Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Maggov » 18.10.2011, 12:53

Jan Haman hat geschrieben:Hallo Heiko,

vielen Dank für Deine nette Begrüssung und danke auch für Deine direkte Art. - Die ist mir lieber als unfaire Hiebe von Konkurrenten oder von fortgeschrittenen Anfängern im Fliegenfischen, oder von jemandem, der auch schon mal irgendwo war. Über konstruktive Kritik freue ich mich immer, wirklich.


Lieber Jan,

ich würde Clemens nicht als Konkurrenten sehen (er hat ein anderes Gewerbe als Flyfi-Reisen und schreibt das auch selbst), wohl aber als forgeschrittenen Fliegenfischer und erfahrenen Asienreisenden. Entsprechende Berichte finden sich im Forum, in der Fliegenfischen und im Fliegenfischer. Dass er auf eine formal korrekte Artbezeichnung besteht liegt sicherlich in seinem Job und seiner Haltung zum Selbigen begründet und er räumt selbst ein dass dies für die meisten kleinlich erscheinen mag. Deshalb verstehe ich nicht ganz warum Du Dir deshalb so auf die Füsse getreten fühlst und ihm gegenüber ausfallend wirst - so lese ich als Aussenstehender zumindest Deine Spitzen auf seinen Titel und seine Person (z.B. siehe Zitat). Dies wirft leider einen Schatten auf Deinen prima Reisebericht und Deine Person... schade.

Du hast - wie Clemens auch - Dir eine Heidenarbeit mit Deinem Reisebericht gemacht und bis dato kann ich niemanden in diesem Thread finden der das nicht geschätzt hätte, vielleicht liest Du in einer ruhigen Minute nochmals drüber, ich bin mir sicher dann relativert sich Euer Zwist sehr schnell.

Zu den Fotos: Ich finde das Foto mit dem Priest schön. Ich habe auch kein Problem wenn man Fische für den Verzehr entnimmt und wenn ich einen Fischtrip unternehme der etwas weiter vom "Lodge-Programm" entfernt ist, dann halte ich es für absolut legitim einen Fisch für den "Eigenbedarf" zu entnehmen, v.a. wenn es eine der Hauptfischarten ist und kein Ausnahmefisch.

Was ich schade finde ist dass bei den Fotos oft der Fisch sehr weit nach vorne gehalten wird. Das macht neben den Riesenhänden auch den Eindruck als wolle man einen grösseren Fisch "vortäuschen" und gerade bei diesen tollen Fischen ist das m.M. nach vollkommen unnötig. Oft liegt es auch an der Pose bzw. dem "standard" wie man fotografiert und deshalb freue ich mich schon sehr auf weitere tolle Bilder aus (vielleicht?) einer anderen Perspektive.

@Clemens: wenn Du willst editieren wir den Nachnamen raus - soll nicht zu Deinem (beruflichen oder sonstigen) Nachteil sein, dass Du Dich hier einbringst. Eine PN reicht.

LG

markus
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Jan Haman » 20.10.2011, 09:04

Hallo Clemens,

vielen Dank dass Du Dir die Zeit genommen hast, so ausführlich und auf so anständige Weise zu unserem kleinen Disput Stellung zu beziehen.
Deine exakte wissenschaftliche Arbeitsweise schätze ich sehr. Zu den Einzugsgebieten der besprochenen Äschen-Unterarten habe ich wieder nachlässig formuliert und Du hast mich vollkommen richtig korrigiert. Ich hatte an die Reviere gedacht, die wir befischen. Dass die äußersten Einzugsgebiete der Flüsse mit den unterschiedlichen Äschen direkt nebeneinander liegen, weiß ich. Aber darauf möchte ich noch etwas später zurückkommen.
Du bist auf Deinem Fachgebiet hier so verzögerungsfrei und zuverlässig angesprungen, dass ich noch gar keine Zeit hatte, wenigstens ein Bild von mir hochzuladen und ein ganz einfaches Profil zu erstellen, damit die Forum-Mitglieder sehen können mit welcher neuen Gestalt sie es hier überhaupt zu tun haben. Von Anfang an trete ich als das auf, was ich bin. Dazu gehört auch, zumindest in einigen knappen Sätzen etwas zu meinen Aktivitäten und Hintergründen zu skizzieren. Meinen Schreibstil hätte ich aber dem Forum besser anpassen können. Wenn Du deshalb meinen Bericht abschliessend als "Werbekampagne und kommerziell" bewertest, dann fühle ich mich dadurch nicht auf den Schlips getreten, sondern diffamiert und diskreditiert. - Dafür hast Du Dich entschuldigt und ich nehme Deine Entschuldigung gerne an.

