Patagonien

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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Patagonien

Beitragvon stillwater » 24.05.2016, 21:26

Hallo Patagonien-Insider,

evtl. plane ich mit weiblicher Begleitung eine Feuerland-Expeditionsreise mit der MS Stella Australia zum Ende des Jahres in Verbindung mit einen Kurz-Aufenthalt in Buenos Aires. Und wenn ich schon mal dort unten bin würde ich gerne auch eine Woche Fischen dranhängen – dann natürlich ohne meine weibliche Begleitung. Welche Gewässer in Patagonien – gerne auch einen See – könnte man mir empfehlen und welcher Anbieter führt dies kompetent und zu fairen Bedingungen durch? Auch was die Flüge von Deutschland nach Argentinien/Chile betrifft würde ich gerne Eure Erfahrungen wissen, ggf. auch die Fahrt mit einem Überland-Bus bzw. Eisenbahn – sofern angeboten/vorhanden.
Seinerzeit gab es ja auch mal eine FFF-Leserreise zum Lago Strobel, wer hat diese organisiert bzw. durchgeführt, die jetzt aktuellen Preise schrecken schon ein wenig ab…

Ach ja, eine gewisse Erfahrung habe ich in BC Canada, Alaska (Float-Trip) sowie Island/Skandinavien bereits sammeln können.

Danke vorab schon mal für Eure Tipps

Uli
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Re: Patagonien

Beitragvon Magellan » 25.05.2016, 17:14

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Re: Patagonien

Beitragvon orkdaling » 25.05.2016, 19:31

Viel Spass
(die weibliche Begleitung wuerde ich mit nehmen :badgrin: )
Gruss
Hendrik
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Re: Patagonien

Beitragvon arcoiris » 27.06.2016, 18:04

Hallo Uli,
wo moechtest Du denn fischen? In Argentinien oder in Chile? In der Patagonien Region beider Laender fehlt seit Jahren Niederschlag. Noch nie waren die Wasserstaende der Seen so niedrig, viele Baeche sind ausgetrocknet und groessere Fluesse nur noch halb so breit. Sollte es diesen Winter auf der suedlichen Halbkugel nicht genuegend schneien bzw. regnen, wird sich das Problem verschaerfen. Insbesondere fehlen den Salmoniden dadurch Laichgruende.
Die schnellste Flugverbindung (von Ffm) nach Chile ist die LATAM mit Zwischenstopp in Madrid. Nach Buenos Aires fliegt die LH non-stop.Fuer die Weiterreise nach Patagonien buchst Du Inlandsfluege zu Flughaefen (Bariloche, Chapelco, Esquel in Argentinien) oder ( Coyhaique, Punta Arenas in Chile).In deren Umgebung befinden sich hervorragende Gewaesser. Guides und outfitters findest Du zahlreich im internet. Kannst aber auch mit Mietwagen die fischereilichen Moeglichkeiten auf eigene Faust erkunden. Wenn Du Dich in spanisch verstaendigen kannst, gibt es genuegend Informationen freundlich kundiger Einheimischer, die Dir Empfehlungen geben. Englisch spricht in Chile kaum jemand; in Argentinien ist das eher moeglich.
Solltest Du im chilenischen Patagonien fischen wollen, kannst Du mich gerne um Rat fragen. Ich verbinde damit keinerlei kommerzielle Interessen.
Eventuell kannst Du ja auch Deine Schiffsreise mit der MS Stella Australia in einem der anzulaufenden Haefen unterbrechen? Da ich aber nicht weiss, wo das Schiff anlandet, waere fuer eine konkrete Beratung diese Info noetig.
Auf alle Faelle ist eine einwoechige Fischerei in Patagonien ein highlight in Deiner Fliegenfischer Erinnerung. Es lohnt sich! Auch fuer Deine Begleitung wird dieser Aufenthalt unvergesslich sein.
Liebe Gruesse und viel Freude bei der Planung!
Helmut
durch berufliche Stationen in Argentinien und Chile kenne ich Patagonien recht gut. Gebe gerne Tipps
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Re: Patagonien

Beitragvon keiner123 » 06.07.2016, 19:21

Hallo Uli,
ich bin ab 03.01.2017 in Patagonien/Chile, schreibe Dir ne PN....

Gruß
Andreas
...der, der endlich einen Salmon fing...but the "SAGE" must do the work.....
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Re: Patagonien

Beitragvon patagonienangler » 24.07.2016, 22:40

Hallo Uli

Bin vom 16.9 - 18.9 rund um Bairiloche und unterwegs, wenn Du magst kannst Dich Du dich gerne anschliesen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter
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Re: Patagonien

Beitragvon volki » 25.07.2016, 11:32

Kleiner Hinweis an die "Noch-Nie-Dort-Gewesenen":
Dort ist die Jahreszeit umgekehrt. Weihnachten ist HOCHSOMMER. Die Andenflüsse, ohne See dazwischen, haben vielfach Schmelzwasser
Die "Dort-Wohnenden" mögen mich berichtigen, aber zum Fliegenfischen ist eher der Spätsommer und Herbstbeginn am Besten. Wobei ich unten im tiefen Süden auch schon erste "Schneefälle" erlebt habe (April) :mrgreen:
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Re: Patagonien

Beitragvon Magellan » 25.07.2016, 13:56

Hallo Patagonienfahrer

Da das Forum all zu oft als ein Grabbeltisch der informationen gesehen wird, wo man glaubt alle infos umsonst abgraben zu können gibt es von mir schon seit geraumer Zeit keine Detailinfos mehr...

