Lachs, River Drowes, Irland

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon berndi » 09.12.2016, 07:14

Hallo,

was Klaus sagt ist natürlich zu 100 Prozent richtig. Nur beim Lizenzpreis- vor zwei Jahren kostete eine Wochenkarte noch 100 Euro. Vielleicht hat es sich geändert?! Und wer ein Häuschen im Lareen Park mietet, bei dem ist der Lizenzpreis schon enthalten.
Thomas Gallagher war ein feiner Mensch und sein Sohn Shane nicht minder...

Gruß, Bernd
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon AlexWo » 09.12.2016, 09:39

Hallo Ihr Lieben,

ich möchte fragen, was diesen Fluss für Euch so besonders macht, seine Grösse, die Umgebung, die Atmosphäre, was ist es?

Mich überrascht dass die Fischerei da so preiswert ist, da ich in den letzten Jahren erfahren musste, dass die Preise doch proportional mit der Qualität der Fischerei zusammenhängen.

Könntet Ihr bitte den Fluss ein wenig beschreiben und vielleicht noch Eure schönsten Fangerlebnisse schildern?

Viele Grüsse

Alex
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon greypanther » 09.12.2016, 21:20

Hallo Alex,

ja da fange ich doch gleich mal an!
Der Drowes ist für mich ein faszinierender Fluss (nicht nur weil ich dort vor Urzeiten meinen ersten Fliegenlachs gefangen habe). Er entwässert Lough Melvin, eines der besten Forellengewässer der Insel. In seinem nur ca. 8 km langen Lauf beginnt der Drowes seine Reise mit gutem Gefälle. Am Oberlauf (Lareen Park) ist er durch zahlreiche quer gesetzte Steinaufschüttungen in breite, aber flache große Pools mit moderater Strömung eingezwängt. Diese "Verbauung" geht auf die Zeit zurück, als die Engländer noch das Sagen im Land hatten. Im Mittellauf dann verströmt der Fluss, der dort merklich enger und überschaubarer geworden ist, seine Kraft in zahllosen Rauschen Wannen, Kesseln und Rückströmungen, hüpft über ein Bett von Felsen aller Größen, um schließlich die Küstenebene zu erreichen, wo er sich in eine tiefe, langsam fließende und mit Schilf und Seerosen bestandene Rinne verwandelt. Bei Tullaghan, südlich von Bundoran erreicht er schließlich den Atlantik, wo er durch die letzten menschengemachten Pools (Sea Pools)sich mit dem Salzwasser vermischt.
Durch diese Vielfalt findet sowohl der Anfänger wie auch der erfahrene Lachsfischer genug Möglichkeiten, sich auszutoben. Im oberen Teil mit den großen Pools fühlt sich der erfahrene Fischer mit einer Zweihandrute am wohlsten. Der Mittelteil kann von Fischern, die körperlich fit genug sind, sehr erfolgreich mit der Einhandrute und leichter Schnur befischt werden. In der Küstenebene ist das El Dorado der Naturköderangler. Aber, bei passender Witterung habe ich an diesem Abschnitt auch mit der Fliege schon schöne Lachse und Mefos gefangen. Allerdings müssen dann eher Loughstyle-Methoden angewandt werden.
Gemeinsam ist allen Streckenabschnitten, dass, die Norwegenangler können das oft gar nicht fassen, vergleichsweise winzige Fliegen zum Erfolg führen. Größe 10 - 12 ist hier durchaus als Standardgröße anzusehen (außer im sehr zeitigen Frühjahr).
Eine weitere Besonderheit zeichnet die Gewässer dieser Gegend aus. Lough Melvin und der Drowes führen teebraunes Moorwasser, das von den mit Hochmoor bedeckten Bergflanken der südlich gelegenen Dartry Mountains entspringt. Das Wasser weist aber keinen sauren Charakter wie andere Moorgewässer auf, da das Deckmoor, wo die Zuflüsse entspringen, auf einer dicken Muschelkalk-Schicht liegt. Dieser Kalk neutralisiert die Torfsäuren und sorgt für einen neutralen bis leicht basischen pH-Wert. Ein Grund dafür, dass sowohl See als auch Fluss eine außergewöhnlich gute Population an Brown Trout aufweisen.
Lough und Fluss sind in eine zauberhafte Landschaft aus grünen Tafelbergen und sanften Moränenhügeln eingebettet. Rhodendron blüht am Flussufer, Königsfarn breitet seine sattgrünen Wedel aus, Sumpfdotterblumen und -schwertlilien begleiten seinen Weg. Die leuchtend roten Blütenglocken des Fingerhuts scheinen aus jedem Gebüsch. Eine Schönheit und Wildheit, die einen einfach nur berauscht und die Fischerei sanft auf die hinteren Ränge verweist.
Trotz dieser Schönheit und den unglaublichen Möglichkeiten ist der Drowes kein einfacher Fluss. Er kann verschlossen und scheu sein wie eine irische Jungfer, missmutig wie ein Greis - Tage, Wochen lang. Dann aber, ganz urplötzlich, erwacht er zum Leben, öffnet seine Pforten. Und dann gibt es kaum eine bessere Fischerei auf der ganzen Insel als hier am Drowes.
Der Fluss bietet den aufsteigenden Fischen praktisch keine Ernst zu nehmenden Hindernisse auf ihrem Weg. Entsprechend schnell wandern die Fische die paar Meilen von der Mündung bis zum See, wo sie bleiben bis sie dann im November/Dezember in die Zuflüsse zum Laichen aufsteigen. Da die Lachse in der Regel insbesondere rund um Fluthöchststand in den Fluss kommen und dann zügig weiter reisen, sind ein Tidenkalender und Local Knowledge ganz besonders wertvoll.
Der Gipfel des Ganzen, und was den Gastfischer endgültig glücklich macht, ist dann auch noch die mehr als humane Gebühr, die zu entrichten ist, um dieses kleine Paradies befischen zu dürfen. Dieser niedrige Preis reflektiert nicht etwa schlechte Chancen auf Lachs, sondern stellt, wie oben schon erwähnt, die soziale Einstellung des Fischereiinhabers zum "ordinary man" dar. Die Fischerei am Drowes kann sich in ihrer Qualität durchaus mit erheblich teureren Gewässern messen.
Eine weitere positive Eigenschaft zeichnet den Drowes vor den meisten der anderen Flüssen an der Westküste aus. Da er direkt aus einem großen See entspringt, führt er auch nach längeren Trockenperioden, wo bei den typischen Spate Rivers nur noch Rinnsale zu sehen sind, genügend Wasser, um befischbar zu sein. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil für den besuchenden Fischer, der meist nur ein oder zwei Wochen Zeit für die Fischerei aufwenden kann.
Und wenn alle Lachsstricke einmal reißen und der Fluss wieder mal in mieser Laune ist, dann setze ich mich in mein Boot und fische auf die wundervollen Forellen von Lough Melvin. :biggrin: :biggrin:

