Italien - Aostatal im September

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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Italien - Aostatal im September

Beitragvon Reto » 26.08.2019, 21:07

Liebe Freunde des leiblichen Wohls und des Fliegenfischens

Wir fahren Ende September ein langes Wochenende ins Aostatal zum Fliegenfischen. Dabei reizen uns die Bäche und Seen im alpinen Gebiet. Als ganzheitlich geniessende mittelalterliche Männer sind wir aber auch immer für einen kleinen Vesper oder einen anderen lukullische Genuss zu haben. Gerne frage ich mal in die Runde, wer sich in den Weiten und Engen des Tals auskennt? Wer mag seine Erlebnisse teilen und/oder davon erzählen?

Freue mich auf einen Austausch - besten Dank schon mal im Voraus fürs Beitragen!

Gruss aus Basel, Reto
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Re: Italien - Aostatal im September

Beitragvon Maggov » 31.08.2019, 13:06

Hallo Reto,

uns hat es mal dorthin verschlagen allerdings nicht zum Fischen. Landschaftlich traumhaft und deshalb gerade im unteren Teil ein sehr beliebtes Ziel für Turiner, v.a. für Hochzeiten.

Die Lizenz bekommst Du un der Touriinfo (bzw. Wahrscheinlich ein Überweisungsformular wie in anderen italienischen Bundesländern).

Unbedingt den Wein probieren! Man bekommt eigentlich nur den Genossenschaftswein in den Läden der ist aber von der Preis-Leistung sehr gut gewesen. Am besten hat uns die Rebe Torette gemschmeckt. Eine regionale Sorte mit etwas Kante aber wirklich geniessbar. Speck, Schinken und Käse brauchen sich auch nicht zu verstecken.

Untergekommen sind wir nach spontaner Info vor Ort in einem Agritourismo bzw. b&b relativ weit oben im Tal. Ist leider schon lange her und die Ortsnamen sind verblasst... Sorry.

Die Region ist reine Bachforellenregion gewesen. Ich hoffe die Saison ist noch offen wenn Ihr hin fahrt. Vielleicht informiert Ihr Euch sicherheitshalber.

Bin bissi neidisch... Aber hier in der Toskana ist es auch ganz nett ;)

LG aus dem Urlaub
Markus

P.S. tippfehler wg. handy bitte nachsehen
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Re: Italien - Aostatal im September

Beitragvon Reto » 01.09.2019, 19:54

Sali Markus

Besten Dank für deine Schulderungen und die damit verbundene Steigerung der Vorfreude. Wein, Essen und Tal erwarten uns - gerne würde ich schon morgen losfahren... Zur Fischerei: Wir haben in Italien schon im Trentino und im Südtirol gefischt und kennen die Formalitäten unsereres Nachbarlandes eigentlich in den groben Zügen. Entsprechend haben wir uns auch bereits beim zuständigen Consorzio gemeldet - die Lizenzen sind relativ einfach erhältlich.

Als Unterkuft haben wir auch ein B&B gewählt - geführt von einer ansässigen Familie mit erwachsenen Kindern. Dieser Kontakt hatten wir von Freunden erhalten und soll Garant für Freundlichkeit und Ortskunde sein. Bereits haben wir bei ihnen auch schon Auskünfte zum Ort erhalten.

Noch unsicher bin ich beim Equipment/Fliegenwahl und dies ist auch der hauptsächliche Grund für meine Anfrage im Forum. Wir werden nur 4 Tage fischen und eigentlich möchte ich dies gerne konzentriert und mit einer Rute machen. Aber mit welcher? Ich weiss, liebe Gemeinde, die Absicht bestimmt immer die Strategie, dennoch bin ich mir unsicher. Soll ich auf die Trockene setzen? Nur mit der Nympfe anreisen oder die grossen Buggers durch die Pools ziehen? Dies sind so - neben der erwähnten Vorfreude - meine Gedanken.

Ich melde mich!
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Re: Italien - Aostatal im September

Beitragvon masticore » 01.09.2019, 20:47

Hallo Reto

Ich war vor 2 Jahren im Aostatal und habe vorallem die No-Kill Abschnitte bei La Thuile und Brusson befischt. Bei La Thuile war recht hohes und eher trübes Wasser, und auf Streamer konnte ich viele Fische in guten Grössen fangen - leider aber fast ausschliesslich Besatzforellen (schlechter Qualität). Der Abschnitt bei Brusson ist ein eher kleiner Bergbach mit ziemlich Bewuchs. Habe lange mit der Trockenfliege gefischt ohne Nennenswerten Erfolg. Mit der Nymphe an gestreckter Schnur gabs dann sofort viele kleine, wilde Forellen - eine ca. 35er Forelle blieb der einzige grössere Fisch.

Ein weiterer Tag habe ich an verschiedenen öffentlichen Gewässer ziemlich Erfolglos verbracht.

Grüsse
Flavio
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Re: Italien - Aostatal im September

Beitragvon Reto » 03.09.2019, 11:45

Lieber Flavio

Danke für die beiden Ortsangaben - ich habe diese mal durch die üblichen Suchmaschinen gejagt und ich denke, wir werden diesen beiden Stellen einen Besuch abstatten... Die Streamer wurfbereit!

Liebe Grüsse, Reto
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Re: Italien - Aostatal im September

Beitragvon momo » 03.09.2019, 15:35

Ciao Reto

In Italien ist das Forum http://www.pipam.com eine gute Quelle für alles Erdenkliche was Fliegenfischen (und auch mehr) angeht. Einer der Moderatoren, der Angelo Piller, spricht auch deutsch. Wenn er dir nicht persönlich helfen kann weiss sicher einer seiner Moderatoren-Kollegen Bescheid.

Liebi Grüess us Züri
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Re: Italien - Aostatal im September

Beitragvon Maggov » 04.09.2019, 13:12

Sali Reto,

ich denke Trentino und Aosta nehmen sich nicht viel. In den No Kill Bereichen Satzfisch und ansonsten eher kleine BF.

Habe in den italienischen Bächen bis dato keine Nymohen oder Streamer gebraucht. Aber auch nicht bei schlechtem Wasserstand geefischt. Eher auf Sicht und dir Hoz spots abgeklopft.
Viel Erfolg und eine gute Zeit!

LG
Markus
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Re: Italien - Aostatal im September

Beitragvon Reto » 23.09.2019, 22:18

Liebe Italienfreunde, liebe Interessierte

Gerne gebe ich eine kurze Rückmeldung im Board über unseren Ausflug ins Aostatal.

Das Tal reizt mit diversen Reizen; die Fischerei gehört sicherlich auch dazu, auch wenn es sehr anspruchsvoll und schwierig war. Wir waren jeden Tag am Wasser und genossen die Zeit sehr. Unterschiedlichste Flüsse und Bäche, Seen und auch der Dschungel der Erlaubniskarten machen das Gesamtpaket aber zu einem zeitaufwändigen Abenteuer. Die Distanzen zwischen den Gewässern sind relativ weit, die Umstellung von Tackle und Technik spannend. Gegessen und getrunken haben wir wie Gott in Italien - die Begegnungen zwischen uns als Gruppe und den Nicht-fischenden Personen waren alle freundlich.

Fazit: Im richtigen Moment aus dem Alltag eingetaucht in vier Tage Jungsferien, in denen das Fangen nebensächlich war. Der Erlebniswert stand ganz weit oben auf der Liste und bleibt auch so in Erinnerung. Gerne erzähle ich auf Anfrage Einzelheiten...

Ci vediamo (wie man so sagt, wenn man dem Italienischen mächtig wäre...) :D Reto
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