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Re: kaum leben in flüssen und bächen

BeitragVerfasst: 17.05.2018, 10:08
von Hickey
Hallo Markus,

die Erschließung eines Stillgewässers ohne Oberflächenanbindung erfolgt meines Wissens über den Eintrag von Haftlaich durch Wasservögel. Unter den angelfischereilich interessanten Arten gehören hierzulande wohl beispielsweise Karpfen, Schleien, Hechte, Zander und Barsche zu den Kraut- bzw. Haftlaichern. Das erklärt auch, warum man selten Renken (Freiwasserlaicher) oder Salmoniden (Kieslaicher) als Pionierarten in neuen Baggerseen vorfindet. :mrgreen:

Viele Grüße
Michael

Re: kaum leben in flüssen und bächen

BeitragVerfasst: 17.05.2018, 10:32
von Maggov
Hallo Michael,

diese Art der Verbreitung ist mir bekannt - aber auch irgendwie schwer zu glauben dass das wirklich klappt. Die Realität zeigt aber dass es klappt.

BTW: im wunderschönen Buch "Räuber Hucho: Lebensgeschichte eines Raubfisches" wird auch dieser mit der Ente "verschleppt" - meines Wissens aber auch ein Kieslaicher... letztendlich ist es dann doch nur eine Geduldsfrage und dass man bei den Zielfischen offen sein müsste ;)

Es scheint mir dass es uns Fischern oft an der Geduld fehlt - und Clemens' Artikel weist auch darauf hin dass wir dadurch mehr Nachteile als Vorteile haben weil z.B. der Besatz dazu führen kann dass man Fördermittel und Argumente ggü. den jeweiligen Instanzen für Strukturmaßnahmen verliert.

LG

Markus