Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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Willkommenskultur!

Beitragvon DerRhöner » 23.04.2018, 19:56

Markus, Du bringst es auf den Punkt: Es geht um die Willkommenskultur!

Es ist meiner Auffassung nach das 1. Gebot der Tourismusbranche: Der Gast muss sich wilkommen fühlen. Sei es nun weil er so nett, so unterhaltsam, so weltmmännisch ist :D oder weil er (vermutlich in 99% der Fälle) schlicht und einfach Geld ausgibt und damit mittelbar Jobs schafft.

Nun ist aber einfach die Grundsatzfrage, die sich die Menschen im Oktober in München, im Juli und August in Konstanz und Meersburg, das ganze Jahr in Rotenburg ob der Tauber, im Winter in Neuseeland und im kurzen Sommer in Island stellen: Will ich eigentlich so viele Touris? Will ich die eigentlich willkommen heissen? Vielleicht bin ich ja froh, wenn die alle daheim bleiben?! Weil die Dreck machen, die Strassen verstopfen oder gleich auf der falschen Seite fahren, ständig besoffen sind, auf heilige Stätten pinkeln etcpp. Und wenn eine Region das nicht mehr will, zieht sie an verschiedenen Stellen die Daumenschrauben an und sieht wie lange das gut geht. Solange in BC keiner die Touris vermisst (und aufgrund der schwachen Währung wird da so schnell nicht passieren) gibt es keinen Anlass die Randgruppe Fischer explizit willkommen zu heissen. Und solange es genug Vermögende gibt, die trotzdem 10.000 CAD pro Woche an eine der Lodges zahlen, sind das für die Locals die besten Touris: Bringen Geld (für Guides, Köche, Lodgepersonal, Lodgebesitzer, Piloten etc) stören aber nicht weil sie's auch noch geil finden am Arsch der Welt in einer Holzhüte zu hocken. Sozioökonomisch betrachtet der perfekt Touri! Und der ist willkommen.

Ich finde es wichtig, dass wir hier im Forum solche Themen ansprechen und jeden das noch nicht dort war darüber informieren, was auf ihn zukommt. Dann kann er selbst entscheiden, ob und wie er sich damit arrangiert. Aber ich finde man sollte sich nicht nur über die Auswirkungen aufregen. Es hilft ungemein bei der Entscheidungsfindung zu überlegen, welche Mechanismen dahinter sind und warum die Regularien so aussehen. Und dann kann ich mir überlegen, wie ich mich in diesem System positioniere. Ob ich das Spiel mitspielen will. Oder ob man in dem System seine Nische findet. Oder einfach seufzend nach Hause geht und bedauert, dass mal wieder eine Ecke unseres Hobbies näher an die Personengruppe rückt, die sich auch das Hobby Pferdepolo und Ferrarisammlung leisten kann.

Gruss

Christian
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon volki » 24.04.2018, 08:34

Christian
Es kommt halt immer drauf an WELCHE Touristen will ich. :mrgreen:

Zu meiner Zeit in BC waren wir Europäer eher schwer in der Minderzahl. Nur bestimmte Lodges hatten welche. Da haben die "Europäer" dann auch für die Lodge, Jet-Boot, Helikopter, Guides, usw. tüchtig geblutet.

Aber der Massentourismus kam aus dem "Süden" (USA). Die kamen in Massen, mit grossen Pickup's mit Booten dran, und den grossen Kühl-"Boxen".

Schon damals haben die Lodge-Eigner in Terasse studiert, wie sie das einschränken könnten. Vielleicht sind die Regulierungen auf diesen Ansturm zurück zu führen?

Wenn man den finanziellen Nutzen für BC in Betracht zieht, wäre ja auch eine "Oversea"-Lizenz vorstellbar. Denn Oversea-Gäste bleiben nicht wie die Ami nur 2-3 Tage, sonder eher 2 Wochen und geben deutlich mehr Geld aus und beschäftigen dabei Einheimische.

Aber im Zeitalter der "Gleichbehandlung" sprech ich das wohl eher "in Gottes Ohr"
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon dr-d » 24.04.2018, 09:25

:wink: hallo,


da hat der christian schon recht (s.o.).

zudem sind wir da natürlich schon weiter :wink:


unsere "first nations" im chiemgau stellen ihre laufend vollbesetzten strecken dem internationalen publikum für gutes geld

zur verfügung und setzen sich dann stolz in vollem ornat an ihre ladenkasse und hernach in den biergarten. auch schön!...

die haben also schon gar keine zeit mehr zum angeln... :twisted: - die "armen".


chacun a son gout!


schöne Woche


thomas
dr-d
 

Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon alexdustymiller » 24.04.2018, 12:50