Nachdem Du aufgrund Deiner Ausbildung viel Wert auf korrekte Formulierungen legst, habe ich Dich auch entsprechend mit vollem Namen und Titel angesprochen. Das habe ich bewußt überspitzt formuliert und es ist auch so rübergekommen. Ich habe in Ferlach bei Klagenfurt eine ehemalige K.u.K. Hochschule besucht und habe die österreichischen Gepflogenheiten sehr gut kennengelernt. Ich bin erleichtert, dass Du wenig Wert auf Titel und Förmlichkeiten legst. Wirklich kränken wollte ich Dich damit aber nicht, dazu habe ich zu viel Respekt vor Deinem Berufsstand, aber die Überspitzung war beabsichtigt. Deshalb entschuldige ich mich auch meinerseits. Wir können uns jetzt gerne beim Vornamen nennen, wie unter Anglern und in Internet-Foren allgemein üblich.

Nach dieser gegenseitigen Satisfaktion möchte ich die Geduld der Mitglieder und Leser (so welche vorhanden) nicht weiter strapazieren und ich werde diesmal auch nicht auf einer Duell-Forderung bestehen. Das war jetzt wieder ironisch gemeint, Clemens. Bitte keine fatalen Schlussfolgerungen ziehen. Aber noch zur Zeit des von uns hochverehrten russischen Ichthyologen Karl Fjodorowitsch Kessler im ausgehenden 19. Jahrhundert wäre das die unvermeidliche Konsequenz unter Ehrenmännern von Stand gewesen. Wenn Du Dich als der Jüngere nicht zuerst entschuldigt hättest, wäre Dir nur noch die freie Wahl der Waffen geblieben !
Als Konkurrenten sehe ich Dich natürlich auch nicht, ebenso wenig wie einen neuen österreichischen Tour-Anbieter mit Angelangeboten in der Nord-Mongolei, dem Du wohl freundlicherweise Deine Bilder zur Verfügung gestellt hast. Auch andere junge Nachahmer und geschickte Vermarkter aus England und aus Amerika sind keine ernsthaften Konkurrenten für uns. Alle zusammen erreichen sie nicht einmal ein Drittel der Anzahl unserer jährlich zurückkommenden Angelgäste. Aber dafür werden wir ganz offensichtlich als Konkurrenz angesehen. Denn die gemeinen Gerüchte und sogar offenen Aufrufe zum Boykott reissen nicht ab. Dafür darf ich dann auf internationalen Ausstellungen meinen Kopf hinhalten und muß mir die Klagen von unzufriedenen Kunden anhören, die nicht mit uns in der Mongolei waren, oder immer wieder die gleichen Vorurteile von Anglern, die noch nie dort waren. Die jungen Mitbewerber suche ich als Aussteller auf Messen vergeblich.