edit:
Alex, wenn Du mich nach den schönsten und denkwürdigsten Erlebnissen am River Drowes fragst, so könnte ich ein kleines Buch füllen mit meinen Erinnerungen und es würde hier alle Dimensionen sprengen. Das ein oder andere wird ja vielleicht im neuen Forumsbuch zu lesen sein.
Zuletzt geändert von greypanther am 10.12.2016, 15:03, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Klaus


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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon AlexWo » 09.12.2016, 22:28

Hallo Klaus,

danke für Deinen ausführlichen Bericht! Wieviel Kubikmeter/sec. führt der Drowes bei normalen Wasserstand?

Zu den kleinen Fliegen, in Island kommen auch Fliegen in Hakengrösse 16 und 18 zum Einsatz!

Viele Grüsse

Alex
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon greypanther » 09.12.2016, 22:40

Sorry, Alex. Habe keine Ahnung wie viel Wasser im Drowes fließt. Kann Dir nur den Link zur Homepage von Lareen geben. Vielleicht kannst Du ja da Näheres erfahren.
http://www.drowessalmonfishery.ie/index.html
Gruß
Klaus


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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon orkdaling » 09.12.2016, 23:56

Danke Klaus,
super beschrieben, auch der Hinweis mit den kleinen Fliegen und den Gezeiten.
Ich kann dir dazu sagen das in den vielen kleinen Fluessen hier im Trøndelag und auch in Nordnorge kleine Fliegen Erfolg bringen.
Rote Francis Gr 14 oder kleine spærlich gebundene Shadows. Auch wird der Tidenhub in den unteren Bereichen nicht beachtet, meist 2 vor bis 1 std. danach.
Dann sind die Fische durch und stellen sich erst weiter oben ein wo sie auch mal, je nach Strømungsdruck, ein paar Tage in den Pools verweilen.
Also so verschieden ist das nicht, wie Alex ja auch in Island schon feststellen konnte.
Wechlender Wasserstand im Fluss, wechselnder Tidenhub, Wassertruebung, Lichteinfall - langweilig wirds nicht.
Gruss Hendrik
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon greypanther » 10.12.2016, 11:16

Hi Alex und Hendrik,

danke für die Aufklärung. Es war mir nicht bewusst, dass es in Bezug auf die Fliegengrößen solche Ähnlichkeiten zwischen den doch sonst so verschiedenen Ländern gibt. Ich denke mal, diese kleinen Muster werden eher an den kleineren Flüssen gefischt.
Ich selbst besitze keine Norwegen-Erfahrung. Meine irrige , oder besser, nicht ganz zutreffende Meinung hatte sich deshalb nach diversen Blicken in Fliegendosen von Norge-Fischern gebildet, die ich so im Laufe der Jahre am Wasser getroffen habe. Da waren fast ausnahmslos riesige Templedogs, Shadows, andere Tuben und Muster gebunden auf Doppel- wie Einzelhaken in den Größen x/0 in großer Auswahl versammelt.
Gruß
Klaus


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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon Kläuschen » 10.12.2016, 11:29