Spannende Berichte über "BC today" von Leuten, die sich da offenbar gut auskennen, Danke schön...
Eine Anmerkung zu den Privilegien der "First Nations"...da sollte man doch nicht vergessen, das man diesen Völkern ihre Diamanten, Rubine, Smaragde und ihr Gold gnadenlos mit dem Recht des Stärkeren wegnahm, als sei dies Gottes erklärter Wille, und ihnen dafür ein paar Bonbons hinwarf.
Dinge wie Sozialhilfe, Barackenlager, Casinorechte und eben ein eher uneingeschränktes Nutzungsrecht an der Natur, namentlich der Jagd und eben der Fischerei. Diese Alibi-Abspeisung sollte man meines Erachtens nicht infrage stellen, nur weil man es überdrüssig ist, heutzutage als zahlender Fremdling zum Goldesel degradiert zu werden, der ausser "Payment" fast gar nichts mehr darf....
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon MarkusZ » 24.04.2018, 15:00

Diese Alibi-Abspeisung sollte man meines Erachtens nicht infrage stellen,


Wie bereits gesagt, sollte man auch m.E. die First Nations ausklammern. Da geht es um ganz andere Dinge.
Deshalb sind die auch die letzte Gruppe, die mit Fangebeschränkungen belegt werden, wenn die Aufstiegszahlen zusammenbrechen.
Traditionell fischt von denen aber meiner Beobachtung nach kaum noch einer.

Natürlich hab ich mir auch so meine Gedanken über die Hintergründe der (Anti)Touristenregeln gemacht. Die Antwort der Tourismusbehörde, dass das dem Erhalt der Angelqualtät dienen soll, hat mich nicht so ganz befriedigt.

Mein Gedankenspiel geht in etwa so:

Es gibt verschiedene Interessengruppen:

First Nations = keine Angler, Fische nur für uns

Locals = gar keine Touristen, Gewässer nur für Einheimische

residents = keine auswärtigen Touristen, nur Angler aus B.C. oder Kanada

Hotels/Motels/B&B/Auto- und Bootsvermieter/Restaurants/Läden = viele DiY-Touristen die mit Flugzeug anreisen und dort Leistungen beziehen, keine DiY-Touristen, die mit eigenem Equipment anreisen

Guides/Lodges = keine DiY-Touristen, nur zahlungskräftige Touristen

Die beste Lobbyarbeit haben dann wohl die residents und die Guides gemacht.

Ist aber wie gesagt eine Hypothese.

Oder einfach seufzend nach Hause geht und bedauert, dass mal wieder eine Ecke unseres Hobbies näher an die Personengruppe rückt, die sich auch das Hobby Pferdepolo und Ferrarisammlung leisten kann.


Da ich mich im Urlaub wohlfühlen will und das dort nicht mehr so ist, fahre ich nicht mehr hin. Gibt noch viele andere schöne Ziele für einen Angelurlaub.

Wer sich dort weiterhin wohlfühlt, dem gönne ich trotzdem nen schönen Urlaub in B.C.
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon DerRhöner » 24.04.2018, 15:21

'tschuldigung, aber Fehler in der Vergangenheit sind doch kein gutes Argument dafür, heute noch ein paar weitere Fehler draufzusatteln!

Ich respektiere, wenn die First Nations die Ressource Fisch nutzen. Aber bitte nachhaltig und vernünftig - beides Prinzipien, die sich die FN vornerum gerne auf die Fahnen schreiben.

Ich habe am Kispiox River erlebt, dass sie einen guten (vergleichsweise teuren) Campground betreiben und für die Nutzung ihrer Ufer zusätzlich zur Lizenz hohe Betretungsgebühren verlangen, weil man über ihr Land geht. Das finde ich eine sehr gute Idee, auch wenn mich dort der Tag dann 150 CAD kostet. Aber dort haben sie verstanden, dass ein lebender Steelhead wertvoller ist als ein toter.

Ausbeutung in der Vergangenheit ist aber doch kein Grund dafür, heute eine Ressource Zug um Zug auszurotten. Sei es Lachs oder Steelhead (die die FN immer noch töten dürfen) in grossen Mengen zu fangen, um dann die 2. Wahl zu entsorgen und die 1. Wahl auf einem grauen Markt zu verkaufen, das ist doch nicht vernünftig. Ich sage nicht, die FN seien Schuld an den schrumpfenden Beständen. Aber es muss doch auch den FN eingehen, dass so ein Verhalten dazu beiträgt. Das ist doch nicht anders als ein Tier nur für sein Fell, seine Zunge, seine Hörner zu töten und den Rest ungenutzt verwesen zu lassen.

