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Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 14:30
von The Guide
Vdn
Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 16:44
von Frank.
Lieber Jannis,
Petri Heil! Aber dennoch ein kleiner Hinweis: Laut den Forumsregeln sollen Bilder nicht mehr als maximal 800 Pixel in der Breite haben.
Könntest du das netterweise bedenken und die Bilder entsprechend ändern? Danke!
Dein Frank
Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 17:28
von The Guide
?
Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 17:54
von Frank.
VIEL BESSER! Danke.
Dein Frank
Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 19:33
von Ardbeg
Hallo Jannis,
Petri Heil zur schönen Bachforelle!!!
Ja, solche Kleinstgewässer haben es manchmal richtig "in sich", auch meine bisher grösste Bachforelle stammt aus einem nur 1-1.5m breiten Bächlein.
Herzliche Grüße,
Thomas
Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 20:12
von Salmo.trutta
Hallo und Gratulation zum schönen Fang!
Was ich interessant finde ist, dass der Körperbau nicht den Eindruck macht als hätte das Tier arg Hunger leiden müssen, sondern eher wie ob wäre der Fisch u.U. noch weiter gewachsen. Wovon kann sich dieser Fisch in dem kleinen Bach das ganze Jahr ernährt haben?
LG Tobias
Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 20:26
von Hawk
Salmo.trutta hat geschrieben:Wovon kann sich dieser Fisch in dem kleinen Bach das ganze Jahr ernährt haben?
Denk mal wenn nix anderes da war wird er den einen oder anderen kleineren Artgenossen verspeist haben

Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 20:42
von Frank.
Lieber Tobias,
gerade die kleinen Wiesenbäche bieten oft optimale Nahrungsgrundlagen - mit Unmengen von Wasser- und Landinsekten, mit Kleinfischen, Schnecken, Fröschen und überhaupt allem, was eine Forelle begehrt. In den Gewässern unseres Vereins werden regelmäßig sehr, sehr große Bachforellen (ganz anderen Kalibers als diese!) in den Wiesenbächen gefangen, und ich wüsste noch andere Forumsmitglieder zu nennen, die in solchen Bächelchens im letzten Jahr Forellen ü60 (!) überlisten konnten.
Als ein guter Freund sein gepachtetes Rinnsal zum ersten Mal einem E-Fischen unterzog, stand uns allen, die dabei waren, der Mund weit offen - weil buchstäblich unter jedem Busch ein Großfisch mit mächtigen Laichhaken stand. Wenn du mich besuchen würdest, würde ich dir an einer Winzig-Bächlein-Brücke innerorts zwei Forellen zeigen, vor denen man Angst bekommen könnte.
In solchen Gewässern ist der Befischungsdruck sehr gering, und viele Strecken sind überhaupt schlicht unbefischbar, aufgrund des dichten Bewuchses. Man kommt schlicht nicht heran ans Wasser. Auch Kormoran und Reiher haben keine Chance. Hechte gibt es nicht - aber jede Menge Futter. Natürlich haben Forellen die besten Chancen, dort ohne Konkurrenz und Fressfeind prächtig abzuwachsen!
Und: Der vernünftige Angler lässt die großen Forellen dort weitgehend in Ruhe. Die Wiesenbäche sind ein Refugium, wo sich die Fische noch immer weitgehend ungestört reproduzieren können - und das ist gut so. Der Nachwuchs wandert dann ab - dorthin, wo wir ihn fangen können, ins nächstgrößere Gewässer.
Wenn ich Forelle wäre und ein hohes Alter erreichen wollte - dann würde ich mir auch einen Wiesenbach aussuchen ...
Dein Frank
Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 18.01.2012, 20:59
von The Guide
Hg
Re: Kleiner Bach aber schöner Fisch
Verfasst: 19.01.2012, 14:26
von Tom69
Guten Tag Forengemeinde,
auch ich kann Frank nur beipflichten.
Ich bin in der glücklichen Lage in unmittelbarer Umgebung zwei Wiesenbäche / Flüsschen ( je nach Stelle 1,5 - 6 Meter breit) befischen zu können, wovon ein kleines Teilstück des einen Baches von mir nicht nur mitbewirtschaftet wird, sondern ich darf es auch noch mehr oder weniger exklusiv befischen. Allein in einem gerade einmal geschätzt knapp 100 Meter langen Teilstück, habe ich in den vergangenen 2 Jahren mehrere Bachforellen Ü 40, Ü 50 und sogar eine
Ü 60 fangen können, die alle das gesamte Jahr hindurch ziemlich gut im Futter standen. Betonen muss ich dabei, dass ich bis letzten Frühsommer keine fangfähigen Forellen besetzt hatte und auch der eigentliche Pächter lediglich Setzlinge um die 10 cm in das Gewässer eingebracht hat.
Beobachtet man die Forellen dort, wird man in jedem Fall schnell feststellen, dass sie so ziemlich alles an Nahrung aufnehmen, was nach Nahrung aussieht - Schnecken, Käfer, vorbeitreibendes Brot, kleine Artgenossen, andere Fische, kleine Frösche, Würmer etc.! Beim Durchsuchen des Mageninhalts einer entnommenen 40`er habe ich sogar Fleischsalat im Magen gefunden - Wurscht und Gurken waren noch bestens erhalten. Nur steigen sehe ich die Forellen dort so gut wie nie, was ich auch wieder seltsam finde.
Ende vom Lied: Für mich ist die Angelei an diesen Kleinoden mehr als reizvoll und birgt immer wieder dicke Überraschungen.
Upps, habe ja das Wichtigste vergessen - Petri Jannis!
Beste Grüße
Tom