Die Mongolei und große Teile Sibiriens sind aber immer noch mit die allerbesten Angelreviere weltweit und die Mühe lohnt sich, authentische Berichte von Insidern zu bringen und die vielen Gerüchte offen darzulegen und Fragen objektiv zu beantworten. Deshalb bin ich hier und möchte das noch einmal hervorheben. Unser Webmaster hat bereits vor 3 Wochen eine ganze Auswahl an Berichten und Kurzgeschichten und brauchbaren Bildern von mir erhalten. Gerne überlasse ich es seinem erfahrenen Urteil, welche Berichte die geneigten Leser und Fliegenfischer-Kollegen hier im Forum am ehesten interessieren könnten. Niemand wird in meinen Geschichten eine Zeile an Werbung in eigener Sachen finden. Das gehört hier nicht hin und damit würde ich niemanden langweilen und vergrämen. Aber bei guter ehrlicher Arbeit kommen irgendwann weitere Angelgäste und neue Freunde ganz von selbst....
Clemens, wenn Du mir bei meiner Absicht mit fachmännischem Urteil und wissenschaftlicher Kenntnis zur Seite stehen möchtest, wäre mir sehr geholfen. Meinerseits habe ich viele Fragen an Dich zu Deinen Projekten und Expeditionen, wie ich sie jetzt auf Deiner eigenen website gelesen habe. Ich sehe Du folgst einer sehr ehrenwerten wissenschaftlichen Tradition in ganz bewundernswerter Weise. In Kürze bin ich wieder hier, um mich dann mit Fragen zu Deinem Fachgebiet und zu den neuesten Erfahrungen in Sibirien an Dich zu wenden.

Herzliche Grüße nach Österreich,

Jan
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Jan Haman » 20.10.2011, 21:30

Hallo, lieber Markus,

danke für Deinen Beitrag und für Deine Gedanken hierzu. Ich glaube nicht, dass ich ausfallend geworden bin, und habe allgemein gesprochen über die verschiedenen Beiträge hier und über all die Gerüchte, mit denen ich mich auf der EWF herumplagen muß und die ich weder in die Welt gesetzt habe noch irgendwie dafür verantwortlich bin. Aber grundloser Anfeindungen und Neid bin ich wirklich müde. Damit habe ich hier nicht angefangen. Und es ist das Recht einer jeden Kreatur, sich seiner Haut zu wehren. Wer tapfer Schläge austeilt, muß doch auch etwas einstecken können. - Findest Du es sehr schlimm oder sogar beleidigend, einen eben kennengelernten Kollegen mit seinem vollen Namen und Titel anzusprechen ? Schliesslich wurde über mich das Urteil gefällt "ganz lesenswert, aber eine Werbeveranstaltung und kommerziell wie so viele". - Das würde ich mir niemandem gegenüber erlauben, ganz gleich wie schlecht der Beitrag ist. Ich habe einen Artikel gelesen, in dem gegen Veranstalter wie uns in der Mongolei offen zu Boykotten aufgerufen wird. War direkt gegen uns gerichtet. Es gibt dort sonst niemanden in der Gegend. Habe trotzdem die Klappe gehalten. Von mir wird so etwas nie jemand hören. Gegen Mitbewerber nicht, die vor einigen Jahren noch unsere Gäste waren, und auch nicht gegen ihre Freunde und Unterstützer.
- Damit habe ich diese Anwandlungen hoffentlich gleich im Keim erstickt, als ich hier noch kaum aufgetaucht war. Nun können wir uns frei und entspannt über produktive und wirklich interessante Themen des Fliegenfischens unterhalten....