Moin Jungs,
schöner Thread, den ihr da unterhaltet. Lieber Klaus, mein Namensvetter, aus deinem -auch vom Ausdruck und der Wortwahl her sehr gelungenen Erlebnisbericht läßt sich deine große Begeisterung für -und die tiefe Verbundenheit mit diesem wunderschönen Flecken Erde wirklich nachempfinden. Wir hatten den Drowes vor einigen Jahren auch schon mal ins "Visier" genommen, meine "Spezln" sind dann aber im letzten Moment abgesprungen.Deshalb lese ich das hier auch mit jeder Menge Wehmut..... :cry: :cry: :cry:
LG K Laus
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon orkdaling » 10.12.2016, 12:28

@ Klaus & Klaus,
Ja es ist wohl so das die meisten beim Thema Lachs und Norge immer an Alta, Namsen, Orkla, Gaula... denken, also grosse Fluesse.
Oft sind die auch von Schmelzwasser und Regenfællen torfatig getruebt und da sind besonders in Juni wenn das Wasser kalt ist, die Fische tief stehen, natuerlich grosse Brummer an der Leine. Aber es gibt eben viele kleine Fluesse die im Juli und August glasklar sind, oft nicht viel grøsser und tiefer wie ein Forellenbach.
Da fængt man keine 10, 15 ,20kg Fische, eher so alles von 1-5kg. Mit Irland und Island vergleichbar.
In einigen Fluessen fængt man auch Saiblinge die genau wie diese Lachse sehr kleine Fliegen in rot, rosa und schwarz nehmen.
Wer da mit grossen Fliegen fischt hat oft nur Fehlbisse, vielleicht Revierverteidigung, aber das wissen wohl nur die Fische. :badgrin:
Gruss Hendrik
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon greypanther » 11.12.2016, 09:12

Ja, Hendrik, das ist in etwa vergleichbar mit den Verhältnissen am Drowes und den meisten anderen Lachsflüssen in Irland.

@K Laus
Danke für die netten Worte. Ja, der Drowes und ich haben schon eine ganz besondere Beziehung zueinander. Jetzt schon gute 40 Jahre ist der Fluss mein "Sparrings-Partner". Jedes Jahr steigen wir zusammen in den Ring zum freundschaftlichen Zweikampf um die Lachse, und, zu meiner Schande muss ich gestehen, der Drowes führt klar nach Punkten. :biggrin: :biggrin:
Gruß
Klaus


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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon greypanther » 29.12.2016, 23:13

Bin gerade über den Clip gestolpert. Für jeden, den es interessiert, ein paar wundervolle Impressionen vom Drowes.
https://www.youtube.com/watch?v=-K2k1K6TFk0
Gruß
Klaus


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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon jpick » 30.12.2016, 15:16

Danke, Klaus. Da werden selbst bei mir - der "nur" einmal dort war - Erinnerungen wach. Man erkennt ja viele Gewässerteile sofort wieder und sieht sich nochmal in Gedanken selbst fischen ;-)
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon Mr. Wet Fly » 30.12.2016, 17:23

Schöne Impressionen.
Da bekommt man ja richtig Lust die Fliege gleich zu wässern.

Gruß Bernd
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon Harald aus LEV » 30.12.2016, 17:44

Hallo Klaus (greypanther),

ich bin gerade über den Thread gestolpert und habe mit viel Freude Deinen hervorragenden Bericht über den Drowes gelesen.
Das mit den kleinen Fliegen habe ich in Irland häufiger erlebt, besonders in den Frühsommermonaten.
Besonders gut, finde ich, dass Du nicht nur die Fischerei beschreibst, sondern auch die wunderschöne Landschaft.
Meist fahre ich mit Freunden auf die Insel. Im Vorfeld sage ich dann immer "Irland ist viel zu schön, um nur zu Fischen. Da muss auch Sightseeing dabei sein."
Auch das Video ist klasse. Es erinnert mich daran, dass es viel zu lange her ist, dass ich mal wieder "drüben" war und das unbedingt abstellen muss. :D

Einen guten Übergang in 2017.

Gruß
Harald
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Re: Lachs, River Drowes, Irland

Beitragvon greypanther » 01.01.2017, 22:39

Danke, lieber Harald. Der Charme dieses Landes und seiner "Eingeborenen" ist in der Tat einfach überwältigend. Die Fischerei ist da oft nur eine willkommene Dreingabe zu dem Gefühl, sich irgendwie in paradiesischer Landschaft bewegen zu dürfen.
Aus meiner Erfahrung polarisiert Irland die Besucher in extremer Weise. Die überwiegende Mehrheit verfällt dem Reiz dieses geheimnisvollen Landes vollkommen. Wenige aber sagen: "nie mehr wieder". Das sind in der Regel Leute, die in den Spielhöllen in den Touristenzentren der Westküste besser als am Wasser aufgehoben sind.

Allen Boardies wünsche ich ein gesegnetes, gesundes und gutes Neues Jahr!
Gruß
Klaus


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