Noch kommentiere ich offensichtlichen Schmarrn der zum Thema abgegeben wird, es sei denn es sind grob Fahrlässige Fehlinformationen...

Ich bin ja auch der Meinung das gleichwelches Reiseziel es wert sein kann es selbst zu erfahren, bzw. entdeckt zu werden...

Aber, wenn dem Ulli angeboten wird:

patagonienangler hat geschrieben:vom 16.9 - 18.9 rund um Bairiloche und unterwegs, wenn Du magst kannst Dich Du dich gerne anschliesen.



Dann muss ich annehmen, das dieser Zeitraum zum Radeln oder Bergwandern gewählt ist...
... oder um die hervorragenden Pâtisserien in Bariloche selbst zu besuchen, beste Schokolade wird dort angeboten... shopping wäre auch eine Alternative, mit der Gattin!

Die Umgebung Bariloches ist Nationalpark Peter, keine Fischerei erlaubt im September!!

Gruss
Heiko
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Re: Patagonien

Beitragvon patagonienangler » 25.07.2016, 15:10

Autsch sorry

hab mich total mit dem Termin vertan. War gestern sehr heiß bei uns. Du kennst Ihn ja schon Heiko. Ab 26.11 -4-11 würde bei mir passen. Die Bairiloche Beschreibung passt sehr treffend, Schokolade gibt's auch wenn man fischen fahren kann. :D
Mit freundlichen Grüßen
Peter
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Re: Patagonien

Beitragvon patagonienangler » 25.07.2016, 15:12

Mann bis 4.12 ich glaub ich muss mich hinlegen
Mit freundlichen Grüßen
Peter
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Re: Patagonien

Beitragvon OWK » 29.07.2016, 19:24

Also ich habe 6 Jahre in Chile gelebt. Vieles wird besser dargestellt als es in Wirklichkeit ist.
Eines der Probleme ist das in Chile keine Fischereigesetze eingehalten werden und das nicht von den Urlaubern sondern bevorzugt von der Einheimischen. Es gibt so gut wie keine Kontrollen. Was zu folge hat es wird alles entnommen was gefangen wird oft auch nicht zum verzehr sondern zum wegschmeißen. Die Gewässer werden nicht so gepflegt wie man es aus den USA kennt.
Die Argentinische Seite ist sehr karg und windig hat aber ein gut ausgebautes Straßennetz. Chilenische Seite ist sehr grün mit vielen Wäldern und Bergen. Irgendwann gibt es aber nur noch Schotterstraßen. Ich persönlich habe die Chilenische Seite immer bevorzugt. Je südlicher man kommt desto weniger Unterkünfte gibt es, so nach Coyhaique wird es dann immer weniger. Chile ist teuer und man darf nicht erwarten für viel Geld bekomme ich auch viel geboten, die Chilenen habe den Servicegedanken nicht erfunden. Das ist auf Argentinischer Seite wesentlich besser. Gerade um Bariloche hat man sich seit langen auf Tourismus jeglicher Art sehr eingestellt.
Auf Chilenischer Seite ist es oft sehr schwer an die Gewässer zu kommen. Die Flüsse und Seen sind öffentliches Eigentum aber das Land ist immer in Privatbesitz und eingezäunt. Es ist auch schon zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Fischer und Landbesitzer gekommen. Da es nicht wenige Lodgen gibt die 500$ am Tag all inkludet berechnen ich aber an derselben Stelle für um sonst fischen kann, vorausgesetzt ich habe vorher die Staatlich Jahreslizenz erworben, ist der Ärger vorprogrammiert. Eine Woche für Patagonien ist nicht viel wenn man nicht weiß wo genau man fischen soll. Da gibt es nicht viel Zeit für Experimente. Ich hatte jedes Jahr 6 Wochen im süden von Chile da hat man natürlich ganz andere Möglichkeiten. Die Bilder und Videos die man immer so sieht sind der zusammenschnitt von vielen fishing seasons. Es ist nicht so das man Fische im 10 Minutentakt fängt.
Trotzdem viel Spaß, dort gibt es eine großartige Natur.
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Re: Patagonien

Beitragvon patagonienangler » 31.07.2016, 10:17

Wenn man kein bonefish -Jäger oder dergleichen ist, besteht in Patagonien die Möglichkeit dem europäischen Winter zu entfliehen.In grandioser Landschaft auf wilde Forellen zu fischen, mit meist netten Menschen und südamerikanischen Flair. Was mich immer wieder bewegt, auch mit Reiseteilnehmern in dieses Land zu reisen.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Patagonien

Beitragvon volki » 31.07.2016, 11:05

Ich war 2008 auch in Neuseeland (Nord und Süd) für 5 Wochen, allerdings ohne Fischen. Wäre praktisch auch fast nicht möglich gewesen, da es an der Westküste fast immer geregnet hat und die passierten Flüsse hoch und braun waren.

ICH würde Süd-Chile und Süd-Argentinien jederzeit vorziehen, nicht nur zum Fischen. In NZ sagte meine Frau immer, sieht eigentlich aus wie bei uns (Schweiz), vom Meer abgesehen ! Was in Süd-Südamerika sicher nicht der Fall ist.
Wenn ich nur an Blick auf den V. Osorno vom L. Llanquihue oder vom Cayutue -Arm des L. Todos los Santos aus, denke

(Beide Destinationen haben wir immer im Spät-Sommer besucht (März-April)
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