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Re: Extremer Rollenleichtbau - Tanz auf der Klinge

BeitragVerfasst: 02.06.2017, 11:44
von Dietmar0671
Hallo Norbert,

es ist etwas anders. Ich habe zwei Invictus und fische diese fast nur noch auf meinen Zweihänder.

Wenn Du, na sagen wir mal, die Schnur etwas sanft abziehst ist der Widerstand irgendwie anders...und wenn du nur minimal (1-2 cm) abziehst und los läßt "rollt" die Rolle diesen Abzug wieder auf.

Aus dem Testbereich hier:

"Das nächste Highlight stellt das verkapselte Hochleistungs-Bremssystem dar, dem Schmutz und Sand etc. nichts anhaben kann, untergebracht im Hauptachsensystem der Rollen, in einem dunkelgrünen (Blickfang-)Zylinder. Das gekapselte SAB-Kohlefaserbremssystem (completely sealed shock absorbance brake system) der Invictus sorgt durch ein zusätzliches Federsystem als "Shock Absorber" für ein ausgesprochen weiches Anlaufen der Bremse - ebenso wird es jedes Vor- oder Nachlaufen eliminiert. Das "rückfedernde" Bremsverhalten dieser Fliegenrollen ist ein Erlebnis, welches man nicht beschreiben kann, man muss es einmal in Aktion erlebt haben! "

Die Guides am Rio Grande waren begeistert.

Viele Grüße

Dietmar

Re: Extremer Rollenleichtbau - Tanz auf der Klinge

BeitragVerfasst: 02.06.2017, 12:42
von Sixgunner
Dietmar,

Frage zu "Shock Tippet" vollständig beantwortet... meine sind nämlich kaum "elastisch", wie Norbert es richtig bemerkt hat.


Gruss,

Eric

Re: Extremer Rollenleichtbau - Tanz auf der Klinge

BeitragVerfasst: 02.06.2017, 20:45
von fly fish one
Liebe Kollegen,

bevor ich doch tatsächlich für einige Tage im offline entschwinde, keine Sorge Küstenrute und 2H Winston gehen mit, möchte ich kurz antworten.

DER Lachsheini vergackeiert mich natürlich nicht zu unrecht, aber wenn Du 5 Doppelrittberger und 1000 Meterlachse über jeweils eine halbe Stunde gedrillt hast, macht vielleicht auch ein zu schwacher Rollenfuß die Grätsche.

Aber irgendwie ist die Geschichte mit den Rollen ein wenig crazy, wie ich finde. Auf der einen Seite lutschen sie jedes Gramm aus den kleinen Klassen, wo es sowas von egal ist, wie Einige schon anmerkten, ob das Ding jetzt 100 oder 50 Gramm wiegt. Das merkt niemand und es macht auch sicher nicht müde. Aber für mich sind die Rollen dann irgendwann so filigran, dass ich Angst habe sie hinzulegen! Die fliegen einfach weg, so leicht, und müssen eigentlich angebunden werden.

In den grossen Klassen scheint ja die Funktion über dem Gewicht zu stehen. Was ich verstehen kann. Der Leichtbau an diesen Rollen würde dazu den Preis weiter extrem treiben. Insgesamt scheint ja niemand Probleme mit zerbröselnden Rollen zu haben, nur weil die zu filigran sind. Das freut mich. Vermutlich achtet man dann irgendwie auch auf seine Schmuckstücke besonders.

Euer Frank

Re: Extremer Rollenleichtbau - Tanz auf der Klinge

BeitragVerfasst: 03.06.2017, 20:37
von orkdaling
Hallo Frank,
einen hab ich noch zum Rollenfuss , sieh mal den hier, heute von einem Dænen in der Gaula gefangen.
http://www.adressa.no/incoming/article1 ... orlaks.jpg
Ach ja , etwas ueber 23 kg !
Gruss Hendrik

Re: Extremer Rollenleichtbau - Tanz auf der Klinge

BeitragVerfasst: 05.06.2017, 22:41
von derflow
Moin!

Entscheidend für mich selber beim Rollenkauf ist nach wie vor das Gewicht und die Bedingung, das sie ausreichend schwer ist damit die Rute nachher nicht kopflastig ist. Ein vernünftige Bremse der Schnurklasse entsprechend versteht sich von selbst. Wer schon einmal nen Abgang in der Uferböschung hingelegt hat weiss auch eine gewisse Robustheit zu schätzen. Der Rest ist blingbling, persönlicher Geschmack und die Geldbörse. Wer es für sein Ego braucht lernt noch eben die Schlagworte aus den jeweiligen Werbeversprechen des Herstellers auswendig um vor seinen Angelkollegen glänzen zu können. (Am Rande - Flugzeugaluminium ist das Zeug was für den Innenausbau im Flugzeug verwendet wird z.B. für Sitze :D )
Will damit leichte Rollen nicht verteufeln - die Ruten sind in den letzten 20Jahren ja auch immer leichter geworden :wink:

Re: Extremer Rollenleichtbau - Tanz auf der Klinge

BeitragVerfasst: 25.06.2017, 12:25
von mcfly66
Hallo in die Runde,

da ich Probleme mit meinen Gelenken und Fingern habe,bin ich wirklich froh,daß es sehr leichtes Gerät gibt.
Sicherlich spüre ich auch nicht jedes Gramm,aber ob ich jetzt eine Rolle mit 80 oder 150 Gramm benütze,merke ich nach ein paar Stunden sehr deutlich.
Und unterschätzt nicht das zusätzliche Gewicht durch Schnur und Backing.
Mal abgesehen davon,daß die Ruten teils extrem leicht sind,braucht es doch keine Schwergewichte mehr zum ausbalancieren.

Gruß,
Herbert