Dass die FN aber Privilegien haben finde ich völlig okay - solange man verantwortungsvoll damit umgeht. Und dass Angeltouristen gegenüber dieser Gruppe benachteiligt werden, ist für mich auch okay. Den FN ist ja wurscht, ob ich Samstag und Sonntag meine Fliege wässere, während flussab ihr Netz im Wasser hängt. Die strukturelle Benachteiligung der Touristen geht meiner Einschätzung nach eher von den lokalen Sportfischern aus, die das Wasser mit möglichst wenig Gästen teilen möchten.

Gruss

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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon MarkusZ » 24.04.2018, 16:10

Dass die FN aber Privilegien haben finde ich völlig okay - solange man verantwortungsvoll damit umgeht.


Ich auch .

Was nun aber als verantwortungsvoll angesehen wird, entscheiden nicht wir , sondern die DFO.

Wenn es mit den Aufstiegszahlen nach unten geht, sind die FN zwar als letzte mit Fangverbot dran, aber irgendwann trifft es sie auch.
Und sie haben auch nur ein Eigenbedarfsrecht. Dass sich vielleicht nicht jeder an Regeln hält, ist ein Problem, das fast alle Gesellschaften betrifft.

Die strukturelle Benachteiligung der Touristen geht meiner Einschätzung nach eher von den lokalen Sportfischern aus, die das Wasser mit möglichst wenig Gästen teilen möchten.


Aber durchgesetzt haben sich wohl eher die residents und die guides, denn Privilegien für locals fallen mir jetzt keine ein.
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon volki » 25.04.2018, 15:24

AlexWo hat geschrieben:In der Schweiz kosten z.B. die Jahrespatente für ausserkantonale Fischer auch meist das doppelte . Alex

Dann muss aber auch erklärt werden, dass das Fischerei-Regal rein kantonal ist. dh jeder Kanton ist sein eigener Staat. Besatz-, Renaturierungs- Massnahmen, usw werden mit Steuergeld dieses Kantons bezaht/gefördert. Daher die Bevorzugung "Einheimischer". Das ist oder war auch in Spitälern so, der "frende Fötzel" zahlte den Tarif für "Ausserkantonal" :mrgreen:
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon MarkusZ » 11.05.2018, 18:10

Nun ist es auch dieses Jahr wieder soweit,

die komplette Freizeitfischerei auf Lachs im Skeenasystem ist bis auf weiteres verboten.

Die Entnahme von Königslachs ist sogar an der ganzen Westküste von B.C. untersagt.

Angesichts solcher Entwicklungen ist es dann eher zweitrangig, ob man als Tourist nun das Tausendfache für nen Tag classified waters zahlen soll und am Wochenende nicht fischen darf.

Ich bin froh, dass ich die alten Zeiten noch erleben durfte und auch wenn ich wegen "canadian-only" seit 12 Jahren nicht mehr hin fahre, macht mich die Entwicklung doch traurig.
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon fly fish one » 11.05.2018, 20:08

Und es wird noch mehr Druck auf die anderen Lachsflüsse weltweit entstehen. Ich denke an Rußland, Island, Skandinavien.

Frank
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon TVERB » 22.05.2018, 20:15

Hallo zusammen,

gebe euch völlig Recht, das zeitlich eingeschränkte Fischen ist für die Aliens ein großes Problem. War 2013 /2015 /2016 in Terrace (alleine und ohne - da nicht bezahlbar - Guide unterwegs). Der Copper war am Wochenende für Aliens gesperrt und unter der Woche kamen mir die Langholzlaster (fast) ungebremst entgegen. Zuviel für meine Schwachen Nerven. Bin am Planen für 2019 - Wieder Kanada oder Kenai-Halbinsel Alaska oder sonst wohin ?
Habe die Befürchtung dass das Kenai-Gebiet zum Combatfischen verkommen ist ....ist dem so ? Wie siehts nördlich von Anchorage aus ?
Preislich gibts (nach derzeitigem Kenntnisstand) kaum einen Unterschied zwischen Kanada + Alaska. Auto ist teurer, Übernachtung leicht teurer, Sprit + Lizense billiger und Guiding die Hälfte ist dem so ?.

War letztes Jahr mit ner Gruppe in Sibirien - war fischereilich ok - aber ist halt kein individuelles Fischen. Hat jemand Erfahrung mit allein geplanter Sibirien-Reise oder sonst nen guten Tip (KEINE Lodge) will so ca, 3/4 Wochen weg. ?
Danke für alle Infos.
Gruß Thomas aus Eggenstein
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon Vogtlandsalmon63 » 23.05.2018, 10:42

Hallo TVERB!
Falls Du hier nicht gleich eine verwertbare Antwort im Forum bekommst, würd ich erst mal die Forumsregeln durchsehen und mich mal bei den Kollegen etwas vorstellen. Gehört sich eigentlich zum guten Ton, wenn man gleich mit der Tür ins Haus fällt und gute Tips abfassen will.
Wirst sehen, dann klappts auch mit dem Nachbar.
Gruß
Robby Vogtlandsalmon63.
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon MarkusZ » 25.05.2018, 16:26

Hallo,

auf ner Logging-Road haben die Trucks natürlich Vorfahrt und nehmen wenig Rücksicht.
Auch beim Watfischen sind manche Guides mit dem Jetboot an mir vorbeigebrettert als ob sie mich versenken wollten.
So richtig lieb haben die DiY-Touristen dort nur wenige.