Mit der Korrektur der Schreibweise lateinischer wissenschaftlicher Bezeichnungen hat der Clemens ja völlig recht. Darüber habe ich mich im Gegenteil ja gefreut, dass die Angriffspunkte so winzig ausgefallen sind. Hätte ich wirklich Unsinn erzählt, dann hätte ich das auch sofort zu hören bekommen. Über die verschiedenen Äschenarten dort oben möchte ich mich mit ihm noch unterhalten, damit wir auch passende geläufige Namen für diese unterschiedlichen Äschen finden. Ich meine als praktische Unterscheidung für Fliegenfischer, nicht die korrekten wissenschaftlichen Benennungen, die in der Praxis niemand verwendet. Meine Fliegenfischer die ich führe und auch mich selbst, interessieren natürlich vor allem praktisch wertvolle Erkenntnisse und Hilfestellungen, die wir beim Fliegenfischen verwenden können.
In meiner Ignoranz verlasse ich mich bisher eben nur auf Aussehen, Farbe, Größenvergleiche, auf den gesunden Menschenverstand, weil ich dort nichts anderes dabei habe, auch auf wiederholte und beharrliche Geruchs -und Geschmacksproben bei Äschen und Forellen, da in diesen Gebieten die Flüsse wirklich voll davon sind....

Nochmals besten Dank für Deinen Beitrag Markus, ich freue mich auf weitere anregende Gespräche an dieser Stelle.
Jemand hat hier kürzlich gefragt, ob die Mitglieder im Forum eingeschlafen sind ? - So kommt doch wenigstens ein wenig Spannung in die Bude ! Disput und Diskurs waren die wertvollsten Disziplinen im Alten Griechenland und bildeten die Grundlage unserer heutigen Wissenschaften, Bildung und schliesslich auch Demokratie !

Herzliche Grüße,

Jan
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Magallan » 21.10.2011, 05:13

Hallo Jan

Sehe es mir nach das ich so einigen Details deines Berichtes nicht folgen kann:

Jan hat geschrieben:

Wenn Du deshalb meinen Bericht abschliessend als "Werbekampagne und kommerziell" bewertest, dann fühle ich mich dadurch nicht auf den Schlips getreten, sondern diffamiert und diskreditiert.[/quote

In deinem Reisebericht heisst es:

Während unser Angelcamp aus gut beheizten, isolierten und komplett ausgestatteten Ger-Jurten in den abgelegenen Bergen des Altai erst vor wenigen Jahren aufgebaut wurde, nachdem wir lange als Kundschafter unterwegs waren und schließlich einen strategisch günstigen Ort für unser Basislager finden konnten.


oder:

Wir sehen keinen Grund, warum wir diese Schätzungen ernsthaft anzweifeln müssten und glauben völlig nüchtern an ein gutes Potential für unsere Sportangler und Klienten, die bereit sind mit uns an diesen aufregenden Fischen und weiteren Rekordfängen zu arbeiten.


weiter heisst es:

Ansonsten haben wir jährlich über 180 Sportangler, an insgesamt 12 eigenen Hauptlagern in den ganzen Nordprovinzen. Daher kommt es zu überhaupt keinem nennenswerten Druck an unseren Flüssen und wir haben im Gegenteil noch reichlich Raum für neue Gäste und viele hundert Km Flußstrecken, die fast nie befischt werden.


Jan, warum fühlst Du Dich Deiner eigenen Worte wegen difamiert, ist dies keine Werbekampagne, oder kommerziell ?

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Zum Autor: 
Jan Haman, Jahrgang 1961, ist deutscher Fliegenfischer und Angelführer, er versteht sich als Naturguide, Kundschafter und Reiseführer für die Mongolei und zahlreiche weitere Länder, welche er seit über 30 Jahren selbst bereist und deren verschiedenste Gewässer befischt hat. Mit seinem Reiseunternehmen - CORCON Craft - gibt er seine langjährigen Erfahrungen an seine Angelreisegäste weiter, die ihre Fischerträume erfüllen möchten... Auf seiner Website können sich Interessenten über alle Aktivitäten informieren, Kontakt mit dem Autor aufnehmen oder sich auch ihre Reise zusammenstellen lassen und diese buchen. 


Und nun fühlst Du Dich "diskredidiert" als einen kommerz. Reiseberichtschreiber ?

Meine Wenigkeit versteht diesen Reisebericht als eine Werbekampagne und kommerziell!

