jahr von einem Freund gefischt - der nicht gerade zimperlich damit umgeht

Gestern waren wir den ganzen abend mal wieder zusammen Fischen und wegen des Threads habe ich sie dann mal wieder genau begutachtet. Es sind keinerlei Leimfugen oder sonstige Beschädigungen zu erkennen, Bolzengerade wie damals ist sie auch noch.
Also - viel Spaß
Gruß, Friedrich