Wenn das mit den Fishing Closures so weitergeht, wird sich evtl. nicht nur die Anzahl der Touisten, sondern auch die Anzahl der Lodges/Guides in der Region spürbar reduzieren.

Wenn ich wählen müsste, dann würde ich Sibirien vorziehen.

Ich hab Anfang der 90er dort bei einigen Float-Trips mitgemacht.

Wir sind mit dem Heli an Nebenflüsse des Jenissei gebracht worden. Immer 6 Angler, jeder ein Schlauchboot und ein Zelt. Dazu Koch, Jäger und Offizier als Aufpasser.

Tagsüber konnte jeder für sich flussabwärts driften und fischen wie er wollte, abends war dann gemeinsam Camp aufbauen und Essen einnehmen angesagt.

War ne super Fischerei. Äschen ohne Ende, dazu noch Lenok, ab und zu auch Sig und als Krönung dann Taimen.

Nach 10 Tagen hat uns dann der Heli zuverlässig am vereinbarten Treffpunkt wieder abgeholt.

Ein Bekannter von mir war zwei Jahre später in Kamtchatka und war auch sehr beeindruckt. Wobei er am Skeena die größeren Königslachse fing. Aber die Landschaft und die Natur fand er super.

Die Agentur gibt es aber längst nicht mehr und im Gegensatz zu damals müsste man sich heutzutage wahrscheinlich dumm und dämlich zahlen, um sowas zu organisieren. Und wie die Verhältnisse heutzutage dort sind, kann ich auch nicht sagen.

Wenn einer hier sowas auf die Reihe kriegt, dann Clemens Ratschan. Der kennt das Land, die Sprache, die richtigen Leute und investiert viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung. Das sind aber dann schon professionelle Expeditionen, kein einfacher Angelurlaub.

Dem kann ich nur höchsten Respekt zollen.

Mit Alaska hab ich keine Erfahrung, irgendwie zieht es mich nicht in die USA.
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon Magellan » 25.05.2018, 17:49

TVERB hat geschrieben:Hat jemand Erfahrung... oder sonst nen guten Tip (KEINE Lodge) will so ca, 3/4 Wochen weg. ?


Wende dich doch einmal an den Urs Wehrli, du findest seine Reportagen in der Reise Rubrik. Seine Trips würde ich mit als das individuellste gepaart mit solider Erfahrung beschreiben...

Gruss
Heiko
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Re: Entwicklung der Touristenreglementierung in B.C.

Beitragvon Noatak » 27.05.2018, 09:50

Urs Wehrli ist eine zuverlässige Quelle. Seine Reiseberichte zeugen von der Vielfalt, die Alaska bietet. Ich habe von ihm auch schon gute Tipps erhalten, obwohl ich Alaska auch einigermassen kenne.

Ich bin vor ein paar Tagen von Südostalaska heimgekommen. Wir haben einige Flüsse und Bäche befischt und die und andere Steelhead überlisten können. Der Südosten von AK wird aus meiner Sicht oft etwas vernachlässigt, bietet aber viele Möglichkeiten. Viele der auch kleineren Bäche sind nicht im Fokus von Lodges oder Guides. Sieht man, dass schon jemand am Bach ist, sucht man sich halt ein anderes Gewässer, da es keinen Sinn macht, die gleichen Pools nochmals zu befischen. Wenn man sich an solche "Regeln" hält, kann man hier als Gast sehr willkommen sein.
Ich schätze, dass ich in Alaska mit einer Lizenz überall fischen darf und keinerlei Einschränkungen habe bzw. Gewässer, die nur für Guides, Lodges, etc. offen stehen. Und das mal ein Abschnitt eines Flusses nur für Seniors oder Kids only vorbehalten ist (wohl nur eine Handvoll Gewässer), ist ja völlig OK.
Man muss halt "raus". Entlang an Strassen ist das Erlebnis halt nicht das, wofür ich eine so lange Reise machen will. Ausnahme ist Kodiak, wo man sehr gute Bedingungen entlang der Strasse findet, ohne dass man auf viele Leute trifft.

Gruss, Hans
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