Und das ist doch vollkomen legitim lieber Jan! Auch ich schrieb mit unter anderem mit kommerzielen Hintergrund, und schon vor dieser Zeit !

Hut ab vor deinem Livestyle und der Erfüllung eines way of live ( so nehme ich es an) von dem viele andere nur träumen können !

IMHO lesen alle Forenuser und Gäste Reiseberichte gerne und sind durchaus fähig zwischen den Zeilen zu lesen... vieleicht soltest Du Deine etwas unglückliche Ausssage du wärest: diffamiert und diskreditiert überdenken.

Jemand hat hier kürzlich gefragt, ob die Mitglieder im Forum eingeschlafen sind ? - So kommt doch wenigstens ein wenig Spannung in die Bude ! Disput und Diskurs waren die wertvollsten Disziplinen im Alten Griechenland und bildeten die Grundlage unserer heutigen Wissenschaften, Bildung und schliesslich auch Demokratie !


Du bist einer von den vielen kommerziellen (guten) Schreibern hier, die das Forenleben mit Sicherheit bereichern, aber um es direkt zu sagen, Dein Geschriebenes würde wesentlich glaubwürdiger erscheinen ohne Spannung, Diskurs und Disput, deren Grundlage Deine Unglückliche Definition eines Reiseberichtes waren.

Gruss Heiko
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Jan Haman » 21.10.2011, 06:32

Hallo Heiko,

- ich bin schon erstaunt, welche Wellen mein erster Bericht oder Artikel oder Kampagne oder Geschriebenes hier verursacht !

So ein Interesse hatte ich gar nicht erwartet. Wenn Du diese wenigen Sätze aus dem Text und aus der anschliessenden Korrespondenz einzeln und ohne Zusammenhang herausstellst, dann sieht es schon kommerziell aus. Aber eine Werbekampagne würde bei mir ganz anders aussehen, vor allem nicht plump. Ich hatte von Anfang an klar gestellt, was wir sind und was wir machen und warum wir das machen. Ist meine Arbeit. Ich sehe das als kurz umrissene Vorstellung. Offen und ohne mich hinter irgend jemandem zu verstecken. Dann muß auch niemand über mich spekulieren.
Aber ich fange schon an mich zu fragen, warum einige wenige Mitglieder sich hier die Mühe machen, mich auf so freundliche und subtile Art zu diskreditieren ?
Vermutlich war mein Geschriebenes und das Gezeigte doch nicht ganz so schlecht, wie man es kleinreden möchte.

Kaum bin ich hier aufgetaucht, werde ich das bedrückende Gefühl nicht los, dass man mir einen Kanaldeckel auf den Hut drücken will, damit ich wieder in der Versenkung verschwinde. Kann ich auch machen, für mein Ego brauche ich das hier wirklich nicht, und ich komme ja auch gar nicht dazu, etwas Wertvolles und Neues mitzuteilen. Die "Viecher" gefallen ja auch niemandem.
Ich habe jetzt trotzdem ein schönes rundes Lebensjubiläum gefeiert, am Fluss und mit meinen Forellen. Von Euch lasse ich mich nicht verärgern und ich lache trotzdem unter meinem Hut hervor....

Schöne Grüsse,

Jan
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Rattensack » 21.10.2011, 07:08

Hallo Jan,

vielen Dank für dein langes und versöhnliches Post oben!
Auch dass du auf das Duell verzichten möchtest erleichtert mich sehr - schließlich bin ich im Gebrauch von Schußwaffen sicher weit unkundiger als du ;-)

Ich - und sicher auch Magellan nicht - wollen dich auf keinen Fall aus dem Forum vergrämen - ganz im Gegenteil!!!
Wir diskutieren halt nur gerne.
Dass dein Reisebericht diese Resonanz hervor gerufen hat spricht doch dafür dass er interessiert! Also sehs bitte positiv!

