Dänemark, Køge auf Seeland

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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Dänemark, Køge auf Seeland

Beitragvon Butenbremer » 18.06.2019, 17:22

Liebe Flyfi-Gemeinde,
in zwei Wochen führt mich mein Sommerurlaub nach Dänemark, genauer nach Køge auf Seeland, südlich von Kopenhagen. Natürlich überlege ich, mein Equipment mitzunehmen. Zum Mefo-Fischen fehlt mir Zeit, Ausrüstung und Frustrationstoleranz :mrgreen: .
Forellen und Äschen wären toll, aber andere Möglichkeiten würde ich auch wahrnehmen. Gibt es hier weiterführende Kenntnisse, die man mit mir teilen mag, gern auch als PN? Die Suchfunktion hat mir keinen Erfolg gebracht.
Danke vorab und TL

Bernd
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Re: Dänemark, Køge auf Seeland

Beitragvon fjorden » 19.06.2019, 23:41

Hallo Bernd,
wenn du da schon bist probiere dein Glück auf Meerforelle mit deinem Equipment. Kannst auch eine 5er Rute nehmen, mit Schwimmschnur, passt..
Gruß
Fjorden
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Re: Dänemark, Køge auf Seeland

Beitragvon fliegenfeger » 20.06.2019, 09:57

Hallo Bernd,

Bäche mit Forellen und Äschen wirst Du auf Seeland kaum finden. Aber die Küste ist toll und Du findest überall Stellen zum Fischen auf Meerforelle, Hornhecht, Plattfisch usw.
Wie sieht Deine Ausrüstung aus?

Viele Grüße
Armin
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Re: Dänemark, Køge auf Seeland

Beitragvon Butenbremer » 21.06.2019, 10:26

Danke für die Antworten. Ich fische auch gern auf Barsch, Döbel und Hecht, wobei ich mehr als zwei Ruten wohl nicht mitnehmen kann. Ich habe neben dem leichten Gerät und einem Hecht-Setup noch eine 6er Rute und auch ein Sinktip, so dass ich es wohl theoretisch auch auf Mefos versuchen könnte. Ich bin nur nicht sicher, ob ein Familienurlaub, in dem ich mich an dem einen oder anderen Abend zum Fischen verkrümeln kann, der richtige Einstieg dafür ist, da ich null Erfahrungen in dem Metier habe.

TL
Bernd
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Re: Dänemark, Køge auf Seeland

Beitragvon sepp73 » 24.06.2019, 10:13

Tagsüber kannst es im Sommer mit den MeFos eh vergessen, da ists besser man ruht sich aus für ne "Nachtschicht" auf MeFos. Abends zur "blauen" Stunde kommen die Forellen dicht unter Land und fressen sich bis es hell wird den Ranzen voll. Mit einer dunklen, nicht zu kleinen Oberflächenfliege (Zigarre, Gurgler, o.ä.) kannst da Sternstunden erleben. Man kann das ganze somit auch Familienfreundlich gestalten, hat ja den ganzen Tag über Zeit für die Sippe. Früh am Morgen auf, bis 8 Uhr fischen und abends um 8 geht man eben nochmal für 2-3 Stunden ans Wasser. Man muss ja nicht die ganze Nacht über durchfischen um MeFos zu fangen. Wenn sie da sind, wird man auch was fangen...
Gruss, Sepp
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Re: Dänemark, Køge auf Seeland

Beitragvon Martin 1960 » 24.06.2019, 18:00

Hallo Bernd.

Das im Sommer, tagsüber so garnichts auf Meerforelle gehen soll ???
Die Flachwasserbereiche, in denen sich das Wasser zu sehr erwärmt hat, sollte man meiden, das mach die Fische ja auch.
Mit der passenden Fliege geht schon etwas, aber ja, "from dusk till dawn" ist es besser.
Freundlicher Gruss, Martin

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
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Re: Dänemark, Køge auf Seeland

Beitragvon Butenbremer » 23.07.2019, 11:45

Hallo an alle Ratgeber und Mitleser,

ich bin wieder zurück aus Dänemark und möchte kurz Bericht erstatten. Von der Ostsee und den Mefos habe ich dann doch die Finger gelassen, hauptsächlich weil es nur ein Abend war, an dem ich fischen konnte. Ich war an der Køge Au unterwegs und habe dort einige Weißfische und Barsche überlisten können. Die großen Döbel, die in kleinen Schwärmen durch den Fluss zogen, haben meine Angebote leider ausgeschlagen. Den Auskünften der örtlichen Angler zufolge soll es in der Køge Au, sowie in der einige Kilometer südlich davon fließenden Tryggvaelde Au auch Bachforellen und Meerforellen geben. Ich kann das zum Teil bestätigen, denn mein spektakulärstes Erlebnis hatte ich ohne Angelrute in der Hand. Bei einem Blick von einer Brücke über die Køge Au sah ich eine große Ansammlung verschiedener Weissfische, teilweise in beachtlichen Größen. Vielleicht waren sie gerade von der Brücke aus gefüttert worden? Jedenfalls kam unter ihnen nach einigen Momenten ein großer Schatten aus der Tiefe und verweilte einige Sekunden, bevor der wieder abtauchte. Eindeutig eine Forelle von mindestens 60 cm! Mein Puls war gleich oben, die Hände feucht. Ich habe es dennoch unterlassen, an dieser Stelle einen Versuch zu unternehmen, weil die Brücke an einem belebten Platz mit einem Café lag. Unter den Augen der Kaffee und Bier schlürfenden Locals Jagd auf eine kapitale Forelle zu machen, dazu fehlte mir dann doch die Courage…

TL und nochmals danke für die Beiträge

Bernd
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