Mörrum

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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Re: Mörrum

Beitragvon orkdaling » 17.07.2017, 19:51

Alles relativ lieber Frank,
aber du weisst doch, ein Haar in der Suppe ist relativ viel, ein Haar auf dem Kopf ist relativ wenig.
Schau dir die Belastung der Ostsee an, Einleitung von Fluessen, Grosstædten, fruehere Veklappung und Weltkriegsmunition und vergleich das mit dem Atlantik/Nordmeer.
Im Gegensatz zum Ostseelachs darf der aus dem Atlantik gehandelt werden.
Grosse Heilbutts aus dem Nordmeer sollst du nicht essen, Quecksilber belastet (Vielleicht haben die auch ihe Freunde in der Barentsee oder Murmansk besucht)
Uebrigens erleben wir gerade das sich Pukkellachse breit machen. Das gab es ja frueher schon mal in Nordnorwegen, nun wurden die ersten in der Orkla und einigen anderen Fluessen die in den Trondheimfjord muenden gefangen. https://www.lakseboersen.no/fish/59678a ... 0004b765a5
Gruss Hendrik
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Re: Mörrum

Beitragvon orkdaling » 18.07.2017, 08:16

moin moin
eben in schwedischem "Fiskejournalen" gelesen.
Pukkellaks in Ætran gefunden, also schwedische Westkueste. Das ist der erste gefundene Pukkellachs in Schweden.
Mørrum wird davon wohl verschont bleiben weil die Temperatur viel zu hoch ist.
http://www.fiskejournalen.se/puckellax-funnen-i-atran/
Gruss Hendrik
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Re: Mörrum

Beitragvon Rene Königs » 18.07.2017, 08:39

Hallo Hendrik,

du meist sicher Buckellachse :wink: Die wurden ja bisher seit einigen Jahren vereinzelt in schottischen Flüssen gefangen. Dieses Jahr scheinen sie sich allerdings doch viel mehr zu verbreiten, als sonst. Wir hatten in der ersten Juliwoche einen im Moy gefangen und das war wohl kein Einzelfall :shock: http://fishinginireland.info/news/other ... t-catches/

Wenn sie jetzt auch schon in Norwegen und Schweden auftauchen, ist das kein gutes Zeichen [-X

LG
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Re: Mörrum

Beitragvon Hawk » 18.07.2017, 09:31

Auch wenn es langsam ziehmlich offtopic wird: Handelt es sich bei den Buckellachsen um ausgebüxte Farmfische/wurden sie sonstwie durch Menschen eingeschleppt oder um Wildfische die ihren Lebensraum erweitern?
Sollte es letzteres sein sehe ich da jetzt nicht direkt etwas negatives dran?
Gruß
Sven
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Re: Mörrum

Beitragvon Rene Königs » 18.07.2017, 09:53

Hawk hat geschrieben:Auch wenn es langsam ziehmlich offtopic wird: Handelt es sich bei den Buckellachsen um ausgebüxte Farmfische/wurden sie sonstwie durch Menschen eingeschleppt oder um Wildfische die ihren Lebensraum erweitern?
Sollte es letzteres sein sehe ich da jetzt nicht direkt etwas negatives dran?


Hallo Sven,

sorry wegen dem offtopic :oops: Nun zu deiner Frage, es ist leider letzteres :smt022

LG
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Re: Mörrum

Beitragvon orkdaling » 18.07.2017, 18:40

moin moin,
naja, hab die Norw. Schreibweise benutzt aber ihr wisst ja was gemeint ist.
In der Zeitung war zu lesen das in mehreren Fluessen hier im Trøndelag diese Fische gefangen wurden. Auch wie in dem schwedischen Fiskejournalen zu lesen war, Schottland und Ætra/Schweden.
Schon seit vielen Jahren kommen sie immer wieder in Nordnorwegen in die Fluesse, dieses Jahr aber sehr starkes Auftreten.
Nachdem vor vielen Jahren die Lachsstæmme bedroht/ ueberfischt waren setzten die Russen um die Kola Insel Buckellachse aus, nun haben wir die hier und wurden angehalten jeden Fisch zu entnehmen.
Gruss Hendrik

PS. Wie es um die Lachsbestænde steht brauch ich nicht zu erlæutern.
Jeder Buckellachs der einen Laichplatz besetzt verdrængt einen Atlantischen!
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Re: Mörrum

Beitragvon Trockenfliege » 19.07.2017, 09:45

Aha, letztendlich also doch ausgesetzte Fische.
Etwas anderes hätte mich auch sehr überrascht. Wie sollten die pazifischen Lachse sonst ihren Weg gefunden haben?
Entweder sie hätten den Atlantik überquert oder hätten über den indischen Ozean- rote Meer- Suezkanal- Mittelmeer - Gibraltar einwandern müssen. Beides sehr unwahrscheinlich.

Dass sich die Lachse von der Kolahalbinsel bis nach Skandinavien, Schottland etc. ausbreiten ist nachvollzierbar.

LGruß
Reinhard
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Re: Mörrum

Beitragvon dr-d » 19.07.2017, 12:02

ich glaube, da muss man nicht so weit "gucken":


seit die nordmänner die probleme mit der menge per zucht angingen (60-er jahre) , beschäftigte man sich dort nicht nur mit atlantischem
sondern auch "pink-/humpback" - lachs.der rest ist bekannt..................... :roll:


grüsse


thomas
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Re: Mörrum

Beitragvon Magellan » 19.07.2017, 15:05

Auch mal mein Besatz-Senf dazu...

Pinksalmon wurde ua. in Kanada und in Russland, die Bereiche der Beringsee besetzt.
Ist eine der Lachsarten die in Nummern am zahlreichsten auftreten...

Wahrscheinlich werdet ihr nur wirklich repräsentatives in englisch finden:


http://www.pac.dfo-mpo.gc.ca/fm-gp/spec ... e-eng.html

dont worry

Eine ander Sicht auf die dinge: da der Pink lediglich eine Lebensalter von max. 2 Jahren erreicht, ist es nur eine Frage der Zeit bis er sich in ordentlichen, wirtschaftlich verwertbarer Zahlen in Ost und Nordseegefilden manifestiert hat.

Daher, die Giftstoffaufnahme des Fisches, wissenschaftlichen Studien anderer Salmoniden zugrunde gelegt, sollte sich dann im Rahmen zulässiger Werte im Sinne des Verkaufs und Verzehrs befinden, ergo: der Kommerzielle Reigen wird sich schließen.

Angelgeräte Vertreiber, Bootsverleih und Berufsfischer werden einen neuen Boom erleben. Und last but not least der atlant. Lachs kann durch neu auferlegte Befischungslimitationen noch effezienter geschützt werden, da durch die schiere Nummer der auftretenten Pink’s nur noch die verschwindent geringe Anzahl der Fliegenfischer dem Atl. Lachsangeln zugetan ist... :mrgreen:


gruss
Heiko
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