Eine Ergänzung noch: Der oben genannte "neue" Reiseanbieter ist in der Mongolei schon seit Anfang der 90er aktiv.
Mit Ausnahme von Firmen, die aus Tschechien oder der ehemaligen DDR schon vor der Wende drüben gearbeitet haben, ist er eigentlich ein Pionier.

Schreib doch mal ein paar Sätze, wie die Fischerei vor der Wende war - war es wirklich so dass man nur ein paar km von Ulaanbaatar rausfahren musste und das Paradies auf Erden fand (fischereilich nur natürlich).

Lg,
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Bernhard » 21.10.2011, 09:07

Hallo Jan!
Ich kann mich hier nur der Aussage von Clemens anschließen. Gewiss hat niemand die Absicht, Dich aus diesem Forum hinauszuekeln.
Wie bei vielen anderen Diskussionen wird man halt gern einmal frontal angegriffen. Solange dies in konstruktiver, disziplinierter Weise geschieht, ist dagegen nichts einzuwenden. So viele Köpfe, so viele Meinungen...

Ich fände es jedenfalls schade, wenn wir in Zukunft auf Deine sehr interessanten Berichte bzw. Diskussionsbeiträge verzichten müssten.

LG,
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Maggov » 21.10.2011, 10:19

Hi Jan,

das ging alles etwas überlappend und so war mein Posting vielleicht etwas zu pessimistisch was den Diskurs zw. Dir und Clemens betraf. Ich war mir eben sicher dass Ihr beide von einem Ausstausch auch profitieren könnt und deshalb lag mir einfach daran dass es nicht auf einen Disput rausläuft.

Alles gut - und diskutieren ist Kern dieses Forums, zweifelsohne.

Gerade Dein Querverweis zu Gerüchte und Schlechtrederei ist der Grund warum ich da vielleicht auch etwas sensibel bin und möchte deshalb einen allgemeinen Aspekt ins Spiel bringen der für Dich wichtig sein könnte:

Aus meiner Sicht hat es ein Anbieter der etwas auf dem Kasten hat nicht nötig schlecht über Mitbewerber zu reden. Im Gegenteil für mich wirft das ein schlechtes Bild auf diesen Anbieter und ich hoffe/denke dass ich da nicht alleine bin.

LG

Markus
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Rattensack » 21.10.2011, 10:42

Maggov hat geschrieben:Aus meiner Sicht hat es ein Anbieter der etwas auf dem Kasten hat nicht nötig schlecht über Mitbewerber zu reden. Im Gegenteil für mich wirft das ein schlechtes Bild auf diesen Anbieter und ich hoffe/denke dass ich da nicht alleine bin.


Hallo Markus,

grundsätzlich bin ich da voll bei dir.

Leider reden wir nicht von einer Fischerei in einem Land mit strengen Reglementierungen, die i.d.R. auch eingehalten werden, wie z.B. in BC oder USA, sondern einem Land, dass nicht nur von Minenbetreibern, sondern auch von Anbietern von Angelreisen in einer Art Goldgräberstimmung beackert wurde und auch noch wird.
Wenn ich mir anschau wie in der Mongolei manche Anbieter rum fuhrwerken (z.B. Köderfische mit mehreren Widerhaken bewehrten Drillingen soll Catch & Release sein etc.), dann versteh ich das schon dass man die kritisiert.
Und ich finds sogar wichtig dass Anbieter die das erlauben oder tolerieren dafür an den Pranger gestellt werden - sei es von Mitbewerbern.

Lg,
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Re: Sagenhaft: Meterlange Äschen...

Beitragvon Olaf Kurth » 21.10.2011, 11:57

Liebe Mitdiskutanten,

jetzt bekommt der Faden eine völlig andere Richtung, die mit der ursprünglichen Intention nichts zu tun hat. Deshalb schließe ich die Runde, bevor Vermutungen und Mutmaßungen die Oberhand gewinnen.

Sorry,

Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
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